Test: Casio, XW-P1, Performance Synthesizer

Speichersystem

Hier wird’s großzügig, denn für alle Sektionen werden sowohl fertige Presets in ausreichender Menge bereitgestellt, als auch jede Menge freie Speicherplätze für eigene Kreationen. Hier eine Übersicht:

 

Solo-Synthesizer: 100 Presets, 100 User

Hex-Layer: 50 Presets, 50 User

Orgel: 50 Presets, 50 User

PCM Tones: 400 Presets, 100 User

PCM Drums: 20 Presets, 10 User

 

Dazu für

 

DSP-Effekte: 100 Presets, 100 User

Performance Mode: 100 Presets, 100 User

Phrase Sequencer: 100 Presets, 100 User

Step Sequencer: 100 Presets, 100 User, 100 Sequenzabfolgen (Chain)

Arpeggios: 100 Presets, 100 User

 

Darüberhinaus können auf externen Speicherkarten (Typ SD und SDHC, bis zu 32 GB Kapazität) verschiedenste Daten gesichert werden, darunter auch SMF Files und Audio. Und es wird schon in der Bedienungsanleitung ein Computer-Editor erwähnt. Der ist zwar noch nicht auf der Website des Herstellers zu sehen, aber angesichts der sonst aus dem Stand heraus angebotenen Leistung sicher nur eine Frage kurzer Wartezeit.

 

Tastatur

Was waren die Casios schlau, als sie sich für diese Tastatur entschieden haben. Sie ist nämlich gute Lösung aus gleich mehreren Gesichtspunkten. Erstens wiegt sie als Plastiktastatur nicht viel, und verhilft dem Instrument damit zu einer überaus einladenden Transportfreundlichkeit. Ich habe selten ein Instrument erlebt, das mich geradezu aufruft, es schnell mal irgendwo mit hin zu nehmen. Der gewählte Typ Wasserfalltastatur verleiht der Optik einen gewissen erwachsenen Look und bietet genügend Tastenhub, der auch Klavierspielern gefallen kann. Es geht ja immerhin um Tonkontrolle des Dynamikspektrums. Einsteiger mögen Tastaturen, die nicht allzu viel Kraftaufwand verlangen. Auch hier stimmt die Sache! Und wenn ein zentrales Masterkeyboard z.B. für den Einsatz mit Computersoftware (VSTs, Software Synthesizer etc.) benötigt wird, dann macht auch da der XW-P1 eine gute Figur, denn er bietet ja noch Realtime Controller an. Einziges Manko: Kein Aftertouch.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    YC45D  

    „Beim Arpeggiator ist mir die Stabilität der Musterwiedergabe aufgefallen, bei Ton- bzw. Tastenwechsel kommt es zu keinerlei Timingschwankungen oder verzögerter Tonansprache.“
    schöner Bericht,nur hätte ich noch ganz gerne erfahren ob der Sequenzer,bzw.Arpeggiator mit Midi Clock einwandfrei funktionierte,oder ist das nicht getestet worden?

    • Avatar
      AMAZONA Archiv

      Im Rahmen des Testberichtes wurde dieses Details nicht überprüft, aber danke für den Hinweis, ich notiere das für Künftiges.

  2. Profilbild
    Onkel Sigi  RED

    Eine große Überraschung habe ich heute früh erlebt. Auf dem Fernsehsender 3Sat war gegen 5 Uhr ein Mitschnitt der australischen Band DIRTY YORK bei einer „Rockpalast“-Veranstaltung zu sehen. Der Keyboarder spielte eine so sackgeile (t´schuldigung des Ausdrucks, aber so war´s) Orgel mit einem sehr eigenständigen Sound.

    Und was sehe ich?? Hatte er doch tatsächlich den Casio XW-P1 auf seinem Keyboardständer!

    Diese Band ist eine astreine Rock´n Roll-Truppe mit total geilen (t´schuldigung….) Eigenkompositionen, geht ab wie Schmidts Katze, aber auch schöne Balladen. Und in die mächtigen Gitarrensoli bettete sich der Casio mit seinen Orgelvariationen erstklassig ein, auch die Piano-Sounds holte sich der Keyboarder von diesem Instrument.

    Er bearbeitete den XW-P1 wie einst John Lord seine Hammond und er hatte offensichtlich eine Riesenfreude mit dem Casio. Er sah auch optisch toll aus mit seiner dezenten Beleuchtung (der Casio, nicht der Keyboarder…..).

    Also, ich mag die neuen Casios.

    Musikalische Grüße

    Onkel Sigi

    • Avatar
      AMAZONA Archiv

      Cool! Und danke für die Info. Ja, diese neuen Casios wird man wohl noch öfter so präsent sehen – aus guten Gründen :)

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