Test: Behringer, Eurolive B115MP3, Aktivbox

12. Oktober 2012

B115MP3 Aktivbox

Aktivbox B115MP3

Aktivbox B115MP3

Die neue Aktivbox Eurolive B115MP3 zeigt einmal mehr, dass Behringer immer wieder mit innovativen Ideen auftrumpft. Eigentlich handelt es sich bei diesem Testobjekt um eine klassische Zweiwegbox mit 15-Zoll Basslautsprecher. Doch schaut man einmal hinter die Kulissen und betrachtet sich das Bedienfeld genau, fallen zwei Besonderheiten auf: Neben den gewohnten Anschlüssen und Reglern findet sich erstens ein bedienungsfreundlicher MP3-Player und zweitens eine zusätzliche USB-Schnittstelle mit der Bezeichnung „Digital Wireless“. Sie ermöglicht den Anschluss des optionalen Behringer digital wireless systems, sprich den direkten Anschluss von bis zu zwei Mikrofon-Handsendern. Mit diesen beiden Features werden die Einsatzmöglichkeiten der B115MP3 weit über die einer „konventionellen“ Lautsprecherbox erweitert. Jetzt kommt noch dazu, dass dieses Kraftpaket 1000 Watt an Leistung produzieren kann und – bei alledem auch noch super günstig in der Anschaffung ist. Für einen Straßenpreis von nur 259,- Euro wechselt dieses Multitalent den Besitzer.

B115MP3 von hinten

B115MP3 von hinten

B115MP3 in Monitorposition

B115MP3 in Monitorposition

Das Gehäuse der B115MP3 ist, wie könnte es bei diesem Preis auch anders sein, aus widerstandsfähigem Kunststoff. Die Box kann bei Bedarf natürlich auch als Monitor eingesetzt werden, dafür sorgt die multifunktionale Formgebung. Für den Standardbetrieb ist ein Hochständerflansch vorgesehen und auf dem Boden sorgen Füße für sicheren Halt.

Drei Griffe (zwei seitlich, einer oben) lassen die nur 17,7 kg schwere Aktivbox sehr gut hantieren. Die Abmessungen sind ebenso erstaunlich wie die Leistungsabgabe. Mit einer Tiefe von nur 313 mm wirkt der Lautsprecher alles andere als „fett“. Die Höhe beträgt 713 mm und die Breite 427 mm.

Sehr gut: der zusätzliche Tragegriff oben

Sehr gut: der zusätzliche Tragegriff oben

Markant zeichnet sich auf der Frontseite das große Horn ab. Dahinter sorgt ein 1,35-Zoll Kompressionstreiber für den guten Ton. Geschützt durch ein stabiles Metallgitter arbeitet der 15-Zoll Langhubtieftöner im unteren Frequenzband. Dass die tiefen Töne noch zusätzliche Verstärkung durch die Bassreflexkonstruktion des Gehäuses erfahren, versteht sich von selbst und lassen die beiden Reflexöffnungen am unteren Rand unschwer erkennen. Die Frequenzweiche trennt das Zweiwegsystem bei 2,2 kHz. Bedeutet, dass der Tieftöner mit seiner großen Membranfläche auch im Bereich der unteren Höhen noch sauber abstrahlen muss.

Blick auf die große Membranfläche des 15-Zoll Basslautsprechers

Blick auf die große Membranfläche des 15-Zoll Basslautsprechers

Forum
  1. Profilbild
    Helmut

    Ein Test der passenden Funkmikros würde mich mal Interessieren. Die Behringers bauen diese Eingänge ja auch bei ihren neuen Mixern ein. Finde ich eigentlich ziemlich praktisch – falls die Mikros was taugen.

    • Profilbild
      p.ludl  RED

      Würde mich ebenso interessieren! Zum Zeitpunkt des Tests waren die Mikros noch nicht lieferbar. Ich bleibe aber am Ball und werde den Test bald nachreichen.

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