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Test: Casio CDP-S110 Stage Piano für Einsteiger

Leicht, günstig und gut

5. August 2026
Casio CDP-S110 Stage Piano Digitalpiano Test

Test: Casio CDP-S110 Stage Piano für Einsteiger

Das Casio CDP-S110 ist ein typisches Stage Piano für Anfänger, will heißen: einfach und günstig. Eine Zielgruppe, mit der ich persönlich kaum Überschneidungen habe. Und dennoch bin ich schlicht begeistert.

Kurz & knapp

Was ist es? Casio CDP-S110 Stage Piano – kompaktes Digitalpiano für Einsteiger und mobile Pianisten.

  • Tastatur: Gewichtete Hammermechanik mit überzeugender Skalierung und angenehmem Spielgefühl.
  • Pianoklang: Warmer, ausgewogener Flügelklang mit überzeugender Qualität für diese Preisklasse.
  • Mobilität: Nur 10,5 Kilogramm Gewicht, Batteriebetrieb und integrierte Lautsprecher.
  • Ausstattung: Bewusst einfach gehalten mit zehn Klängen und unkomplizierter Bedienung.
  • Fazit: Ein preiswertes Stage Piano, das bei Klang und Spielgefühl deutlich über seiner Preisklasse spielt.
Bewertung
Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnetNicht bewertet
Tastatur
Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnetNicht bewertet
Sound
Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnetNicht bewertet
Gewicht
Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnetNicht bewertet
Funktionsumfang
Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnetNicht bewertet
Preis/Leistung
Gesamtbewertung
3.6 / 5.0
Finger WegUngenügendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnetNicht bewertet

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CASIO CDP-S110: Die Schönheit des Einfachen

Casio CDP-S110 Stage Piano Digitalpiano Test

Das Casio CDP-S110 ist eines der einfachsten Digitalpianos auf dem Markt. Ein schlichtes Stage Piano mit 88 Tasten, einer Handvoll Klänge, zwei Effekten (Hall und Chorus), einem Metronom und zwei rückseitig angebrachten Lautsprechern mit je 8 Watt Leistung.

Die Anschlüsse beschränken sich auf das Nötigste: Kopfhörerbuchse (kombiniert mit Line-Out) über Stereo-Miniklinke, Audio-In, ebenfalls als Miniklinke, Sustain-Pedal, Stromversorgung über das externe Netzteil sowie USB zum Anschluss an einen Rechner. Eine klassische MIDI-Buchse im DIN-Format ist nicht vorhanden. Stattdessen überträgt der USB-Anschluss auch MIDI-Daten, womit ich gut leben kann.

Weniger glücklich bin ich über den Umstand, dass nur ein Pedal angeschlossen werden kann. Weder ein Sostenuto- noch ein Verschiebepedal sind vorgesehen. Auf der anderen Seite nutzen viele Pianisten diese Pedale ohnehin nur selten. Wer auf diese pianistischen Feinheiten angewiesen ist, wird mit dem Casio CDP-S110 nicht glücklich. Das mitgelieferte Sustain-Pedal ist ein einfaches Plastikteil, das nur zwei Zustände kennt: an und aus. Sogenannte Halbpedal-Informationen überträgt es nicht, was ich in der Praxis für verschmerzbar halte. Erhältlich ist das Casio CDP-S110 in Schwarz oder Weiß. Ein schlichter und stabiler Notenständer wird mitgeliefert.

Interessant ist das Gewicht von gerade einmal 10,5 kg, was mich als mobilen Pianisten direkt anspricht, zumal auch ein Batteriebetrieb möglich ist. Die Frage ist natürlich, ob bei einem derart geringen Gewicht Tasten mit einem realistischen Spielgefühl überhaupt möglich sind. Dazu später mehr.

Casio CDP-S110 Stage Piano Digitalpiano Test Bedienelemente

Casio CDP-S110 Bedienelemente

Klaviatur des Casio CDP-S110

Die Oberflächen der 88 Tasten sind leicht angeraut, sodass sie sich – obwohl aus Plastik – bei den weißen Tasten wie Elfenbein und bei den schwarzen wie Ebenholz anfühlen. Zwar fehlt mir der direkte Vergleich, da ich aber eine Zeit lang auf einem Flügel mit Elfenbeintasten übte, bin ich mit diesem speziellen Spielgefühl vertraut und würde behaupten, dass Casio dieses gut getroffen hat. Auch mit leicht verschwitzten Fingern hat man einen angenehmen Grip mit natürlicher Haptik, die mich weit mehr anspricht als die glatten Fatar-Tasten an meinem Nord Stage oder Doepfer PK88.

Die Tastatur ist gewichtet und gehört dabei zu den eher leichteren Varianten, also eher in Richtung Steinway als alter Bösendorfer, ist aber definitiv mit einer Flügeltastatur vergleichbar und vermittelt ein authentisches Spielgefühl. Nicht zuletzt liegt das an der Skalierung: Je höher die Töne, desto leichter lassen sich die Tasten bewegen. Das entspricht den Verhältnissen bei einem Flügel, da die tiefen Saiten mit größeren und damit schwereren Hammerköpfen angeschlagen werden.

Um es etwas technischer auszudrücken, habe ich das sogenannte Niederdruckgewicht mit einem 9-Volt-Block und ein paar Münzen ermittelt: Das Subkontra-A (also der tiefste Ton) bewegte sich bei einem aufgelegten Gewicht aus einem 9-Volt-Block, drei 1-Euro-Stücken und einem 10-Cent-Stück, insgesamt also 68,5 g. In der Mittellage liegt dieser Wert bei 61 g und beim höchsten Ton bei 58 g.

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Ob dies für das eigene Spiel von Belang ist, ist eine andere Frage. Viele Keyboarder werden sich darüber kaum Gedanken machen, zumal die meisten Klänge außerhalb des Klavier- und Flügelspektrums in der Natur keine Skalierung aufweisen, zum Beispiel ein Rhodes oder eine Hammond B3, deren Tasten in allen Lagen gleich schwer sind. Da sich das Casio CDP-S110 in erster Linie als Digitalpiano versteht, ergibt die Skalierung natürlich Sinn. Ich möchte behaupten, dass sie gut getroffen ist.

Ein weiterer Punkt ist die Repetition, also wie schnell eine Taste hintereinander angeschlagen werden kann: Die Tasten des Casio CDP-S110 kommen schnell wieder in ihre Ruheposition zurück und lassen sich deshalb vergleichsweise schnell repetieren. Allerdings erkenne ich einen Unterschied zu meinem Flügel, der noch einen kleinen Tick schneller ist. Für sehr schnelle Staccato-Folgen desselben Tons wäre das Casio CDP-S110 somit etwas weniger geeignet, falls dies für das eigene Spiel überhaupt von Relevanz ist.

Casio CDP-S110 Digitalpiano Tastatur

Die Tasten des Casio CDP-S110 sind leicht angeraut und bieten ein angenehmes Spielgefühl, auch bei höheren Temperaturen (und schwitzenden Fingern)

Die Klänge des Casio CDP-S110

Was kann man in dieser Preisklasse erwarten?

Das Wichtigste vorweg: Das Casio CDP-S110 versucht nicht, mit einer großen Zahl an Klängen zu beeindrucken. Hier finden sich keine 500 Super-Natural-Sounds oder dergleichen, sondern gerade einmal zehn, von denen sich jeweils zwei miteinander layern lassen. Die Auswahl der Klänge ist weitgehend Standard: Flügel, E-Pianos, Cembalo, Streicher, Pfeifenorgel und Hammond-Orgel.

Casio CDP-S110 Stage Piano Digitalpiano Test

Der Flügelklang liegt in drei Varianten vor: Standard, Mellow und Bright. Er klingt in allen drei Versionen voll, warm und erstaunlich natürlich. Casio schweigt sich darüber aus, welcher Flügel hier gesampelt wurde. Verglichen mit Aufnahmen anderer Casio-Digitalpianos würde ich auf deren Hamburg-Sample tippen, was übersetzt nur einen Schluss zulässt: einen Hamburger Steinway. Auch über dessen Größe können wir nur mutmaßen. Gehen wir aber einmal von einem Konzertflügel aus, also einem Steinway D-274.

Auch bei den drei E-Pianos fehlt jegliche Information über die gesampelten Instrumente. Klanglich können wir aber von einem Rhodes, einem FM-E-Piano und einem Wurlitzer ausgehen, die teilweise mit Effekten gesampelt wurden. Davon bin ich persönlich kein großer Fan. Aber sei’s drum: Die E-Pianos klingen nicht schlecht. Das Rhodes wurde mit Chorus gesampelt, das Wurlitzer mit Tremolo. Beides sind Standardeffekte und, soweit bekannt, bedienen sie auch gewisse Klischees. Mir wären effektfreie Samples als Alternative lieber, um diese anschließend extern zu bearbeiten.

Der Hammond-Sound klingt erstaunlich druckvoll, zumindest in der Mittellage. Im Bassbereich wirkt er jedoch seltsam dünn und künstlich. Die Registrierung ist fest vorgegeben und kann nicht verändert werden. Gesampelt wurde inklusive Rotary-Effekt und einem vielleicht etwas überbetonten Keyclick. Ähnlich verhält es sich mit der Pfeifenorgel, die zwar voll und majestätisch klingt, deren Klang und Registrierung sich jedoch ebenfalls nicht verändern lassen.

Bleiben noch zwei Klänge: die obligaten Cembalo- und Streicherklänge. Das Cembalo (englisch: Harpsichord) klingt gewohnt drahtig und metallisch – ein eher stereotyper Klang dieses wunderbaren Instruments, mit dem auch andere, zartere Klangfarben möglich wären, die leider nur selten Einzug in elektronische Instrumente finden.

CASIO CDP-S110 in der Praxis

Einschalten und spielen

Der Einschaltprozess dauert rekordverdächtige zwei bis drei Sekunden, bis der Standard-Grand-Piano-Sound geladen ist. Das Casio CDP-S110 merkt sich nicht die letzten Einstellungen, sondern startet jedes Mal mit der Grundeinstellung des Flügels inklusive etwas Reverb. Da ohnehin nicht allzu viel verändert werden kann, halte ich auch dies für eine sinnvolle Entscheidung. Über die beiden internen 8-Watt-Lautsprecher klingt das Digitalpiano erstaunlich voll, mit satten Bässen bei moderaten Lautstärken.

Ein Display besitzt das Casio CDP-S110 nicht, sondern gerade einmal drei Schalter und ein Poti für die Lautstärke. Neben dem Einschaltknopf findet sich ein mit „Grand Piano“ beschrifteter Schalter, der jederzeit direkt den Flügelklang aktiviert. Alle anderen Sounds werden bei gehaltener Funktionstaste und einer entsprechenden Klaviertaste angewählt. Zur Orientierung sind die Instrumente gut leserlich oberhalb der Tasten aufgedruckt.

Auch das Metronom wird über Tastenkombinationen eingeschaltet. Lautstärke und Taktmaß sind wählbar – von einem neutralen Klick bis zu einem 9/4-Metrum. Das Tempo selbst kann über Plus/Minus verändert oder durch die direkte Eingabe eines Zahlenwerts eingestellt werden. Das funktioniert folgendermaßen: Funktionstaste gedrückt halten, dann das kleine h (H3) drücken, gefolgt von den Tasten mit den entsprechenden Zahlenwerten. F4 für die Ziffer 1, Fis4 für die 2 und E4 für die 0 ergeben ein Tempo von 120. Das mag etwas umständlicher sein als die Eingabe über ein Display, an die Bedienung gewöhnt man sich jedoch schnell.

Zusätzlich ist auch eine Bedienung über eine App möglich, verbunden per USB, da das Casio CDP-S110 kein Bluetooth bietet. Was mit dieser App alles möglich ist, habe ich an anderer Stelle bereits beschrieben. Kurz gesagt bietet sie eine übersichtliche Bedienung sowie zusätzliche Lernprogramme für ausgewählte Stücke mit animierten Piano-Rolls und dergleichen.

Auch die beiden Effekte Hall und Chorus werden über die Funktionstaste in Kombination mit einer Klaviertaste ausgewählt und liegen jeweils in vier Intensitäten vor. Qualitativ sollte man nicht zu viel erwarten: Sie erfüllen ihren Zweck, sind aber keine klangliche Offenbarung.

Nüchtern und informativ präsentiert sich die Bedienungsanleitung: Die beigelegte Schnellstartanleitung beschreibt die wichtigsten, aber nicht alle Funktionen, sodass sich der Download der vollständigen Bedienungsanleitung empfiehlt. Auch diese ist nicht der Weisheit letzter Schluss und behandelt in erster Linie die Grundfunktionen – vom korrekten Einstecken des Netzteils bis zur Auswahl der Klänge. Hintergrundinformationen, beispielsweise zu den gesampelten Instrumenten, finden sich hier leider nicht.

Als ich die ersten Aufnahmen mit dem Casio CDP-S110 machen wollte, war ein hochfrequenter Störton zu vernehmen. Meine Vermutung lag zunächst beim Kabel, das ich natürlich austauschte, gefolgt von der Stromversorgung. Beides hatte keinen Effekt. Als Quelle dieses Signals entpuppte sich schließlich die USB-Verbindung. Das ist ein bisschen ärgerlich, da ich MIDI und Audio gerne parallel aufzeichne.

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Klangbeispiele
Fazit

Das Casio CDP-S110 gehört zu den zu Unrecht übersehenen Instrumenten – zumindest aus professioneller Sicht. Die einfache Ausstattung und der günstige Preis prädestinieren es automatisch als „Einsteigerinstrument“, von dem man nicht allzu viel erwarten darf.

Zweifellos handelt es sich dabei um ein schlichtes Stage Piano, das gerade einmal die absolut notwendigsten Funktionen bietet: eine Handvoll Sounds, ein Metronom und 88 Tasten. Doch zwei Dinge machen es auch für ambitionierte Pianisten zu einem interessanten Instrument: eine angenehm zu spielende gewichtete Tastatur und ein rekordverdächtig niedriges Gewicht von 10,5 kg inklusive erstaunlich gut klingender Lautsprecher. Auch den Klavierklang selbst würde ich als praxistauglich bezeichnen: präsent, aber nicht zu spitz. Dass die übrigen Klänge nicht ganz dieses Niveau erreichen, würde ich nicht überbewerten. In erster Linie ist dies ein Digitalpiano und kein Rhodes, Wurlitzer oder keine Hammond.

Das Casio CDP-S110 ist ein One-Trick-Pony und erfüllt diese Aufgabe mit Bravour: ein schlichtes und praktisches Stage Piano mit Batteriebetrieb, dessen Funktionsumfang auf einen Bierdeckel passt, das aber genau dort glänzt, wo es für die Musik am entscheidendsten ist: bei Klang und Spielgefühl.

Plus

  • angenehm zu spielende, gewichtete Tastatur mit Skalierung
  • guter Pianoklang
  • erstaunlich geringes Gewicht
  • günstiger Preis

Minus

  • E-Piano-Sounds sind bereits mit Effekten gesampelt (dadurch sind Chorus beim Rhodes und Tremolo beim Wurlitzer stets hörbar)
  • Hammond-Klang wirkt im Bassbereich etwas hohl und unnatürlich
  • leichte Störgeräusche, sobald das Keyboard über USB mit einem Rechner verbunden ist

Preis

  • 299,- Euro
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Über den Autor
Profilbild

Martin Andersson RED

Martin Andersson ist Jazzpianist, Multiinstrumentalist, Opernregisseur, Videokünstler, Dokumentarfilmer und Naturwissenschaftler. Mit fünf Jahren lernte er das Geigenspiel, mit sechs wechselte er zum Klavier. Ursprünglich in klassischer Musik unterrichtet interessierte er sich seit seiner frühen Kindheit für die improvisierte Musik, namentlich den Jazz. Seine Liebe zu lateinamerikanischer Musik führte ihn zunächst nach Brasilien, später nach Kuba, wo er an der Kunsthochschule Musik ...

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    dr noetigenfallz

    Also ich habe mir dieses Digitalpiano vor einiger Zeit als Minikeyboard gekauft. Also zum einspielen von VSTs. Ich habe es zwar auch schon Mal für ein paar kleinere Events mitgenommen, aber ich finde es zum einspielen super. 88 Tasten Klaviertastatur und drum herum sehr wenig Bedienelemente, die Platz wegnehmen. Ich finde es gut und günstiger als alles Andere, dass es so an gewichteten Klaviaturen zu kaufen gibt. Gut, es hat keine Bedienelemente für die DAW, aber die habe ich einfach davor liegen.

  2. Profilbild
    Nvelope AHU

    Ein wirklich sensationeller Preis für en E-Piano mit einer 88er-Tastatur … und der im kurzen Test diagnostizierten recht guten Qualität!
    Ich las eben auf der T-Webseite, dass im Batteriebetrieb 6 Stück AA-Batterien den Saft liefern, das macht 6 x 1,5 V = 9 V (bei NiMH-Akkus: 6 x 1,2 V = 7,2 V) – im Betrieb über das mitgelieferte Netzteil sind es aber 12 V Ausgangsspannung, die in das E-Piano eingespeist werden.
    Mit 9 V im Batterie- (und erst recht mit 7,2 V im Akku-)-Betrieb erreicht die Ausgangsleistung der Verstärkereinheit dann aber natürlich nicht die volle Leistung – und, weil es ohnehin so nützlich wie ‚modern‘ ist, die Laufzeit eines per Batterie oder Akku betriebenen Gerätes anzugeben: mir fehlt dann eine Aussage, ob die im Batterie- oder Akkubetrieb resultierende Lautstärke noch respektabel ist und auch, mit welcher Laufzeit ein qualitativ guter Satz AA-Batterien das Piano bei zumindest mittlerer Lautstärke betreiben kann.
    Das wären doch sehr nützliche Aussagen, die eine Kaufentscheidung für dieses ja wirklich preiswerten E-Piano unterstützen – und die Dauer der Nutzbarkeit z.B. im Freien oder bei spontanen Gigs ohne Steckdose klären könnten.
    Andererseits erfordert eine solche Aussage schon etwas mehr Zeit – und ich weiß nicht, ob ein Tester diese Zeit investieren kann oder will …

  3. Profilbild
    Filterpad AHU

    Wenn man dieses E-Piano aufschrauben würde, wäre vermutlich nur ein Platinenstreifen von ein paar Zentimetern Tiefe zu sehen. Daran sieht man hervorragend, wie digitale Technik immer kleiner bzw. schmaler wird. Wir haben ein Korg E-Piano. Das ist nicht schlecht, aber hat glaube ich seine besten Zeiten hinter sich, wenn man mit diesem Casio direkt vergleicht. Gerade für Klavieranfänger finde ich dieses Casio sehr ansprechend. Mehr als ein Klaviersound, 88 Tasten und Release-Pedal braucht es schließlich nicht. Durch den Batteriebetrieb und dem geringen Gewicht lässt es sich problemlos zu den weihnachtlichen Familienfeiern mitnehmen. Seit Wochen 33°C im Schatten und ich denke an Weihnachten. – alles klar! 🤭

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @Filterpad bei der Hitze kein Wunder…
      ich hatte Mal das Yamaha p95 und verstehe es bis heute nicht, warum man oft so wenige Sounds hat.
      Speicherplatz kostet ja nix mehr.
      10 ist irgendwie von vor vorgestern.
      das 80s Pianomodul von Roland hatte ja 8 glaube ich.
      leider gibt’s auch selten Pitchbender.
      warum nicht öfters?
      vielleicht kommen die Teens oder andere die anfangen drauf „He so ein Pitch Bend ist ja geil! brauche keine Gitarre! Synths for Life!“ hoffentlich mit dem „Jump“ Sound 😁😁

  4. Profilbild
    mdesign AHU

    kompetenter, informativer und angenehm zu lesender test.

    ich hatte im kopf schon mein günstiges master-keyboard gegen das piano getauscht – 88 tasten und flügelgefühl, oh! dann kam die ernüchterung: kein DIN MIDI. wie schade. da hat das marketing-team eine ganze zielgruppe vergessen.

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @mdesign leider sehr oft!
      bei meinem p95 gabs noch Midi din.
      glaube beim Nachfolger 105er nimmer.
      aber ohne Pitch Bender? für mich das wichtigste 😜

  5. Profilbild
    Tai AHU

    300€ Einsatz, für den man sich nicht schämen muss, als Einstieg ist schon sensationell. Als ich mit der Gitarre anfing, waren etwa 1000 DM angesagt, damals fast ein Monatslohn. Darunter gab es auch Instrumente oft mit z.T. lausiger Bespielbarkeit. Für Tastenspieler Richtung Piano gab es nur das Rhodes, das fast alle über Connections zu US Soldaten kauften. Das waren dann, wenn ich mich recht erinnere 2000-2500 DM

  6. Profilbild
    Viertelnote AHU

    casio excellent in digitaltechnic.uhren.taschenrechner.
    auch musicelectronic.kein highendproducts aber musikalisch.🙂
    auf zweiter blick ist casio ein spielen wert und entäuscht auch so nicht
    XW Series letzte großartiges instrument.hier es geht aber um stagepiano.einsteiger es paßt okay.
    aber was ich nicht verstehe minus. usb stöhrung okay haben anderes auch und klang
    man kann musikalisch gut umsetzen.
    wertung ist nicht objective sorry.viele punkte nicht maximal und doch
    sehr gut? okay.

  7. Mehr anzeigen
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