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Test: Cakewalk, V-Studio 20, Mini-Recordingstudio

(ID: 1891)

Vielleicht gibt es ja auch Personen, die zu den ein oder anderen Einsatzgebieten Sprachaufnahmen machen möchten. Hierzu kann das Mini-Studio auch herangezogen werden, andere Audio-Recording-Programme wie z.B. Cool Edit erkennen das Cakewalk V-Studio 20 als Interface, danach können die Sprachdaten dann im gewünschten Programm weiterbearbeitet werden, die Hardware fungiert hier als Mikrofonvorstufe.

Mac/Apple-User sind leider nur zum Zuschauen verdammt, Cakewalk ist ausschließlich für den PC unter Windows nutzbar, jedoch wird der Editor vom Mac erkannt. So könnte man in Apples Logic oder der GarageBand auch mit einzelnen COSM-Sounds aus dem V-Studio 20 arbeiten.

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-- MIDI Backing Drums --

— MIDI Backing Drums —

Als besondere Eigenschaft sei noch erwähnt, dass softwarebasierend auch Drumgrooves und Playbacks  abrufbar sind, die sich sehr zur Freude des Nutzers dem jeweilig eingestellten Tempo anpassen und somit mal eben einen Beat oder eine virtuelle Band unter die sonstigen Audiospuren zaubern. Die Grooves sind nicht veränderbar und auch nur zum Jammen und Experimentieren gedacht. Importiert werden können auch andere Wav- oder MP3-Files, zu denen man dann Weiteres einspielen kann. Guitar Tracks zeigt sich als Harddiskrecording Mehrspursoftware mit bis zu 32 Audiospuren und den schon erwähnten zusätzlichen internen MIDI-Spuren, die mit  programmierten Sounds verschiedenster Instrumente aufwarten. Das alles zusammengemischt beschert ein gewisses Bandfeeling, auch wenn man für sich alleine rumdudelt.

-- Mehrere Spuren zum MIDI-Playback dazugespielt --

— Mehrere Spuren zum MIDI-Playback dazugespielt —

Generell stehen zwölf COSM Modeled Amps, fünfzig BOSS-Presets und sechsunddreißig editierbare Effekte pro Audiospur bereit.

Hier noch abschließend ein paar ganz nützliche Tipps:

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Unbedingt nach der Registrierung die online Videoschulung (in englischer Sprache) anschauen, um einen geführten Schnelleinstieg zu haben.

Windows XP-Nutzer sollten beim Installieren grundsätzlich die Schutzprogramme deaktivieren, Virenscanner etc. reagieren meist leicht allergisch und lassen keine vollständige Installation zu.

Weiterhin sollten XP-Nutzer immer denselben Port am Rechner für das Hardware-Gerät nutzen, da es möglicherweise sonst zu einer Fehlererkennung mit einer Aufforderung zur erneuten Installation kommen könnte.

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Fazit

Clever gemacht, hat man doch die Rechenleistung, die sonst ausschließlich der Computer bzw. eine teure DSP Karte trägt, in die V-Studio 20 Hardware gesteckt. Amp-Modeling wird hier berechnet, die Software fungiert hier quasi nur als Fernbedienung und Speicher. Dies hat zur Folge, dass man auch mit einem älteren Computer oder Laptop, welche grade mal die Mindestanforderungen erfüllen, arbeiten kann, ohne dass der Rechner die weiße Fahne zeigt. Die Latenz (Zeit zwischen dem gespielten Signal und der hörbaren Computeraufnahme) ist dank Directmonitoring (Abgreifen des Signals vor der Aufnahme) fast null. Hat man erst mal das Prinzip des Geräts verinnerlicht, lässt sich schnelles effektives Arbeiten wunderbar realisieren. Das Roland Cakewalk V-Studio 20 ermöglicht jedem Songwriter Eigenaufnahmen ist guter Qualität. Zwar zielt die gitarrenorientierte Ausrichtung des Gerätes schon primär auf die Saitenfraktion ab, jedoch kann jeder, der sich aufnehmen möchte, profitieren. Keyboarder gucken in die Röhre, das Gerät ist kein MIDI-Interface, aber man kann ja Keys auch als Audiosignal einspielen, und schon ist das Gerät wieder im Rennen.

Handhabung

Die Bedienoberfläche der Software reagiert sofort, wenn die Hardware bedient wird, somit ist eine permanente Übersicht gewährleistet. Es wird generell beim Anlegen eines neuen Projekts ein dafür vorgesehener Ordner erzeugt, in dem dann alles unter dem ausgedachten Projektnamen abgespeichert wird. Löscht man hingegen einen schlecht eingespielten Take, landet der nicht gleich auf der Harddisk: vorbildlich. So entsteht erst gar kein unnötiger Datenmüll.

Wichtig

Man kann keine Funktion der Hardware ändern oder umprogrammieren. Das Editieren und Verändern geht immer nur im Computer, also softwaregebunden.

Die eingebauten Mikros sind okay für eine Proberaumaufnahme oder fürs grobe Festhalten einer Idee.

Das Cakewalk V-Studio 20 bietet  ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn man bedenkt, was eine gute Soundkarte, ein Mikro-Preamp und ein vernünftiges Gitarrenamp-Modeling System alleine kostet. Die Software bietet reichlich Editiermöglichkeiten, die auch vom Profi im Tonstudio geschätzt werden dürften. Von meiner Seite ein uneingeschränktes Plus, unbedingt antesten und das nächste Geld für den Gig mal nicht in die Kneipe tragen.

Die Soundbeispiele wurden mit einer Fender Mexiko Strat und einem Spector Performer eingespielt.

Plus

  • optimales Preis-Leistungs-Verhältnis
  • COSM Sounds/Möglichkeiten der Nutzung von Sounds der Roland-Familie
  • einfache, benutzerfreundliche und logische Bedienung
  • gut geschriebene, kleine Bedienungsanleitung, in weniger als 60 min komplett gelesen
  • Stromversorgung über USB, keinerlei externes Netzteil erforderlich
  • mobile Multieinsatzfähigkeit
  • Online-Lehrvideos nach Registrierung verfügbar, diverses Lehrmaterial im Netz verfügbar
  • kompetente und freundlich Kundenhotline

Minus

  • keine gedruckte deutsche Bedienungsanleitung im Lieferumfang (liegt nur als PDF-Datei auf der DVD vor)
  • nur Step-by-Step-Recording möglich, maximal Gesang via Mikro und ein Instrument als Line-Signal gleichzeitig aufnehmbar

Preis

  • UVP: 309,- Euro
  • Straßenpreis: 279,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    John.B

    seit kurzem habe ich probleme mit dem v-studio 20
    immer wenn ich ein videoplayback einladen möchte,um zum beispiel auf der darunterligenden spur etwas einsingen möchte.

    Sagt das Prg immer:Es wurden keine filter zum Rendern gefunden,Oder
    Video kann nicht Importiert werden,unbekanntes Dateiformat,
    der Quellfilter konnte nicht gefunden werden.
    Was kann ich tun?

    • Profilbild
      jochen_schnur RED

      @John.B Hallo John B.,
      du schreibst „seit kurzem“, hast du etwas upgedated?
      Ggf. sind noch nicht alle Treiber kompatibel oder:
      Versuch doch mal das Video in ein Format zu konvertieren, das vom Cakewalk Programm gelesen werden kann, oft ist das schon der Schlüssel zum weiterarbeiten.
      Ein Umwandlungsprogramm findest du sicher im Netz. Meine Produktionsoberfläche (ProTools) liest auch nicht jedes Video Format. Ich würde auf ein gängiges Windows Format konvertieren mpg, avi oder wmv.

      Leider gibt das Manual keine Antwort auf deine Fragestellung. Aber versuche doch mal http://cakewalk.com/support/contact.aspx

      Hoffe du kommst damit weiter….

      • Profilbild
        John.B

        @jochen_schnur Danke für die antwort.
        ich benutze zum konvertieren format factory
        hat bis jetzt immer prima hingehauen 3-4 Jahre
        seit kurzem macht die Software diese faxen,im grunde ist das nicht schlimm,aber ich mache gerne eine Spur 1 ein karaoke spur 2 eine gitarre
        oder Gesang.Aber die software sagt immer bei der Videospur (Dateien zum Rendern nicht gefunden)
        mein Leppi ist von hause Vista 32 bit,habe jetzt Win7 64 bit aber mit Vista hat der ganze mist auch schon angefangen.
        Dann hat das Prg.auch noch ein paar Tutorials
        die sind auch nicht mehr zu sehen.
        Nimm Dir nochmal ein bisschen Zeit Hhahaha.
        Ansonsten einen Schönen Tag noch

        MfG Klaus

        • Profilbild
          jochen_schnur RED

          @John.B Hallo John B. bzw Klaus,
          es gibt Neuigkeiten zu deinen Fragen, habe bei Roland nachgehakt und netterweise eine sehr detaillierte Mail bekommen, die ich hier gerne hier poste. Hoffe das hilft weiter, ich drücke die Daumen und bedanke mich schon mal bei Rainer für dessen Hilfe.
          Die Mail kommt in mehreren Abschnitten, da unser System pro Kommentar 1400 Zeichen erlaubt.
          Part 1.

          Hier die Mail von Rainer Simon:

          „Puhhh“ da kommen einige Dinge zusammen:

          1.) die Software, die mit dem V-Studio 20 ausgeliefert wurde (Cakewalk) gehört seit Jahren schon
          nicht mehr zu Roland, weshalb wir selbst keinen direkt Supportzugriff mehr haben.

          2.) 2010-2017 … 7 Jahre ist der standard Hardware Support von Roland/Boss für ein Produkt
          Wenn etwas mit der Hardware und der „eigentlichen“ Funktion wäre, könnten wir noch etwas versuchen …

          3.) … da die Hauptproblematik jedoch offenbar nicht in der Funktionalität des V-Studios liegt, sondern
          in der Video-Einbindung ist die Fehlersuche das berühmte „Fass ohne Boden“!

          • Profilbild
            jochen_schnur RED

            @jochen_schnur Part 2

            A.) Video-Formate (Container Formate) haben sich in den letzten Jahren sehr rasch und gravierend verändert.
            Selbst gleich bezeichnete standard Quicktime-Varianten laufen plötzlich nicht mehr weil innerhalb der Codecs
            irgendetwas geändert wurde, was durch ein MAC-Update für aktuelle Videoprogramme intern gecovert ist,
            für Programme die den Fokus jedoch nicht auf VIDEO haben keine Änderungen mehr ermöglicht.

            B.) Problem: PC/Mac – Updates / Änderungen von System Konfigurationen …
            … ich weiß, der Spruch: „Never touch a running system“ kann nicht für alles herhalten, ist aber oft genau „des Pudels Kern“.
            Ich selbst konnte ein REASON Update nicht nutzen bevor ich meinen MAC auf das nächste OS upgedatet habe,
            was dann wieder andere Programme in die Nichtfunktionalität stürzte. Ich bin auf die alte OS Version zurück und verwende
            diesen Rechner jetzt nur noch für diese Anwendungen „SO WIE ER IST!“

            Wir alle haben den Wunsch einen Rechner zu haben der 20 Jahre läuft und alle aktuellen Programme sollen immer mitmachen.
            Leider möchte die Industrie das nicht … klingt alles nach Ausrede – ist aber so!

            • Profilbild
              jochen_schnur RED

              @jochen_schnur Part 3
              LÖSUNGS Versuch:

              1.) Die „Gesamt-Konfiguration“ so wiederherstellen, zu einem Zeitpunkt an dem „alles“ funktionierte.
              Dies inkludiert auch mögliche Versions Rückschritte div. Plugins, der DAW, der Video-Codecs etc.
              64Bit war 2010 für PC-Home-Systeme noch kein Thema – weshalb hier ein großer Knackpunkt liegt. (PC & MAC)

              2.) Video Codecs/Formate: Heute wird sehr oft im H264 Codec gearbeitet – der war für Cakewalk bis 2015 nicht bekannt.
              eventl. Versuchen in alte Videoformate zu konvertieren und dann die Videoeinbindung zu realisieren.

              3.) Wenn es noch einen „alten“ Rechner mit dem „damaligen“ Betriebssystem hat … alles installieren wie es im Jahre 2010
              funktioniert hätte und diesen Rechner dann auch nur noch für diese Anwendung nutzen.

              ich hoffe das dies irgendwie hilfreich ist.

              Roland/Boss
              Rainer Simon
              Channel Content Manager

  2. Profilbild
    John.B

    wer kann mir in sachen V-Studio 20 helfen?
    ich kann seit kurzem keine videos mehr einladen.
    Das Prg sagt immer ,es wurden keine filter zum Rendern gefunden,oder Video kann nicht geladen
    werden unbekanntes dateiformat Quellfilter nicht gefunden.
    Wer kann helfen?

    Danke
    Klaus

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