Test: Behringer HPX 2000 DJ Kopfhörer

19. März 2009

Behringer HPX2000

Was ist das Wichtigste für einen DJ? Klar: Platten, CDs, MP3s, auf jeden Fall Musik! Was noch? Genau: Ein ordentlicher Kopfhörer! Davon tummeln sich auf dem Markt mittlerweile mindestens so viele, wie Leute auf einer gut gefüllten Tanzfläche. Sowohl technisch, optisch, wie auch in Bezug auf den Preis ist Auswahl riesengroß, und jeder möchte des DJs neuer Liebling sein. Auch die Firma Behringer, die Produkte aus allen Bereichen des Audio-Alltags zu erschwinglichen Preisen bietet, positioniert einige DJ-Kopfhörer am Markt.

Heute im Test: Das Einstiegsmodell. Der halboffene DJ-Kopfhörer HPX 2000

Schon der günstige (Straßen-)Preis von ca. 25 Euro lässt vermuten, dass sich dieses Gerät an Einsteiger und den ambitionierten Hobby-DJ richtet, der trotz kleinem Budget nicht auf guten Sound beim Abhören verzichten will. Ob sich dies zu einem solchen Preis realisieren lässt, soll der folgende Praxistest zeigen.
Als direkter Vergleich, auch wenn dieser etwas hinkt, wie ich zugeben muss, diente mir mein mittlerweile sieben Jahre alter treuer Begleiter: ein Sennheiser HD25.

Der erste Eindruck

Optisch lehnt sich der Behringer HPX 2000 an die etwas auffälligeren Produkte à la Sony usw. an. Die Kunststoffteile sind silber gehalten, die Polster hingegen schwarz. 

It´s not a Sony: der Behringer HPX2000

It´s not a Sony: der Behringer HPX2000

Trotz des optisch etwas klobigen Eindrucks ist der Hörer erfreulich leicht. Das geringe Gewicht resultiert allerdings zum Teil aus dem Einsatz nicht allzu hochwertiger Kunststoffmaterialien. Der auf den ersten Blick recht wertige Eindruck geht bei genauerem Hinsehen etwas verloren. Das Material ist sehr dünn und macht einen nicht sehr belastungsresistenten Eindruck. Die Bügel an den Ohrmuscheln wie auch die Drehgelenke könnten nach langer Nutzungsdauer oder aber wenn es im DJ Bag mal eng zu geht, zu Problemen und Bruchstellen führen. Durch die großzügige Bauform wird dieses Problem allerdings etwas kompensiert, und auch die Materialauswahl geht mit Blick auf den Preis völlig in Ordnung. Genaue Kritikpunkte ließen sich ohnehin nur durch einen Langzeittest herausfinden.
DJ-freundlich zeigt sich der Kopfhörer in punkto Ausstattung. Er befügt über ein ausreichend langes Kabel und die Möglichkeit, den Kopfhörer auf eine geringe Größe zusammen zu falten, um ihn zu transportieren. Auch an einen vergoldeten Adapter von 3,5 mm Klinkenstecker auf 6,3 mm liegt dem Kopfhörer bei. Der Stecker selbst ist  rechtwinklig ausgeführt und macht einen robusten Eindruck. Alles sehr praxisnah.

Forum
  1. Profilbild
    Micha Koch

    Mein Resümee nach mehrjährigem Gebrauch zuhause:
    Der Kopfhörer mußte schon einiges über sich ergehen lassen: vom Schreibtisch fallen, in einer Ecke liegend beschwert von anderen Dingen u.ä.
    Über die Klangqualität wurde ja schon geschrieben, mein AKG K270 Playback ist schon eine andere Klasse.
    Zur Robustheit: da zeigt sich der Preis und die verwendeten Materialien. Beide Seiten sind hinter dem robustwirkendem silbergrauen Gelenk ca. 2mm auf demschwarzen Teil, was sich in den Haltebügel hineinschieben läßt gebrochen. Ich habe es bereits mehrfach geklebt. Sekundenkleber hilft nicht, ich habe einen Kleber für Kunststoff Modellbau genommen, der normalerweise die Kunststoffteile anlöst und so zuverlässig miteinander verbindet. Nur diese Art von dem verwendeten Kunststoff läßt sich nicht wie gewünscht anlösen und die Klebestelle hält nicht. Es bricht dort immer wieder.

    Ich hab schon darüber nachgedacht, dass ich eine Art von Metallkorsett aus Messing o.ä. passgenau anfertige und über der Schwachstelle verschraube.
    Ein neuer Kopfhörer löst auch nicht die Konstruktive Schwächen an diesem Kopfhörer.

    Noch was: die Polster kleben bei längerem Gebrauch schon unangenehm auf der Haut. Nachdem aber da der Lack mit der Zeit ab ist (die Reste hingen im Haar und auf den Klamotten), ist das Polster ganz angenehm zu tragen. ;-)

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      s.spieker  AHU

      Danke Micha für deinen Bericht, genau das sind die Sachen, die unsere Leser sicher interessieren, die wir aber in unserem, meist kurzen, Testzeitraum nicht beobachten können!

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