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Test: CAD Trion 8000

Röhrenmikrofon

16. November 2009

Die Mikrofone des amerikanischen Herstellers Conneaut Audio Devices, kurz CAD, der wie viele andere günstig in Fernost fertigen lässt, sind hierzulande noch relativ unbekannt. Es dürfte sich aber nur noch um eine Frage der Zeit handeln, bis diese Marke einer größeren Masse ein Begriff wird, denn die in Deutschland über Box of Trix vertriebene recht günstige Marke hat durchaus einige interessante Mikrofone im Portfolio.
In diesem Test geht es um das Röhren-Modell Trion 8000, das zumindest preislich das Flaggschiff der Trion-Reihe darstellt – diese enthält außer dem hier vorgestellten Modell noch ein Bändchenmikrofon (Trion 7000) und ein transistorbasiertes Kondensator-Mikrofon (Trion 6000).

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Test: CAD Trion 8000

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Optisch setzt das CAD Trion 8000 voll auf den Vintage-Trend – und zwar so richtig. Es besitzt eine sehr große Kapsel (1,2″ Zoll), die vom Mikrofonkörper abgesetzt ist und einen breiten Metallring um die Kapsel.

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Das CAD Trion 8000: optisch eindrucksvoll

Das CAD Trion 8000: optisch eindrucksvoll

Das Ganze wirkt ein bisschen wie eine moderne Version der „Neumann-Flasche“ M1-1. Das macht optisch auf jeden Fall einiges her und sticht deutlich aus dem sonst gewohnten Mikrofon-Einerlei hervor. Auch Größe, Gewicht und Verarbeitung vermitteln den Eindruck, dass man es mit einem hochwertigen, professionellen Studio-Mikrofon zu tun hat.
Damit das schicke Mikrofon auch optisch ansprechend befestigt werden kann, wird eine hochwertig wirkende Metallspinne mitgeliefert, die dank Schraubverschluss auch eine Überkopf-Montage des Mikrofons ermöglicht. Wegen des Gewichts benötigt man aber definitiv ein sehr stabiles Mikrofonstativ.
Komplettiert wird das Paket durch das notwendige externe Netzteil, das mit 115 V und 230 V betrieben werden kann, um dem Mikrofon die benötigte Versorgungsspannung von 120 V zu liefern, und ein wirklich sehr langes Spezial-Verbindungskabel für die Verbindung zwischen Mikrofon und Netzteil. Solche zusätzlichen Netzteile benötigen die meisten Röhrenmikrofone.

Untergebracht ist das Ganze in einem ebenfalls hübschen und hochwertigen Alu-Koffer. Etwas unschön ist, dass CAD der Spinne kein Reduziergewinde von 5/8“ auf 3/8“ beigelegt hat.
Am Mikrofon selbst lässt sich mittels eines Schalters 3 Richtcharakteristiken einstellen: Niere, Kugel und Acht sind hierbei möglich. Man hat es also mit einem flexiblen Studio-Mikrofon zu tun, das sich an viele unterschiedliche Aufnahmesituationen anpassen lässt.

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j.stoffers

ist Diplom-Audio-Engineer und war viele Jahre Dozent am SAE Institute K

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