Kompakt und vielseitig – Der Rack-Mixer von Behringer im Test
Ob im Proberaum, auf der Bühne oder in einer Festinstallation – kompakte Rackmixer wie das Behringer Eurorack Pro RX 1202 FX V2 bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten bei minimalem Platzbedarf. Mit seinen zahlreichen Kanälen, eingebauten Effekten und robustem Design verspricht dieser Mixer eine Lösung für Musiker, Veranstalter und Installationen, wie beispielsweise in Kirchen. Doch wie gut schlägt sich das Behringer Eurorack Pro RX 1202 FX V2 in der Praxis? In diesem Testbericht werfen wir einen detaillierten Blick auf das kompakte Mischpult von Behringer.
Inhaltsverzeichnis
Der Hersteller Behringer
Behringer ist ein deutscher Hersteller, der seit seiner Gründung im Jahr 1989 für günstige und trotzdem leistungsfähige Geräte im Bereich der Audiowelt bekannt ist. Mit einem breiten Portfolio, das von Mischpulten und Effektgeräten bis hin zu Synthesizern reicht, hat sich Behringer vor allem im Semi- bis Profibereich etabliert. Die Marke steht für innovative Produkte, die preiswerte Technik für alle zugänglich machen möchte. Auch das Mischpult Eurorack Pro RX 1202 FX V2 folgt dieser Philosophie, indem es recht professionelle Funktionen zu einem erstaunlich günstigen Preis bietet.
Behringer Eurorack Pro RX 1202 FX V2 Rack-Mischpult
Bevor wir uns die praktischen Einsatzmöglichkeiten des Rackmixers Behringer Eurorack Pro RX 1202 FX V2 ansehen, lohnt sich zuerst ein genauer Blick auf das Gerät. Vom äußeren Design bis hin zu den Funktionen zeigt sich, wie gut das Mischpult für seine Verhältnisse durchdacht ist und für welche Anforderungen es gebaut wurde. Aber bringt es auch unvorteilhafte Funktionen mit sich? Das schauen wir uns jetzt im Detail an.
Grundlegendes
Das Mischpult Behringer Eurorack Pro RX 1202 FX V2 präsentiert sich in einem kompakten Rack-Format mit drei Höheneinheiten und ist damit sowohl für mobile Einsätze als auch optimal für Festinstallationen geeignet. Das Gehäuse besteht aus robustem Metall und macht auf mich einen soliden Eindruck. Auf der Vorderseite befinden sich gut zugängliche Potis und Fader für die Kanalzüge und internen Effekte.
Auf der Rückseite entdecke ich die Ein- und Ausgangsanschlüsse sowie die Schalter für Strom und Phantomspeisung. Letztere sind auf der Rückseite beim ins Rack eingebauten Mischpult leider schwer zugänglich und hätten meiner Meinung nach auf der Vorderseite einen größeren Nutzen. Die Verarbeitung des Pultes ist insgesamt sauber und die Potis und Fader wirken auf mich trotz des niedrigen Preises recht hochwertig.
Das Pult im Detail
Der Rack-Mixer bietet insgesamt zwölf Kanäle, darunter acht XLR-Kanäle, zwei Stereo-Line-Kanäle und zwei Cinch-Eingänge, beispielsweise für Musik, die vom Laptop oder Handy aus eingespielt werden soll. Zudem verfügt jeder der acht Kanäle mit XLR-Eingang zusätzlich über einen Line-Eingang per Monoklinke. Jeder Eingangskanal besitzt einen Gain-Regler, je einen Regler für den Monitor-Send und den Effekt-Send, einen Panoramaregler und einen soliden Fader für die Lautstärke. Erwähnt sei natürlich auch der 2-Band-Equalizer des Rack-Mixers mit je festeingestellten Frequenzbereichen. Der Höhenregler arbeitet mit einem breiten Shelf-Filter ab 2 kHz und der Tiefenregler mit einem ebenfalls recht breiten Shelf-Filter in einem Bereich bis circa 200 Hz.
Zusätzlich zum XLR-Ausgang gibt es einen Stereo-Control-Room-Ausgang per Klinke, dessen Lautstärke mit dem Poti des Kopfhörerausgangs auf der Vorderseite gekoppelt ist. Zudem besitzt das Mischpult auf der Rückseite einen Monitorausgang mit Klinkenanschluss, einen Effektausgang mit Klinkenanschluss und einen Aux Return für zwei Monoklinken. Sehr hilfreich beim Umgang mit dem Pult ist die kleine, vierstufige LED-Pegelanzeige über dem Master-Fader inklusive roter LED, um auf eventuelles Clipping aufmerksam zu machen.
Effekte
Besonders hervorzuheben bei diesem Rackmixer ist der integrierte Effektprozessor mit 100 Presets, der eine Auswahl von Hall-, Delay- und Modulationseffekten bietet. Diese Effekte lassen sich äußerst simpel über einen Regler auswählen, per Knopfdruck bestätigen und über ein separates Poti dem Main-Mix zumischen. Die Effekte bieten insgesamt eine gute Basis für den Live-Einsatz.
Der jeweils angewählte Effekt wird im kleinen Display mit seiner Nummer angezeigt, eine entsprechende Legende befindet sich direkt daneben. Auch interessant und nützlich ist die letzte Kategorie der Effektsektion namens „Multi“. Hier werden verschiedene Effekteeinstellungen miteinander kombiniert und auf diese Weise kann ein Signal trotz des einen vorhandenen Effektmoduls mit einer Kombination aus zwei Effekten, beispielsweise Hall und Delay, versehen werden. Zur Demonstration der Effekte folgt hier eine kleine Auswahl an Klangbeispielen:
Praxis: Behringer Eurorack Pro RX 1202 FX V2
Um den Behringers RX 1202 FX V2 Rack-Mixer realistisch zu bewerten, habe ich zwei typische Anwendungsszenarien ausgewählt. Das erste Szenario beleuchtet den Einsatz für einen Keyboarder, der mehrere Klangquellen vormischt, um sie gesammelt an das FOH-Mischpult zu senden. Im zweiten Szenario geht es mit Blick auf eine dauerhafte Anwendung um die Installation in einer Kirche.
Szenario 1 – Keyboarder im Live-Einsatz
Ein Keyboarder steht oft vor der Herausforderung, mehrere Klangerzeuger – etwa ein Klavier, einen Synthesizer und einen Laptop für Playback Tracks – vorab zu mischen, bevor das Signal an das FOH-Mischpult geht. Das Behringer RX 1202 FX V2 eignet sich ideal für diese Aufgabe. Die 10 Mikrofon-/Line-Kanäle bieten genügend Eingänge für diverse Quellen und der 2-Band-Equalizer erlaubt eine schnelle grobe Anpassung der jeweiligen Klänge.
Auch kann ein Laptop oder Handy zur Einspielung von Backing-Tracks oder Ähnlichem per Cinch-Anschluss genutzt werden, wenn man kein Interface zur Hand haben sollte. Besonders praktisch bei dem Pult ist auch die interne Effektsektion, die einem Keyboarder ermöglicht, unkompliziert vorab etwas Hall auf sein Klavier oder den Sound des Synthesizers zu legen.
Ein weiterer Vorteil: Dank des kompakten Rack-Formats passt das Mischpult bequem ins Keyboard-Setup und spart damit nicht nur Platz auf der Bühne, sondern lässt sich auch sicher transportieren. Der einziger Nachteil beim Einbauen in ein Rack ist allerdings, dass die Anschlüsse schwer zugänglich auf der Rückseite des Mixers liegen. Hier wäre sicherlich eine zusätzliche Investition in eine Rack-Blende mit Anschlüssen von Nöten, um sich die Anschlüsse des Pultes auf die Vorderseite des Racks zu legen.
Dennoch ist das Behringer RX 1202 FX V2 eine solide Lösung für einen Live-Keyboarder, der nach einer platzsparenden Methode sucht, um die Klänge seiner verschiedenen Instrumente vorzumischen und dabei platzsparend unterwegs zu sein.
Szenario 2 – Installation in einer Kirche
In Kirchen ist oft ein Mischpult gefragt, das vielseitig und einfach zu bedienen ist. Der Rack-Mixer Behringer RX 1202 FX V2 eignet sich ideal für diesen Einsatz, da er Mikrofone für Redner, Sänger oder kleine Musikensembles sowie Zuspieler wie CD-Player oder Musik vom Laptop problemlos verarbeiten kann. Mit dem integrierten 2-Band-Equalizer lassen sich Sprachverständlichkeit und Klangästhetik optimieren und über einen zusätzlichen externen mehrbandigen Equalizer könnte der Gesamtklang des Pultes an akustisch schwierige Räume angepasst werden.
Zudem bieten die eingebauten Effekte des Mixers die Möglichkeit, Gesang oder Sprache dezent zu unterstützen, ohne externe Effektgeräte einsetzen zu müssen.
Dank seiner übersichtlichen Gestaltung und der damit einher gehenden simplen Bedienung ist das Mischpult auch für Laien geeignet. Zusätzlich dazu erleichtert die kompakte Bauweise die Integration in gegebenenfalls vorhandene Systeme. Wegen des praktischen Rack-Formats kann der Mixer horizontal in ein Rack eingebaut werden, sodass sich die Fader wie beim klassischen Mischpult vertikal bewegen lassen. Alternativ kann das Behringer RX 1202 FX V2 auch in eine Wand oder ähnliches eingebaut werden und stellt so optisch und platzmäßig nahezu keinen Störfaktor dar.
Alternative Rack-Mixer
Auf dem Markt gibt es verschiedene Rack-Mixer, die als Alternativen zum Behringer RX 1202 FX V2 in Betracht gezogen werden können. Das Rolls RM-64 für 469,- Euro beispielsweise ist ein 4-Zonen-Rack-Mixer mit zwei XLR-Mikrofoneingängen und integrierter Ducking-Funktion. Letzteres kann für Bereiche der Unterhaltungsmusik interessant sein, da die Musik automatisch leiser geregelt wird, wenn jemand in ein Mikrofon spricht. Mit einer geringen Höhe von nur einer Höheneinheit, passt es auch unkompliziert in viele Racks und ist damit für mobile Einsätze optimal geeignet.
Das DAP-Audio IMIX-7.3 ist ein Mischpult für Installationen und ist mit seinen sieben Kanälen für 319,- Euro zu haben. Allerdings bietet dieses Pult nur zwei XLR-Eingänge, der Rest ist im Format Klinke und Cinch, was für viele Anwendungsbereiche unbrauchbar ist.
Das Soundcraft EPM12 für 379,- Euro überzeugt mit gleich zwölf Mono- und zwei Stereo-Kanälen sowie einem 3-Band-EQ mit durchstimmbaren Mitten. Auf dem ersten Blick sieht es wie ein herkömmliches Mischpult aus, kann aber auch in einem Rack montiert werden und damit problemlos mobil eingesetzt werden.








































danke! den will ich mehr bald kaufen!
Bin ich Synthie-Hardwarefan muss ich mir irgendwann Gedanken um den Audioweg machen. In den Neunzigern hatte ich dafür einen Mackie LM-3204. Der wuppte 16 Synthies. Auch Roland baute einen 24-Kanal Rackmixer. Natürlich gibt es Studiomixer mit sehr vielen Eingängen, aber die kompakten Multi-Ins sind verschwunden. Dieser hier wäre für 6 Synthies gut. Ok, der Preis ist so klein, dass ich mir drei davon kaufen kann (+ einem Summenmixer, wenn ich alle Ins belegt habe) 😎
@Tai Hierzu kann ich auch den Behringer RX1602 empfehlen. Nutze den selbst für acht Stereo-Synths.
Super easy, gute Qualität und kostet fast nix….
@Tai Mein „Geheimtip“ für genau so einen Anwendungsfall war immer der Samson SM-10. Das Teil war „die Antwort auf alle Fragen“ für Keyboarder mit viel Geraffel zum Anschliessen:
8x Stereo(!)- Eingänge symmetrisch, Stereo(!)-PreFade – MonitorOut, Stereo(!)- PostFader- FX-Out plus 2x Stereo- FX- Return auf nur 1HE – ein Traum! Ich hab das Teil mehrfach im Einsatz, um meine Rackgeräte zu „bündeln“, bevor sie ins Pult kommen, um dort Eingänge zu sparen. Mal abgesehen vom Preis käme dieser RX1202 hier bei mir nicht in Frage, weil er schlicht zuviele HE verbraucht. Der RX1602 hatte ich auch mal – der konnte aber aufgrund seines deutlich primitiveren Aufbaus hier überhaupt nicht „mitbieten“.
Einziger Haken: Die Dinger werden schon schon eine Weile lang nicht mehr produziert und tauchten daher schon vor Jahren nur gelegentlich nochmal ab und zu irgendwo im Abverkauf auf (für z.T. unter 200€). Inzwischen sind sie rar und teuer, es werden bis zu 400€ aufgerufen. Trotzdem bin ich drauf und dran, mir noch einen „auf Halde“ zuzulegen – falls einer von meinen ausfällt – weil ich schlicht keine Alternativen kenne.
@cosmolab Kannte ich nicht. Gute Specs. Ich fand Samson oft eine gute Alternative, vor allem auch für Preisbewusste. Aber ich sehe die Firma immer seltener. Gehört die nicht einem der großen Musikshops in USA und ist deshalb im Vertrieb am Schwächeln?
@Tai Ich verwende von Samson gerne die Patchbay (S-Patch Plus).
Habe mehrere im Einsatz und bislang noch nie ein Problem damit gehabt, außer vielleicht mit der Beschaffung (bekommt man nicht immer überall).
Kann mir eigentlich mal jemand erklären, wie man das macht, wenn man nur Stereo-Geräte hat (Synthesizer, Keyboard, Groovebox usw)? Werden die dann alle an Mono angeschlossen, oder werden die Stereo-Ausgänge mit zwei Mono-Eingängen verbunden und dann entsprechend gleich gezogen? Mich irritiert das immer, dass es so viele Mono-Eingänge und so wenig Stereo gibt. Ich möchte ja ungerne, dass das Stereobild von Klängen und Effekten flöten geht.
@Andreas Kann man beides machen. Z.B. im Synth alles nach links und den linken Ausgang an einen Mono Kanal des Mixers anschließen, oder Stereo, also links und rechts je an einen Monokanal und dann den Monokanal für links nach hart links pannen, den rechten hart nach rechts.
Tatsächlich nehme ich manche Synthsounds, die eigentlich stereo sind ohne Effekte nur in Mono auf und sorge durch Panning in der DAW für eine spannende Verteilung oder Bewegung (durch Automation) im Stereo-Panorama. Vorteil: Monosignale verschmieren weniger den Mix, klingen oft präziser und kosten nur die halbe CPU-Last für Insert-Effekte. (OK, CPU-Last ist vielleicht ein Problem der letzten Rechnergenerationen, die anderen Gründe funktionieren aber auch bei Mix auf Hardwaremixern und hätte eine gewisse Relevanz)
@Waveinhead „im Synth alles nach links und den linken Ausgang an einen Mono Kanal des Mixers anschließen“
Das ist vollkommen unnötig, da Synths i.d.R. auf dem linken Kanal die Mono-Summe ausgeben wenn auf dem rechten Ausgang nichts angeschlossen ist. Das steht meistens auch an der Buchse („Left/Mono“).
„Vorteil: Monosignale […] kosten nur die halbe CPU-Last für Insert-Effekte“
Zwei Monoeffekte (links und rechts) kosten deutlich mehr CPU-Last als ein Stereoeffekt, da man das Plug-In zweimal geöffnet haben muss. Und selbst, wenn man es nur für eine Seite nutzt, benötigt es nur unwesentlich weniger CPU-Last, da die Berechnung meistens das geringste Problem ist.
@Mac Abre Oh stimmt, da gibt’s doch oft einen Mono-Ausgang an den Synths. Vielen Dank für die Erinnerung.
Zur CPU-Last: Aus den 2 Mono-Kanälen am Pult wird in der DAW ja fast immer doch wieder ein Stereo-Kanal. Die würde ich dann wieder zusammenführen, es sei denn ich hab irgendeine verschrobene Idee…
Dass Stereo-PlugIns nur unwesentlich mehr CPU ziehen als Mono könnte ich mir bei Raum und Delay o.ä. gut vorstellen, aber ist das bei Kompressoren /Outboard-Emulationen z.B. auch so? Würde mich interessieren.
@Waveinhead Hallo Waveinhead,
ich schreibe selbst Plugins und kenne natürlich nicht die Architektur von anderen Plugins. Aber ich bin sehr von der Behauptung überrascht, Stereo-Plugins erforderten nur wenig mehr Rechenleistung als Mono-Plugins.
Das mag bei der Initialisierung eines Plugins gelten, wenn Parametersätze belegt oder interne Wellenformen vorberechnet werden, die für mehrere Kanäle gelten.
Bei der eigentlichen Signalverarbeitung liefert das umschließende Programm für jeden Kanal eine Liste von Samples, die dann kanalweise transformiert und an den Aufrufer zurückgeliefert werden. Und das braucht für jeden Kanal in der Regel exakt (!) dieselbe Rechenleistung.
Durch Mechanismen wie Daten-/Instruktionscaching gibt es Effekte, die diese simple Analyse etwas aushebeln, aber sie ist sicher in erster Näherung okay.
Eine gewisse Verbesserung ist dann möglich, wenn sehr ähnliche Transformationen stattfinden und man dann sogenannte Vektoroperationen verwenden kann. Dafür gibt es in modernen Prozessoren spezielle Hardware; dann wäre Multikanalverarbeitung effizienter. Ich habe aber keine Zahlen, wie hoch der Anteil solcher Operationen bei typischen Plugins ist, insbesondere weil man die Algorithmen etwas treten muss, damit sie gut in diese Rahmenbedingungen passen.
Also steile Gegenthese: für gängige Plugins brauchen diese bei der Signalverarbeitung im Stereofall doppelt so viel Rechenleistung wie im Monofall.
Gruß
Fredi
@Fredi Hallo Fredi,
vielen lieben Dank für die porentiefe Antwort.
Also doch rund doppelt soviel CPU für Stereo.
Gruß, Wave
@Fredi Mag ja sein dass, Dich das überrascht aber die Plattform mit allem was dazugehört benötigt auch Rechenleistung und da ist es vollkommen gleichgültig, ob ein Stereo- oder Monoeffekt drin läuft.
@Mac Abre Hallo Mac Abre,
natürlich benötigt die Plattform auch Rechenleistung, aber wir sprechen von dem _Nettobedarf_ eines Plugins, das in einem Host läuft. Und da stimmt die Analyse.
Und wenn Du 50 oder sogar 100 Plugins verwendest und die nicht nur absolut simplen Kram berechnen, dann wird die Rechenleistung in der Regel dominiert von den Plugins und nicht von der Plattform. Das kann man gut in der Taskliste nachverfolgen.
Oder kannst Du Zahlen aufbieten, die das Gegenteil beweisen?
Gruß
Fredi
@Fredi „Oder kannst Du Zahlen aufbieten, die das Gegenteil beweisen?“
Nein, da kann ich leider nur mit meinen persönlichen Erfahrungen dienen.
@Andreas Wenn man nur Stereo-Geräte hat, dann kauft man sich einfach den Behringer RX1602.
@m-ex Ganz genau. Ich habe drei davon als Submixer im Studio.
@m-ex Ja, den hatte ich auch kürzlich „entdeckt“. Im Moment Hangel ich zwischen dem und einem Zoom LiveTrak L6, der immerhin 4 Stereo-Eingänge hat. Letzterer hätte den Vorteil, dass ich ihn auch zur Aufnahme nutzen könnte (unabhängig vom PC) und der 32Bit Flow ist auch nicht ganz uninteressant. Ist mir nur auf dem ersten Blick zu klein und wirkt überladen und fummelig. Auf der anderen Seite müsste ich wahrscheinlich auch nicht ständig dran herumstellen, da ich damit ja keine Abmischung machen würde, sondern einfach nur die Geräte auf die Monitorboxen bringen will und ggf. die Signale in eine DAW bringen möchte.
Auf der anderen Seite ist der Behringer nicht teuer und man könnte einfach erstmal sehen „wie es läuft“ und ob man doch noch einen größeren Anspruch hat..
@m-ex @m-ex: Ich kann vor dem Behringer RX1602 V2 nur WARNEN. Der niedrige Preis korrespondiert direkt mit der Qualität des Rackmixers = taugt überhaupt nichts! Ich hatte insgesamt 3 Exemplare in meiner Hand und alle 3 Exemplare waren fehlerhaft. Mal war von vorne herein ein Stereo-Paar funktionsunfähig, dann fielen nach und nach einzelne Kanäle anderer Stereo-Paare aus. Ich entschied mich dann zu einem konsequenten Schritt und der Tatsache, das der Rackmixer-Markt erstaunlich dünn ist, für den deutlich teureren Tascam Line-Mixer LM-8ST für 479,– Euro. Der ist 4-mal teurer, aber wenn man den schon in der Hand hat, merkt man deutlich, dass man etwas in der Hand hat! Thomann war hier deutlich kundenfreundlich und hat alle Versagergeräte zurückgenommen.
@Gerd Lange Danke für Deine Warnung an dieser Stelle.
Dann klopfe ich doch einfach mal auf Holz, dass mich Deine negativen Erfahrungen hoffentlich auf weiteres verschonen werden.
@Andreas Aus zwei Monokanälen kannst du immer einen Stereo In machen, Aus einem Stereo zwei Mono machen geht zwar, ist aber deutlich schlechter zu händeln.
@Tai Wieso ist das schlechter zu handhaben? Einfach ein Splitterkaben für 10 bis 15 € und fertig.
@Mac Abre Ich verstehe jetzt deine Antwort nicht, kann aber sagen, dass aus zwei Monokanalzügen ein Stereosignal zu erzeugen, braucht schon mal kein extra Kabel.
@Tai Und wie bekommt man dann die Kanäle zusammen? Deine Beschreibung deutet auf einen Mixer hin. Das ist ein deutlich teureres und aufwändigeres Kaliber als ein einfaches Kabelchen. Beides geht auch komplett ohne Mixer.
@Mac Abre , ne so einfach wird aus Stereo nicht Mono. Plus und Minus ergibt erstmal Null. Wenn ich nun Links Signal habe und Rechts um 180° das Signal drehe kommt wieder Null raus. Und es ist keine gute Idee, zwei Ausgänge über ein Y Kabel zusammen zu „mischen“ . Und umgedreht wird aus Links Mono und Rechts Mono nicht gleich Stereo, dafür benötige ich den Raumeindruck. Den ich vernehme wenn ich im Stereodreieck sitze. Und jetzt wirds richtig gut, es gibt dann auch Binaural. Man kann Stereo über Raumlautsprecher abspielen, während man Binaural nicht über Lautsprecher abspielen kann. Ich kann zB an meinem Mixer zwei Kanäle so schalten, das die Mono, Stereo und Dual Mono sind. Zusätzlich kann ich die Eingangskanäle in der Phase drehen, wenn es nötig sein sollte. Früher gabs mal von RAMSA/Panasonic LCR Pulte(RAMSA WR C932) da war das Center ein Monoausgang, während LR dann das Stereodreieck bildeten. Beim Charly in München stand oder steht noch eines rum. Cooles Prinzip. Splitten kann man ein Signal am einfachsten über eine Patchbay, entweder normalisiert, halb normalisiert und aktiv oder passiv. Aber über ein Kabel aus Stereo Mono machen. Bitte nicht.
@TobyB Du hast nicht verstanden, worum es geht.
Wenn ich dran denke, wieviele Höheneinheiten mein BOSS KM60 belegt hat, und der hatte nicht mal einen eingebauten Effekt …
Prinzipiell ein nettes Gerät.
Allerdings hätte ich mir schon nähere Informationen bzgl Frequenzgang etc. gewünscht.
Der Hinweis dass die Effekte für den Livebetrieb in Ordnung sind, sehe ich für ambitioniertere User mehr als Warnung.
Da bleibe ich doch lieber bei meinem DMP 9-16.
In der Preisklasse könnte man auch über ein gebrauchtes 01V oder 02R nachdenken
@EinGuter Ja, Effekte im Mixer sind schon praktisch um schnell mal zu hören, wie es klingen könnte, für mehr i.d.R. nicht. Ich kenne keinen Mixer, der nicht gleich mehrere Tausend Öre kostet, in dem das anders wäre.
@EinGuter Nun ja, für die mit dem Gerät aus meiner Sicht der Dinge angepeilte Zielgruppe oder Verwendung (z.B. Keyboard-Submixer) sind 01V und 02R vielleicht etwas überdimensioniert. Für den Preis ist das Gerät ordentlich verarbeitet und klingt für meine Geschmack auch gut.
Mich haben aber bis auf das Soundcraft-Pult die Alternativen nicht so richtig überzeugt, sind beide nicht wirklich gut als Submixer zu verwenden, und wer will schon mit Klinke-auf-Cinch-Adaptern rumhampeln, um die Line-Eingänge zu benutzen.
@EinGuter Die DMPs waren aber ziemliche Rauschkugeln. Habe ich zumindest beim 7er und 11er erlebt. Da ist der Behringer bestimmt besser. 01v und 02r waren deutlich besser.
Schade, dass die Kanäle keinen Direct-Out haben, ansonsten wäre das Teil vielleicht sehr gut für Gain-Distortion nutzbar, um 909 Drums und 303 Sounds zu verzerren. Für den Preis hätte ich da drüber nachgedacht.
@ollo Der Mixer hat doch Inserts an jedem Kanal. Reicht das nicht?
@Mac Abre Nein, die Inserts werden direkt hinter dem Trim Regler abgenommen, ein Direct-Out ja Post-Fader.
@ollo Ja, schade.
Tascam LM8-ST
ist ne sehr gute Alternative mit 8 Stereoeingängen,
gerade für viele Stereo Keybaords.
Sehr gute Klangqualität, kost halt bissle mehr.