Test: Behringer VMX1000 USB

4. November 2010

Behringer VMX1000 US

Die recht bekannte Behringer VMX-Serie dürfte vielen ein Begriff sein, angefangen beim kleinsten Modell, dem zweikanaligen VMX100, über seinen großen Bruder den VMX200 und dem dreikanaligen VMX300 bis hin zum bisherigen Zugpferd der VMX-Serie, dem siebenkanaligen VMX1000. Behringer erweitert diese Serie und verpasste den Modellen der neuen Generation einen neuen Look und einen USB-Port. Im Rahmen dieses Reviews durfte ich den VMX1000 USB einmal etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Oberfläche mit den einzelnen Elementen am VMX1000 USB

Oberfläche mit den einzelnen Elementen am VMX1000 USB

Optik

Die Mixer erinnern sofort an die alte VMX-Serie. Beim ersten Hingucken fällt sofort die schwarze statt bisher silberfarbige Oberfläche auf. Beim zweiten Blick fällt natürlich auch der neue USB-Port an der Rückseite des Mixers auf. Alles in allem ist es die gewohnte Behringer-Optik.

Anschluss

Die Anschlüsse der VMX USB Serie wurden bis auf den USB Anschluss 1:1 von der VMX-Serie übernommen. Was dem Deejay durch diesen geboten wird, verrate ich an anderer Stelle. Ansonsten ist alles beim Alten.

  • 7 Input-Kanäle insgesamt
  • 1 x Phono/Line/USB Input, USB/Cinch
  • 2 x Phono/Line Input, Cinch
  • 2 x CD/Line Input, Cinch
  • 2 x Mic Input, je XLR
  • 3 Outputs insgesamt
  • Main 1 Output, XLR Ausgang mit separatem Subwoofer Output
  • Main 2 Output, Cinch
  • Record/Tape Output, ebenfalls Cinch

Ideal am Subwoofer-Ausgang ist, dass sich seine Lautstärke separat von der des gesamten Kanals regeln lässt. Ebenfalls hilfreich ist die Möglichkeit, eine Grenzfrequenz einzustellen, beides regelbar über kleine Potis an der Rückseite. Klasse!

Dazu gesellt sich ein Effektkanal für die beiden Mikrofonkanäle, womit externe Effektgeräte angesteuert werden können. Eine eigene Effektsektion bietet der VMX1000 USB nicht!

Verarbeitung

Für sein verhältnismäßig geringes Gewicht von 3,5 kg steht der Mixer absolut stabil. Die Oberfläche misst 20 x 23 cm. Die 45 Potis, 24 Buttons und 6 Fader sind allesamt mit genügend Abstand angeordnet, sodass Missgeschicken von Anfang an aus dem Weg gegangen werden kann. Die Potis sind aus griffigem Plastik und liegen gut in der Hand. Das Gleiche gilt für die Fader am VMX1000 USB.

Aufbau

Von links nach rechts, stoße ich zuerst auf die beiden Mikrofonkanäle, die mit einem dreibandigen Equalizer (High/Mid/Low) ausgestattet sind. Die einzelnen Frequenzen lassen sich je um 15 dB absenken bzw. um 15 dB anheben. Dazu kommt ein Volume-Poti für die Lautstärke des Kanalsignals. Um ein externes Effektgerät in diesen beiden Kanälen anzusteuern, gibt es einen AUX-Send Regler. Der AUX RETURN Regler befindet sich wie üblich in der Mastersektion. Des Weiteren bietet die Mikrofonsektion noch eine Talk-Funktion für Durchsagen. Sobald das Stimmensignal anliegt, wird die Lautstärke der Musik abgesenkt. Erreicht wird dies in der Studiotechnik üblicherweise mit einem Sidechain-Kompressor oder einem Ducker. Natürlich müssen sich hier auch wieder zwei Werte einstellen lassen: Mit dem SENS-Poti wird justiert, wie hoch das Mic-Signal sein soll, damit die Talkfunktion aktiviert werden kann. Mit dem DPT-Poti wird die Lautstärkereduktion der Musik bestimmt. An einem Kompressor ist das DPT-Poti üblicherweise der Threshold-Regler. Doch weiter zum VMX1000 USB. Über einen kleinen Button mit LED lassen sich die beiden Mikrofonkanäle jeweils (de-)aktivieren.

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