Test: Bugera, 1990 Head, Gitarren-Röhrenverstärker

Auch der Impedanz-Schieberegler auf der Rückseite des Gehäuses weiß durch hakelige Führung und wackelige Positionierung unangenehm aufzufallen. Sorry Jungs, da muss Abhilfe geleistet werden, zu schnell liegt hier der falsche Abgriff am Ausgangstrafo an, und der Amp verabschiedet sich mit einem weißen Rauchwölkchen. Neben dem Endstufenbetriebswahlschalter verfügt der Head noch über zwei Lautsprecherausgänge, einem linearen und einem Frequenz-korrigierten Line-Out, einem regelbaren FX-Loop und der Eingangsbuchse für den Footswitch. Ach ja, Kaltgerätestecker und Hauptsicherung hatte ich noch vergessen.

Über zwei rechte Winkelbleche lässt sich hier bei Bedarf das Netzkabel aufwickeln. Keine schlechte Idee! Bespannt wurde das gesamte Gehäuse mit einem sehr widerstandsfähigen Kunstleder, was sich schon in der Nähe des Strukturlackes befindet. Getragen wird das Ganze von vier mittelweichen Gummifüßen.

-- Blick auf die Rückwand --

— Blick auf die Rückwand —

Praxis

Bugera preist den 1990 als „British-Bite“ an, was bzgl. der Endröhrenbestückung erst einmal für ein kleines Fragezeichen sorgt, ist doch der britische Klang unmittelbar mit einem Duett, respektive Quartett an EL34 Leistungsröhren verbunden. In der Tat trifft die britische Ausrichtung auch nur bedingt zu, zu sehr setzt sich die amerikanisch eher weich angehauchte 6L6 Ausrichtung durch.

Im cleanen Kanal liefert der 1990 einen sehr schönen knackigen Grundklang, welcher auch bis in hohe Lautstärken nahezu gar nicht in die Saturierung fährt. Somit setzen sich auch funkige Sechzehntel-Licks bis in höhere Lautstärken-Regionen durch und überzeugen durch einen neutralen und schnellen Attack, sofern man sich im Pentoden-Modus befindet. Im Trioden-Modus bricht die Ansprache ein wenig ein und geht schaltungstechnisch bedingt deutlich früher in die Sättigung, was klanglich aber keine Verschlechterung, sondern nur eine andere Auslegung bedeutet.

Im Lead-Kanal geht die Vorstufe recht früh in den verzerrten Bereich über und bietet nur rudimentär echte Crunch-Klänge. Man spürt deutlich die Ausrichtung auf einen Lead-Kanal mit hohen Zerrreserven, was aber auch zu Lasten der Dynamik geht. Der verzerrte Sound kommt insbesondere mit einem 4×12“ Cabinett recht druckvoll daher, verfällt aber sehr schnell in einen leicht matschig angehauchten Grundcharakter, welcher auch bei Rücknahme der Lautstärke über das Volume-Potentiometer immer noch recht stark komprimiert.

Da der Bugera Hall nicht über eine Hallspirale erzeugt wird, kommt der räumliche Eindruck einem externen Effektgerät gleich deutlich massiver daher, als man es von anderen Verstärkern her gewohnt ist. Ob einem dieser Hall gefällt, ist individuelle Geschmackssache, wer jedoch auf der Suche nach einem typischen Spring Reverb ist, wird bei dem 1990 nicht fündig. Wer es jedoch gerne etwas opulenter mag, wird diese Ausrichtung begrüßen.

Alles in allem kann man dem 1990 einen ordentlichen Grundklang bescheinigen, wenngleich ihm eine differenzierte, detailreiche Wiedergabe oder gar persönliche Note letztendlich doch noch fehlen.

-- Mitgelieferter Footswitch für Channel und Reverb --

— Mitgelieferter Footswitch für Channel und Reverb —

Klangbeispiele
Forum
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    zuchero

    Endlich ma ein Tester der die Wahrheit in Bezug auf Chinaproduktion beschreibt.
    Guter Test, weiter so!

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    mort77

    Axel,du verwechselst hier offensichtlich den „Geiz ist Geil“-Mediamarkt-Euphemismus mit der „wir haben kein Geld übrig“-Realität.

    Ich finde, es ist ziemlich sinnlos, uns das ständig vorzuwerfen und dann ausgerechnet diesen Spruch so inflationär zu verwenden- da haben die Werbetexter wirklich ganze Arbeit geleistet.
    Die WISSEN aber zumindest, daß das nur eine höfliche Umschreibung für „ihr seid pleite“ ist.
    Genausogut könnte das Arbeitsamt mit dem Spruch „Arbeitslosigkeit ist Geil!“ werben.

    WIR sind nicht schuld am Niedergang unserer Wirtschaft und den sinkenden Gehältern…also tu bitte nicht so, als hätten wir die freie Auswahl zwichen Geiz und Prunk.

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      Axel Ritt  RED

      Mort77, ich möchte Dir wirklich nicht zu nahe treten, sofern Deine wirtschaftliche Situation es nicht zulässt, ein bestimmtes Budget für die Anschaffung eines Verstärkers zu überschreiten.

      Ich habe in dem Bericht lediglich meine persönliche Sichtweise dargestellt, ob sie von Anderen geteilt wird, bleibt jedem selber überlassen.

      Fakt ist jedoch, was mir auch bei den Gesprächen auf der Musikmesse oder unter Kollegen seit Jahren bestätigt wird, dass gerade in einem Land wie Deutschland nach wie vor der Preis das Hauptargument für den Erwerb eines Produktes ist.

      Solange dies der Fall ist, wird sich auch an der allgemeinen Verkaufspolitik nichts ändern. Der Kunde bestimmt was der Produzent liefert.

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        mort77

        Axel, ich bezweifele ja auch nicht, daß deine Kollegen recht haben, aber daß hier der Preis die wichtigste Rolle spielt, hat eben auch seinen Grund, und der ist NICHT, daß wir Geiz „geil“ finden, sondern, daß wir kein Geld übrig haben.
        Und das ist für uns überhauptnicht geil.

        Deswegen finde ich es ziemlich oberflächlich, deswegen ständig den Werbeslogan dieses überteuerten Konzerns um die Ohren gehauen zu bekommen, als würden wir aus purer Arroganz nix tolles kaufen wollen.
        Wir wollen, aber wovon denn bitte?
        Das ist KEIN Geiz!

        Die Frage „Bogner oder Bugera?“ stellt sich halt entspechend seltener, wenn man Deutschland in ein Niedriglohnland umbaut. Das ist für niemanden weniger geil als für uns.

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          Son of MooG  AHU

          Genau darum geht’s doch: Als Hartz-lVer bin ich auf günstige Angebote angewiesen. So gesehen sind es die Armen, die die Armen ausnutzen und ein schlechtes Gewissen haben. Die Reichen wissen das und haben gar kein Gewissen. Aber auch die Entwicklung der Technik bringt uns Möglichkeiten, von denen wir von 20 Jahren nicht geträumt hätten. Ein 10-stimmiger VA-Synth für 500,-€? Welcome to the future…

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        deepvoice

        Hallo Axel !

        Ich überlege grade wo denn Deine FAME Sig Gitarre gebaut wird ?
        Etwa in Deutschland ??

        Also ich vermute eher in Polen ? und wieso dort und nicht hier ?

        Am Rande….Ich arbeite bei in der Nähe von Behringer in Willich.

        Ich hab dort aber auch z.B. bei Marshall und Fender Bekannte.

        Wenn Fender nur Fender Produkte vertreiben würde also nur US oder Customshop ware wären dort in Düsseldorf Heerdt ne menge Leute arbeitslos.

        Würde Marshall nur das hochpreisige Segment bedinen wie z.B. Mesa B. und gäbe es nicht Firmen wie Behringer WAS sollten Anfänger dann spielen ??

        Wenn Du 16j alt bist und Deine Eltern nicht im Geld schwimmen sind Amp für 2000€ in unerreichbarer ferne.

        Und jeder der genug Geld hat kauft doch sowieso nicht bei den billig Marken.

        Wer Qualität haben will kauft eben teure Sachen aus Deuschland, USA oder UK…und die die kein Geld haben kaufen eben billig ein.

        So ist die Zeit nun mal und das wird niemand mehr zurück drehen können egal wieviel hier diskutiert wird.

        Ich hab nen Buerga 333 Top bei nem Freund gespielt der nie Live spielt und nur einmal die Woche im Proberaum Lärm macht für den ist das voll und ganz ok. das Ding klingt wirklich gut. und da es nie bewegt wird wirds auch länger halten.
        Ein ähnliches JSX oder Mesa Top könnte er sich niemals leisten.

        Ich spiele halt nen über 20j altes Marshall Top….an mir verdienen die nichts den das ding ist so gut dass ich kein neues top kaufen werde

        ;-)

        so ich mach mal schluss hier.

        Gruß

        Holger

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    tompisa

    Axel, Deine Tests sind ja immer sehr kompetent, aber diese komplett pauschalen aus dem Bauch hervorgekramten Gesellschaftsanalysen a‘ la Bild ohne valides Datenmaterial ist schon extrem naiv, wenn auch mitunter sehr lustig. Wenn Du in Anspruch nimmst nur “ Deine“ Meinung zu sagen , dann kennzeichne das halt, Indem Du schreibst “ ich habe das Gefühl, das… oder “ meines Erachtens nach“. . Genug geholfen ? Schön.

    • Profilbild
      Axel Ritt  RED

      @tompisa: unterhalte dich mal mit dem Einzelhandel und den Vertrieben der Produkte. Sie lieferten mir jede Menge „valides Datenmaterial“.

      Ich beziehe mich ausschließlich auf den Erwerb von Musikinstrumenten und deren Zubehör.

      Nichts für ungut.

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        tompisa

        ich unterhalte mich mit dem – ewig nörgelnden- Einzelhandel durchaus , würde daraus aber nichts ableiten. Das sind immer dieselben Stimmen. Nichts für ungut ebenso.

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    Onkel Sigi  AHU

    Hallo Axel!

    Hut ab vor Deiner Courage, die Dinge beim Namen zu nennen.

    Wenn sich IRGENDWAS auf diesem schönen, blauen Kügelchen ändern soll, dann müssen viele Dinge hinterfragt werden. Ich habe selbst bei vielen Produkten, die ich besitze, ein schlechtes Gewissen. Meine Macs z.B. werden ja bekanntermaßen in China zusammengebaut und nachdem über die vermehrten Selbstmordversuche bei dem Apple-Zulieferer Foxconn berichtet wurde, schaue ich meine „Äpfel“ mit sehr gemischten Gefühlen an.

    Wir hatten hier in Deutschland bis in die frühen 80er Jahre viele bedeutende Elektromarken: Telefunken, Grundig, Nordmende, Dual, Schneider, Uher, Wega, Braun usw. Wo sind sie hin? Nachdem sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten waren, kauften internationale Konzerne diese im Kern sozialen Betriebe auf und machten die Werke dicht. Nur der gute Name wurde stellenweise noch verwendet, produziert wurde dann stets da, wo es am BILLIGSTEN war. Wo es weder Gewerkschaften noch einen gesunden Umweltschutzgedanken gibt, dort gehen diese Turbo-Kapitalisten am liebsten hin.

    Was kann man tun? Aus meiner Sicht vermehrt die kleineren Firmen unterstützen. Diese sind eigentlich auch gar nicht mal so sehr viel teurer und wenn ich z.B. weiss, dass HK-Audio im saarländischen St. Wendel seine Produkte unter sehr menschen- wie umweltverträglichen Bedingungen baut, dann sollen die doch bitte auch 20 bis 30% mehr verlangen dürfen. Oder in England TL-Audio, da löten viele einheimische Hände unter meiner Ansicht verträglichen Bedingungen. In Heilbronn baut Beyerdynamic sehr gute Mikrofone „Made in Germany“ und ist meines Wissens ein selbstständiger Familienbetrieb. König & Meyer aus Wertheim, dort werden mit modernster, umweltverträglicher Technik die besten Mikrofonstative der Welt gebaut. Ein gängiges Standardmodell kostet unter 40.- Euro und hält jahrzehntelang (eigene Erfahrung). Weshalb muss ich dann aber bitte die miese 10-Euro-Kopie kaufen, die ein armes Schwein irgendwo auf dieser Welt unter miesesten Bedingungen zusammentackert?

    Wir schaufeln uns doch ALLE WELTWEIT so langsam unser eigenes Grab, wenn wir den Gang der Dinge nur noch der sog. „freien Marktwirtschaft“ überlassen. Wir brauchen eine Welt für Menschen und nicht einen globalisierten Produktions-Horror.

    Der Mensch ist ein LEBENDIGES WESEN mit Gefühlen, Ängsten, Hoffnungen und einem RECHT AUF ZUKUNFT! Und zwar einer LEBENSWERTEN Zukunft und zu dieser gehört sauberes Wasser ebenso wie eine Arbeit, von der man leben kann, ohne nächtens vor lauter Existenzangst nicht mehr schlafen zu können. Wenn man überhaupt noch schlafen kann vor lauter Zweit- und Drittjobs……

    Von der aktuellen Welt- und Wirtschaftslage profitiert (wieder mal) nur eine minimale Schicht der Weltbevölkerung. Und wieder mal sind es die Gewissenlosesten, die Brutalsten, die Megareichen, die Gierigsten und die Menschenverächter. Und oft finden sich diese Eigenschaften auch noch aufs trefflichste zusammen.

    Zum Mond sind wir gekommen und dahin werden wir auch bald umziehen müssen, wenn wir unser blaues Kügelchen endgültig mit Öl versaut, mit Geldgier verhurt, mit Atommüll verstrahlt und mit Lieblosigkeit beerdigt haben.

    Siegfried Schöbel

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      tompisa

      und am Abend am Lagerfeuer halten wir uns an den Händen und haben uns alle lieb im Nationalstatt. ..und dann wählen wir noch die Blumentopfpartei und dann gibts Evangelisch gepressten Orangensaft in der Ökumene.

      Kleine Firmen oder Große, das ist mir egal. Die Qualität muss stimmen. Ob das aus D kommt oder nicht ist sowas von egal. Wir leben halt und zum Glück nicht mehr im Nationalstaat , sondern im globalen Dorf. Da überwiegen übrigens die Vorteile, denn man wird nicht gezwungen Billigramsch vom angeblich niedlichen kleinen Musikalienhändler um die Ecke zu kaufen. Vin mir aus heult weiter und kauft Euch komische Farbeimer aus UK , wo TL draufsteht und echte englische Menschen Löten und schrauben..so ein superduper Quatsch mit Soße

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        Axel Ritt  RED

        Hallo „tompisa“,

        danke für Deinen qualifizierten Kommentar!

        Wenn sich schon mal jemand wie Siegfried die Mühe macht, etwas weiter aus zu holen und seinen Standpunkt klar zu machen, verlangt es alleine schon der Anstand, seinen Standpunkt mit einem Mindestmass an Respekt zu behandeln.

        Kommentare wie Deine, welche keinerlei Produkt-bezogenen Inhalt haben, sondern nur aus unflätigen Bemerkungen bestehen, sorgen dafür dass Foren geschlossen werden, vielleicht solltest Du darauf in Zukunft mal achten, oder als Alternative, einfach mal lieber gar nichts schreiben, anstatt Kollegen dumm von der Seite anzumachen.

        Schade dass das Internet nicht als Kommunikationschance, sondern von einigen Zeitgenossen immer noch vielmehr als Pöbelbasis missbracht wird.

        In diesem Sinne…

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          Charmaquest

          +1

          Für mich sind bestimmte Produkte unter bestimmten Preisen gar nicht existent. Billg-Mics z.B. wie sie jeder große Musikhandel im Sortiment hat. Kaufe ich mir einfach nicht, auch wenn die z.T. ganz brauchbar sind.
          Muss sich denn jeder ein Röhrenmic leisten können? Muss sich jeder einen Flachbildfernseher leisten können? Vor 30 Jahren hat man sich auch nicht alle 3 Jahre einen neuen Fernseher geleistet!
          Das Problem an Billigprodukten ist doch auch, dass man, auch wenn man wenig Geld hat, immer noch das Gefühl hat sich alles leisten zu können. Solange ich mir was kaufen kann bin ich wer. Ich kaufe, also bin ich. „Kauf Dich glücklich“, das ist doch die Message die hinter „Geiz ist geil“ steckt, wer darauf rein fällt ist doch wirklich selber schuld.

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        tompisa

        Axel, ok, gebongt. Unflätig ist das aber nicht, was ich schreibe. Etwas sarkastisch vielleicht, kommt aber un der Einschätzung auch darauf an wie nah man am Wasser gebaut ist ( das hoffentlich aus deutschen Quellen stammt)
        Viel Erfolg weiterhin , bei was auch immer …

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      AMAZONA Archiv

      und 400 ist ja nur der Streetprice, der EK vom Händler liegt ja nochmal n ganzes Stück drunter..

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    AMAZONA Archiv

    Die soziale und umweltverantwortliche Komponente sollte ein Zusatz zum Test sein, kein miteinbezogener Kriteriumsgrund. Denn dann müsste man das bei allen machen. Tatsache ist: Die „Geiz-ist-geil“ Mentalität gibt es seit Jahren im Hobby und Semiprofimarkt. Gäbe es diese nicht, würde es die Firma Behringer genausowenig geben wie ESI, Miditech, Swissonic und wie sie alle heissen.

    Diese Firmen bauen Geräte für Einsteiger und Hobbymusiker. Diese kosten einen Bruchteil eines Profigerätes und tun für Hobby-Ansprüche z.T. erstaunliches. (nehmen wir als Beispiel nen 30 Band EQ) – Der Klark kostet 3000, der Behringer 300. Durch nicht vorhandene Umweltvorgaben, niedrige Löhne und riesige Produktionszahlen können solche Dinger billig gebaut werden.

    Wer sowas brauch, soll es kaufen. Man solle sich aber nicht wundern, wenn es sich kurz nach Ablauf der Garantie verabschiedet oder wenn sich in der FOH Kette von nem großen Gig verabschiedet. Die letzten 10-20% „besser“ kosten immer exponentiell mehr – ist da genauso wie bei der Raumakustik. :)

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    el lute

    Der Test ist gelungen.
    Schwachpunkte wie die Potibefestigung oder der Impedanzschalter wurden deutlich benannt.

    Jeder, der schon ein wenig länger auf den Bühnen unterwegs ist, weiß, dass solche Lösungen immer wieder für Probleme sorgen.
    Leider meist dann, wenn es gar nicht gebrauchen kann…..eben unmittelbar vor oder gar während dem Gig.

    Ich finde es sehr gut, dass die Problematik der billigen China-Produktion mal angesprochen wird. Axel Ritt hat da völlig recht. Ich versuche schon seit längerem, die Verwendung solcher Produkte bei mir einzuschränken.

    Gänzlich darauf zu verzichten, ist mittlerweile unmöglich, aber man kann sehr wohl noch selektiv vorgehen!

    Noch eine Anmerkung zum Kommentar von Siegfried: Auch dem stimme ich weitestgehend zu, möchte aber anmerken, dass auch Firmen wie die von ihm zitietren „H&K“ in China bauen lassen…zumindest teilweise werden dort z.B. Platinen hergestellt, die dann in St. Wendel zusammengebaut werden.

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    AMAZONA Archiv

    Von 3 Bugera Verstärkern die wirklich geil klangen sind 2 kaputt! Bugera? Nie wieder, und das ist jetzt kein Bashing sondern persönliches Schicksal über meine eigene Dummheit. Ich überlege mir noch ob eine Reparatur lohnt, aber ich bin echt sauer! Leider sind diese sogenannten Gerüchte über bugera doch nicht so falsch, aber ich wollte es einfach nicht wahr haben. Finger weg von dem Zeug.

  8. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Wenn ich mir überlege dass mein Marshall 9000 Vor und Endstufe seit 1990 hier ohne jeden services sein Dienst zuverlässig durchführt und sich mit nicht gerade zimperlicher Musik alla Slayer and Companios abgeben muss, dann sch… ss Behringer Bugera, tut mir leid ich bin richtig sauer.

    Andere Hersteller bauen auch in China, aber in China kann man gutes und schlechtes bauen, das beweisen leider immer mehr Firmen, aber so ist die Welt eben, ein kleines Dorf mit Kruppern und Schrubbern oder Könner. Mein neuer gibt ein Marshall! Made in England, scheiss auf die Kohle!

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