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Test: Best Service Galaxy Steinway 5.1

Bedienung

Wer die Kontakt Engine bereits benutzt hat, wird sich sofort zurecht finden. Aber auch für Neulinge ist die Oberfläche einfach strukturiert und nahezu selbsterklärend. Möchte man nur die puren Samples spielen, so braucht man die Oberfläche fast gar nicht zu benutzen, lediglich die Einstellungen für Volume und Panorama braucht man dann zu beherrschen. Da die Kontakt Engine im Hintergrund steht, kann man die Flügel-Samples auch bis zur Unkenntlichkeit modulieren. Wer den großen Kontakt-Sampler bereits besitzt, kann die Flügel-Samples auch dort laden, da diese kompatibel sind. Nettes Extra: Hat man sich registriert, erhält man Nachlass auf die große Kontakt-Engine von Native Instruments. Die wenigsten Anwender werden zur Zeit die Möglichkeit haben, das Instrument als 5.1 Surround-Instrument zu benutzen, es klingt jedoch interessant, alle Kanäle über eine Stereo-Summe zu fahren. Im Alltag wird man sich aber meist mit den vorderen Stereo-Kanälen zufrieden geben. Gut klingt die Mischung aus Stereo (vorne) und Subwoofer, der dem Ganzen doch entschieden mehr Druck verleiht. Zur Bedienung muss noch folgendes gesagt werden: Hat man mehrere Kanäle geladen, so dauert die Initialisierung des Plug-Ins doch je nach Festplatte ziemlich lange. Bei manchen Hosts (z.B. Logic) wird das Plug-In dann auch noch mal initialisiert, wenn man zwischen mehreren Songs hin-und-her springen will. Die „DFD“ Funktion scheint mir nicht ganz ausgereift. Auf meinem Windows XP Rechner produzierte das Plug-In doch schon einige Male einen blauen Bildschirm. Man muss sich schon genau mit den Parametern der „DFD“-Funktion auseinandersetzen, um die für den Rechner beste Einstellung zu erreichen.

Klang
Der Flügel klingt wirklich hervorragend und man hört die Arbeit heraus, die dieses Projekt gemacht haben muss. Durch die 5.1 Surround-Aufnahme hat man eigentlich 4 Flügel Sample-Libraries in einem Packet. Es lohnt sich, verschiedene Kombinationen auszuprobieren, um den Charakter des Flügels seinen Wünschen anzupassen. Durch die Klangformungsm ouml;glichkeiten der Kontakt-Engine kann man den Flügel auch wirklich komplett verdrehen und neu zusammenbauen.

Fazit
Der Klang des Flügels ist hervorragend, und durch die Modulationsmöglichkeiten kann man hier auch noch sehr kreativ mit den Samples umgehen. Die 6 Kanäle lassen sich beliebig kombinieren; so findet man für jeden Song den richtigen Charakter. Die langen Ladezeiten müssen aufgrund der sehr großen Samples wohl in Kauf genommen werden. Nicht in Kauf genommen werden muss die Plackerei mit der „DFD“-Funktion, die auf dem Windows System wirklich noch Nachbesserung benötigt. Blaue Bildschirme sollten doch nun wirklich der Vergangenheit angehören, zumal man dadurch auch schon mal einen Song verlieren kann.

PLUS
++++ Hervorragend gesampleter Flügel in 6 Kanälen
+++ Modulationsmöglichkeiten
+ 16/24 Bit Version

MINUS
— DFD Funktion für Windows Rechner ist fehleranfällig
– lange Ladezeiten

Preis
249 Euro

 

Klangbeispiele
Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Ich stimme den Ausführungen von Thilo Goldschmitz über den Klang des Galaxy Steinway 5.1 voll zu. Die technischen Verknüpfungen mit Logic auf meinem iMac bekam ich allerdings ohne professionelle Hilfe nicht gelöst.

    Seit zwei Jahren komponiere und improvisiere ich mit diesem Instrument und nach vielen Vergleichen gibt es meines Erachtens zur Zeit kein elektronisch erzeugter Flügelklang, der dem natürlichen Instrument so nahe kommt wie dieser. Es ist wirklich erhebend, diesen Klang zu hören und das Gefühl zu haben, im Konzertsaal zu spielen.

    Auf Myspace könnt ihr Euch durch einige meiner Klavierstücke zu weiteren Kommentaren anregen lassen, was mich auch persönlich sehr freuen würde.

    http://www.....eklassik 

    Guido Korbach

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