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Test: Behringer Motör, USB/MIDI-Controllerkeyboard


Die motorisierte Controllerversion

Jetzt ist es endlich da, die Erfüllung aller Träume und das zu einem, na ja, akzeptablen Preis. So wird vielleicht mancher Leser von AMAZONA.DE denken, wenn er die folgenden Fakten vor sich sieht: 49 Tasten Controllerkeyboard, beleuchtetes LC-Display, acht große und farblich beleuchtete Drum Pads, acht Endlosdrehregler mit LED-Kranz und – man mag es kaum glauben – neun motorisierte Fader! Der Preis für dieses ultimative Paket? Dazu später mehr, erst mal schauen wir, wie sich das Behringer Motör USB-/MIDI-Controllerkeyboard im Test schlägt.

Behringer Motör 49

Behringer Motör 49

Fakten, Fakten, Fakten

Für AMAZONA.DE habe ich in den vergangenen Jahren viele Controllerkeyboards getestet, doch eins hatten alle diese Keyboards nicht an Bord: motorisierte Fader. Schon allein deshalb ist dieses neue USB-/MIDI-Controllerkeyboard einen Test wert, dazu kommt es von Behringer, da lohnt sich immer ein genauerer Blick. Denn kein anderer Hersteller versteht es, zu solch ultra-günstigen Kursen gute bis sehr gute Produkte anzubieten, egal wie man zum Hersteller selbst stehen mag.

Obwohl die wichtigsten Fakten schon eingangs erwähnt wurden, hier zunächst alle Features des Behringer Motör Controllerkeyboards auf einen Blick. Das Motör ist in zwei verschiedenen Varianten erhältlich, mit 49- oder 61 Tasten. Eine 25er Version gibt es derzeit nicht, ob und wann erfährt man vom Hersteller nicht. Technisch sind die 49er und die 61er Variante baugleich, unterscheiden sich also nur in der Anzahl der Tasten.  Zum Test stand uns die 49er Version zur Verfügung.

Behringer-Motoer-5

Links der Tastatur befinden sich jeweils ein Pitch Bend- und Modulationsrad, direkt darüber eine Kombination aus Oktavierungs- und Data-Buttons. Es folgen unterschiedliche Funktionstasten für die Bedienelemente (Fader, Pads, Drehregler) sowie das rund 7,5 x 4,7 cm große LC-Display. Das leicht orange hintergrundbeleuchtete Display stellt die wichtigsten Informationen dar, Preset Name, MIDI Note, Oktavierung, Tempo sowie Anschlagsstärke und Informationen zum Aftertouch. Zum Navigieren im Menü dient ein Drehknopf samt Push-Funktion.

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    Atarkid AHU

    Danke für den Test, interessiert mich schon länger. Schade nur, dass der bei den üblichen Verdächtigen noch nicht gelistet zu werden scheint….

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      Felix Thoma RED

      Hi Atari Kid,
      da hast Du Recht, Behringer scheint da trotz Einführung Lieferschwierigkeiten zu haben.

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    Ulrich Knörr

    Weiß man etwas über eine direkte Remotemöglichkeit der Behringer XR Serie?
    (Also ohne Anpassung im PC)
    Das wäre für mich ein klarer Kaufgrund.

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    NicGrey

    Das Teil wurde an der Winter Namm 2014 vorgestellt. Beinahe 3 Jahre bis zur Marktreife. Da ist selbst Tom Oberheim’s Two Voice Pro schneller beim Kunden.

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      Felix Thoma RED

      Hi NicGrey,
      und die Motör Keyboards sind immer noch nicht wirklich lieferbar…bei den U-Phoria Audiointerfaces war das genauso.

  4. Profilbild
    Cris_

    @Felix
    Bei m-audio gibt es jetzt für das code49,61 ein Firmwareupdate + Editor für Windows! ;)

  5. Profilbild
    wimu

    Danke! Schöner Test, interessantes Produkt.
    Was mir aber als erstes hierzu eingefallen ist, war folgendes: Wenn Behringer über eine wohl recht preiswerte Möglichkeit verfügt, diese Motorfader Technologie umzusetzen, warum baut man diese nicht in den neuen Analogsynth ein? So würde man auch den Kritikpunkt mit der begrenzten Anzahl der Regler für die Hüllkurven zumindest entkräften. Zusätzlich wäre es eine weitere Innovation. Bisher gab es ähnliches soweit ich informiert bin, nur bei den ersten „Mephisto-Planungen“ von Vermona.
    Wurde aber nie so umgesetzt.

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      A.Vogel AHU

      Aus langen Erfahrungen mit dem BCF2000 kann ich berichten, dass Motorfader wirklich hilfreich sein können, das Geklacker und durchaus laute und ruckartige Anfahren der Faderposition macht beim Spielen aber eher weniger Spaß.
      Ich hab einen BCF u.a. als Programmer für den M-Audio Venom einzusetzen (ich mag halt Fader für die Hüllkurven). Mein Fazit. Um konzentriert und gezielt Sounds zubauen: OK.
      Um während des freien Spielens mal Parameter zu schrauben: Eher weniger schön, aus oben genannten Gründen.

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        wimu

        Ok, aber dann stellt sich halt die Frage ob die neueren Motorfader in diesem Punkt eventuell überlegen sind. Außerdem hätte man diese ja eventuell „abschaltbar“ machen können. Im Normalmodus arbeiten sie in Verbindung mit dem Display. Beim Wechsel der Hüllkurven oder ähnlichen kann man die Motorfader aktivieren um den „Reglerstand“ abzurufen. Natürlich weiß ich nicht ob sich sowas in einem Analogsynth preiswert umsetzen lässt. Auf jeden Fall, empfand ich das Abholen von Reglerpositionen immer als sehr nervig und spaßbremsend. Das waren oft genau die Momente wo ich dann bei einem Softsynth doch lieber einfach schnell zur Maus gegriffen habe.

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