Test: Blue en•CORE 300, Kondensator Gesangsmikrofon

16. August 2013

Das Ei des Kolumbus?

Vielen Lesern ist die Mikrofonmarke Blue eher kein Begriff. Das mag daran liegen, dass es im Moment wohl keinen Direktvertrieb für Deutschland zu geben scheint. Dabei existiert die Company schon seit 1995, residiert im sonnigen Kalifornien und stellt vorwiegend Studio-Großmembranmikros her.

Aufmerksam darauf, dass es im Portfolio auch noch durchaus andere Mikrofone gibt, wurde ich durch das Electro Voice Cardinal, an dessen Entwicklung Blue Microphones beteiligt war.

So habe ich nun hier das Blue en•CORE 300 zum Test, ein Kondensator Gesangsmikrofon, und bin gespannt auf die Performance.

Auspacken

Das en•CORE 300 gehört zu einer Serie aus  drei Mikrofonen. Während das en•CORE 100 und 200 dynamische sind, ist das 300er ein Condenser und damit wohl das Flaggschiff der Blue Gesangsmikrofone.

Geliefert wird das Mikrofon mit einer stabilen Klemme, die den Schaft fast vollständig umfasst, und einer grauen Jute-Tasche zum Schutz des Mikros.

Sofort fällt natürlich die ungewöhnliche Formgebung auf. Während der Schaft des Gerätes normale Ausmaße hat, ist der Kopf ziemlich klein und sitzt da wie ein Ei im Eierbecher.

Der Mikrokopf

Der Mikrokopf

Das sieht, je nach Betrachter, seltsam oder albern aus, hat aber natürlich seine Gründe. Mit dieser Konstruktion soll die Kapsel vor Handgeräuschen und Sturzfolgen geschützt werden. Ob’s funktioniert, werden wir sehen.

Forum
  1. Profilbild
    sir stony

    Sicher, dass das in dem Vergleich ein Cardinal ist und nicht der dynamische Bruder, das Blue Raven? Das Cardinal ist meines Wissens nach nur in rot verkauft worden – wie der gleichnamige Vogel eben auch rot ist.

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Ja, ich bin mir sicher. Es gab vor Jahren vom Cardinal mal eine Thomann-Edition in schwarz. Ich habe drei Stück davon. Aber durchaus aufmerksam beobachtet, gefällt mir.

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