Test: Behringer RD-6, Analog Drum Machine

18. September 2020

Ist es eine TR-606 oder nicht?

behringer rd-6 drum machine test

Behringer RD-6, ein kleiner analoger Drumcomputer

Hier ist sie nun: die RD-6 Analog Drum Machine ist der zweite Drumcomputer von Behringer. Sie ist ganz offensichtlich der Roland TR-606 nachempfunden, und wie diese der rhythmische Tanzpartner für die TB-303 war, ist die RD-6 die Ergänzung zur TD-3.

Als die Roland TR-606 im Jahr 1981 auf den Markt kam, war sie einerseits als Kompagnon für den Bass Line-Synthesizer TB-303 gedacht. Andererseits war sie aber auch einfach nur eine günstige Drum Machine, quasi für alle – vor allem für die, die sich keine TR-808 leisten konnten. Die TR-606 besaß im Vergleich weniger Instrumente, keine Editiermöglichkeiten der Sounds und einen etwas einfacheren Sequencer, doch im Wesentlichen basierte sie auf dem Konzept und der Technik der großen Schwester.

Da Behringer mit der RD-8 und der TD-3 bereits Kopien der beiden Verwandten im Portfolio hat, lag es nahe, dass auch eine von TR-606 inspirierte Maschine in diesen Reigen mit aufgenommen wird.

Behringer RD-6 Analog Drum Machine

Im engeren Sinne handelt es sich bei der Behringer RD-6 nicht um einen Klon der Roland TR-606, da hier die Schaltung nicht akribisch mit originalen Bauteilen bzw. deren modernen Entsprechungen und mit exakt gleichem Layout gearbeitet wurde. Da kann man das DIY-Projekt RE-606 von Din Sync schon eher als Klon bezeichnen.

Die Behringer RD-6 ist nichtsdestotrotz eindeutig und unverblümt an das Original von Roland angelehnt. Das Konzept der günstigen, analogen Drum Machine ist geblieben, nur hat man hier eine etwas erweiterte Ausstattung und ein leicht abgewandeltes Outfit.

Behringer RD-6 Analog Drum Machine silver

Die RD-6 im Silber-Look

Hardware

Hab ich sie überhaupt in der Hand? Die RD-6 ist ein echtes Leichtgewicht, was aber nicht verwundert, da ihr doch das Batteriefach der TR-606 und somit auch dessen gewichtiger Inhalt fehlt. Zum Speichern der Sequenzen benötigt die RD-6 das auch nicht. Andererseits fällt damit auch der autarke Betrieb flach.

Die Oberfläche ist dem Vorbild ähnlich, aber einige Regler sind anderes angeordnet. Für die acht Sounds gibt es wegen Kombinationen nur fünf Volume-Regler, sowie einen für den Accent. Die Drehschalter für die Instrumente und die Play/Write-Modes sowie die Regler für Tempo und (Master)-Volume sind fast identisch zur TR-606, nur dass hier die Einschaltfunktion weggefallen ist. Der Power-Schalter befindet sich auf der Rückseite.

Dann ist da natürlich noch die Reihe mit den 16 Tasten für die Patternanwahl und Programmierung. Auch die Sync-Einstellungen werden herüber vorgenommen. Die weiteren Funktionstasten entsprechen ebenfalls dem Pendant, können aber in Kombination noch zusätzliche Funktionen ausführen.

Außerdem gibt es noch Anschlüsse auf der Oberseite für Sync-I/O, zwei Trigger-Ausgänge und die Phones-Buchse, alle als 3,5 mm. Dazu kommt ein Umschalter für den neuen Clap-Sound und ein Distortion-Effekt, wie man ihn von der TD-3 her bereits kennt.

RD-6 Analog Drum Machine sync trigger

Sync- und Trigger-I/O

Die Rückseite ist erfreulich gut bestückt: USB und MIDI-I/O zur Ansteuerung bzw. Synchronisation. USB (Class compliant) ist nur für MIDI sowie Dumps und Updates über die Synthtool-Software da, Audio oder Stromversorgung ist hier nicht vorgesehen.

Die Buchse für einen Start/Stop-Fußschalter und ein Mix-Ausgang (6,3 mm) sind schon mal schön. Besser noch allerdings sind die sechs Einzelausgänge (3,5 mm) für die Drums. Open und Closed Hihat müssen sich einen Ausgang teilen, was ok ist. Leider sind auch Low Tom und Hi Tom zusammengefasst, welche man im Mix doch eigentlich gern im Panorama verteilen würde. Die Einzelausgänge werden praktischerweise von der Summe abgezogen, was eine separate Bearbeitung ermöglicht, während der Rest am Mix-Out verbleibt. Nicht ganz so praktisch finde ich hingegen, dass die verwendeten Einzelausgänge auch vom Kopfhörerausgang abgezogen werden.

RD-6 Analog Drum Machine rear

Die Anschlüsse der Rückseite

Übrigens ist die RD-6 in 10 verschiedenen Farben verfügbar. Sonderausführungen erfreuen sich ja großer Beliebtheit, wie es die schnell vergriffenen Edition, die immer wieder auf den Markt kommen, belegen. Bei der RD-6 kann man, wie auch bei der TD-3, zwischen originalem Silber, klassischem Schwarz, kräftigen Farben und transparenten Oberseiten wählen. Zum Test erhielt ich das gelbe Modell mit Acid Smiley. Nun ja, Geschmacksfrage …

behringer rd-6

Die 10 Farben der Behringer RD-6

Das Drumkit

Acht Sounds: Kick, Snare, Low Tom, Hi Tom, Cymbal. Open Hihat und Closed Hihat. Nr. 8 ist ein Clap, den es bei der TR-606 nicht gab. Diesen hat man sich bei der Boss DR-110 abgeguckt und in BR-110 Clap umgetauft. Um zum Clap zu gelangen muss man von der Cymbal-Spur aus umschalten, doch die beiden Klänge schließen sich nicht aus, sondern sind parallel nutzbar. Allerdings teilen sich Cymbal und Clap einen Volume-Regler, und Clap ist hier im Vergleich zueinander wirklich zu leise. Da kann nur der Einzelausgang Abhilfe schaffen.

Die Sounds sind nicht veränderbar. Es gibt weder Pitch noch Decay oder sonst eine Klangfunktion. Man muss die Sounds nehmen wie sie sind. Lieb es oder hass es.

Behringer RD-6 Analog Drum Machine 3

Sound- und Mode-Anwahl

Klingt die Behringer RD-6 wie die Roland TR-606?

Eigentlich messe ich solchen Vergleichen keine große Bedeutung mehr bei. Die fast 40 Jahre alten Originale klingen an sich schon unterschiedlich zueinander. Die damaligen Bauteiltoleranzen, Revisionen der Schaltung, der Alterungsprozess – all das bedingt, dass es keine wirklichen Referenzwerte geben kann.

Außerdem hatte ich während der knapp angesetzten Testphase auch kein Original zur Verfügung. Aber während meiner Zeit in Handel, Service und Tonstudios hatte ich genügend 6en in den Händen und zog dazu noch ein paar (Roh)-Aufnahmen von mehreren Geräten, die ich mal besaß, zum Vergleich heran.

Das Original, die Roland TR-606 von 1981

Kick und Snare sind ziemlich gut getroffen. Es fehlt nur im Vergleich ein wenig „Body“, doch an sich funktionieren sie gut. Die Toms waren schon immer meine Lieblinge der TR-606. Bei einem guten Exemplar klingen sie schön fluffig mit ihrem dezenten Noise-Nachklang. Bei der RD-6 sind sie nicht ganz so rund gelungen und wirken ein wenig schlaffer.

Ein sehr deutlichen Unterschied gibt es bei Cymbal und Hihats. Der Oszillatoren-Mix, der beiden Sounds zu Grunde liegt, ist merklich höher gestimmt und auch schärfer gefiltert. Immerhin wurde nicht das „dritte“ Hihat vergessen, das entsteht, wenn Open und Closed auf dem gleiche Step programmiert werden. Damit lassen sich Hihat-Figuren lebendiger programmieren. Doch der schön metallische Klang des Originals gelingt der RD-6 nicht so angenehm, sondern wirkt etwas aufdringlich, speziell beim Cymbal. Bei der RD-8 verhält sich das ebenso im Vergleich zur TR-808.

Für sich genommen, funktioniert das Drumkit der Behringer RD-6. Die Sounds sind gut aufeinander abgestimmt und man hat ein schön oldschooliges Set, das nicht viel mit der druckvollen Eleganz der 808, noch der rohen Kraft der 909 gemein hat, sondern einen eigenen Charakter aufweisen kann. Nur das Lautstärkeverhältnis zwischen Cymbal und Clap müsste nachgebessert werden. Die Drums reagieren auch merklich auf die Accent-Funktion, die nicht nur auf die Lautstärke wirkt. Die Snare wird deutlich heller (ist aber ohne Accent zu dumpf für meinen Geschmack), das Cymbal klingt länger aus, die Hihats werden etwas schärfer. Bei maximalem Accent und Master-Volume kommt es bei der TR-606 am Summenausgang zu einer Übersteuerung, die ein wenig wie ein Fuzz klingt. Bei der RD-6 geht es nicht ganz so weit, es fängt lediglich an, leicht zu kratzen.

Behringer RD-6 Analog Drum Machine 5

Was auffällt, ist, dass ein bisschen die Lebendigkeit fehlt. Bei einer TR klingt jeder Step ein wenig anders, was zum Beispiel bei einer 16tel Hihat-Figur deutlich hörbar ist. Das mag an den Bauteiltoleranzen und der Alterung liegen, hat aber meiner Meinung nach eine positive Auswirkung. Bei der RD-6 klingt so eine Figur merklich statischer. Vielleicht muss man bloß 20, 30 Jahre warten, bis die Bauteile so weit sind?

Und dann gibt es da noch den Distortion. Wenn er zugeschaltet wird, liegt ein separater Level- Regler vor der Ausgangslautstärke, während der Effekt mit den Reglern Distortion und Tone eingestellt wird. Um es kurz zu machen: es ist kaum zu gebrauchen. Beim Aktivieren geht der Bassanteil der Kick sofort flöten. Es klingt sehr kratzig und vor allem bei Cymbal und Hihats fast schon grausam. Ein leichtes Andicken des Beats gelingt hier nicht, der Klang wird auch bei der geringsten Einstellung verzerrt, und bei hohen Werten rauscht es ziemlich. Das ist zu viel LoFi. Nur bei Kick/Tom-Grooves ohne Hihats lässt sich damit bei wenigen Einstellungen etwas halbwegs Brauchbares herausholen, aber insgesamt ist der Off-Schalter für mich das Beste daran.

RD-6 Analog Drum Machine distortion

Distortion blieb beim Test vorzugsweise aus

Der Sequencer

Dieser Teil ist recht simpel gehalten. Es gibt 2x 16 eintaktige Pattern, die mit einer von vier Auflösungen und ggf. verkürzter Länge arbeiten können. Neben den üblichen 16 Steps kann man so auch 32tel Noten oder triolische Rhythmen eingeben. Aber einen Shuffle gibt es nicht.
Mit 32 Pattern ist der Speicher nicht sehr groß, aber über die Synth Tool-Software können Patterns ausgelagert werden. In der Maschine lassen sich bis zu 16 Patterns verketten, was dann 256 Steps entspricht, wobei aber zwei- oder viertaktige Pattern die eher gebräuchlichen Anwendungen wären. Außerdem können acht Songs gespeichert werden.

Behringer RD-6 Analog Drum Machine synth tool

Die Sequencer-Ansicht in der Synth Tool-Software

Die Programmierung erfolgt über die bekannte Lauflichteingabe. Parallel dazu kann man das ausgewählte Instrument per Tap-Taste einspielen, was jedoch beim Testgerät nur sehr unzuverlässig funktionierte. Man muss die Steps sehr genau treffen, sonst wird die Note nicht angenommen. Eine ausgleichende Quantisierung bei der Eingabe gibt es wohl nicht. Die Step- und Funktionstasten hingegen arbeiten einwandfrei.

Es gibt auch eine Random-Funktion, die den alten Batterie-kurz-rausnehmen-Trick ersetzen soll. Die Ergebnisse sind, nun ja, zufällig. Es kam bei den Versuchen wenig Brauchbares bei heraus und ich musste immer nachbessern. Da ist man mit der gezielten Eingabe schneller bei einem guten Ergebnis.

RD-6 Analog Drum Machine tap

Die Tap-Taste funktioniert nur unzureichend

Für die Synchronisation gibt es analogen Sync, wofür sich die vier Auflösungen 1PPS, 2PPQ, 24PPQ und 48PPQ einstellen lassen, sowie MIDI und USB-MIDI. Eine Buchse für den alten Roland DIN-Sync ist nicht mehr dabei. Wird die RD-6 zu einer MIDI-Clock synchronisiert, wird auch die analoge Clock entsprechend ausgegeben und kann somit weiteres Equipment in den Sync-Verbund mit aufnehmen.

Wie die TR-606 besitzt die RD-6 auch zwei Trigger-Ausgänge, die von den beiden Tom-Spuren abgeleitet werden. Hiermit können Drum-Synthesizer bzw. Module angesteuert werden.
In Foren kann man von Sync-Problemen der RD-8 lesen. Ich habe die RD-6 von einer Groovebox und vom Computer aus per MIDI-Clock angesteuert und sie lief korrekt mit, einschließlich Pattern Position. In der kurzen Testzeit konnte ich jedoch nur wenige Konfigurationen ausprobieren. Hier muss man eventuell die Berichte andere User abwarten.

Die Drums lassen sich auch auf einen einstellbaren MIDI-Kanal von einem Keyboard bzw. Sequencer aus auf festen Notennummern ansteuern. Leider ohne Velocity, nur der Accent wird ab  eine bestimmten Anschlagsstärke umgesetzt. Der dafür zuständige Wert kann in der Synthtool-Software eingestellt werden.

Ebenso kann der RD-6 Sequencer andere Geräte via MIDI ansteuern. Allerdings wird der Clap nicht ausgegeben. Möglicherweise ein Bug.

Behringer RD-6 Analog Drum Machine 4

Die Konkurrenz

Es gibt zwar nicht viele Nacheiferer der TR-606, aber ein paar sind doch schon am Markt. Aber als direkten Mitbewerber würde ich trotzdem den Korg Volca Beats ansehen, der ein wenig günstiger ist, vier analoge Drums mit ein wenig TR-Touch und vier Samples bietet, die sich jeweils editieren lassen und dessen Sequencer mit Motion Record und Active Step punkten kann. Legt man auf den spezifischen 606-Klang nicht so viel Wert, ist Volca Beats eine echte Alternative.

Die Cyclone Analogic TT-606 ist zwar schon eine Preisklasse höher, bietet aber editierbare Sounds (wenn auch nur ein wenig) und einen wesentlich leistungsfähigeren Sequencer.

Die inzwischen vom Nachfolger abgelöste Roland TR-8 mit 606-Expansion arbeitet zwar virtuell-analog, hat aber mit zusätzlichen 808- und 909-Drums, sequenzierbaren Effekten und der großzügigeren Hardware auch ihre Vorteile.

Ich persönlich war seinerzeit beim Test von der Acidlab Drumatix sehr angetan, da sie das 606-Konzept deutlich und vor allem sinnvoll erweitert und mit einem echt satten Sound aufwarten kann.
Zum DIY-Projekt Din Sync RE-606 fehlen noch Erfahrungswerte.

Und last but not least ist das Original von Roland noch regelmäßig auf dem Gebrauchtmarkt zu finden, wobei die Preise in jüngster Zeit stets über 400,- Euro lagen, modifizierte Varianten sogar deutlich drüber.

Behringer RD-6 Analog Drum Machine 2

Fazit

Die Behringer RD-6 ist eine günstige, kleine analoge Drum Machine. Die Ausstattung ist einerseits mit nicht editierbaren Sounds und kleinem Sequencer etwas minimalistisch, was aber dem Vorbild geschuldet ist. Andererseits kann sie mit Einzelausgängen, mehrere Sync-Optionen und USB/MIDI Pluspunkte für sich verbuchen, die über dieser Preisklasse liegen.

Beim Klang erreicht die RD-6 nicht ganz das Vorbild. Mit kleinen Abweichungen bei Kick und Snare sowie deutlichen Unterschieden bei Hihat und Cymbal trifft man das selbst auferlegte Ziel letztendlich doch nicht ganz. Aber inwieweit das entscheidend ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die zu leise Clap und dessen fehlende MIDI-Ausgabe sollten noch nachgebessert werden, ich weiß nicht, ob dies per Firmware-Update realisierbar ist. Den Distortion wird man aber sicherlich nicht mehr retten können. Und ein richtiges Manual wäre für Nichtkenner des Originals unbedingt wünschenswert, da die Kurzanleitung einfach zu knapp gehalten ist.

Drums mit 606-Appeal, analog, aber nicht edel, ein schnell zu bedienender, einfacher Sequencer – wer so etwas sucht, findet in der Behringer RD-6 ein günstiges Angebot.

Plus

  • stimmiges Drumkit
  • zusätzlicher Clap
  • Einzelausgänge
  • USB / MIDI / analoger Sync

Minus

  • Klang des Distortion
  • Clap zu leise
  • kein MIDI-Out der Clap-Spur
  • Tap-Taste arbeitet unzuverlässig
  • Cymbal/Hihat unterscheidet sich deutlich vom Original

Preis

  • 159,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    lightman  AHU

    Ich habe die RD-6 seit knapp zwei Wochen. Die 606 ist einer der Drummies, die mich mein halbes Leben begleitet haben, mein Original ist ganz schön abgerockt. Der Unterschied zur RD-6 ist in meinen Ohren nicht sehr ausgeprägt, wenngleich ich der Einschätzung zustimme, daß die Cymbals im Original trennschärfer klingen.

    Den Gesamtcharakter der Klänge hat Behringer meines Erachtens prima hingekriegt, das Zusammenspiel der einzelnen Drums fühlt und hört sich wie beim Original an.

    Schade nur, daß die Löschfunktion im Step Write-Modus nicht übernommen wurde. Beim Original werden alle gesetzten Steps eines Patterns gelöscht, wenn man den Clear-Knopf gedrückt hält, das funktioniert bei der RD-6 nicht. Da ich die Funktion vor allem Live sehr oft eingesetzt habe, mußte ich mich anfangs schon etwas umstellen, wäre top, wenn das per Update nachrüstbar wäre.

    Die Distortion gefällt mir, im Zusammenspiel mit den Lo Fi-Drums kommt richtig schöner Bratz raus. Sie nimmt etwas Bass weg und kann in höheren Lagen unkooperativ sein, deshalb ist Zurückhaltung empfehlenswert, insgesamt ist sie aber eine nette Klangerweiterung.

    Dazu Einzelausgänge, 2x MIDI, USB, Sync IN/OUT und Trigger, zusammen mit dem guten Sound ist das ein super Paket für 159.- Ocken. Ich bin zufrieden.

    Falls jemand eine 606 für Vergleichstests braucht, stelle ich meine gern zur Verfügung.

  2. Profilbild
    phil_dr110  

    Sympathische, kleine Drummachine. Ich besaß in den 90ern eine 606 und finde den Sound doch sehr nah am Original, auch bei den HiHats.
    Über die Trigger Outs den Sequencer des MS – 1 anzusteuern, ist ein Traum.
    Bei dem Preis ein No- Brainer. Im Gegensatz zur Volca Beats hat sie Midi- Out und Sync parallell und vor allem: Das Instrument ist nicht so winzig und friemelig in der Bedienung.

  3. Profilbild
    Marco Korda  AHU

    Wie immer ist der Preis eine Wucht. Als Inhaber einer Acidlab Drumatix würde ich allerdings nicht tauschen wollen. Die Drumatix hat eine so derart geile Snare, eine megafette Bassdrum und tolle Erweiterungen (mit Anpassungsmöglichkeiten der Sounds), sodass mir gar nicht einfiele, den Behringer-Klon zu kaufen.

    Dennoch: erstaunlich was Uli B. so alles für wenig Geld auf die Füße stellt, auch wenn nicht immer alles auf den Punkt gebracht worden ist. Auch die RD-6 wird bestimmt ein Kassenschlager („neu“deutsch: Bestseller).

  4. Profilbild
    index  AHU

    Ich habe auch seit 2 Wochen eine silberne, für den Preis ist das Ding für mich ein Nobrainer.
    Mir gefällt die HiHat sehr gut, die Cymbal ist ein wenig dünn, aber ich werde sowieso die Einzelausgänge abnehmen und da lässt sich noch einiges rausholen.
    Ob sie jetzt 100% original klingt ist mir egal, für mich geht es in die richtige Richtung.
    Ich denke auch nicht, dass das Ding sehr lange lebt, die Haptik ist schon etwas sagen wir….günstig…
    Wer was stabiles will, sollte sich besser die Acidlab anschauen….aber da muss man natürlich auch die Wertigkeit bezahlen.
    Das Midiproblem mit der Clap kann vielleicht auch über ein Firmwareupdate gelöst werden.
    Auf der FB-Seite von Behringer steht übrigens, dass grosse Teile der Firmware der RD 8 neu geschrieben werden und dass das auch die RD 9 verzögert, weil sie die dafür zu grossen Teilen übernehmen wollen.

  5. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Hab sie mir auch direkt bestellt, die Neugier hat gesiegt ^^… Klar klingt sie nicht ganz wie ne 606… Welche 606 eigentlich? Deine? Meine?… Ich bin mit dem Sound recht zufrieden. Finds etwas schade, dass Clap/Cymbal so unglaublich unterschiedlich sind in der Lautstärke. So kann man sie leider nicht beide gleichzeitig sinnvoll einsetzen, da hilft auch kein Singleout ^^.

    Bei 159 Euro jammern auf hohem Niveau. Von mir hätte sie tatsächlich 3 Sterne bekommen.

    • Profilbild
      index  AHU

      …vielen Dank für den Link, ich werde mich da wohl mal dran versuchen…ggf. eine zweite RD 6 dafür kaufen….

  6. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Die Hats und Cymbal klingen beim Original schon besser. Insgesammt bietet die RD 6 schon ein vernünfitges Kit. Aber die Farben teilweise naja muss man ja nicht kaufen. Die gelbe und silberne find ich schick.

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