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Test: Camco, D-POWER 3, Power Amplifier

31. August 2012

Deutsche Wertarbeit

Schon wieder eine Endstufe? Naja, diesmal bin ich nicht ganz unschuldig, nachdem ich die Camco D-Power 3 in die Chartsliste „2-Kanal Endstufen über 1000 Watt/4 Ohm“ aufgenommen hatte, kam die Anfrage der Redaktion nach einem Test. Dem komme ich gerne nach, da ich das Modell selbst in Benutzung habe, gestaltet sich das doch ausgesprochen einfach.

Wem Camco kein Begriff ist, die Firma wurde bereits 1983 gegründet, hat ihren Sitz im nordrhein-westfälischen Wenden und produziert in Deutschland. Bisher zielten die Produkte in Ausstattung, aber auch im Preis, vorwiegend auf den professionellen Markt, mit den D-Power Modellen und der verwandten 4-Kanal Serie Q-Power werden die Amps aber auch für den ambitionierten Musiker interessant.

ÜBERBLICK

Die Endstufe ist in einem 19 Zoll, 2 HE Gehäuse verbaut, hat eine Tiefe von 41,9 cm und wiegt 9,4 kg. Erreicht wird das durch eine Class H Schaltung mit Schaltnetzteil.

Die D-Power 3 leistet pro Kanal 915 W an 8 Ohm und 1600 W an 4 Ohm, mono gebrückt kann sie 1800 W an 16 Ohm und 3200 W an 8 Ohm abrufen.

Die Front wird von einem Rechteck-Lochblech verkleidet, das mit der Filtermatte hinterlegt ist. Dies ist nicht sehr dick ausgefallen, der Verstärker gehört also unbedingt in ein Rack geschraubt, zumal auch Griffe an der Front fehlen.

Auf der linken Seite finden wir ein Bedienfeld mit den beiden Pegelstellern und den LEDs für den Betriebszustand. Es gibt pro Kanal eine LED für On, Signal, I-Out und Clip. Zwei weitere LEDs zeigen den Parallel-Mono und den Mono-Brücken Betrieb an.

Rechts befindet sich der Ein/Aus Schalter.

Die Front

Die Front

Die Rückseite beginnt links oben mit einer Reihe von Schiebeschaltern. Der erste ist für den Ground-Lift zuständig, Nr. 2 und Nr. 5 schalten ein Hochpass-Filter für Kanal A und B. Zwischen den beiden liegen die Schalter für den Mode mit Bridge/Stereo/Parallel Mono und der Gain-Wahlschalter. Als Letztes gibt es noch den Schieber für den Clip-Limiter.

Darunter liegen die XLR-Input-Buchsen, hier natürlich ergänzt durch die dazu gehörenden Link-Buchsen.

Auf der rechten Seite, nach den Lüftungsschlitzen, sehen wir die beiden NL4 Speakon-Ausgänge und das fest angebrachte Netzkabel, darüber ist das Typenschild montiert.

Output + Netz

Output + Netz

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