Test: Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis, E-Gitarre

21. Juni 2020

Sehr viel Instrument für kleines Geld!

Mit Signature-Instrumenten ist es so eine Sache. Das Nonplusultra für den Hersteller stellt eine Gitarre dar, die in Sachen Form und Bauart das Maximale an Mainstream darstellt und zudem von einem in allen Musikstilen sehr bekannten Musiker gespielt wird. Das Problem ist, diese Gitarre gibt es bereits in Form der Les Paul, der in Zusammenarbeit mit Gibson 1952 die nahezu umsatzstärkste Gitarre aller Zeiten auf den Markt brachte, nur noch getoppt von Leo Fenders genialem Sparbrötchen, der Stratocaster. Was aber, wenn weder der Hersteller des Instruments, noch der unterstützte Künstler den Insiderstatus überwunden hat? Dies muss nichts heißen, wie man bei der Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis sehen kann.

Wer is Bea Mensis?

Ich muss zugeben, dass mir Chapman Guitars bis zum heutigen Tag überhaupt kein Begriff war und ich erst durch den Aufdruck auf dem Karton erkannte, dass die Firma in Großbritannien ansässig ist. Allein diese Tatsache ist schon eine Besonderheit, denn im Gegensatz zu der wohl reichhaltigsten Geschichte in Sachen Vollröhrenamps, spielt sich auf der Insel in Sachen Instrumentenbau vergleichsweise nahezu gar nichts ab. Ich wage sogar zu behaupten, dass UK in der EU-Rangliste in Sachen E-Gitarrenbau wohl auf einer der letzten Plätze liegt, vielleicht sogar auf dem letzten. OK, Luxemburg … Aber vielleicht kann Chapman Guitars dies ja ändern.

Mit Verwunderung konnte ich sehen, dass die Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis auf der Website des Herstellers unter „Signature Instrumente“ geführt wurde, um dann festzustellen, dass der unterstützte Künstler gar nicht Bea Mensis, sondern Rabea Massaad heißt, was mir aber ebenso wenig sagte. Ein Blick auf YouTube zeigte einen untersetzten Herrn mit Wuschelkopf und ergab die Mitgliedschaft in einer Band namens „Dorje“ (sagt mir auch nichts …), Live-Auftritte der Band konnte ich leider auch nirgends finden, allerdings einige Playalongs von Rabea Massaad zu den Studioaufnahmen. Nun denn, ein Namedropping Zugpferd sieht anders aus, vielleicht taucht deshalb der Name des Künstlers auch erst gar nicht in der Typenbezeichnung des Instruments auf.

Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis Test

Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis – Front

Die Konstruktion der Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis

Ein Griff in den Karton, in dem das Instrument geliefert wurde, offenbart ein sehr interessantes Instrument, dem man die Fertigung in Indonesien zu keiner Zeit ansieht. Auch der Ladenpreis von 749,- Euro wirkt ungemein preiswert, sofern man sich auf den ersten Eindruck verlässt. In Sachen Korpus wird sehr schnell klar, wer hier Pate gestanden hat, wobei die Tele-Kopie nur den groben Umriss des Instruments wiedergibt. Im Gegensatz zum schon fast klumpig anmutenden Original verfügt die Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis über mehrere geschmackvolle Shapings im Bereich Armauflage, Bauchauflage und Cutaway.

Mit knapp 3,2 kg Gewicht bewegt sich das Instrument im durchschnittlichen Gewichtsrahmen und sollte auch zarte Gemüter nicht zu stark belasten. Der Korpus besteht aus Erle und wurde mit einer Decke aus Riegelahorn versehen. In Kombination mit dem Natural-Binding eine optisch ansprechende Ausführung. Die Farbe des Korpus wird vom Hersteller als „Transparent Schwarz“ bezeichnet, ist für mich allerdings mehr ein gräuliches Blau. Nun ja, alles Definitionssache. Die Lackierung ist übrigens matt ausgeführt, was einmal mehr zur Folge hat, dass man am besten immer ein Mikrofasertuch im Gigbag/Gitarrenkoffer mit sich führt. 15 Minuten Spielzeit und der gesamte Korpus ist mit Fingerabdrücken übersät. Lässt sich leider nicht verhindern, aber in weiser Voraussicht gehört ein Poliertuch mit zum Lieferumfang.

Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis Test

Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis – Hals

Der Hals mit der angesetzten Reversed-Kopfplatte ist aus Ahorn, wobei die dunkle Färbung bereits auf die „geröstete“ Behandlung schließen lässt, die in letzter Zeit gerade bei Ahornhälsen sehr beliebt ist. Laut den Specs ist das Griffbrett aus Ebenholz, wobei es sich jedoch um eine im Verlauf farblich stark variierende und vergleichsweise helle Variante handelt. Mit Griffbrettmarkierungen hält sich der Hersteller sehr stark zurück, lediglich im 12. Bund wurde ein geschwungenes Infinity Zeichen eingelassen. Ansonsten bleiben einem zur Orientierung lediglich die Inlays an der Halsseite. Der Hals ist vierfach verschraubt und zur besseren Handhabung in den hohen Lagen wurde der Halsfussabschluss abgerundet.

Als Pickups kommen zwei hauseigene Humbucker zum Einsatz, wobei der Hals-Pickup in Form von Mini-Rails ausgebildet ist. Beide Pickups werden über einen 3-Wege-Schalter geschaltet, der Tonregler hingegen ermöglicht durch die Push-Pull-Variante auch die Schaltung in den Singlecoil-Mode. In Sachen Hardware setzt die Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis auf ein Hardtail mit durch den Korpus geführten Saiten und 6 Locking-Mechaniken aus hauseigener Fertigung. Die Gurtpins sind einmal mehr von Schaller. Die gesamte Hardware gilt als schwarz, ist aber ein dunkles Nickel.

Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis Test

Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis – Halsübergang

Die Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis in der Praxis

Nimmt man die Gitarre das erste Mal in die Hand, erscheint die Gitarre recht „weiblich“, sprich alles ist einen Hauch „runder“ ausgeführt als bei anderen Instrumenten dieser Klasse. Insbesondere wenn man sich den Originalknüppel aus den USA vor Augen führt, mit dem man wie Keith Richard einem hier vorführt, auch gerne einmal einen aufdringlichen Fan von den Beinen holen kann.

Was ebenso bereits bei den ersten Tönen ins Auge springt, ist das hervorragende Schwingungsverhalten, das die Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis an den Tag legt und was wohl zu einem großen Teil dem gerösteten Hals geschuldet ist. Auch das oft bemühte „Twäng“, das dieser Korpusform seit Dekaden anhaftet, ist ausreichend vorhanden, wenngleich nicht ganz in dem hohen Maß wie bei einer guten Variante des Originals. Man sollte sich aber auch vor Augen führen, dass dieses Instrument nicht für Country-Sounds konzipiert wurde, sondern mehr im Heavy-Bereich seine Abnehmer sucht.

Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis Test

Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis – Korpus

Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Pickups der Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis legen, die in ihrer Art meines Erachtens stark polarisieren werden. Der Bridge-Pickup muss als alles dominierend erachtet werden. Der Chapman Henchman Tonabnehmer ist nicht nur ein Keramik-Pickup mit einem recht hohen Gleichstromwiderstand von 15 kOhm, er ist zudem vergleichsweise höhenreich, was bei der hohen Wicklungszahl wahrlich überrascht.

Ob man diesen Klang mag, muss jeder für sich selber herausfinden, allerdings läuft man schnell Gefahr, insbesondere wenn man mit Speaker-Simulationen arbeitet, die von sich aus schon gerne ins Kratzige abdriften, sehr schnell einen unangenehmen Kreissägensound zu entwickeln, wie man auch im anschließenden Video von Rabea Massaad sehr gut hören kann.

Losgelöst vom persönlichen Geschmack hat der Halstonabnehmer mit seinen vergleichsweise moderaten 8,5 kOhm kaum eine Chance, zumal es dem Pickup etwas an Charakter mangelt, was allerdings in direkter Nachbarschaft zu dem „groben Klotz“ in der Bridge Position wahrlich schwerfällt. Interessanterweise hinterlässt der Bridge-Pickup im cleanen Bereich einen außergewöhnlich guten Eindruck. Der Klang ist überaus voluminös und kann auch im dezenten Crunch-Bereich durchaus überzeugen, allerdings nur im Humbucker-Betrieb. Schaltet man den Pickup in Singlecoil, wird der Pickup schnell unangenehm beißend und dünn. Gerade bei den Chapman Humbuckern ist es einmal mehr offensichtlich, wie schwer es ist, einen splitbaren Pickup zu bauen, der sowohl im Humbucker- als auch im Singlecoil-Betrieb überzeugt. Mit einem guten Vollröhrenamp hingegen gelingt es auch, aus dem ungewöhnlich Paar sehr gute Klänge herauszuholen.

Spieltechnisch hingegen überzeugt das Instrument auf ganzer Linie. Der als C-Shape definierte Hals liegt ungemein griffig in der Hand, das Ein- und Ausschwingverhalten in Kombination mit einem sehr guten Attack ist außergewöhnlich gut und wie bereits erwähnt, das Sustain liegt weit über dem, was man im Normalfall von einer Schraubhals-Konstruktion erwarten darf. Hier bewegt man sich bereits fast im durchgehenden Hals-Niveau, was mich wirklich beeindruckte. Ansonsten gibt es an diesem Instrument wahrlich nichts auszusetzen. Es würde mich jedoch interessieren, wie man es in Indonesien schafft, eine solch hohe Fertigungsqualität für einen solchen Preis zu liefern.

Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis Test

Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis – im Studio

Fazit

Mit der Chapman Guitars ML3 Std Bea Mensis bietet der britische Hersteller sehr viel Instrument fürs Geld. Für unter 800,- Euro erhält man ein Instrument, das in vielerlei Hinsicht bei einer Fertigung außerhalb eines Billiglohnlandes eine vierstellige Summe im ambitionierten Preissegment auf den Plan rufen würde.

Die Verarbeitung ist hervorragend, die einzelnen Komponenten sehr gut, die optische Präsentation ansprechend. Inwieweit man sich mit dem Klang der verbauten Tonabnehmer anfreunden kann, muss jeder für sich selbst heraus finden. Hier wäre meines Erachtens u. U. noch etwas Luft nach oben, was allerdings eine rein subjektive Meinung ohne jede Allgemeingültigkeit darstellt.

Plus

  • Preis-Leistung-Verhältnis
  • gerösteter Ahornhals
  • Verarbeitung

Minus

  • Sound Hals-Pickup

Preis

  • 749,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    uelef  

    Danke für den Test, Axel. Aber so ganz neu sind die Chapman-Gitarren ja nicht … Ich musste ziemlich breit darüber grinsen, dass dir die Firma nichts sagt, denn das heißt, dass du nicht so richtig verfolgst, was hier bei Amazona so alles besprochen wird. Die Gitarren von Rob Chapman wurden hier nämlich schon seit längerem immer wieder getestet … ;-)
    Wer sich außerdem ein bisschen bei YouTube tummelt, Tests von Amps, Gitarren und anderem Gear sucht, stößt irgendwann auch unweigerlich auf Rob und Rabea – also ich kenne beide schon einige Zeit, und ich würde nicht sagen, dass ich ein ständiger YouTube-Gast bin. Rob Chapman ist dabei nicht gerade jemand, der nur sympathisch ist, sondern mit Provokationen schon für Eklats gesorgt hat.
    Aber jetzt kennst du die beiden ja … (Rabea hat übrigens auch schon einige Hughes-&-Kettner-Amps getestet, mit denen du ja vertraut bist.)

  2. Profilbild
    willemstrohm

    Jo, ist zwar ehrlich, liest sich aber z.T. doch eher ignorant oder arrogant. Die Autorenkollegen von Amazona schreiben da schon seit 2015 drüber. Ein Blick auf den ersten Test von 2015 oder mehr als ein oberflächlicher Blick auf die Seite des Herstellers hätte schon ordentlich geholfen. Sowohl der Firmengründer Rob Chapman als auch Rabea Massaad sind quasi omnipräsent im Netz, wenn es um Gitarren und Amps geht.

    • Profilbild
      Axel Ritt  RED

      Hey Willemstrohm, es tut mir leid, aber ich kannte Chapman Guitars bisher wirklich nicht. Dies als Ignoranz oder gar Arroganz abzutun, empfinde ich als unpassend, aber das ist ein anderes Thema.

      Umso höher ist es doch einzustufen, dass mich das Instrument völlig unvoreingenommen überzeugen konnte, dies ist doch ein viel größeres Lob für den Hersteller, meinst du nicht?

      Beste Grüße

      • Profilbild
        willemstrohm

        Nimm es nicht persönlich… ich schrieb „es liest sich so“. Einerseits wird auf die Physiognomie des Herrn Massaad tiefer eingegangen, um dann zu betonen, dass man ihn nicht kennt. Und es steht ja auch explizit da, dass keine Live-Auftritte zu finden seien (was ja de facto falsch ist).
        An sich finde ich es vollkommen okay, wenn man ehrlicherweise schreibt, dass man weder Chapman, noch Massaad kennt (sagten mir bis vor 2 Jahren auch nix groß). Aber man sollte sie nicht in die Bedeutungslosigkeit schreiben, weil nicht zutreffend. Gerade in UK sind die beiden aktuell bekannter als mancher Rockstar. Man überlege mal. Chapman macht Youtube Reviews auf seinem Kanal mit fast 800 000 Abonnenten, hat eine eigene Gitarrencompany seit 2009, ist als Musiker kein unbeschriebenes Blatt, ist sehr bekannt durch sein Mitwirken am Andertons Channel usw. Da kann ich nur meinen Hut vor ziehen.
        Ich mag deine Schreibe ansonsten, aber hier zielt sie an einigen Stellen vorbei.

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    willemstrohm

    Videos von Dorje Live Auftritten finden sich übrigens zuhauf. Ein Video zeigt z.B. auch einen Auftritt beim THOMANN Sommerfest 2016. Ein bissken Recherche hätte da nicht geschadet.

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      Axel Ritt  RED

      Ich meine mit meiner Aussage Live Videos, die aufnahmetechnisch einem Mindestmaß an Qualität entsprechen. Das Thomann Video besteht überwiegend aus Backstage Szenen und die anderen Mitschnitte haben untere Handy Qualität, bei denen man den Klang der Band, insbesondere der Gitarre nicht einmal ansatzweise objektiv beurteilen kann.

      Ich möchte ungern die Performance einer Band nach einem solchen Klangmaterial beurteilen.

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        willemstrohm

        Thomann erwähnte ich, weil du ggf. als Autor hier Thomann Aktivitäten vielleicht besser beobachtest als der Otto Normal User. Rob Chapman und Rabea Massaad finden sich auch in einigen Thomann Videos.
        Konzertvideos in besserer Qualität finden sich einige. Einfach mal „Dorja live“ eingeben oder die Kanäle von Dorje, Chapman und Massaad durchchecken.
        Um die Suche etwas abzumildern, hier ein aussagekräftigeres Video:
        https://bit.ly/2V3KZ3D

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    willemstrohm

    Ansonsten – alles, was sich auf den reinen Test bezieht, ist – wie immer – sehr gut. Soll ja hier nicht in Nörgelei ausarten.

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    Django07

    Vielen Dank! Für mich ist die wichtige Botschaft, dass die einzelnen Teile der Gitarre überzeugen, das Zusammenspiel aber nicht ideal ist.
    Bei einer E-Gitarre sind die Abnehmer wesentliches klangliches Formelement, der Rest sorgt dafür, dass sich der Musiker ausdrücken kann (Ja, darüber kann man streiten –> m.M.). Wenn die Tonabnehmer nicht wirklich harmonieren, dann ist das Paket nicht rund. Normalerweise mag ich keine Verweise auf YT, in dem Fall hat es aber genau gezeigt, wovon die Rede ist.
    Persönlich bin ich bei matten Lackierungen immer mißtrauisch: Auf der einen Seite sieht die Gitarre schnell ungepflegt aus (wie im Artikel beschrieben). Andererseits frage ich mich, ob eine so lackierte Gitarre in Würde altert (mit einer schönen Patina), oder ob sie einfach nur abgenutzt aussieht.

    PS: Ich finde es eher positiv, wenn jemand die YT-Wannabe-Influencer ausblendet. Es ist immer wieder erstaunlich, was für Leute mehr als 1Mio+ Abonnenten haben. Die Meinung des Mobs muss nicht gleich der Weisheit der Massen sein. Kann natürlich daran liegen, dass man selbst älter als 12 ist…

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      willemstrohm

      Es geht nicht um Weisheit oder Meinung des Mobs, sondern um Bekanntheit eines Herstellers und seinen Background. Der Firmenbetreiber und sein Mitarbeiter/Mitmusiker sind ja mehr als „Wannabe-Influencer“. Wer den Unterschied nicht sieht, kann kaum älter als 12 sein. Die stecken wirklich in der Materie drin. Von der Produktion des Instruments, über die praktische Anwendung bis hin zum Vertrieb und Marketing – und das so transparent, wie kein anderer Gitarenhersteller.

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        Django07

        Es war weder von dem Einen, noch von dem anderen Herren die Rede. Beide zusammen knacken die beschriebene Grenze. Die Aussage ist, dass man YT-Stars nicht kennen MUSS.

        Ich habe auch nicht die Fähigkeiten des beauftragten Unternehmens zum Bau der Instrumente angezweifelt. Und ganz im Gegenteil habe ich Vertrieb und Marketing als deren Kernkompetenz sogar hervorgehoben (indirekt).

        Bekanntheit ist aber kein Qualitätskriterium…

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          willemstrohm

          „Bekanntheit ist aber kein Qualitätskriterium…“

          Das stimmt. Behauptet aber auch keiner. Auch nicht über die Chapmanklampfen.

  6. Profilbild
    OscSync  

    Rob Chapman, Dorje und sein Gitarrenlabel sind für mich nur konstruierte Netzhypes, die sich gegenseitig verstärken. Ein mittelmäßiger Gitarrist und netzpräsenter Gitarrenverkäufer, der die Gelegenheit, die ihm der Instrumentenvertrieb Barnes & Mullins geboten hat, geschickt zu nutzen wusste und seine eigentlich irrelevante Band als Marketingvehikel in die Netzaufmerksamkeit manövriert hat. Ja, es gibt ein paar Livevideos, , aber die Zahl irgendwelcher arrangierter Promo- (dazu zählen für mich solche Dinge wie ein Auftritt bei Thomann) Studio-, Playthrough- und ähnlicher Videos überwiegt in meiner Wahrnehmung. Das wirkt auf mich irgendwie “unauthentisch”. Für mich sind diese Gitarren eine geschickt aufgebaute Hausmarke. Nicht mehr, nicht weniger. Zudem ist das Netz voll von Berichten über Qualitätsprobleme und schlechten Service. Allerdings finde ich die Designs oft recht gelungen. Zumindest im Netz betrachtet….

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