Test: Behringer, QX1002USB, Mischpult mit USB 2.0 Interface

19. Oktober 2012

Kompaktmixer

Behringer Produkte sind meistens bei preisbewussten Kunden sehr beliebt, bieten die Geräte doch oftmals gute Qualität zum günstigen Preis. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Behringer in unregelmäßigen Abständen seine Mixer-Serie erneuert. Die neusten Modelle der XENYX QX-Reihe sind ab sofort verfügbar und das QX1002USB stand für uns zum Test zur Verfügung.

BEHRINGER XENYX QX1002USB

BEHRINGER XENYX QX1002USB

 

Aufbau

Wer bereits ein älteres Behringer Pult sein Eigen nennt, erkennt die Handschrift des Herstellers sofort wieder. Die Behriner-typischen Drehpotis sind auch in der neuen Serie wieder vertreten. Etwas stutzig macht mich nach Auspacken des Gerätes der Schriftzug Klark Teknik.  Anscheinend zeichnet der High End Hersteller verantwortlich für den Multi-FX Prozessor des Mixers. Da bin ich umso mehr gespannt, wie sich das Pult im Test schlägt.

Aktuell sind die zwei Mixer QX1002USB und QX1202USB erhältlich, die sich ausschließlich in der Anzahl der Eingangskanäle unterscheiden. Demnächst folgen nach und nach die größeren Modelle bis hin zum QX2442, das neben einer entsprechend größeren Anzahl von Inputs auch Subgruppen sein Eigen nennt. Die Mixer werden auf der Behringer Website bereits vorgestellt und werden sicherlich innerhalb der nächsten Monate in den Handel kommen.

Doch zurück zu unserem kleineren Sprössling. Schauen wir uns daher zunächst die Oberfläche des QX1002USB an. Etwas eng und dicht gedrängt reihen sich 29 Potis, ein 2-stelliges LED-Display sowie ein Fader (Main Mix) und weitere kleine Taster nebeneinander. Trotz der engen Anordnung können zwar alle Potis gut bedient und eingestellt werden, aber etwas zu klein sind für meinen Geschmack die Low Cut (XLR Inputs) bzw. Level-Anpassungs-Taster (Line Kanäle) geraten.

Das QX1002USB verfügt über zwei XLR-Inputs mit global zuschaltbarer Phantompower. Wahlweise kann man dem Mixer über die Klinkenbuchsen auch Line-Signale zuführen. Beide Signalzüge verfügen über einen Gain Regler und einen 3-Band-Equalizer. Dieser greift bei 12 kHz, 2,5 kHz und 80 Hz ins Geschehen ein. Zusätzlich steht den beiden Inputs der bereits erwähnte Low Cut zur Verfügung. Nach dem Equalizer folgt der FX-Regler sowie Balance und Volume. Ein Novum bei Behringer Mixern ist der interne Kompressor, der pro XLR-Input verfügbar ist. Behringer nennt das Ganze „One Knob“-Compressor und ich bin gespannt, wie dieser funktioniert. Aber zunächst zu den restlichen Anschlüssen.

Mikrofon/Line Inputs und die vier Stereokanäle

Mikrofon/Line Inputs und die vier Stereokanäle

 

Neben den beiden Mikrofoneingängen verfügt das QX1002USB über vier Stereo-Line-Inputs, die jedoch mit weitaus weniger Eingriffsmöglichkeiten aufwarten. Außer einem FX-Regler, dem Taster zur Level Anpassung sowie Balance- und Volume-Poti haben die Stereokanäle nichts zu bieten. Mit Hilfe des FX-Sends kann man zwar einen Anteil des Signals an ein externes Effektgerät ausgeben, aber aufgrund fehlender FX-Returns-Kanäle muss zur Rückführung des bearbeiteten Signals ein Stereokanal geopfert werden. Auf einen Equalizer wurde bei den vier Stereokanälen verzichtet.

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