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Test: Blade RH-4 Classic OB, E-Gitarre

22. September 2015

Die Strat mal ganz fein rausgeputzt!

Die unglaubliche Masse der erhältlichen Kopien von Fenders Evergreen, der Stratocaster, sind selbst für Marktkundige kaum noch zu überblicken. Viele und zumeist asiatische Firmen versuchen schon seit jeher, ein Stück von dem Kuchen abzubekommen, dessen Teig das Genie Leo Fender vor über 60 Jahren anrührte. Der Markt war und ist bis heute überschwemmt mit Billigkopien, die zwar auf den ersten Blick schon irgendwie nach einer Strat aussehen, aber schon nach drei, vier gespielten Tönen und Akkorden klar machen, dass Qualität nun mal ihren Preis besitzt.

Ganz anders geht da Gary Levinson mit seiner Firma Blade ran. Sie rollen das Feld mit der Blade RH-4 Classic OB von der anderen Seite auf: mit einem hochpreisigen Stratmodell, das sich mit handselektierten, hochwertigen Hölzern, Qualitätshardware und ihrer aktiven Schaltung als ernst zu nehmende Alternative für Fenders Dauerbrenner anbieten möchte. Und nun bei uns zum Test bereitsteht.

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Front

— Die Blade RH-4 Classic OB —

Facts & Features

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Ganz klar, dass in dieser Preisklasse ein Koffer mit drin ist. Und so wird auch die Blade RH-4 Classic OB in einem entsprechend würdigen Behältnis ausgeliefert. Der erste Blick auf das Instrument nach dem Anheben des Deckels wirkt wahrlich majestätisch: Das dunkelblaue Finish des Korpus, zusammen mit dem Sepia gefärbten Spiegel-Pickguard und der komplett goldenen Hardware versprüht von Anfang an einen äußerst edlen Touch. Auch wenn die RH-4 Classic OB in Japan gefertigt wird – das verwendete Escheholz für den zweiteiligen Body stammt aus der Schweiz. Aus dem Land, in dem die Geschichte von Gary Levinson und der Firma Blade begann.

Die kräftige, schön strukturierte Maserung des verwendeten Stücks Sennesche ist durch das durchscheinende, tiefblaue Finish sehr gut zu erkennen. Da ist es wirklich schade, dass das Pickguard gut die Hälfte der Decke bedeckt, auch wenn es insgesamt betrachtet optisch schon gut zusammenpasst und stimmig wirkt.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Metalex

    Dank Dir Stephan einmal mehr für dieses klasse Review.

    Das Griffbrett gibt es wahlweise auch in „flamed Maple“, für all diejenigen, die Ebenholz nicht so mögen. Ich fand den Sound der Gitarre, als ich sie mal Ende der 90er einmal antestete, recht einzigartig im Sinne eines Alleinstellungsmerkmals und charakterlich etwas anders als andere Strats. Auch die Bespielbarkeit des Griffbretts war sehr leicht. Das einzige – und da gehe ich mit Dir d’accord – was ich bedauerlich fand, war und ist, dass es keine Version ohne Pickguard gibt. Dieses schöne Finish darf man eigentlich nicht dahinter verstecken…

  2. Profilbild
    Hein Schlau  AHU

    Hübsches Ding. Ich habe mir so um 1992 eine Tele von Blade gekauft, in ähnlicher Qualität (sogar die Potis sind gleich), made in Japan und mit schöner Farbe (Mystic Violet) – immer noch meine Lieblingsgitarre. Allerdings habe ich damals mit Koffer ca 2000 DM für die Schönheit bezahlt, haben die Preise für Erzeugnisse aus Industrieländern dermaßen angezogen? Immerhin ist das ja immer noch CNC-Ware, da leuchtet mir die Verdreifachung des Preises einfach nicht ein.
    Das rückseitige Shaping des Korpus ist allerdings sehr elegant gelöst, tolle Idee.

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