Test: Behringer, V-Ampire LX110, Gitarrenverstärker

23. Februar 2011

Behringer V-Ampire

Mit dem V-Ampire LX110 bietet der audiophile Komplettversorger Behringer mal wieder einen Preisknaller für uns Gitarristen. Für knapp 100,- Euro Straßenpreis erhält der Käufer des kleinen Kofferamps eine ausreichende Anzahl von Modeled Amps und Effekten, das Ganze verpackt in einem robusten Gehäuse mit 10″-Lautsprecher und weiteren Anschlussmöglichkeiten, die das Üben und Jammen im kleineren Rahmen erleichtern sollen. Ähnlichkeiten, zumindest optisch, mit der Spider-Serie von Line6 sind bei unserem heutigen Testgerät nicht von der Hand zu weisen. Ob der LX110 ähnlich flexibel zu nutzen ist wie diese erfolgreiche Verstärker-Serie des britischen Herstellers, soll der heutige Test auf Amazona.de ans Tageslicht bringen.

-- Der Behringer V-Ampire LX110 --

— Der Behringer V-Ampire LX110 —

Aufbau/Verarbeitung

Trotz seiner Leistungsabgabe von immerhin 45 Watt ist das Format des Behringer V-Ampire LX110 als eher bescheiden einzustufen. Mit einer Höhe von 39,5 cm, einer Breite von 35,5 cm und 21,5 cm Tiefe (bei einem Gewicht von lediglich 8,2 kg) fällt er auf den ersten Blick auf jeden Fall in die Kategorie Übungsverstärker. Mit einem Amp, der einen 10″-Speaker besitzt, wird sich wohl kaum jemand ernsthaft in einen Proberaum trauen, und einen Anschluss für eine Zusatzbox besitzt der Verstärker leider nicht. Was er aber besitzt, kann sich wahrlich sehen lassen und sollte auch für daheim oder bei kleineren Sessions völlig ausreichen. Doch der Reihe nach.

Im oberen Teil des mit einem robusten Kunststoff überzogenen Gehäuses findet sich das Bedienfeld, welches bei unserem Testmodell aus grauem Kunststoff besteht. Erhältlich ist der LX110 aber auch entweder mit einer blauen Frontblende oder einem Panel aus rot gefärbtem Plastik. An allen acht Kanten des Combos sorgen Kunststoffecken für einen Schutz gegen Stöße, ein Tragegriff auf der Oberseite dient dem sicheren Transport, und auf der Unterseite sorgen vier Kunststoff-Füße für einen wackelfreien Stand.

Zentral in der Mitte des Bedienfeldes angeordnet gibt es ein Zweisegment-Display mit neun integrierten LEDs, welches über die verschiedensten Betriebszustände und Einstellungen der gewählten Verstärkermodelle und Effekte informiert. So zeigt beispielsweise die TAP SPEED-LED innerhalb des Displays die Geschwindigkeit des gewählten Delay-Effektes durch rhythmisches Pulsieren an, oder die EDITED-LED informiert zum Beispiel darüber, ob an dem angewählten Preset etwas verändert wurde. Dann sollte man nämlich diese Veränderung abspeichern, da bei einem Preset-Wechsel die geänderten Sounds nicht mit gesichert werden. Weiterhin wurde ein Tuner integriert, welcher bei gleichzeitigem Drücken der DOWN/UP-Taster aktiviert wird. Diese Taster dienen hauptsächlich zur Anwahl der einhundert Speicherplätze des V-Ampire LX110. Die Presets lassen sich alle miteinander auch überschreiben, also ganz nach den eigenen Wünschen editieren und abspeichern.

Klangbeispiele
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