Test: Casio, WK-7600, Home Keyboard

6. Januar 2013

Einsteiger Keys

Nachdem die letzten Home- und Entertainerkeyboards von Casio schon eine ganze Weile am Markt sind, stellt der japanische Hersteller nun mit dem WK-7600 sein neustes Produkt vor. All-in-One lautet die Devise, so dass mit Sounds, Styles, Sequencer und weiteren Extras viel geboten wird in der oberen Einstiegsklasse.

Casio WK-7600

Casio WK-7600

 

Optik und Aufbau

Dezent in schwarz gehalten, schält sich das WK-7600 bei mir zu Hause aus der Verpackung. Viel zu schleppen hat man nicht, da das neue Casio mit 8,3 kg ein kleines Leichtgewicht ist. Allerdings ist wenig Gewicht bei Keyboards oftmals mit viel Plastik gleichzusetzen. Tatsächlich ist das Gehäuse des neuen Keyboards komplett aus Plastik gefertigt. Die Verarbeitungsqualität macht dennoch einen guten Eindruck. Und da das Homekeyboard dem Namen nach nur in Ausnahmefällen den Weg auf die Bühne finden wird, geht die Materialwahl vollkommen in Ordnung. Dennoch braucht man beim WK-7600 keine Angst zu haben, wenn man es doch einmal mitnehmen möchte. Mit der richtigen Tasche kann man das Casio auch ohne Probleme mit auf die Bühne nehmen.

Erster optischer Akzent sind die dreiteiligen Lautsprecher am Rande des Gehäuses. Die Verstärkungsleistung wird mit 2x 7 Watt angegeben. Insgesamt ist der Sound etwas dünn und in den hohen Frequenzbereichen sehr scharf. Unten herum hätte es durchaus etwas mehr Power sein dürfen, da fehlt mit einfach etwas Bumms.

Lautsprecher

Lautsprecher

Kompakt und leicht mit 8,3 kg

Kompakt und leicht mit 8,3 kg

Die Bedienoberfläche ist klar in verschiedene Bereiche gegliedert. Leider sind alle Taster, Fader und sonstige Bedienelemente komplett in schwarz gehalten, so dass es keine farblichen Akzente gibt. Etwas auffälliger hätte es für meinen Geschmack durchaus sein dürfen. So macht das WK-7600 einen recht biederen Eindruck.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Onkel Sigi  RED

    Griass euch mitanand, hallo Felix,

    ich besitze das direkte Vorgängermodell WK-7500, welches sich nur in Details von diesem unterscheidet. Besonders gelungen finde ich die elektronischen Klänge, welche reichhaltig vorliegen. Auch schöne Flächen und Pads sind dabei, der Schlagzeugsound ist durchgehend richtig knackig.

    Es stimmt, dass die Authentizität der Instrumentalsounds nicht immer State-of-the-art sind, allerdings hat die Casio dadurch einen charmanten Eigenklang. A bisserl roh, aber Rohkost ist ja sehr gesund.

    ;-)

    Negativ ist mir bei der 7500 aufgefallen, dass die „Zugriegel“ Nebengeräusche erzeugen, wenn man sie während des Spielens betätigt. Ist das bei der 7600 auch der Fall?

    Erwähnen möchte ich auch noch, dass meine 7500 so gut wie nicht rauscht, das wird bei der 7600 wahrscheinlich nicht anders sein.

    Auf jeden Fall erhält man bei Casio „viel Holz für´s Moos“ und ihre Instrumente können trotz Leichtbau-Plastik durchaus einen Knuff wegstecken.

    Also ich mag meinen schwarzen Plastebomber und spiele sehr gerne damit.

    Übrigens:
    Casio bietet auf seiner Webseite kostenlos Styles zum einladen in das Instrument an, die sehr gut gemacht sind.

    Musikalische Grüße

    Onkel Sigi

    • Profilbild
      Felix Thoma  RED

      Hallo Sigi,
      danke für Deinen Kommentar. Die Nebengeräusche der Zugriegel konnte ich bei meinem Testmodell nicht feststellen. Die liefen wie geschmiert.

      Die Outputs sind auch beim 7600er sehr rauscharm, da bekommt man keine Probleme mit.

      Wie Du schon gesagt hast, bei Casio bekommt man für sein Geld viel geboten. Sicherlich haben die Sounds nicht immer Top-Qualität aber langweilig wird einem mit dem 7600er sicherlich nicht :-)

      Felix

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