Praktischer Beam-Lichteffekt mit viel Bewegung
Der Cameo HydraBeam 400 besteht aus vier kompakten 10-Watt-Moving-Heads, die fest an einer Lichtbar montiert sind. Dies soll einen schnellen Auf- und Abbau sowie eindrucksvolle Lichteffekte bei kleineren Veranstaltungen ermöglichen. Ob der Effekt tatsächlich überzeugen kann, finden wir für euch heraus!
- Kompaktes Design: Vier 10-Watt-RGBW-Moving-Heads auf einer Lichtbar – ideal für flexible Anwendungen.
- Einfache Steuerung: DMX, Automatikprogramme und Sound-to-Light-Modus sorgen für vielseitige Einsatzmöglichkeiten.
- Sichtbare Effekte: Enge 11°-Beams wirken besonders in Kombination mit Nebel oder Dunst.
- Mobile Lösung: Schnell aufgebaut, leise im Betrieb und gut geeignet für kleinere Locations.
Inhaltsverzeichnis
Ein Überblick über den Cameo HydraBeam 400
Der Cameo HydraBeam 400 ist als Moving-Head-Bar konzipiert und vereint vier einzeln bewegliche LED-Köpfe in einem gemeinsamen, länglichen Gehäuse. Äußerlich präsentiert sich das Gerät mit einer sachlichen und funktionalen Form, die klar auf den professionellen Einsatz ausgelegt ist. Das schwarze Gehäuse besteht aus widerstandsfähigem Kunststoff. Mit einer Breite von etwa einem Meter nimmt der Cameo HydraBeam 400 eine vergleichsweise große horizontale Fläche ein, bleibt in Tiefe und Höhe jedoch kompakt. Dadurch lässt sich das Gerät sowohl auf Traversen als auch auf Stativen oder Bodenaufbauten integrieren.
Die Unterseite des Gehäuses ist mit Montagepunkten versehen, an denen Omega-Bügel befestigt werden können. Zusätzlich ist ein Stativflansch vorhanden, der die Montage auf einem herkömmlichen Lichtstativ ermöglicht. Diese Bauweise erlaubt eine flexible Positionierung – je nach Anforderungen der jeweiligen Veranstaltung. Das Gesamtgewicht liegt bei etwa 7,5 kg. Auf der Rückseite des Cameo HydraBeam 400 befinden sich sämtliche Bedienelemente und Anschlüsse. Dazu gehören ein Kaltgeräteanschluss für die Stromversorgung sowie die 3-poligen DMX-Ein- und Ausgänge.
Recht zentral befindet sich auf dem Cameo HydraBeam 400 ein Display, über das mit den vier Bedientasten die direkte Konfiguration am Gerät ermöglicht wird. Über dieses Bedienfeld können grundlegende Einstellungen wie DMX-Adresse, DMX-Modus, automatische Programme oder der Sound-Control-Modus vorgenommen werden. Die Menüstruktur ist funktional aufgebaut und erlaubt den Betrieb auch ohne externes Steuerpult – etwa bei kleineren Setups oder mobilen Anwendungen. Die Kühlung des Cameo HydraBeam 400 erfolgt über einen Lüfter. Die maximale Leistungsaufnahme liegt bei 100 Watt.
Die vier beweglichen Köpfe sind gleichmäßig über die gesamte Länge der Bar verteilt. Jeder Kopf ist separat gelagert und verfügt über eigene Pan- und Tilt-Motoren. Der horizontale Schwenkbereich (Pan) beträgt bis zu 540 Grad, der vertikale Neigebereich (Tilt) bis zu 270 Grad. Diese großen Bewegungswinkel ermöglichen weitreichende und dynamische Lichtbewegungen. Die Mechanik ist so ausgelegt, dass sowohl schnelle Bewegungen als auch langsamere, präzise Positionierungen realisierbar sind. Die Köpfe können unabhängig voneinander angesteuert werden, was komplexe und abwechslungsreiche Bewegungsmuster erlaubt.
Als Lichtquellen kommen vier RGBW-Cree-LEDs mit jeweils 10 Watt Leistung zum Einsatz. Jede dieser LEDs vereint die Farben Rot, Grün, Blau und Weiß in einem einzigen Modul. Diese Bauweise ermöglicht eine direkte additive Farbmischung ohne den Einsatz von Farbrädern oder Filtern. Neben gesättigten Farben lassen sich auch Pastelltöne und unterschiedliche Weißtöne erzeugen. Die Weiß-LED trägt dazu bei, neutralere und hellere Weißanteile darzustellen, als es mit einer reinen RGB-Mischung möglich wäre.
Die optische Konstruktion ist auf einen engen Abstrahlwinkel von etwa 11 Grad ausgelegt. Dadurch entstehen stark gebündelte Lichtstrahlen, die insbesondere in Verbindung mit Nebel oder Dunst deutlich sichtbar werden. Diese Beam-Charakteristik ist typisch für Effektbeleuchtung, bei der Lichtstrahlen als grafisches Element im Raum eingesetzt werden. Die hohe Lichtbündelung sorgt zudem für eine hohe Beleuchtungsstärke im Zentrum des Strahls.
Die Steuerung des Cameo HydraBeam 400 erfolgt primär über DMX512. Das Gerät bietet mehrere DMX-Modi mit unterschiedlicher Kanalanzahl, die verschiedene Steuerungstiefen ermöglichen. Je nach Modus können grundlegende Funktionen wie Dimmer, Farbe und Bewegung oder auch detaillierte Einzelsteuerungen der vier Köpfe adressiert werden. Dadurch lässt sich das Gerät sowohl in einfachen als auch in komplexeren Lichtsetups einsetzen. Zur Verfügung stehen die DMX-Modi mit 6, 10, 19 und 32 Kanälen.
Neben der DMX-Steuerung verfügt der Cameo HydraBeam 400 über interne Automatikprogramme. Diese sind fest im Gerät gespeichert und erzeugen vordefinierte Bewegungs- und Farbabläufe. Außerdem ist ein Sound-Control-Modus integriert, bei dem ein eingebautes Mikrofon Musik oder Umgebungsgeräusche erfasst und die Lichteffekte entsprechend auslöst. Die Empfindlichkeit des Mikrofons kann über das Menü angepasst werden.
Praxis: Der Cameo HydraBeam 400 im Test
Der Cameo HydraBeam 400 kommt gut verpackt bei mir an. Leider wird keine passende Tragetasche mitgeliefert, sodass ein zusätzliches Case gekauft werden müsste. Andernfalls ist kein sicherer Transport gewährleistet, da die beweglichen Moving-Heads zuverlässig geschützt werden müssen.
Nach dem Auspacken habe ich den Lichteffekt auf ein Stativ gesetzt und per DMX mit meiner Lichtsteuerungs-Software verbunden. Die Menüführung ist einfach gehalten und alle nötigen Einstellungen sind schnell vorgenommen. Nach Vergabe der DMX-Adresse konnte ich den Lichteffekt sofort vollständig bedienen und ansteuern.
Mein erster Eindruck war positiv und der Cameo HydraBeam 400 macht eine gute Figur. Der Lüfter ist relativ leise und im Betrieb kaum wahrnehmbar. Die Farben sind kräftig, auch wenn die 10-Watt-LEDs für meinen persönlichen Geschmack etwas zu wenig Leistung bieten. Trotzdem handelt es sich um einen praktischen Effekt, der flexibel positioniert werden kann und sich einfach ansteuern lässt.
Die eingespeicherten Automatikprogramme sind gelungen, könnten jedoch etwas vielfältiger sein. Auch der Sound-Control-Modus funktioniert zuverlässig. Ich kann mir den Lichteffekt gut in diesem Modus vorstellen – er bringt viel Bewegung ins Lichtbild und benötigt dabei nur wenig Leistung.
Das Gerät eignet sich besonders gut für DJs, die gerne etwas mehr bewegtes Licht einbinden möchten, das relativ gebündelt ist. Auch für kleinere Bands und Clubs bietet der Cameo HydraBeam 400 vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Seine große Stärke ist die Kompaktheit und der schnelle Auf- und Abbau. Dadurch eignet er sich insbesondere für mobile Anwendungen.
Der große Bruder Cameo HydraBeam 4000
Für alle, die mehr Lichtleistung suchen, bietet Cameo noch einen größeren Bruder: Der Cameo HydraBeam 4000 ist auf hohe Lichtintensität und den Einsatz in größeren Räumen, Clubs oder auf Bühnen ausgelegt – überall dort, wo klar sichtbare Beam-Effekte gefragt sind. Der Cameo HydraBeam 400 richtet sich eher an kleinere Locations, mobile DJs oder einfache Lichtsetups mit geringerem Platz- und Leistungsbedarf. Entsprechend wird der Cameo HydraBeam 4000 häufiger als zentrales Effektlicht eingesetzt, während das kleinere Modell Cameo HydraBeam 400 ergänzend oder in kompakten Anwendungen zum Einsatz kommt.
Alternativen
Eurolite LED TMH Bar S120 Moving-Head Spots
Der Chauvet DJ GigBAR Bridge ILS ist ein kompaktes 2-in-1-Partylichtsystem, das zwei bewegliche Köpfe und integrierte Washlights auf einer einzigen Bar kombiniert. Es lässt sich schnell aufbauen und erzeugt dynamische Effekte auf Tanzflächen oder bei Events. Das System bietet kabellose ILS- beziehungsweise DMX-Steuerung, ein übersichtliches LCD-Farbdisplay sowie Totem- und Power-Link-Funktionen, die das koordinierte Zusammenspiel mit weiteren kompatiblen Chauvet-Geräten erleichtern.






























