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Test: Behringer Xenyx X2222USB

(ID: 1491)

Praxis

Das X2222USB schlägt sich im grauen Alltag wirklich gut. Selbstverständlich muss man Preis und Möglichkeiten dieser Liga im Blick behalten, damit aber im Hinterkopf bin ich richtig begeistert! Die EQs finde ich klanglich (für diese Preisklasse) echt gut! Man kann damit arbeiten. Die Mic-Preamps klingen angemessen und sind selbst manch teurerer Lösung ebenbürtig.
Die Verarbeitung macht einen guten und stabilen Eindruck. Wirklich weiß man bei solchen Sachen aber immer erst dann ob ihrer Stabilität, wenn nach dem x-ten Konzert in der Pampa wegen eines gerissenen Gehäuses Samstagabend um 22 Uhr Ersatz beschafft werden muss. Der geplagte Leser weiß, was ich meine.

Masterbereich

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Die Potis und Fader machen ebenfalls einen guten Eindruck. Mein alter MX8000 wirkte zwar noch etwas robuster, allerdings hatte ich bei dessen Nachfolger (diese weißen Mischer) immer Angst, die Fader mit meinen Wurstfingern anzufassen – mir schien das alles so wackelig. Hier bietet Behringer (wieder) brauchbare Qualität an.
Der Kompressor ist nicht „die Waffe“, aber für einfaches „Pegel in Schach halten“ taugt er. Nicht so sehr überzeugt mich die eingebaute Effektsektion. Ich habe mich beim Testen die ganze Zeit gefragt, wann Guido mit der versteckten Kamera unter meinem Schreibtisch hervortaucht. Ich kann damit nichts anfangen. Liebe Behringer-Entwickler: Baut das Ding wieder aus und spart die Zeit und das Geld!
Auch nicht so toll finde ich das Konzept mit der USB-Schnittstelle. Um es gleich klar zu sagen: Das ist nicht exklusiv bei Behringer so, das findet man auch bei anderen Anbietern. Die eingebaute USB-Soundkarte (und so ist das Konzept zu verstehen) liefert die Summe des Mischpults in den Computer. Im Gegenzug kann via Kopfhörer bzw. durch Aufschalten auf die Pultsumme (dann liefert das Xenyx keine Signale mehr IN den Rechner) das vom Rechner gelieferte Stereosignal abgehört werden. Der praktische Nutzen erschließt sich mir gar nicht! Warum? Es gibt keine Möglichkeit, die Subgruppe in den Rechner zu schicken oder einen einzelnen Kanal. Auch das USB-Signal, welches vom Computer kommt, lässt sich nicht auf einen Kanal legen. Somit ist die USB-Option in meinen Augen ein „Nice-To-Have“, bestenfalls.

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Forum
  1. Profilbild
    mikesilence

    Mit der Taste 2-Track/USB to Phones kann man schön eine „Hinterbandkontrolle“ des Signals machen welches aus dem Rechner zurückkommt bei gleichzeitiger Aufnahme… ;-)

  2. Profilbild
    Tai AHU

    Verstehe auch nicht was diese kastrierten USB Interfaces in den Mischern sollen. Da stelle ich mir doch lieber so ne Zigarettenschachtel mit Mikros dran zur Aufnahme in den Proberaum, wenn ich nur einen Mitschnitt will – Käse

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