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Test: Beyerdynamic DT 700 Pro X, Studiokopfhörer

5. November 2021

Mit neuem Treiber ins Studio

beyerdynamic dt700 pro x test

Beyerdynamic DT 700 Pro X, Studiokopfhörer

Kopfhörer der DT-Serie des deutschen Herstellers Beyerdynamic hatten wir hier in den letzten zehn Jahre schon so einige im Test: DT 240 Pro, DT 250, DT 770 M, DT 770 Pro, DT 880 Pro, DT 990 Pro, DT 1770 Pro, DT 1350, DT 1350CC und DT 1990 Pro – die dann von den Redakteuren und den Lesern durch die Bank mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet worden sind, sogar ein „best buy“ war dabei. In diesem Jahr nun hat Beyerdynamic seine ohnehin schon große DT-Reihe – die bereits 1937 mit dem DT 48 ihren Anfang nahm –  um einige „Pro-X“-Modelle erweitert (hier alle Infos zur überarbeiteten Serie), die der Hersteller selber auf seiner Webseite im Bereich „Studio & Creator“ vorstellt, wo zum Beispiel auch die Modelle DT 770 Pro, DT 880 Pro und DT 990 Pro zu finden sind.

Gerade im Bereich „Geschlossene Studio-Kopfhörer für Recording und Monitoring“ – als der auch der DT 700 Pro X auch angepriesen wird – ist Beyerdynamic doch eigentlich recht gut aufgestellt; braucht es da denn jetzt noch einen weiteren Kandidaten? Was hat er, was die anderen DTs nicht haben?

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Beyerdynamic DT 700 Pro X

Beyerdynamic DT 700 Pro X

Technische Daten des Beyerdynamic DT 700 Pro X

Der Beyerdynamic DT 700 Pro X ist ein dynamischer, geschlossener, ohrumschließender Over-Ear-Kopfhörer, bei dem das Signal per Kabel übertragen wird. Die Nennimpedanz gibt der Hersteller mit niedrigen 48 Ohm an. Wir erinnern uns: Je niedriger die Impedanz, desto weniger Spannung ist notwendig, damit der Kopfhörer laut klingt. Heißt vereinfacht übersetzt: Je weniger Ohm, desto lauter. Gerade wenn man einen Kopfhörer auch am Smartphone einsetzen will, sollte man darauf achten, dass der möglichst unter 100 Ohm mitbringt.

Was beim DT 700 Pro X nun aber nicht unbedingt notwendig gewesen wäre, da der ja laut Webseite für das Recording und Monitoring – wohl eher an stationären Systemen – gedacht ist, die eh ausreichend Druck haben. Ein weiterer Blick auf das technische Datenblatt verrät dann aber, dass der neue DT auch für den Einsatz unterwegs geeignet sei. Ja, man sollte ab und zu auch das Kleingedruckte lesen. Zudem ist die lange vorherrschende Ansicht, dass gute Kopfhörer für den gehobenen Anwendungsbereich auch eine hohe Impedanz mitbringen müssten, dank neuer Wandler-Technologien inzwischen etwas überholt, die gilt nur noch bedingt.

Beyerdynamic DT 700 Pro X, Studiokopfhörer test

Der Frequenzgang liegt bei beachtlichen 5 Hz – 40.000 Hz. Das ist schon ein beeindruckend großer Übertragungsbereich, der deutlich über das hinausgeht, was das menschliche Ohr (und meins sowieso) noch hören kann. Mit diesem Headroom nach beiden Seiten lassen sich auch hochwertige Kopfhörerverstärker theoretisch voll ausreizen. Ob sich das dann auch tatsächlich im Hörerlebnis niederschlägt, gilt es gleich herauszufinden.

Der Schalldruckpegel liegt bei 100 dB SPL (@1 mW / 500 Hz), bzw. bei 114 dB SPL (@1V / 500 Hz), ist also recht druckvoll, den Anpressdruck gibt Beyerdynamic mit 5,3 N an – was aber kaum etwas aussagt. Entscheidend ist ja, ob sich der Druck gleichmäßig verteilt oder nicht. Auch das werde ich gleich ausprobieren.

Beyerdynamic DT 700 Pro X, Studiokopfhörer test

Mit einem Gewicht von 350 g ohne Kabel gehört der DT 700 Pro X nicht unbedingt zu den Leichtgewichten (zum Vergleich: DT 990 = 270 g, DT 770 Pro = 284 g, KRK KNS 8400 = 235 g), aber auch hier ist mehr die Gewichtsverteilung entscheidend; ein schwerer Kopfhörer kann da durchaus bequemer sitzen als ein Leichtgewicht.

Wie schon gesagt: Die nackten Zahlen sind erst einmal nur ein Hinweis, in welche Richtung es gehen kann, aber noch lange kein Beweis.

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Beyerdynamic DT 700 Pro X

Stellar 45, der neue Treiber

Der Beyerdynamic Stellar 45 – Treiber

Das Besondere an dem Beyerdynamic DT 700 Pro X ist der komplett neu entwickelte Treiber, der dem Kopfhörer laut Hersteller „eine Performance verleiht, die für seine Klasse beispiellos ist.“ Der Stellar 45 ist ein dynamischer Treiber. Er besteht aus einem Neodym-Magneten, die im „Volksmund“ auch unter dem Namen „Supermagneten“ bekannt sind. Ihr kennt sicherlich die winzigen Würfel, die man kaum vom Kühlschrank knibbeln kann, weil sie so stark sind. Was den Vorteil hat, dass Neodym-Magnete wesentlich weniger Platz benötigen als gleichstarke herkömmliche Ferrit-Magnete. Neodym zählt zu den Seltenen Erden, Neodym-Magneten bestehen aus einer Legierung aus Neodym, Bor und Eisen (ND2Fe14B), 1982 unter anderem von General Motors entwickelt.

Beyerdynamic DT 700 Pro X, Studiokopfhörer test

Bildungsfernsehen Ende, zurück zum DT 700 Pro X und dem Stellar 45 Treiber. Neben besagtem Neodym-Magneten enthält der noch eine dreilagige Membran (in der Mitte eine Dämpfungsschicht, außen je eine Polymerschicht aus dem langlebigen Hochleistungskunststoff PEEK (Polyetheretherketon), der vor allem in der Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt und der Automobilindustrie eingesetzt wird und relativ unempfindlich gegen Feuchtigkeit und Hitze ist) und eine leichte Kupferlackdraht-Schwingspule, was insgesamt einen guten Kompromiss zwischen elektrischer Leitfähigkeit und der Masse bzw. Dichte des verwendeten Materials darstellt. Dadurch ist die Spule zum einen leichter als gewöhnlich, wodurch sie wiederum schneller auf Transienten reagieren (und danach auch wieder regenerieren) kann und so bessere Dynamikeigenschaften an den Tag legt, zum anderen auch länger, was einen höheren Schalldruck ermöglicht. Das alles  schließlich würde dazu führen, dass der DT 700 Pro X den Klang präziser und realistischer abbilden würde – behauptet Beyerdynamic, was ich natürlich aber gleich mal überprüfen werde.

Beyerdynamic DT 700 Pro X

Karton oder Kunst?

Beyerdynamic DT 700 Pro X ausgepackt

Vorab ein Lob an Beyerdynamics Verpackungs-Designer: Zum einen beweisen sie, dass man nicht jedes einzelne Teil noch einmal in eine Plastiktüte stecken muss (und kommen hier komplett ohne Kunststoff aus, wofür es gleich mal den gerade von mir erfundenen inoffiziellen AMAZONA.de Umweltengel gibt), zum anderen ist das – komplett aus Pappe bestehende – Innenleben so schön gefaltet, dass es schon fast ein Kunstwerk ist. Und daher ein Vergnügen, den Lieferumfang zu erkunden.

Der besteht – neben dem DT 700 Pro X selber – aus zwei Kabeln (ein gerades 3 m Kabel mit Mini XLR und 3,5 mm Stereo Klinkenstecker mit 6,35 mm Adapter plus dasselbe noch einmal in einer 1,8 m langen Kurzform) und einer recht ordentlichen Tragetasche. Was mir gefällt: Die Kabel sind recht stabil und aufgerollt, nicht diese dünnen geknickten Strippen, die man mitunter schon mal vorfindet, zum anderen gibt es für jedes der beiden Kabel einen 6,35 mm Adapter, auch wenn man ja immer nur eines nutzen kann – da hat Beyerdynamic nicht gespart.

Beyerdynamic DT 700 Pro X

Die Ohrpolster aus Velours sind einfach kuschelig

Angeschaut: Kunststoff, kuscheliges Velours und Metall

„Weiterhin wurden der Komfort und die gesamt Konstruktion verbessert“ – schreibt Beyerdynamic zur Frage, was der Unterschied zwischen der Pro- und der Pro X-Serie ist. Tatsächlich haben sich – beispielsweise gegenüber dem DT-770 Pro – ein paar Details geändert. So wirkt die einst doch recht wuchtige Haltekonstruktion der Ohrschalen etwas eleganter, da die schwarz eloxierten Gabeln nun etwas mehr geschwungen sind und außerdem auf das eckige Übergangsstück am Bügel und auf die Querverstrebung mit dem weißen Namenslogo auf der Ohrschale verzichtet wurde. Letzteres ist jetzt eher dezent in schwarz glänzend direkt auf die mattschwarzen Schalen geprägt. Trotzdem aber macht der DT 700 Pro X einen sehr stabilen Eindruck, die verbesserte Eleganz geht da nicht zu Lasten der Haltbarkeit. Insgesamt aber ist Beyerdynamics Neuer auch weiterhin eher sperrig denn grazil, so weit gingen die Umbauarbeiten dann doch nicht – was für einen Studiokopfhörer aber kein Nachteil sein dürfte.

Beyerdynamic DT 700 Pro X, Studiokopfhörer test

Der Bügel besteht aus einem verstellbaren Federstahlbügel mit einer verschraubten Kunststoffverschalung, die auf der Kopfseite mit einem ausreichend dicken Kunstlederpolster mit Memory-Schaumstoff versehen ist. Die Ohrschalen sind (in geringem, aber ausreichenden Maße) schwenkbar, aber nicht klappbar. Wer den DT 700 Pro X also mit auf Reisen nimmt, sollte also schon etwas mehr Platz dafür einplanen oder ihn sich lässig um den Hals hängen, das Kabel kann dazu ja abgenommen werden. Die Memory-Schaumstoff-Ohrpolster sind mit kuscheligem (vermutlich das erste Mal, dass dieser Begriff in einem Kopfhörertest Verwendung findet) Velours bezogen, was dem Kopfhörer ein wenig einen winterlichen Ohrenwärmer-Touch verleiht; und tatsächlich stellt sich beim Tragen schnell ein behaglich-wärmendes Gefühl ein – perfekt also, um in der kalten Jahreszeit draußen mit seinem Smartphone Musik zu hören, ohne kalte Ohren zu bekommen. Sowohl die Ohrpolster als auch das Headband lassen sich mit wenigen Handgriffen austauschen.

Das – im Gegensatz zum DT 770 Pro jetzt abnehmbare – Anschlusskabel wird einseitig befestigt und dann durch den Kopfbügel geführt; der Mini-XLR-Anschluss ist mit einer Verriegelung gegen versehentliches Herausziehen gesichert. Die Stecker sind vergoldet, die Adapter werden verschraubt, nicht gesteckt. An solch kleinen Details erkennt man, dass da jemand beim Design mitgedacht hat.

Beyerdynamic DT 700 Pro X

Der Aufbau wurde leicht verändert und schlanker gestaltet

Wie angenehm trägt sich der DT 700 Pro X?

So weit, so gut. Aber was nutzen die stabilste Konstruktion und überzeugende technische Daten, wenn ein Kopfhörer sich nach fünf Minuten schon anfühlt wie ein zu enger Fahrradhelm? Um es vorwegzunehmen: Das ist hier nicht der Fall, im Gegenteil. Ich bin ja nun zum einen etwas verwöhnt, was Tragekomfort bei Kopfhörern angeht, da ich seit vielen Jahren schon einen mit gerade einmal 230 g Gewicht ultraleichten AKG K 501 im Dauereinsatz habe, zum anderen wegen meines Westfalenschädels (Motorrad-Helmgröße >60) auch öfter mal Probleme habe, einen geeigneten und bequemen Kopfhörer / Helm / Hut / was auch immer zu finden.

Beyerdynamic DT 700 Pro X, Studiokopfhörer test

Der Beyerdynamic DT 700 Pro X macht sich durchaus bemerkbar, sitzt aber angenehm, verrutscht nicht bei (auch heftigeren) Kopfbewegungen und findet genau das richtige Maß zwischen sicherem Halt und Tragekomfort. Gerade geschlossene Kopfhörer sollten ja möglichst nicht schlackern und zu locker sitzen, um die Dämmung nach außen nicht zu schwächen – und das schafft der DT 700 Pro X perfekt. Kopfband und Ohrpolster sind ausreichend dick gepolstert und das Gewicht gleichmäßig verteilt, um auch nach längerem Tragen ohne Druckstellen und Kopfschmerzen zu bleiben. Mit einem Innendurchmesser von etwa 5,5 Zentimetern sind die Ohrpolster auch groß genug, um die Ohren ohne etwaige Quetschungen zu umschließen; das habe ich auch schon anders erlebt.

Für einen Praxistest habe ich den Beyerdynamic DT 700 Pro X fünf Stunden beim Serien-Bingewatchen via iPad an einem verregneten Wochenende („Billion Dollar Code“ auf Netflix, falls sich das jemand gerade fragt), ohne dass er irgendwann mir lästig wurde. Ein weiterer Beweis für den angenehmen Tragekomfort: Während ich den Artikel hier schreibe, habe ich den DT 700 Pro X auf den Ohren, und zwar ganz ohne Musik. Im Nachbarhaus lärmen nämlich gerade die Handwerker, und da der Pro X immerhin etwa 20 dB an Außengeräuschen wegschluckt und deutlich bequemer sitzt als mein sonst dafür genutzter Peltor Optime III Kapselgehörschutz (der etwa 35 dB schafft) und eben auch angenehm die Ohren wärmt, ist der heute Vormittag schon seit geraumer Zeit das Tool meiner Wahl. Und damit dann auch für sensible Recording-Aufgaben bestens gerüstet, bei denen möglichst wenig Störung von außen erstes Gebot ist.

Beyerdynamic DT 700 Pro X

Die Kabel: vergoldet, verriegel- und abnehmbar

Wie klingt der Beyerdynamic DT 700 Pro X?

Meine erste Hörerfahrung mit dem DT 700 Pro X war fast schon ein wenig schmerzhaft: Beim gerade erwähnten Serienglotzen habe ich sonst einen preiswerten Headphone aus der Unterhaltungs-Preiswert-Liga am Start – und einfach nur blauäugig eben umgestöpselt, ohne das Volume zu drosseln. Woraufhin sich dann die ersten Töne mit viel Druck, einiger Schärfe und überlaut durch meine Trommelfelle quetschten – das aber immerhin verzerrungsfrei. Notiz an mich selber: Das nächste Mal Volume auf null und dann vorsichtig aufdrehen.

Zum direkten Klangvergleich muss wieder mein schon erwähnter Klassiker AKG K-501, dem ich wegen seiner recht nüchternen Detailtreue trotz leichtem Schwächeln im Bass schon seit Jahren die Treue halte, auch wenn ein direkter Vergleich hier ja eher schwierig ist, ist der AKG doch ein offener und der Beyerdynamic ein geschlossener Kopfhörer.

Was direkt auffällt: Für einen geschlossenen Kopfhörer punktet der Beyerdynamic DT 700 Pro X mit einer erstaunlichen Detailfülle im Klang, und auch bei den übrigen kleinen „Schwächen“ geschlossener Systeme wie eine etwas verminderte räumliche Darstellung oder zu wenig Abbildung im Bassbereich kann es der DT 700 Pro X durchaus mit meinem offenen AKG aufnehmen, ja, er übertrifft ihn stellenweise sogar noch. Im Bassbereich bleibt der Kopfhörer zwar weiterhin auf eher dezentem Level, ohne aber den Keller komplett zu vernachlässigen – „solide“ ist da wohl der passende Begriff; da macht sich dann auch der höhere Druck der neuen Treiber bemerkbar. Die Mitten klingen eine Spur wärmer als auf meinem AKG, durchaus angenehm, ohne zu komprimieren oder zu vermatschen, da ist jedes Instrument gut herauszuhören; lediglich im unteren Bereich sind sie zuweilen etwas schüchtern und für meinen Geschmack eine Spur zu weich und samtig. Die Höhen hingegen neigen hin und wieder zu einer leichten Schärfe, werden dabei aber nie unangenehm oder schrill.

Die von Beyerdynamic versprochene Schnelligkeit der neuen Spule/Treiber wird durch den facettenreichen, ausgewogenen Klang bestätigt. Dynamikwechsel werden sauber getrennt, die abgebildete Räumlichkeit ist – für einen geschlossenen Kopfhörer – überraschend groß, kein Frequenzband drängt sich in den Vordergrund. So eignet sich der Beyerdynamic DT 700 Pro X dann auch für alle denkbaren Musikstile und Produktion und macht am Smartphone eine ebenso gute Figur wie am Mixer oder Kopfhörerverstärker im Studio.

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Fazit

Mit dem Beyerdynamic DT 700 Pro X setzt das Heilbronner Traditionsunternehmen ein Ausrufezeichen bei den geschlossenen Studiokopfhörern im Preissegment um die 250,- Euro. Eine solide, hochwertige Verarbeitung, der hohe Tragekomfort und vor allem sein ausgewogener Klang, der es – auch dank der neuen Treiber – trotzdem nicht an Druck und Klarheit vermissen lässt, machen ihn zu einem beachtenswerten Kandidaten auch für längere Recording- und Monitoring-Einsätze.

Durch die gute Dämpfung nach außen hat man bei denen dann auch die notwendige Ruhe, egal, was rundherum gerade abgeht. Wurde dem DT 770 Pro mitunter noch ein gewisses Liebäugeln mit der HiFi-Ecke nachgesagt, so macht der DT 700 Pro X einen großen Schritt Richtung Studio. Wer damit aber einfach nur mal zwischendurch Musik hören möchte (auch mobil), kann das damit natürlich auch machen, sofern man nicht ein beschönigendes, breites Geballer erwartet, sondern eben einen ausgewogenen, eher nüchternen Klang.

Plus

  • solide Verarbeitung
  • hoher Tragekomfort
  • ausgewogenes, differenziertes Klangbild
  • gute Abbildung der Räumlichkeit
  • gute Außendämpfung
  • abnehmbare Kabel
  • zwei verschieden lange Kabel werden mitgeliefert
  • kuschelige Ohrpolster aus Velours

Minus

  • in den unteren Mitten vielleicht etwas zu soft

Preis

  • 249,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    0gravity  

    Danke für den aufschlussreichen Test.
    Mich macht die mit einem offenen Kopfhörer vergleichbare Transparenz neugierig.
    Und warum es früher immer hieß, eine höhere Impedanz sei besser, erschließt sich mir immer noch nicht.

    • Profilbild
      SoundForger2000  

      Ganz einfach …

      Ein dünnerer Leiter hat einen höheren Widerstand als ein dicker, ist aber durch seine geringere Masse leichter zu beschleunigen und kommt auch schneller (Massenträgheit) wieder zum Stillstand. Somit ergibt/ergab sich eine bessere Impulsdarstellung. Zumindest rein theoretisch.
      Die Stärke moderner Magnetsysteme (0.5 Teslar aufwärts) hat daran einiges geändert.

      Mein oller DT770Pro mit 250 Ohm ist wenn man „richtig Dampf“ haben möchte, für die allermeisten KHV zu schwer zu treiben. An HiFi-Verstärkern aber sieht es ganz anders aus. Wahrscheinlich weil dort oftmals die Enstufe nur durch Vorwiderstände gedämpft wird.

  2. Profilbild
    Freudenthaler  

    …oder auch ein Denkansatz: Wenn Du einen Kopfhörer mit niedriger Impendanz an ’nem High-End Kopfhörerverstärker mit ordentlich Bumms betreibst (SPL Phonitor z.B.), dreh mal ganz langsam das Volume auf… Du wirst die 1bis2 an der Markierung nicht erreichen ohne das es Dir den Treiber in den Gehörgang sprengt.
    Viele High-End Kopfhörerverstärker wollen zum klingen ihren Bumms rauslassen dürfen, daher empfiehlt sich ein Kopfhörer mit hoher Impendanz!
    Genauso macht ein Kopfhörer mit hoher Impendanz wenig Sinn an ’nem Smartphone, das wird nie richtig laut… Es gilt abzuwiegen wofür der Kopfhörer eingesetzt werden soll!

    • Profilbild
      SoundForger2000  

      Diese „Gehörgangsprengung“ ist bei mir am Phonitor 2 absoluter Standard. ;-)

      Ich sehe absolut keine Notwendigkeit mehr für 3stellige Impedanzen.

      Zu viel Pegel ist mir bei KH egal an welchem Anschluß, noch nie begegnet, nur zu wenig.

  3. Profilbild
    Tommy  

    Kann man diese Samt-Kuschel-Polster-Überzüge auch abnehmen und waschen? Stelle ich mir ziemlich schwitzig vor im Sommer 😅

    • Profilbild
      Larifari  AHU

      Die Polster spielen eine wichtige Rolle für den angestrebten Klang und sind Verschleißteile. Sind Sie platt gedrückt, brauchst du neue. Der Sound ist dann nämlich dahin. Kaufst du die Falschen, klingen die Teile wie ein GameBoy. Sanftes Waschen sollte aber kein Problem sein.

      • Profilbild
        Tommy  

        Danke, das wusste ich nicht. Kann man die denn so einfach nachbestellen? Wäre doch praktisch, wenn man nur den Plüsch-Fetzen abziehen und waschen könnte.

        Manche KH haben ja fest verbaute Pölster, das wäre ja ein Totalschaden dann, wenn die mit der Zeit nachgeben.

        • Profilbild
          Larifari  AHU

          Ja, das ist kein Problem. Um ehrlich zu sein, ich hab noch von keinem Beyerdynamic Ersatzteil gehört dass nicht mehr geliefert wird. Die Dt770 gibts auch fast 30 Jahre.
          Vorsicht Ist auch bei den verschiedenen Editionen geboten, die DT880 pro black Edition ist nicht gleich Standard Silber Edition, weil andere Polster.Haben dadurch mehr Bass. Lies dir dazu mal die Rezensionen auf T. Zum DT880 pro black Edition durch. Der Kollege „futorial“ hat dazu auch ein starkes YT Video gemacht ( dt770 vs. dt 880 vs. dt990 Vergleich + review). Sehr zu empfehlen.

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