Test: Boss, GT-10, Multieffektgerät für Gitarre

24. Juni 2008

Boss GT-10

Frisch und modern ist das Konzept und Design des neuen Boss GT-10 Guitar Effect Processors, der seit kurzem auch in Deutschland erhältlich ist. Seine zwei leistungsstarken Prozessoren ermöglichen eine große Vielzahl an Verstärker- und Effektemulationen, die sogar zweikanalig parallel genutzt werden können. Zusätzlich ist der GT-10 mit einem USB Audio- und Midi-Interface ausgestattet, wodurch er besonders für den Homerecording-Bereich interessant wird.

-- Der Boss GT-10 Guitar Effect Processor --

— Der Boss GT-10 Guitar Effect Processor —

Auf den ersten Blick

Das äußerst robuste Gehäuse des GT-10 besteht aus matt silbernem Metall und fällt mit den Maßen 54,2cm Breite, 27,2cm Tiefe und 7,7cm Höhe etwas größer als der Vorgänger GT-8 aus.
Als Herz des Gerätes dient ein beleuchtetes, grafisches LCD-Display mit 132×64 Pixel, über das sämtliche Einstellungen und Soundprogrammierungen vorgenommen werden. Die Bedienung des Displays erfolgt über vier Endlosregler, ein Scrollrad mit Pfeiltastern und diverse Buttons. Anders als beim GT-8 ist der Masterregler auf der Oberseite angebracht und kann deutlich einfacher erreicht werden.
Sehr solide wirkt auch das Fußpedal, welches ebenfalls aus Metall gefertigt ist. Seine gummierte Auflagefläche bietet jeder Sohle einen sicheren Halt.
Die acht Kunststofffußtaster ähneln den üblichen Boss Kanalumschaltern und MIDI-Tretern. Durch eine längliche Metallleiste werden die kleinen Programmierbuttons von den Fußtastern getrennt und sind somit vor groben Tritten geschützt.

Anschlüsse

Auf der Rückseite des GT-10 befindet sich eine Vielzahl an Verbindungsmöglichkeiten. Bei den analogen Anschlüssen handelt es sich um die üblichen Verdächtigen: Gitarren Input, Mono/Stereo Output, Kopfhörerausgang, Send/Return für externe Effekte, Amp Control (zum Umschalten der Kanäle eines angeschlossenen Verstärkers) und eine Buchse für externe Fußschalter oder ein Expression-Pedal.
Über den USB-Port wird ein PC oder Mac mit dem GT-10 verbunden und funktioniert anschließend als Audio- und Midi-Interface.
Wer Audio und Midi lieber auf anderem digitalen Wege verschicken möchte, kann auch einfach den S/P DIF– Ausgang oder das MIDI-Duo verwenden.
Ebenfalls auf der Rückseite befinden sich der Ein- und Ausschalter sowie der Anschluss für das externe Netzteil als auch eine vorbildliche Zugentlastung für das Netzteilkabel.

Klangbeispiele
Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Schade, dass nun auch die dritte Generation der Boss- Multieffekte mit USB (GS-10, GT-8 und nun GT-10) nicht in der Lage ist, neben der Gitarrenspur ein weiteres Audiosignal über USB- auszugeben…
    Liegt doch nahe, das USB- Interface so zu nutzen: Rechner-Playback wird über USB am GT-10 ohne Effektbearbeitung ausgegeben, während das roh aufgenommene Gitarrensignal im GT-10 mit Effekten bearbeitet und dann auch über den out des GT-10 ausgegeben und/ oder zugleich über USB aufgenommen wird. Man kann ja auf ein Software-update hoffen, dass das vielleicht möglich macht.

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