Strahlende Oszillatoren, komisches Filter

Test: Behringer JT-2, paraphoner Analogsynth nach Jupiter-8 (Bildhintergrund mit Unterstützung von KI generiert)
Der Behringer JT-2 bietet eine Stimme mit 2 Oszillatoren, kann aber auch paraphon gespielt werden. Der analoge Synthesizer ist nach dem Vorbild des legendären Jupiter-8 entworfen worden und bietet den vollen Funktionsumfang einer Stimme des Jupiter-8. Klingt das denn auch so, was wurde da verbaut und wie ist die Qualität der günstigen Hardware?
Was ist es? Der Behringer JT-2 ist ein paraphoner Analogsynthesizer im Desktop-Format, der eine Stimme des Roland Jupiter-8 emuliert.
- Konzept: Der Synthesizer ist als Desktop-Gerät konzipiert und kann auch in ein Eurorack integriert werden.
- Verarbeitung: Die Verarbeitung ist für die Preisklasse angemessen, mit Holzseitenteilen und einer Vielzahl von Bedienelementen, deren Haptik jedoch variiert.
- Klang: Die Oszillatoren liefern einen schönen Klang, der dem Vorbild nahekommt, besonders wenn man die Paraphonie nutzt oder Overdubs erstellt.
- Filter: Das Filter des JT-2 weicht klanglich vom Original ab, insbesondere in Bezug auf die Resonanz, die nicht die gleiche Intensität und Charakteristik wie beim Jupiter-8 erreicht.
- Schwächen: Die Haptik der Kippschalter und Taster ist teilweise schwammig, die SynthTribe-App läuft auf macOS nur auf Apple Silicon und das Filter weist messtechnisch eine ungewöhnliche Buckeligkeit bei maximaler Resonanz auf.
- Lieferumfang: Neben dem Gerät selbst sind Netzteil, USB-Kabel, Eurorack-Kabel und zwei Miniklinken-Patchkabel enthalten.
Inhaltsverzeichnis
Unpacking
Seit einiger Zeit kommen die Behringer-Synths nicht mehr in einem vierfarbig bedruckten Karton, sondern in einer schmucklosen beigefarbenen Kiste mit einem neutralen Aufkleber vorne, der lediglich den Produktnamen kundtut. Im Inneren befinden sich der Behringer JT-2 selbst nebst Netzteil, einem USB-A-auf-USB-B-Kabel, einem Eurorack-Kabel sowie zwei Miniklinken-Patchkabel. Alles ist gut in Schaumstoffteilen gesichert.
Verarbeitung des Behringer JT-2
Der monophone Synthesizer kommt im üblichen Behringer-Desktop-Format, bei dem ihr auch den eigentlichen Synth herausnehmen und in einem Eurorack platzieren könnt, deswegen die Dreingabe des Eurorack-Kabels. Mit 1,8 kg liegt der Synthesizer gut in der Hand und die Holzseitenteile (?) vermitteln ein gutes haptisches und optisches Gefühl.
Kommen wir zur eigentlichen Oberfläche, die 9 Drehregler, 9 Kippschalter, 22 beleuchtete 25-mm-Mini-Fader, 2 Schiebeschalter und 10 Taster mit LED im 808-Stil beherbergt. Die Kippschalter empfinde ich als etwas schwammig und die Potentiometer könnten für meinen Geschmack ein wenig mehr Drehwiderstand besitzen. Die 25-mm-Fader finde ich dagegen okay, wohingegen die ikonischen Taster mit LED ruhig einen etwas knackigeren Druckpunkt hätten haben können. Alles in allem für ein Gerät in dieser Preisklasse aber vollkommen in Ordnung.
Aufbau des Panels und des Gerätes
Die Anordnung der Bedienelemente ist, wo möglich, exakt dem Vorbild Jupiter-8 nachempfunden. Um Platz zu sparen, wurden diese aber teilweise umarrangiert. Da auch der Roland-Synthesizer kein Enigma darstellt, findet man sich aber schnell zurecht. Der erste Block enthält LFO- und VCO-Einstellungen samt Tonhöhen- und Pulsbreitenmodulation.
Es folgt der VCF-Block, ebenfalls mit den Modulationsmöglichkeiten. In der unteren Reihe findet ihr dann prominent die Taster für die Arpeggiatorbedienung, schließlich gefolgt von den beiden ADSR-Hüllkurven für VCA und VCF. Die Mastersektion gibt euch neben Volume- und Master-Tune-Poti noch den Tune-Button, der das ganze Gerät stimmt.
Die LEDs in den Fader-Kappen geben dabei ganz grob Auskunft über deren Funktion bzw. darüber, was diese beeinflussen. So leuchten Fader, die mit den Hüllkurven zu tun haben, rot, während die Fader der Filtersektion eine weiße LED haben, die zum Glück sehr moderat leuchtet und keine blinden Flecken auf der Retina erzeugt, zudem lässt sich die Helligkeit in der SynthTribe-App anpassen.
So richtig einheitlich ist das aber auch nicht, denn der ENV-MOD-Fader in der Filtersektion leuchtet auch weiß, obwohl er rein logisch mit der Hüllkurve zu tun hat und rot sein müsste. Auf jeden Fall sieht das ganz schick aus, aber mir hätte es auch nichts ausgemacht, wenn die Fader keine LEDs gehabt hätten.
Was ihr natürlich nicht finden werdet, ist der Balance-Regler des Jupiter-8, der im Split-Modus die Lautstärkeverhältnisse zwischen Upper- und Lower-Split einstellt – so konnten auf dem Roland-Synthesizer zwei Patches mit jeweils 4 Stimmen gleichzeitig gespielt werden. Da der Behringer JT-2 nur eine Stimme besitzt, ergibt das hier natürlich keinen Sinn. Und bitte nicht mit der Paraphonie-Einstellung verwechseln: Diese ermöglicht es zwar, den Behringer zweistimmig zu nutzen, ersetzt aber keinesfalls das Splitting des Originals.
Über den Arpeggiator ist nicht viel zu sagen, hier bekommt ihr Hausmannskost, aber auch nicht mehr. Im Test wollte manchmal der Sync nicht, aber nach einem Neustart von DAW und Gerät lief es wieder.
Oben auf dem Frontpanel befinden sich schließlich die recht spärlichen CV- und Gate-Eingänge sowie Audioausgänge für Line-Signale und Kopfhörer. Damit ihr auch im Eurorack an MIDI kommt, befindet sich hier auch der DIN-MIDI-Eingang.
Auf der Rückseite zeigt sich auch wieder das übliche Bild für dieses Gehäuse: Stromanschluss, Netztaster, USB-B-Eingang, MIDI-Thru-Buchse und die DIP-Schalter zur Auswahl des Kanals.
Ein kurzer Blick auf das Original

Das Original, der Roland Jupiter-8, https://en.wikipedia.org/wiki/Roland_Jupiter-8#/media File:Roland_Jupiter-8_Synth,_1983_(white_bg).jpg
CC BY-SA 2, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
Dem Behringer JT-2 ein wenig unter die Haube geschaut
Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen, den JT-2 seiner Hüllen zu entledigen und nachzuschauen, was nun konkret verbaut wurde. Der Jupiter-8 war ja eine „hybride analoge“ Maschine, insofern er für die Oszillatoren eine diskrete, aus Einzelteilen aufgebaute Bauweise mit von Roland entwickelten Spezial-ICs für Filter und VCAs kombinierte. Konkret waren das der IR3109 für die Filtersektion (der auch im Juno-6/60 eingesetzt wurde und dessen Klang ich sehr genau kenne) und der BA662 für die VCAs. Das ist auch der Hauptunterschied zum „kleinen Bruder“ Roland Jupiter-6, der auch für die Oszillatoren auf integrierte Lösungen setzte.
Da Behringer mit Coolaudio ja eine eigene IC-Schmiede besitzt und eben auch einige der Klassiker im Angebot hat, wunderte es mich natürlich nicht, den Coolaudio V662A oder den OTA V13700M vorzufinden. Da Coolaudio allerdings keinen Klon für den IR3109-Filter-IC (im Grunde genommen ein vierfacher VCA mit gemeinsamer exponentieller Steuerung) im Programm hat, schätze ich, auch ohne den Schaltplan zu kennen, dass der V2164M dessen Aufgabe übernimmt. Der Urahn dieses Filter-Chips, der von CEM und SSM produziert wurde, findet sich in zahlreichen Synths der 80er, allen voran die Prophet-Synthesizer von Sequential Circuits.
- IC V13700M
- IC V3046
- IC V662A
- IC V2164M
Im Grunde bieten aber beide Chips die gleichen Grundbausteine zur Realisierung eines Filters, wichtigster Unterschied ist wohl, dass die VCA-Blöcke im 2164 getrennt gesteuert werden können, während sie im IR3109 nur alle gemeinsam angesteuert werden können. So ist es aber möglich, den 2164 anstelle des IR3109 einzusetzen – nur umgekehrt wird es für viele Anwendungen außerhalb einer Filterschaltung problematisch. Wie und ob sich das klanglich auswirkt, könnte wohl nur ein Test mit nicht unerheblichem Aufwand feststellen – wir werden sehen.
SynthTribe-App
Natürlich finden sich tiefergehende Einstellungen in der Behringer-SynthTribe-App. Diese hat das erhebliche Manko, dass sie für macOS nur noch auf Apple Silicon läuft. Abgesehen davon, dass mich das persönlich betrifft, sind gerade unter Musikern die älteren Geräte mit Intel-Prozessoren noch stark vertreten. Diese Entscheidung kann ich nicht verstehen. Ich bezweifle aber, dass Behringer hier ein Einsehen haben wird.
In der App kann auch die Arpeggio-Clock eingestellt werden, was direkt am Gerät leider nicht geht bzw. im Quick-Start-Guide (ein vollständiges Handbuch fehlt zurzeit) nicht aufgeführt ist, falls dem so ist.
Eine rätselhafte Einstellung ist auch der „Enhanced“-Mode. Dieser kann von Enhanced auf Authentic verstellt werden, was ihn nun aber authentisch macht, konnte ich nicht herausfinden – das Filter betrifft es jedenfalls nicht.
Der Behringer JT-2 in der Praxis
Ich dachte zuerst, dass die kleinen Fader des Behringer JT-2 ein echtes Hindernis beim Erstellen von Sounds seien. Es stellte sich aber heraus, dass die Arbeit damit aber gut klappt, wenn ich genug Fingerspitzengefühl an den Tag lege. Was mir aber auffällt, ist, dass die damit verbundenen Parameter nicht so stark interagieren wie bei einem Jupiter-8 – das betrifft insbesondere die LFO- und ENV-Pitch-Modulation.
Auch wenn das Gerät schon eine Stunde läuft, empfiehlt es sich, öfter mal den Tune-Button zu betätigen, gerade vor Aufnahmen. Da wir es hier mit einer recht einfachen Synthesestruktur zu tun haben, ist das gezielte Erstellen der Klänge auch bald kein Problem mehr, wenn ihr die Regelwege ein wenig kennt.
Klang des JT-2
Bevor wir dazu kommen, noch der Hinweis, dass ich den Synth 2 Tage habe laufen lassen, bevor ich die Tests vorgenommen habe. Außerdem habe ich vor jedem Test länger als die angegebene Zeit gewartet, bis der Behringer JT-2 „auf Temperatur“ ist.
Tja, was soll ich zu einem Klon sagen, der lediglich eine Stimme des Jupiter-8 zur Verfügung stellt? Der fette Klang des Roland-Polysynths kommt ja erst richtig zur Geltung, wenn ich Akkorde spiele.
Die Oszillatoren strahlen aber echt schön und wenn ich einen Oszillator um eine Quinte (7 HT) nach oben verstelle, bekommt ihr auch einen kleinen Eindruck, wie das polyphon klingen könnte. Falls ihr echte Akkorde wollt, bleibt nur der Umweg über das wiederholte Aufnehmen der einzelnen Noten. Genau das habe ich gemacht, damit ich einen besseren Eindruck bekomme, wie der Behringer JT-2 im Vergleich klingt. Das sind also Overdub-Aufnahmen, keine Einzelaufnahmen.
Die Oszillatoren finde ich, wie gesagt, gut. Wo der Behringer-Synth aber deutlich abfällt, ist beim Filter. Erstens klingen die beiden Varianten sehr ähnlich und ich habe oft den Eindruck, als ob nur der Cutoff-Punkt verschoben wird. Das ist aber messbar definitiv nicht der Fall, wie auf den Abbildungen zu sehen.
Zweitens ist es die Resonanz selbst – beim Jupiter-8 kann diese deutlich bis nahe an die Eigenresonanz gehen; das Filter im Behringer JT-2 hat zwar auch andeutungsweise diesen singenden Charakter, den ich auch z. B. vom Juno-6 kenne, die maximale Resonanz hört aber weit vor der Eigenschwingung auf. Die Resonanz also als „dritten Oszillator“ zu verwenden, fällt damit flach – gerade bei dem eh nur monophonen Gerät ein echter Dämpfer.
Betrachte ich die Filterkurve in einer Frequenzanalyse, fällt auch eine seltsame Buckeligkeit bei maximaler Resonanz auf.
- „Buckel“ 12dB Filter
- „Buckel“ des 24dB Filter
Das sieht man noch viel besser bei einem Filter-Sweep. Klickt auf die Bilder, um die Animation zu starten.
Es ist so, als ob es verschiedene Filterfrequenzen gäbe, die alle einen eigenen kleinen Buckel (sprich Resonanz-Peak) bei verschiedenen Frequenzen haben – das könnte auch erklären, warum die Resonanz so läppisch klingt, da sie auf verschiedene Frequenzen aufgeteilt ist. Mit einem IR3109 ist so ein Frequenzverlauf im Prinzip unmöglich (es sei denn, man vergeigt die Kondensatorwahl), sodass es doch an einer unsauberen Hardware-Umsetzung im Behringer JT-2 mit dem 2164-Chip liegen könnte und somit für den Nutzer kaum behebbar ist.
Entweder könnte also die Steuerung der einzelnen Zellen nicht identisch sein (es liegen verschiedene Spannungen an, bedingt durch Widerstandstoleranzen) oder die Filterkondensatoren streuen in ihren tatsächlichen Werten zu stark, was einen ähnlichen Effekt hätte – vermutlich spielen beide Einflüsse eine Rolle.
Natürlich wäre eine letzte Möglichkeit, dass einfach nur mein Testgerät dieses Problem hat, vielleicht könnte sich jemand, der auch einen JT-2 besitzt, mal einen Filter-Sweep im Spektrogramm anschauen.
Mehr Filterbetrachtungen
De facto heißt das, dass der Behringer JT-2 mit einer Resonanzeinstellung auf Maximum (10) gerade mal so klingt wie ein Jupiter-8 mit einer Einstellung auf etwas über der Hälfte (5,5 bis 6,4)! Das ist schon ein deutlich hörbarer Unterschied zum Original.
Was mir zudem noch auffällt: Das Filter macht komplett zu. Ihr hört also wirklich nichts mehr, es sei denn, ihr habt einen Subwoofer, der bis 20 Hz geht. Außerdem ist die Resonanz beim Nutzen von Noise als Quelle seltsamerweise stärker ausgeprägt.
Eine weitere Beobachtung betrifft das High-Pass-Filter des Behringer JT-2. Wenn ich dieses zum Einsatz bringe, steigt die Resonanzspitze deutlich an, natürlich auf Kosten des Bassfundaments. Dieses Verhalten tritt beim Jupiter so nicht zutage.
Natürlich gibt es auf der Platine Trimpotentiometer und diese sind auch beschriftet, leider findet sich keines, das die Kalibrierung der Resonanz betrifft.Es gibt lediglich die das Filter betreffenden Trimmer VCF WIDTH und VCF OFFSET.. Und auch diese sind ohne dokumentierte Kalibrierungsprozedur nicht besonders nützlich – nicht verwunderlich, dass ein vorsichtiges Drehen an diesen auch keinen hörbaren Effekt brachte.
Video
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Eigentlich ein No-Brainer für 179€. Eventuell fällt der Preis sogar noch. Ich denke dieses Gerät ist nicht für User gedacht, die einen klassischen Jupiter 8 suchen mit allem drum und dran. Dafür sollte möglichst bald der Behringer JT-16 erscheinen mit Tastatur. Die Frage ist nur: Wann? Einen Original Jupiter 8 kann man aufgrund der Gebrauchtpreise eh vollkommen vergessen! Aber der JT-2 ist natürlich super in Verbund mit anderen Behringers in dieser Größe und davon gibt es inzwischen bekanntlich reichlich. Man kann also für relativ überschaubares Geld ein ganzes Arsenal an Racksynthis aus selbigem Hause zulegen. Alles dank Behringer. Ich persönlich warte lieber auf die noch ausstehenden Synthesizer JT-16, CS-80 und Elka Synthex Klone. Wie die meisten wissen wird man dabei auf eine sehr harte Geduldsprobe geschickt. :D
@Filterpad findest du?
sind aber viele minuspunkte🤔
aber du hast wahrscheinlich den pro800 schon, den ich stattdessen empfehlen würde.
monophoner Jupiter ist wie Kaffee ohne Koffein, Bier ohne Alkohol 😅 sorry 🤗
@Numitron Ha ha, sehe ich genauso….😅
@filterfunk ausgezeichnet smithers 😎✋
@Numitron Nö, den pro800 habe ich tatsächlich nicht, so wie generell kein Racksynthesizer. Aber ich finde den Jupiter in Mono gar nicht schlimm wenn man bedenkt, für was der JT-2 gedacht ist. Nämlich im Rackverbund mit anderen Monosynthis aus gleichem Hause oder Mitbewerbern. Daher das Rackformat und vermutlich Mono. Wenn man eine Tastatur haben möchte, typisch als alleiniges Gerät auf einem Keyboardständer oder Tisch, dann kommt nur der JT-16 in Frage. Gut, bei Veröffentlichung dessen wird dann vermutlich die Sonne verbrannt sein inklusive Erde, aber egal! Hauptsache er erscheint dann. ;)
@Filterpad Du musst viel Gottvertrauen haben, wenn du auf diese Synths noch warten willst. Man weiß bei Behringer zwar nie, aber angesichts der Lieferprobleme mit schon veröffentlichten Artikeln, dem Fabrikneubau, jüngsten Berichten von Uli auf LinkedIn zum geplanten Personalumbau und so weiter habe ich da eher wenig Hoffnung.
Aber ich verspreche hoch und heilig, dass an dem Tag, an dem die von dir genannten Geräte den Status „Auslieferung ab Fabrik“ erreichen, ich Himmel und Hölle in Bewegung setze, um an ein Testgerät zu kommen.
@Markus Galla So muss das sein! 😎
@Markus Galla bin auch schon seeeeehhrr skeptisch 🤣
Habe den JT nun schon einige Wochen. Die Sache mit der schwachen Filterresonanz kann ich direkt bestätigen, ebenso die eher geringen Unterschiede bei der Filtercharakteristik.
Davon abgesehen gefällt mir der Sound sehr gut.
hatte ich vor leserstory🙂okay papierkorb.hast du gut geschrieben.
resonance filter ja schwach.discant bleibt es nicht viel übrig.
baßbereich ist aber gut so.haptic kleines fader ich aber sage stört
es mich nicht.negative ich es nicht sehe faderbereich ist groß genug.
arp sync ja ist nicht stabile.🙂
parafonic wieso minus? ist concept doch so.sound ich eher
sage guter dco druck.roland okay geht in die richtung.aber 80s baß er macht
es sehr gut.auch arps oder chords. Jt2 ist nicht perfect aber
man erkennt es in die richtung. ob es nun excact oder nicht ich habe kein jp8
er muß sich meßen lassen als klon. aber okay. test ist er wirklich objective?
schade nur man kann nicht speichern.
kritic von mir: vco beatin klingt nicht so angenehm. wertung 2.8 okay author sieht hört es so
wertung meines: 4 vom 5
@Viertelnote Bitte bitte eine Lovestory Thirza ❤️😎😉
@MPC-User ja! eine zweite Meinung!
wäre cool!
danke für den ehrlichen Test, Heute nicht mehr selbstverständlich 😎
@MPC-User ja micha ich denke ich schiebe anderes story
hinten.übersetzen hab ich tape schon briefkasten geworfen habe.
lovestory hm ja eher kerzenromanic🧡 jt tasse caffee 😜
ps: audiofiles werden so ich sehe mit zoom mrs laptop leider defective.
Wenn bei Behringer von Holzseiten die Rede ist, stellt sich mir immer die Frage, was das für ein Baum gewesen sein soll.
Beim Pro 1 z.B. fühle und sehe ich eher eine Harz bzw. Kunststoffplatte, ähnlich dem Laminat.
Als Hobbytischler ist mir eine solche Holzart jedenfalls noch nicht in die Hände geraten.
@chris Das müssen diese Fake Plastic Trees sein von denen Radiohead gesungen haben 🙄
@blackfrancis Sorry nein..siehe meinen Beitrag unten
@Sogyra interessant! danke!
dachte auch es ist „real Simulated Wood“ (c) akaidan 😂
@chris Nun…als gelernter Tischler kann ich dir sagen: das ist Echtholz und so wie es aussieht irgend ein Tropenholz.
Ich hab mal für den Neutron die Seitenteile neu lackiert, und hab dann die Schraubenlöcher etwas aufbohren müßen. Die Späne haben es ganz deutlich gezeigt: KEIN Plastik! Woher dieses Tropenholz stammt läßt sich allerdings aus meiner Sicht nicht eindeutig feststellen. Vielleicht in einem Labor was ich als Heimanwender natürlich nicht besitze.
Aber aufgrund des Preises hab ich da so meinen Verdacht…🤔
P.S.: die lackierten Seitenteile sieht man auch in meinem Demovideo ab 10:10
https://www.youtube.com/watch?v=-F4io5X-AO4
@Sogyra welchen Verdacht?
mahagony?
@Numitron Verdacht: gerodetes Holz aus Brasilien.
Irgendwo muß das ganze Holz ja auch hin um verarbeitet zu werden. Nur verbrennen? Sicher nicht, dann hätten sie ja gleich den ganzen Wald abbrennen können.
Da steckt viel Geld zum erwirtschaften drin.
@Sogyra auweh..😕
bei uns in Österreich hat McDonald’s teilweise Brasilianisches Hühnerfleisch.
@Numitron bei uns in Österreich hatte McDonald’s teilweise Brasilianisches Hühnerfleisch.
@Sogyra jetzt nicht mehr? was meinst du damit?🤔
@Numitron ja genau…jetzt nicht mehr, und das schon seit einigen Jahren. War das so schwer zu verstehn?
@Sogyra @ Sogyra
Ich habe soeben ein Seitenteil demontiert und es ist leicht. und weich.
Mit einem Schraubendreher ist es sehr einfach, mit wenig Druck, Späne heraus zustechen.
Diese sind hell.
Ist es eventuell Balsaholz?
@chris wow 🤩 haha
wahrscheinlich die alten Segelflugzeuge die keiner mehr wollte 😄
@chris Beim Neutron sind sie dunkel. Beim K2 auch.
Beim Edge und Grind sieht das tatsächlich eher nach Plastikseitenteilen aus, muß ich aber noch testen. Aufgrund eines Umzugs liegen die alle noch in deren OVP’s in irgendwelchen Kartons herum.
Wenn die Späne hell sind, dann ist das vermutlich schichtverleimtes Sperrholz das nachträglich gebeizt wurde. Das sollte man aber an den Kanten durch unterschiedliche Farbverläufe sehen können.
Ich persönlich kann dazu nichts sagen, weil ich mir keinen weiteren Behringer Synth mehr kaufen werde. Eventuell ersetze ich den K2 durch einen Wasp…mal schaun. Vom K2 hab ich mir mehr erhofft, und dann noch dieser gräßliche Filter Bug wegen heißer Bauteile. Aber das ist ja ein anderes Thema…und dieser JT interessiert mich genau NULL.
EDIT: anhand des ersten Bildes (was ich am PC runtergeladen und stark vergrößert hab) sieht es auch so aus, als wären die Seitenteile Vollholz. Allerdings sieht man nicht ob das original so ist, oder zum Beispiel Fichte gebeizt.
Nun Ja, bei den vielen Behringer Mono-Clones für kleines Geld kann man sich ja schon ein größeres Setup, ob modular oder traditionell bauen. Imposant allemal. Für €179 kann er kein Gerät von x-tausend sein.
@Dayflight ist mein 2tes instruments von B.
td-3 hervoragendes instruments dank tip numi und filterpad🙂
jt2 war von freundin erste charge und hat jt2 auch
verhauen. ich sehe vieles anders da.
@Viertelnote cool. freut mich. hast du ein Verzerrerpedal dazu?
@Numitron electroharmonics hab für gitarre:
metal muff east river und schlechtes effects
viscount efx1+2 aber klingt es so beschißen das es wieder cool ist hat
eigenleben🙂
für td3: klingt es alles okay aber line signales
in zeit probiere ich mic100 B. aber ich gerne es sage B. kenne ich nur drummachines
und effecte.ich habe früh gesagt synthesizer klingen da nicht gut ist definitive nicht so.muß ich schiff umdrehen🙂
@Viertelnote cool! ist der Metal Muff nicht zu stark?
ich hab einige für Metal die sind zu arg.
aber auf niedriger Stufe vielleicht eh etwas wie mein Bass Big Muff. klingt geil.
zufällig bestellt weil der in Aktion war.
klingt wie in „da Funk“🎉😄🔥
@Numitron ja martin ist er bruthal wie kettensäge kann man
nicht immer benutzen aber man kann sagen okay bin ich grad agro🙂
@Viertelnote haha.
OK, warum nicht ?😂🎸🤘
synthie Kettensägenmassaker
Sehr guter Test, auch die technische Analyse des Filters erscheint mir schlüssig.
Ich denke, einen „JT-16“ kann Behringer mit der jetzigen Schaltung unmöglich auf den Markt bringen. Ich schließe daraus, dass der auf Eis gelegt ist…
Oder sie lernen aus dem JT-2, dass es so nicht geht, legen doch noch den IR3109 neu auf und machen einen JT-32, damit es sich lohnt.
@falconi stimmt.
wenn der große quasi nur mit tasten und 16 stimmig ist , dann kann Uli gleich zusperren..🤔🤣
die mac-versionen von synthtribe sind leider unübersichtlich, aber es gibt sie nicht nur für mac silicon. die aktuelle version für mac intel ist 3.2.6, sie liegt zB auf der seite des edge zum download. für den JT-2 würde sogar die 3.2.4 genügen.
@mdesign leider gibt’s oder gab’s im Zuge der irrwitzigen ankündigung „ab jetzt ai für alles und ich bin kein CEO mehr“ von Uli und der ganzen anscheinend tiefgreifenden Umstellungen viel Chaos laut sequencer.de
@mdesign Danke für den Fund!
Hab noch mal nachgesehen. Tatsächlich ist z.Zt. auf der JT-2 Seite nur die Version 3.2.4 erhältlich und die funktioniert definitiv nicht mit Intel-Macs (habe es selber ausprobiert, App hat ein Haltezeichen im Icon und sagt beim Start:
Du kannst das Programm „Synthtribe.app“ nicht öffnen, da dieses Programm auf diesem Mac nicht unterstützt wird.
Auf der Edge Seite gibt es dann die 3.2.6 und die läuft wieder auf Intel-Macs.
Ich muss ja immer von der User-Perspektive aus agieren. Und wie soll dieser (ich) wissen, dass die verschiedenen Versionen verschieden kompatibel sind? Oder das irgendwo auf der Website eine neuere Version der App herumgeistert? Meine Kritik sehe ich immer noch als gerechtfertigt.
Und da es oben jemand erwähnt hat: der Arpeggiator ist auch irgendwie kaputt. Meistens will er gar nicht starten, sobald eine externe Clock anliegt – ganz vergessen.
@t.goldschmitz da hast du recht, der user kann die aktuelle mac intel-version nicht selbst finden. ich hab den support gefragt und eine alte version als antwort gekriegt. dann nochmal gefragt, mehrere tage gewartet und endlich die 3.2.6 erhalten. das leben ist kein ponyhof.
Da die Klangerzeugung ja recht übersichtlich und mit den Fadern schnell zu überblicken ist, wäre das doch einer der besten Kandidaten, um sich 4 Stück zu kaufen für ein vierstimmiges System. Da kann man ja ziemlich schnell die Einstellungen von einem Synth auf den nächsten übertragen. Zumindest, falls der JT16 doch nicht kommen sollte.
Das Problem mit dem Filter wurde ja im Netz mehrfach angesprochen, das Gerät beim Test von Wine&Synth hat das wohl aber nicht so, zumindest laut der Kommentare:
https://www.youtube.com/watch?v=wh_I4sAFuSA
@ollo dann ist aber der günstige Preis dahin und etwas mühsam das ganze zu Chainen.. naja
der jx3p hat übrigens denselben Filterchip wie der Jupiter 8. Mit einem Controller um 300€ ziemlich genial und underrated.
Oder der Alpha Juno 2, zwar nur ein Oszillator & suboszillator aber Anschlag Dynamik, aftertouch, stufenlosen Chorus, chordmodus und den OG Hoover 😀🤟
Jeder und jedem fällt hier der seltsame Murks am Filter auf, sogar mir, nur dem Entwicklerteam selbst nicht? Wie können die sowas überhören, als Fachleute? Oder sind die dann so unter Stress vor der Deadline, dass sie es halt irgendwie hinbiegen müssen – bzw. mit unzureichenden Workarounds oder Fehlfunktiönchen belassen -, um die Fabrik termingerecht beauftragen zu können: Hier ist der Bauplan, macht ma‘ hinne!?
Dieser Synth hätte mich sehr gereizt und ich betrachte bei einem solchen Preis-Leistungs-Verhältnis manches sehr großzügig – aber dieses eigentümliche Filtergrumpfeln überschreitet doch meine Schmerzgrenze. Die war eh schon leicht angespannt wegen der eingebauten Demenz, äh, dem typischerweise fehlenden Speicher.
Ich könnte jetzt schon einen Fotobildband herausbringen mit den „1001 schönsten Panelfotos meiner speicherlosen Klangerzeuger“ (von Behringer Model D, Edge & RD-78 über Arturia MicroBrute & DrumBrute Impact bis Yamaha Reface CY & CP und Roland TR-08 – von meinen teuren Tegeler Audiomanufaktur Masterheimern Raumzeitmaschine und Creme RC ganz abgesehen, deren Remote Apps/Ethernets etc. in meinem System nicht funxionieren).
Wenn bei einem Song mal bis zu drei oder vier Panelfotos anfallen, die beschriftet werden müssen, kostet das schon spürbar Zeit: für einen nichtkreativen Prozess mehr.
Bei kleinen Synths zum kleinen Preis lasse ich mir viel gefallen. Aber der Sound muss überzeugen.
@Eibensang Von einem der Betatester war zu lesen, dass die Filteresonanz bei seinem Vorserienmodell noch in Ordnung war. Das scheinen sie also erst vor der Serienproduktion verbockt zu haben.
@Klaus Trofob genau, hab ich auch auf sequencer.de gelesen.
irre…
Ich möchte ja nicht wissen, wie viele dieser abartig günstigen Sythies herumliegen und verstauben. Ich selber habe einen Model D Desktop. Der liegt bei mir herum. Preislich ein No Brainer. Aber nach ein paar Sounds lag dieses Gerät nur herum. Lieber einmal mehr ausgeben ist meine Devise, dafür solide und wohl überdacht (No brainer sind meistens Schnellschüsse), langlebig und nachhaltig. Brauchen wir wirklich dutzende Sythies? Ich mache seither einen grossen Bogen um diese billigst Produkte. Ich benötige nicht jeden Klon als Hardware.
@Anguria ja, die ganz Kleinen hab ich alle verkauft.
4 volcas mit Holz Ständer und speziellem Mixer, 2 Pocket Operators, pro vs, jt mini, stylophone und stylophone Beatbox.
nur die 3 monotrons hab ich aufgehoben.
zwar auch schnell langweilig, aber der delay zb nett zum durchschleifen und man würde nur wenig Geld bekommen.
mag am liebsten so Mittelklassegeräte etwa von 300€ bis 800€ ca. zb. minilogue, mpc Key 37, microfreak, model cycles, Roland tr6s….