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Test: Behringer Xenyx X2222USB

Erster Eindruck

Das Xenyx 2222USB gehört zu den Größeren unter den Kleinen. Es bietet „alles“, was man zum Aufnehmen von Ton am Rechner braucht, sogar die Sequencer-Hausmarke „energyXT“ ist im Karton zu finden. Die Verarbeitung erscheint gut, das Gewicht nicht zu schwer, immerhin ist das Netzteil (ein Schaltnetzteil, welches aus 100 Volt bis 240 Volt passende Betriebsspannung für den Boliden erzeugt) eingebaut und nicht als lästige „Wandwanze“ ausgelegt. Das stimmt froh. Damit auch wirklich alles Wichtige dabei ist, haben die ersten acht (mono) Kanäle, die auch von Mikrofonen beschickt werden können und selbstverständlich über Phantomspannung (P48) verfügen, einen Kompressor spendiert bekommen. Ein Multi-Effektgerät haben die Ingenieure von Behringer ebenfalls unter die Haube gepackt. Die Kompressoren werden mit einem Knopf bedient, das Effektgerät hat eine Drucktaste (TAP) und eine Drucktaster/Drehknopf-Kombi zwecks Einstellung. Mit einem Fußschalter lässt sich der interne Effekt freihändig bedienen.

Großes Steckfeld

Großes Steckfeld

Die Equalizer sind bei den ersten acht Kanälen dreibändig mit semiparametrischen Mitten bestückt, die anderen Kanäle sind vierbändig ausgelegt. Ein Low-CUT gehört ebenfalls zum Lieferumfang der ersten acht Kanalzüge. Letzterer fehlt den restlichen Kanälen ebenso wie ein GAIN-Poti. Dafür lässt ein Drucktaster bei den hinteren Kanälen zwischen Profipegel (+4dBu) und Homerecordingpegel (-10dBV) wählen.
Solo, Mute und das Routing auf die Summe lässt sich pro Kanal bequem in „Fadernähe“ einstellen, wie das üblich ist. Freude macht auch die Subgruppe. Diese lässt sich als Stereo-Gruppe oder als zwei Monogruppen nutzen. Die Subgruppe ist auch wieder auf die Pultsumme aufschaltbar, ganz nach Belieben.
Rechnerisch hat das Pult drei (oder sogar vier) Auxwege. Der erste ist als Monitorweg konzipiert und immer Pre-Fader geschaltet. Der zweite lässt sich wahlweise pre/post schalten. Der dritte geht direkt aufs Effektgerät. An der Pultoberseite lassen sich alle drei Auxwege getrennt abgreifen, das FX-Send-Signal sogar noch mal extra, daher gibt es in der Aux-Send-Ecke vier Buchsen.
Als Rückweg bietet das X2222USB drei Stereo-Returns an. Die ersten beiden lassen sich pultintern wieder auf den ersten Aux-Send geben, um das Monitor-Signal mit einem Effekt zu versorgen.
Dank USB-Buchse lässt sich das Xenyx mit dem Computer verbinden. Das Signal aus dem Rechenknecht lässt sich mittels Drucktaster auf den Kopfhörer oder die Pultsumme geben. Umgekehrt liefert die USB-Lösung die Stereosumme des Xenyx an den Computer. Um Rückkopplungen zu verhindern, wird der Rechner nicht beliefert, wenn das Pult das PC-Signal auf der Summe hat.
Trotz USB-Buchse bietet das Pult natürlich auch das „traditionelle“ Stereo-Cinch-Paar für ein Tapedeck, DAT- oder MD-Rekorder zwecks Zuspiel und Aufnahme.

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Kanalzug

Kanalzug

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Forum
  1. Profilbild
    mikesilence  

    Mit der Taste 2-Track/USB to Phones kann man schön eine „Hinterbandkontrolle“ des Signals machen welches aus dem Rechner zurückkommt bei gleichzeitiger Aufnahme… ;-)

  2. Profilbild
    gaffer  AHU

    Verstehe auch nicht was diese kastrierten USB Interfaces in den Mischern sollen. Da stelle ich mir doch lieber so ne Zigarettenschachtel mit Mikros dran zur Aufnahme in den Proberaum, wenn ich nur einen Mitschnitt will – Käse

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