Kleiner Preis, große Wirkung!
Der Behringer Sonic Ultramizer SU9920 ist ein zweikanaliger Signalprozessor, der durch Phasenkorrekturtechnik den Klang von Audiosignalen verbessern soll. Das Gerät richtet sich an preisbewusste Musiker, Tontechniker und Heimstudio-Betreiber, die ihrem Sound mehr Klarheit und Punch verleihen möchten.
Kurz & knapp
- Klangverbesserung: Subtile, aber hörbare Optimierung von Bass, Höhen und Sprachverständlichkeit durch Phasenkorrektur.
- Zielgruppe: Ideal für Heimstudio-Nutzer, Podcaster und Live-Techniker mit kleinem Budget.
- Bedienkomfort: Einfache Handhabung mit nur zwei Reglern pro Kanal – schnell zu guten Ergebnissen.
- Verarbeitung: Solides Gehäuse, aber scharfe Kanten und wackelige Regler trüben den Gesamteindruck.
- Preis-Leistung: Überraschend wirkungsvoll für 65,- Euro – kaum Konkurrenz in dieser Preisklasse.
Inhaltsverzeichnis
- Kurz & knapp
- Behringer Sonic Ultramizer SU9920
- Kurzes Fazit vorab: Überraschend effektiv für wenig Geld
- Technik und Ausstattung: Konzentration auf das Wesentliche
- Anschlüsse des Behringer Sonic Ultramizer SU9920
- Klangcharakter: Subtile Verbesserungen
- Vergleich zur Konkurrenz: David gegen Goliath
- Verarbeitung: Gut, aber mit Schwächen
- Der Behringer Sonic Ultramizer SU9920 in der Praxis
Kurzes Fazit vorab: Überraschend effektiv für wenig Geld
Wer beim Preis von 65,- Euro skeptisch wird, den kann ich beruhigen: Der Behringer Sonic Ultramizer SU9920 hält mehr, als man für diesen Kurs erwarten würde. Das Gerät arbeitet primär mit psychoakustischen Effekten und optimiert die Phasenlage zwischen Grund- und Obertonfrequenzen. Dadurch entstehen subjektiv wahrnehmbare Verbesserungen in Sachen Lautheit, Klarheit und Präsenz – ohne dass dem Signal tatsächlich Frequenzanteile hinzugefügt oder entfernt werden.
Für wen ist das Gerät geeignet? Ganz klar für alle, die mit limitiertem Budget arbeiten und dennoch ihren Signalen mehr „Glanz“ verleihen möchten. Ob im Heimstudio, bei kleineren Live-Auftritten oder in der Clubszene, überall dort, wo nicht das teuerste High-End-Equipment zur Verfügung steht, kann der SU9920 seine Stärken ausspielen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Verbesserung der Sprachverständlichkeit, was das Gerät auch für Podcaster und Sprecher interessant macht.
Die Schwächen? Nun, wer sein Equipment bereits mit hochwertigen Komponenten und Geräten bestückt hat, wird kaum einen Unterschied hören. Und die nicht entgrateten Schnittkanten am Gehäuse sind ärgerlich – hier sollte man beim Hantieren vorsichtig sein.
Technik und Ausstattung: Konzentration auf das Wesentliche
Der Behringer SU9920 fokussiert sich primär auf die Optimierung der Phasenlage. Anders als viele Konkurrenzprodukte bleiben Prozesse wie Obertonanreicherung und Kompression außen vor. Das erleichtert die Bedienung und reduziert gleichzeitig die Fehlerquellen.
Dabei ist die psychoakustische Signalbearbeitung durchaus clever konzipiert. Statt das Signal zu verfälschen, werden lediglich die Phasenbeziehungen zwischen Grundton und Obertönen optimiert. Das Gehör nimmt diese Korrekturen als Klangverbesserung wahr, obwohl dem Signal nichts hinzugefügt wurde.
Pro Kanal stehen lediglich zwei Regler zur Verfügung: „Low Contour“ für die Bassbearbeitung und „Process“ für die Höhenbearbeitung. Dazu gesellt sich eine fünfstufige LED-Pegelanzeige pro Kanal, die eine einfache optische Kontrolle ermöglicht. Die LEDs sind einfach gehalten, aber hell genug, um auch bei Bühnenlicht gut ablesbar zu sein, ohne zu blenden.
Anschlüsse des Behringer Sonic Ultramizer SU9920
Die Anschlüsse des Behringer Sonic Ultramizer SU9920 umfassen sowohl XLR- als auch TRS-Buchsen als symmetrische Signalführung, RCA o. ä. bleibt außen vor.
Besonders positiv fällt das interne Netzteil samt Kaltgerätebuchse auf. Trotz des geringen Ladenpreises also keine lästiges Steckernetzteil, das irgendwo herumliegt und übermäßig Platz wegnimmt.
Klangcharakter: Subtile Verbesserungen
Der Behringer Sonic Ultramizer SU9920 arbeitet sehr subtil, aber die Effekte sind je nach Ausgangsmaterial deutlich hörbar. Bei der Bassbearbeitung sorgt die Phasenkompensation für straffere, definierte Bässe mit mehr Punch. Hier zeigt sich besonders bei mittelmäßigen Lautsprechern oder Kopfhörern eine spürbare Verbesserung.
Der Bass wird nicht wirklich lauter, aber präziser und konturierter. Gerade bei kleineren Monitoren oder Consumer-Lautsprechern, die oft Phasenprobleme in den unteren Frequenzen haben, zeigt sich der Effekt deutlich.
Die Höhenbearbeitung bringt mehr Klarheit und Präsenz, ohne dabei zu harsch oder künstlich zu klingen. Vocals bekommen mehr Durchsetzungskraft, Gitarren werden definierter und Keyboards erhalten mehr „Glanz“.
Ein interessanter Aspekt ist die Wirkung auf verschiedene Stilistiken. Bei komplexeren Arrangements zeigt sich der Effekt stärker als bei minimalistischen Produktionen. Das Ganze kann aber auch schnell in eine übertriebene „Aufpeppung“ des Ausgangsmaterials umschlagen, daher sollte der Ultramizer dezent eingesetzt werden.
Sehr schön ist auch die Verbesserung des Signals bei Sprachsignalen. Die Verständlichkeit wird verbessert, ohne dass die natürliche Charakteristik verloren geht. Gerade bei Telefonkonferenzen, Podcast-Aufnahmen oder Live-Ansagen kann das System seine Stärken ausspielen. Bei dezentem Einsatz wirkt das Signal präsenter und klarer, ohne übertrieben oder unnatürlich zu klingen.
Vergleich zur Konkurrenz: David gegen Goliath
Natürlich kann der Behringer Sonic Ultramizer SU9920 nicht mit High-End-Geräten wie dem Aphex Aural Exciter oder dem SPL Vitalizer mithalten. Die Positionierung als „low-cost Alternative“ zu etablierten Herstellern ist durchaus berechtigt. Aber darum geht es auch gar nicht.
In seiner Preisklasse spielt der Behringer praktisch konkurrenzlos. Wer ähnliche Effekte erzielen möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen oder auf Software-Lösungen ausweichen.
Verarbeitung: Gut, aber mit Schwächen
Die Fertigungsqualität des Behringer Sonic Ultramizer SU9920 ist für den Preis durchaus in Ordnung und übertrifft meine Erwartungen. Das Gehäuse wirkt solide, besteht aus Metall und macht einen wertigen Eindruck.
Die Regler haben einen guten Widerstand und einen gleichmäßigen Lauf. Leider sind sie nicht am Gehäuse verschraubt und haben dadurch bei der Handhabung übermäßig viel Spiel. Hier besteht im Laufe der Zeit immer die Gefahr eines Haarrisses auf der Platine.
Die Beschriftung ist klar ablesbar und auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut zu erkennen.
Die großen Wermutstropfen sind jedoch die nicht entgrateten Schnittkanten am Gehäuse. Besonders an den Rack-Flügeln befinden sich scharfe Kanten. Ein wenig mehr Sorgfalt in der Nachbearbeitung mittels einer einfachen Entgratung wäre hier wünschenswert gewesen.
Insgesamt bewegt sich die Verarbeitung aber über dem Niveau, das man bei diesem Preis erwarten würde. Da sind mir schon ganz andere Vertreter untergekommen.
Der Behringer Sonic Ultramizer SU9920 in der Praxis
Der Behringer Sonic Ultramizer SU9920 lässt sich problemlos in praktisch jedes Setup integrieren. Ob im Master-Insert eines Mixers, zwischen Instrument und Verstärker oder in der Summe einer DAW.
In der Praxis zeigt sich die Stärke des simplen Bedienkonzepts. Während andere Enhancer mit unzähligen Parametern überfordern können, kommt man beim SU9920 schnell zu brauchbaren Ergebnissen. Ein kurzer Soundcheck genügt meist, um die optimalen Einstellungen zu finden.
Auch bei ganzen Mixes zeigt der SU9920 seine Praxistauglichkeit. Gerade in der Mastering-Phase kann er als letzter Schliff dienen und dem Mix mehr Kohärenz verleihen. Hier ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt – zu viel Bearbeitung kann schnell unnatürlich wirken, zumal der Grundklang des Produktes für eine High-End-Produktion nicht wirklich ausreicht.
Besonders hilfreich empfinde ich das Produkt in Live-Situationen, wo oft heftig „geEQt“ werden muss. Hier kann der SU9920 in der Tat die entstehenden Phasenprobleme elegant korrigieren. Gerade bei kleineren Venues mit suboptimaler Akustik zeigt sich hier der praktische Nutzen des Gerätes.
Der Behringer Sonic Ultramizer SU9920 zeigt seine Stärken überall dort, wo Budget und technische Möglichkeiten begrenzt sind. Im Heimstudio kann er mittelmäßige Monitore und Kopfhörer dezent aufwerten und aus günstigen Abhören mehr herausholen, als man für möglich halten würde. Gerade bei Nahfeldmonitoren im unteren Preissegment, die oft Phasenprobleme aufweisen, kann der SU9920 den Grundklang deutlich verbessern.
Man sollte jedoch nicht den Fehler machen und dem Glauben unterliegen, man könnte seine Budget-Speaker mittels des Behringer Sonic Ultramizer SU9920 in eine Referenzabhöre transferieren. Hier gibt es dann doch zu viele Faktoren, die sich über eine einfache Phasenkorrektur verändern lassen.
Ein interessanter Anwendungsbereich wäre übrigens auch der HiFi-Bereich. Hier kann der Behringer ein wenig mehr Lebendigkeit in das Signal zurückbringen.










































65 Euro? Kann man an diesem Gerät noch etwas verdienen? 🤔 Wahnsinn.
@blackfrancis Stückzahl.
Selbst wenn man nur 10 € an dem Produkt verdient, die geschätzte Anzahl der verkauften Geräte liegt bei ca. 50.000, macht eine halbe Million.😲
Das Gerät ist ja schon ziemlich alt – ca. 20 Jahre. Da ist ja noch das alte Logo drauf.
Geht der Verkauf schlecht? Heute wird sicher ein PlugIn reichen – nimmt weniger Platz weg…LG
@StereJo ist eh das neuere Logo drauf.
nicht das alte
@Numitron Stimmt leichte Änderung, aber bei dem aktuellem Gear steht nur „behringer“ drauf.
Ist jetzt also kein neues Gerät. Muss ja nicht schlecht sein!
@StereJo ah. OK. also Behringer 3.0 😃
@Numitron *** Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Community-Richtlinien entfernt. ***
@Aljen was hast du wieder für ein Problem?😃
So etwas hatte ich in den 90er im Auto. :-)
@2r2n , früher fand man die orginalen BBE Sonic Maximizer quasi in jedem guten Club in der PA. Ich hab hier im Setup auch noch einen BBE 482 und 882. Ich hab die in den Auxwegen der Vintage FX Ketten und beide machen was sie sollen. Persönlich find ich die Ergebnisse die ich erzielen kann besser als mit einem Aphex Aural Exciter Type B.
Die klanglichen Ergebnisse sind selbst mit dem Smartphone zu hören und das bei einem Rackeffektgerät für 65€ (der Preis beinhaltet sogar den kostenlosen Versand beim Thomann). Echt Wahnsinn! Phasen waren bei mir nie ein Thema. Erst vor kurzem habe ich mich etwas damit auseinandergesetzt und trotzdem nix verstanden. Zur Abhilfe benutze ich allerdings Plugins. Sollte für grobe Schnitzer reichen. Dennoch erstaunlich von Behringer. Apropos Behringer: Jetzt bitte den CS-80 veröffentlichen. Danke!
@Filterpad stimmt! vangelis lässt grüssen!
@Numitron Aber sowas von! Das Original, preislich teuer wie ein kleines Wohnhaus, dann für jedermann bezahlbar. Ich freue mich drauf!
Hmm, also da werden Höhen reingedreht, Mitten rausgedreht und der Bass wird irgendwie seltsam topfig. Also meins wäre es nicht…
@TheTick123 Hmmmm – wer dreht denn da bei dir ?
Ich selbst (!) drehe bei meinem Gerät ja nach Bedarf den einen oder den anderen der beiden Regler … dabei wird – na ja: bei mir – kein Bass ‚topfig‘ . . . aber in vielen Fällen erreiche ich deutliche Klangverbesserungen.
Ich finde das Gerät wirklich klasse – zu diesem Preis unschlagbar und für viele (klar: NICHT für alle) Fälle eine günstige und deutliche Bereicherung meines Geräteparks!
@Nvelope er spricht von den klangbeispielen zu diesem artikel, und ich finde, er hat da nicht ganz unrecht…
Welche PlugIns kämen denn für die gleiche Korrektur infrage?
@coboto BBE Sonic Sweet oder SPL Vitalizer von PlugInAlliance
Danke fuer den gut gemachten Test.
Der SU9920 ist ja technisch eine reine Kopie des BBE 882i. (Der Behringer SX3040 ist eine Kopie des APHEX 204 Exciter)
AudioPilz von Bad Gear hat den BBE leider in einem Video vor 5 Jahren mal ordentlich zerrissen. Ich glaube er hat ihn einfach nicht verstanden.
Ich selbst benutze den SU9920 und andere diverse derivate von BBE in verschiedensten Applikationen im Insert weg in Mastersummen beim Live mischen schon seit Jahren.
Sogar in einem Broadcast Studio fuer Live sound mixes. Alle sind immer sehr ueberrascht wenn ich diese Sonic Maximizers auf Bypass stelle. Niemand will sie wieder hergeben oder ausschalten! :-)
Aber auch kaum jemand kennt sie.
Beachten: Regler nur im Bereich bis 11 oder vielleicht 12 Uhr maximal. Darueberhinaus wirds tatasaechlich zu viel bzw. unbrauchbar. Ausserdem sollte wirklich der Gesamtmix erstmal stimmen bevor man das einsetzt.
Der SU9902 hat einen weiteren Nachteil: die Stellung der Regler ist nur sehr schwer zu erkennen. Insbesondere in dunkler Live umgebung kann man die einfach nicht sehen.
Von BBE gibt es das ganze auch als VST Plug-In (BBE Sonic Sweet). Klingt schon recht aehnlich. Aber gerade Live arbeite ich lieber mit Hardware.
Hallo Axel, eine kurze (dennoch runde) und gut gemachte Beschreibung dieses sehr günstigen aber dennoch äußerst nützlichen Gerätes als Erfahrungsbericht.
Ideal wäre ein Vergleich mit dem aus dem gleichen ‚Stall‘ Behringer stammenden SX 3040 (nun schin in der Version 2 erhältlich) gewesen, welches ja ein nicht ganz unähnliches Soundverbesserungssystem darstellt, das aber etwas anders agiert und auch deutlich umfangreicher einstellbar ist.
Dann könnte der interessierte Leser immer noch abwägen, welches der beiden Geräte eher den eigenen Anforderungen entspricht – günstig genug für eine schnelle Kaufentscheidung sind ja wirklich beide.
Ich habe beide Geräte und finde b e i d e sehr nützlich, jedes auf seine eigene (Bau-)Art & (Arbeits-)Weise … das eher puristisch ausgestattete ‚SU 9920′ und auch das weiterführend einstellbare SX 3040. Auch beide zusammen waren bei den aufgerufenen Preisen keine ernsthafte Frage gewesen.
Und: das Alter dieser Serie ist mir wirklich reichlich egal – solange beide Geräte machen wofür sie entwickelt wurden und dies auch hörbar und somit nützlich ist; meine Ohren sind deutlich älter und ich verlasse mich dennoch auch heute noch auf sie (andere sind eh‘ weit und breit nicht in Sicht).
wäre das nicht eine (platzbrauchende) Alternative zu einem FedHead ähnlichem Gerät?
Ende des letzten Jahrtausends hatte ich mir mal den fast schon legendären – andere Leute würden wohl sagen berüchtigten Behringer Ultrafex zugelegt. Selbiger war der Vorläufer dieses Gerätes, aber noch vielseitiger. Ich war baff erstaunt, was mit diesem Psychoakustikprozessor möglich war. Nämlich deutlich mehr als mit meinen Excitern von Aphex und Crystal ! Der Aphex hatte zwar noch die „Big Bottom“ – Schaltung, mit der Bassorgien galaktischen Ausmaßes möglich waren, wenngleich aber qualitativ schon extrem grenzwertig. Aber der Ultrafex war eine echte Nummer. Transparenz, Bassfundament und Räumlichkeit waren damit schon enorm steigerbar.
In Maßen eingesetzt, in der Tat eine echte Bereicherung für’s Sound Design.
Daß dieses Teil hier für 65 Öcken weggeht ist schon der Burner.
It’s not a trick, it’s a Behringer !😜
Wann kauft Uli eigentlich noch SSL ?
@SoundForger2000 Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Ich hatte damals den Ultrafex für drei Stunden in meinem Studio, ist aber wieder rausgeflogen. Das Eigenrauschen war einfach zu hoch und hat das Mastersignal zu sehr verbogen. Es war nicht mehr mein Mix, meine Dynamik. Für Liveeinsätze können solche Geräte ja ganz nützlich sein, aber beim Mastern bleibe ich lieber bei den klassischen Methoden und meinen Ohren.
PS: Warum soll Behringer SSL aufkaufen. Du kannst SSL Produkte auch ohne Behringer kaufen. 😜
@Round Robin Klar, für’s Mastering sind die Behringer Teile natürlich nicht gemacht. Rauschen war ein Problem, ja. Auch mein UltraCurve DSP 8000 [übrigens im Video „All Nite (Don’t Stop)“ von Janet Jackson schön im Effektrack zu sehen. Ob der Uli dafür bezahlt hat ? 😉]
hatte zuviel davon. Irgendwo mußte ja gespart werden. Zur reinen Wiedergabeverbesserung (egal ob im stillen Kämmerlein oder auf der Bühne) aber war der Ultrafex schon ’ne Nummer. Mastering hätte ich natürlich nie damit gemacht.
Ich will SSL aber zum Behringer-Best-Price erwerben. 😜
@SoundForger2000 Ich habe – bis heute – wohl alle früheren psycho-akustischen Geräte von Behringer … wie den Ultrafex und und und – und sie sind alle super, wenn man vernünftig und sensibel einstellt. Es sind keine Geräte für Aufsehen erregende Effekte, sondern nützliche Tools, die man behutsam einzustellen hat, um mit ihnen einen hohen akustischen Gewinn zu generieren.
Ich will keins von denen missen – und war (und bin immer noch) mein ganzes Audio-Arbeitsleben entlang mehr als erstaunt, was Uli und seine Leute nun über mehrere Dekaden hinweg für ein bisschen Geld entwickelt und geschaffen haben; alle Geräte laufen problemlos bis heute – soviel zu den fragwürdigen Kommentaren mitunter vieler Hater, die die akustischen Qualitäten der Behringer-Geräte nicht weniger runterputzen als sie diesen auch eine bescheidene Lebensdauer andichten . . .
@SoundForger2000 , eher schluckt die SSL Mutter Audiotonix ltd, Music Tribe PLC. Zumal Audiotonix a) das größere Revenue hat und b) auf Grund der Eigentümerstruktur eher Unwahrscheinlich. Peter Gabriel hat da als ehemaliger Mehrheitseigner von SSL und jetzt größter Einzelaktionär eine gewichtige Stimme. Klar sind ein SSL Big Six nicht günstig und eine Stereo Setup mit 500er API Modulen auch nicht. Aber ich kenne nichts womit ich ratz fatz meinen Sound hinbekomme.
Hallo Axel,
Vielen Dank für den Test. Spannend!
Wäre doch eigentlich die perfekte Ergänzung für einen Modeler. Damit das Signal nach dem modeler und zur PA verbessert bzw. Durchsetzungsfähiger wird? Das war zumindest mal eine Überlegung von mir. Bei dem aufgerufenen Preis kann ich das zumindest wirklich mal testen. Danke und herzliche Grüße
V.
Ich möchte auf diese Geräteklasse nicht mehr verzichten. In den Achtzigern war der Aphex Aural Exciter angesagt. Jetzt habe ich den SX3040 im Einsatz, allerdings hauptsächlich zum Musikhören an der HiFi-Anlage. Bei dem ganzen alten Zeugs aus den Siebzigern bewirkt das Teil wahre Wunder. Der Ultramizer zeigt an dem Beispiel mit der Akustikgitarre auch sehr schön was er kann. Ich bin nicht ganz sicher, ob das Teil zusätzlich zum SX3040 Sinn macht. Der Preis ist schon sehr verlockend.
Ich verstehe immer gar nicht, warum ein deutsches Unternehmen nicht in der Lage ist, eine vernünftige deutsche Anleitung anzubieten. Ein Grund, warum ich meist einen Bogen um behringer mache. Der fx 2000 klingt schon interessant, aber auch „erschreckend günstig“ habe (leider) auch einen behringer Keyboard verstärker mit Effektsektion, die nahezu nutzlos ist, da man keine Dokumentation hat, welche Effekte das sind und so darf man erstmal suchen.
Bezüglich Effekte für meine Synthesizer überlege ich, ob man sich mal sowas wie ein hotone ampero stomp 2 oder vergleichbares holen soll (weil Stereo Eingang) oder ob ein reverb Effektgerät erstmal ausreicht. So wie der BOSS DD 500 oder strymon big sky und so…