Test: BOSS Waza Metal Zone MT-2w

30. Oktober 2018

Der Klassiker steigt auf

BOSS Waza Metal Zone MT-2w

— BOSS Waza Metal Zone MT-2w —

BOSS hat einige seiner Pedale überarbeitet und der Serie den Zusatz „w“ verpasst. Dieser Buchstabe steht für die sogenannte Waza-Serie. Wie auch sein älterer Bruder ist der BOSS Waza Metal Zone MT-2w analog aufgebaut, wobei es seit einiger Zeit auch diverse BOSS Pedale auf Basis des Modelings mit dem Zusatz „X“ zu erstehen gibt. Der BOSS Waza Metal Zone MT-2w ist laut Aussage des Herstellers für Gitarristen konzipiert, die den Sound eines voll aufgedrehten Stacks suchen.

Facts & Features des BOSS Waza Metal Zone MT-2w

Das in Japan gefertigte Pedal besitzt natürlich die typischen Maße von 129 x 73 x 39 mm, die wir bereits seit Generationen von BOSS kennen. Das Design ist wie auch bei seinem Vorgänger in Schwarz gehalten, um der Boshaftigkeit des Biests auch optisch Ausdruck zu verleihen. Natürlich finden wir auch den für BOSS typischen Schalter, der unterhalb der Wippe sitzt und den Effekt aktiviert. Dort befindet sich auch das Batteriefach. Der Anschluss für ein Netzteil sitzt in gewohnter Manier an der Stirnseite des Pedals. Eine kleine rote LED informiert uns über den Zustand des Effekts. Der Bypass ist wie bei vielen Pedalen von BOSS gepuffert, also finden wir hier keinen True-Bypass.

Ein nettes Feature dieses Pedals sind die zwei verschiedenen Modi: den Standard Modus (Kippschalter auf linker Position), bei dem laut Hersteller der Klang des bekannten Vorgängermodells verbessert wurde und nun mit weniger Nebengeräuschen auskommt. Der Custom Modus hingegen bietet etwas mehr High-Gain für einen noch fetteren Klang, mehr Dynamik und zusätzliche Bässe.

BOSS Waza Metal Zone MT-2w Cover 2

— Der BOSS Waza Metal Zone MT-2w —

Regler des BOSS Waza Metal Zone MT-2w

Der Waza Metal Zone MT-2w bietet sechs Regler und einen kleinen Schalter. Der Distortion-Regler regelt den Grad der Verzerrung, die bei unserem Testobjekt natürlich beträchtlich ausfällt. Der Volume-Regler justiert erwartungsgemäß die Gesamtlautstärke des Pedals. Die mittleren beiden Potis sind stereo (zwei Achsen) und ermöglichen einen großen Einfluss auf die gerade so wichtigen Mitten, die im Metal-Bereich gerne mal schonungslos „gescoopt“ werden. Das macht den Sound schön böse. Das linke Stereopoti beeinflusst die Höhen bzw. Bässe, das rechte Stereopoti ist eine parametrische Mittenregelung, wobei die gewählte Frequenz (200 Hz – 5 kHz) mit dem Ring des Potis und die Absenkung (Anhebung) dieses Frequenzbereiches um 15 dB mit dem inneren Regler nach Bedarf justiert wird. Dieses gestaltet die Klangregelung recht flexibel.

Ein kleiner Kippschalter gestattet die Umschaltung zwischen dem sogenannten Standardmodus (S), der quasi den bekannten Metal Zone-Sound an den Start bringt und dem Custom-Mode. Der Unterschied besteht im Wesentlichen im Q-Faktor des parametrischen Equalizers, der hier etwas kleiner ausgefallen ist. Somit beeinflusst er einen schmaleren Bereich der gewählten mittleren Frequenzen, was einen etwas natürlicheren Klang zur Folge haben soll. Im Custom-Modus fällt ebenfalls die Kontrolle über den Low-End-Bereich leichter.

Klangbeispiele
Forum
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    Emmbot  AHU

    Schönes ding. Irgendwie wollte ich den Vorgänger schon immer mal haben. Aber er hat es bis jetzt noch nicht zu mir geschafft.

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