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Test: Charvel, DST-3 FR 1H SW, E-Gitarre

(ID: 934)

Der Korpus des Instrumentes besteht aus Mahagoni und wurde sauber mit einer weiß-hochglänzenden Lackschicht überzogen. Aus wie viel Teilen der Body gefertigt wurde, lässt sich leider nicht bestimmen, denn das Finish ist sehr sauber und deckend aufgetragen und zeigt auch bei genauerem Betrachten keine Nahtstellen bzw. Spuren einer Verleimung. Auf der Decke montiert befindet sich das besagte originale Floyd Rose-Vibratosystem, welches in Schwarzchrom erstrahlt und mit einem geschraubten Vibratohebel für das gewollte Verstimmen des Tons bis zu den beliebten „Dive-Bombs“ auf seinen Einsatz wartet. Als Tonabnehmer dient lediglich ein einziger Humbucker in der Stegposition unmittelbar vor dem Vibratoblock. Es handelt sich hierbei um einen Pickup fernöstlicher Fertigung, den BooHeung BO-102JB Humbucking Pickup, welcher als Steuerung lediglich ein Volume-Poti besitzt. Das Poti besitzt eine Metallkappe, die ebenfalls in Schwarzchrom erscheint, und lässt sich weich und widerstandslos auf seiner Achse regeln. Positiv fällt hier auf, dass die Saiten wirklich nahezu perfekt über die Polepieces des Pickups laufen und somit keine Saite in der Lautstärke deutlich abfallen sollte.

-- Ost-West-Vereinigung: USA Floyd Rose-Vibrato meets China-Pickup --

— Ost-West-Vereinigung: USA Floyd Rose-Vibrato meets China-Pickup —

Bombenfest mittels vier Schrauben und einer Metallplatte im Body eingesetzt, wurde der Ahornhals mit seiner angeleimten Kopfplatte. Er bietet dank seiner unbehandelten Rückseite ein sehr schönes, „holziges“ Spielgefühl und besitzt 24 Jumbo-Bünde. Das Griffbrett wurde aus Palisander gefertigt, ist von makelloser Qualität und das trifft im Übrigen auch für die Bearbeitung der Bundstäbchen zu, welche sauber und ohne störende Kanten im Griffbrett eingelassen sind und somit ein einwandfreies Spielgefühl vermitteln. Die hochglanz-schwarz lackierte Kopfplatte mit dem aus Perlmutt gefertigten Charvel-Logo trägt die sechs gekapselten No-Name-Mechaniken, welche ebenso wie die übrige Hardware in schwarzchrom erscheinen. Ihre Aufgabe ist ja aufgrund des Toplock-Sattels nicht als sonderlich schwer einzustufen, und somit sollten sie über Jahre hinweg nicht weiter negativ auffallen. Marken-Tuner hätten den Preis an dieser Stelle auch sicherlich noch einmal in die Höhe getrieben, hier wurde also praktisch am richtigen Ende gespart.

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-- Headstock mit den No-Name-Mechaniken --

— Headstock mit den No-Name-Mechaniken —

Bliebe bei der genauen Betrachtung der Desolation DST-3 FR 1H SW also nur noch der Blick auf die Rückseite übrig. Auch hier gibt es nichts Nachteiliges zu berichten, die Fräsungen für das Vibratofach und die Elektronik wurden sauber ausgeführt, und die Kunststoffdeckel wurden versenkt im Korpus eingelassen, um das Instrument nahtlos an den Körper seines Spielers anzuschmiegen.

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Sehr schön und praxisgerecht ist weiterhin die Konstruktion der Klinkenbuchse zu erwähnen, denn sie wurde auf einer robusten Metallplatte montiert. Hier zerlegt es also im Falle eines Falles sicherlich erst den Klinkenstecker des angeschlossenen Kabels, als dass diese Buchse dem Instrument einen Schaden (durch Herausbrechen beispielsweise) zufügt. Und dank ihrer Lage im unteren Zargen stört sie auch nicht den Spielfluss, sie ist schlicht und ergreifend „aus dem Weg“.

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Klangbeispiele
Forum
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      Stephan Güte RED

      Hi Martin,

      danke für deinen Beitrag. Ja, es ist ein Original FR Special, d.h. eine kostengünstigere Version und in Asien hergestellt, soweit ich informiert bin, kein Lizenzmodell.

      Musikalischer Gruß,

      Stephan

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