Dieser Synthesizer spielt sich völlig anders

Test: Clank Uranograph, multiexpressiver Synthesizer (Bildhintergrund KI-generiert, Foto des Instruments: Hersteller)
Clank Uranograph verbindet die Ausdruckskraft klassischer Instrumente mit Klangsynthese. Mikrotonalität, berührungsempfindliche Tasten, fünf Stimmen, Effekte und ein zweispuriger Looper eröffnen einzigartige Klangwelten für experimentelle Live-Performances. Wir haben das außergewöhnliche Instrument getestet.
Was ist es? Der Clank Uranograph ist ein multi-expressiver Synthesizer, der die Ausdruckskraft klassischer Instrumente mit digitaler Klangsynthese verbindet.
- Konzept: Der Uranograph vereint die Ausdrucksstärke klassischer Musikinstrumente mit dem Klangpotenzial moderner Synthese, ausgestattet mit einem ungewöhnlichen Bedieninterface und mikrotonalen Möglichkeiten.
- Hardware: Das Instrument verfügt über ein massives Gehäuse aus gefrästem Aluminium und Holz, hochwertige Drehregler, Schalter und kapazitive Edelstahlknöpfe als Spielelemente.
- Klangerzeugung: Die digitale Phase-Distortion-Klangerzeugung mit Wavefolding und einem morphbaren Oszillator bietet eine breite Palette an Klangfarben, ergänzt durch einen Modulator und Suboszillator.
- Effekte & Looper: Zwei integrierte Effekte (Delay, Reverb) sind als Bestandteile der Klangerzeugung modelliert, und ein zweispuriger Looper emuliert klassische Tape-Loops für vielschichtige Klanglandschaften.
- Praxis: Das logisch aufgebaute Interface ermöglicht nach kurzer Einarbeitung eine intuitive Bedienung und das Erforschen musikalischer Klangwelten.
- Einschränkungen: Das Display ist relativ klein, und das Layout ist für Linkshänder möglicherweise problematisch.
Inhaltsverzeichnis
Clank Uranograph
Ungewöhnliche elektronische Instrumente mit innovativen Bedienoberflächen werden oft mit dem Namen SOMA Electronics in Verbindung gebracht. Entwickler Vlad Kreimer hat es geschafft, diese Nische erfolgreich zu besetzen. Dabei sind innovative Instrumente und neue Zugänge willkommener denn je, stagniert doch die Bereitschaft der großen Player, hier etwas zu tun. Stattdessen wird das Erbe einstiger Innovationen digital weitervermarktet. So bleibt es kleinen Boutique-Herstellern und Entwicklern überlassen, sich an wirklich Neues zu wagen und ausgetretene Pfade zu verlassen.
Der italienische Hersteller Clank mit seinem Uranograph ist so ein Beispiel.
Der Grundgedanke hinter dem Clank Uranograph ist, die Ausdrucksstärke und Performance-Dynamik klassischer Musikinstrumente mit dem Klangpotenzial moderner Synthese zusammenzuführen, das Ganze ausgestattet mit einem absolut ungewöhnlichen Bedieninterface und der Möglichkeit, im mikrotonalen Bereich verortete Klangreisen anzutreten und zu performen.
Ausgepackt und erster Eindruck
Der Clank Uranograph kommt in einem neutralen Karton, verpackt in schlichter Luftpolsterfolie und mit einem Netzteil. Als Erstes fällt das in Relation zur Größe relativ hohe Gewicht von ca. 3 kg auf. Bei näherer Betrachtung des Instruments wird klar, warum. Die Unterseite besteht aus einer massiven, maschinell gefrästen, 10 mm starken Holzplatte. Das darauf geschraubte Gehäuse selbst ist aus einem massiven Aluminiumblock gefräst und anschließend schwarz eloxiert worden, die Beschriftung ist lasergraviert. Der erste Eindruck ist sehr gut.
Die Oberfläche des Clank Uranograph ist geradezu übersät von Drehreglern und Schaltern mit schön designten Potikappen, allesamt sehr robust, hier wackelt nichts. Ungewöhnlich sind auch die dreifachen Schaltwippen, die nicht im Gehäuse versenkt sind, sondern aus dem Gehäuse herausragen.
Die kleinen Taster haben einen klar definierten Druckpunkt, die Schieberegler verfügen über einen relativ kurzen Fader-Weg, greifen sich aber gut an und wirken ebenfalls solide. Bleiben noch die zwei Felder mit kapazitiven Edelstahlknöpfen, die die eigentlichen Spielelemente darstellen. All die anderen Regler und Schalter dienen zur Anpassung des Klangs. Etwas klein geraten ist leider das Farbdisplay mit ca. 1 Zoll Größe.

Das Display ist gemessen an der Gerätegröße recht klein, hat aber als Ausgleich einen guten Kontrast und eine hohe Helligkeit
Crashkurs und die Klangerzeugung
Nach dem Einschalten feuert der Clank Uranograph eine kleine Lightshow ab. Berühren sollte man ihn erst, wenn im Display die Message „Let’s make some Music“ erscheint, da der Clank Uranograph bei jedem Hochfahren die berührungsempfindlichen Edelstahlknöpfe kalibriert.
Sehr zu empfehlen ist, den eingebauten Crashkurs zu absolvieren. Wenn man beim Hochfahren den Encoder gedrückt hält, wird dieser aufgerufen und die Bedienelemente des Uranographen werden vorgestellt, indem die zugehörigen LEDs blinken und im Display die Funktion beschrieben wird – sehr schön!
Rechts in dem leicht abgesenkten Bereich werden über die vier Fader die Lautstärke der zwei Loops des integrierten Loop-Recorders (dazu gleich mehr) sowie der externe Input und die Main-Volume-Lautstärke eingestellt. Der Monitor-Output wird über den großen Drehregler eingestellt, über die zwei kleinen daneben ein Metronom sowie der Kopfhörerausgang geregelt, darüber befindet sich noch ein Gain-Regler für den externen Input.
Die zwölf kapazitiven Edelstahlknöpfe unten bilden das Touch-Keyboard und dienen der Eingabe von Tonhöhen bzw. Frequenzen. Optisches Feedback geben mehrfarbige LEDs unter den Knöpfen. Direkt über dem Keyboard finden sich Regler für Attack und Decay des Klangs.
Spielhilfen wie Glissando, Triller und Staccato werden über die Edelstahlknöpfe rechts oben am Uranographen aktiviert, die drei zugeordneten schwarzen Schieberegler daneben steuern die Intensität. Die Oktavumschaltung wird ebenfalls über zwei Edelstahlknöpfe mit Status-LEDs umgesetzt. In dieser Sektion befinden sich auch noch zwei Performance-Knöpfe, mit denen eingespeicherte Parameterstellungen per Touch abgerufen werden können, sowie zwei Knöpfe, um Aufnahmen und Overdubs des Loopers zu aktivieren.
Somit ist auch die grundlegende Spielhaltung des Clank Uranograph definiert: Die rechte Hand triggert die Noten, die linke steuert Spielhilfen und schraubt am Sound. Für Linkshänder ist das Layout problematisch.
Die digitale Phase-Distortion-Klangerzeugung mit Wavefolding à la West Coast, vereint in einem morphbaren Oszillator, wird über all die Regler, Schalter und Taster zwischen den Touch-Knobs bedient.
Size, Tilt und Fold beeinflussen den Klang des Sinusoszillators mittels Phasendehnung und -stauchung, Amplitudenverzerrung und Wavefolding. Ein Modulator (0,001 Hz bis 3 kHz) mit wahlweise Sinus-, Dreieck- oder Zufallsschwingungsform kann auf Lautstärke, Frequenz, Size, Tilt und Fold geroutet oder als zweite Oszillatorschwingungsform dem Klang zugemischt werden. Ein Suboszillator (Sinus, Sägezahn oder Rechteck) kann unisono sowie um eine oder zwei Oktaven abgesenkt zugeschaltet werden.
Der Clank Uranograph besitzt kein traditionelles Filter, sondern eine dem Oszillator nachgeschaltete Low-Pass-Gate-VCA-Hybrid-Filterstufe. Diese Kombination ist im Panorama regelbar. Dieser ist ein weiterer Modulator mit den Schwingungsformen Sinus, Dreieck, Sägezahn an- und absteigend, Rechteck und Random fest zugewiesen. Dieser moduliert die Cutoff-Frequenz und das Panorama.
Das Filter ist nicht für die Erzeugung klassischer Filtersweeps gedacht. Der Höhenanteil im Klang wird bereits durch das Oszillatormorphing und dessen Modulation durch Pressure erreicht, das Filter ist daher eher zum Abdämpfen zu hoher Frequenzen oder für dynamische Prozesse im Klang gedacht.
Clank Uranograph – Effekte
Clank Uranograph verfügt über zwei Effekte: ein Stereo-Delay und ein parallel geschaltetes Reverb. Diese Effekte wurden dem Klang des Instruments entsprechend modelliert und verstehen sich als integrierte Bestandteile der Klangerzeugung und nicht als nachgeschaltete Effekte. In den ersten 25 % der Delay-Zeit arbeitet das Delay in einem Karplus-Strong-Resonator-Modus, der metallische Resonanzen erzeugt. Danach hat man ein klassisches temposynchronisiertes Delay mit Feedback und Stereo-Shift-Funktion.
Das Reverb ist als One-Knob-Effekt angelegt, der von Small-Room über Medium-Room bis zu dichten Ambient-Wolken geregelt werden kann. All das klingt wirklich ansprechend.

Die mit der rechten Hand erreichbaren Edelstahlknöpfe schalten die Oktavlage, triggern variable Klangeinstellungen und Effekte und steuern den Looper
Looper
Ein wesentlicher Baustein im Konzept des Clank Uranograph ist sein Looper, der zwei klassische Tape-Loops, inspiriert vom Frippertronics-Loop- und Delay-System des legendären englischen Gitarristen Robert Fripp, digital emuliert. Jeder Loop hat dabei eine unabhängige Länge, die in musikalischer Relation zum Songtempo steht.
Zunächst kann ein Loop auf Reel 1 aufgenommen und in der Abspielgeschwindigkeit manipuliert werden, dann Loop 2. Loops können als One-Shot oder kontinuierlich mit ständigem Overdub aufgenommen und auch rückwärts abgespielt werden. Mit einer Decay-Kontrolle kann eingestellt werden, wie stark das bestehende Material pro Loop-Durchlauf überschrieben wird, sodass man ineinander fadende psychedelische Patterns und Klanglandschaften erstellen kann – gerade in Verbindung mit den Effekten funktioniert das sehr gut.
Praxis und Klang
Der Klang des Clank Uranograph basiert auf einer 24-Bit-Klangerzeugung, berechnet mit einem Dual-Core-Prozessor, und hat trotz digitaler Basis eine ausgesprochen analoge Anmutung. Das gilt auch für die Effekte und den Looper: kein Hauch von Kälte oder digitalen Artefakten. Die Illusion, hier an einem zumindest teilweise analogen Gerät zu schrauben, ist definitiv gegeben. Dazu tragen auch die hochwertigen Materialien des Gehäuses und die griffigen, großzügig dimensionierten und reichlich vorhandenen Bedienelemente bei.
Hat man das Interface des Uranograph verinnerlicht, was dank der logisch aufgebauten Bedienoberfläche keine wesentliche Einarbeitungszeit erfordert, passieren spannende musikalische Zeitreisen. Der Clank Uranograph erfindet nichts Neues, er kombiniert oder besser kuratiert analoge Synthesebausteine in einem zielgerichtet definierten Setup.
Der Clank Uranograph ist auch aufgrund des aufgerufenen Preises kein Instrument für jedermann, das man sich einfach so zulegt. Man muss sich auch mit dem Bedienkonzept und der Arbeitsweise des Instruments auseinandersetzen. Hat man den Workflow verinnerlicht, ist der Clank Uranograph ein Universum für sich und man erforscht musikalisch bislang Unentdecktes. Der Preis von 2.249,- Euro ist sicher eine Einstiegshürde, zumal ein Antesten nur in einigen spezialisierten Fachgeschäften möglich sein wird. Dies ist uneingeschränkt zu empfehlen, um in die Welt des Clank Uranograph eintauchen zu können.





































Danke für diesen Artikel!
Das ist schon ein geiles Raumschiff… Besonders gefällt mir, dass hier mal wirklich anders gedacht wurde bei der Entwicklung.🤩
Als Musiker sind wir noch lange nicht soweit, dass dies zukunftsweisende Gerät als Werkzeug verstanden werden kann!😇
Wer weiß vielleicht sind die Qualitäts Bewertung einfach ihre Zeit nicht weit genug voraus?😱
@CDRowell Bedanken musst du dich beim Vertrieb, der uns auf dieses Instrument aufmerksam gemacht hat. Ursprünglich hatten wir den neuen Buchla Ziggy Synth dort bestellt, der aber doch erst später ausgeliefert wird. Diesen hier hat man uns als Ersatz angeboten und da habe ich doch gleich zugeschlagen 😀
@Markus Galla Tolle Klangbeispiele, der Uranograph sieht doch sehr utopisch aus.
Das Minus => Nur eine Bank mit Werks-Sounds, alle anderen Speicherbänke leer <= ist meiner Meinung nach eine Einladung zum Experimentieren. Als initial- Preset Verwender freut mich sowas sogar!
Nichts in dem Artikel deutet auf die doch gefühlt „mäßige“ Gesamt-Endnote hin – hervorragende Verarbeitung, neuartiger eingängiger Worklflow, toller vielfältiger Sound usw. Warum dann am Ende „nur“ ‚Gut‘?
Auch der Preis scheint mir für das Gebotene nicht zuviel. Ein „Sehr gut“ wäre doch mindestens angemessen?
@ZARC Hi,
das liegt am Preis-Leistungs-Verhältnis, das zieht natürlich alles etwas runter.
Die Beurteilung obliegt dem Autor, wird aber von der Redaktion immer noch einmal auf Schlüssigkeit hin überprüft. Ich konnte hier keine Diskrepanzen bei den Einzelnoten feststellen. Die Gesamtnote wird vom System dann auf Basis der Einzelnoten errechnet.
Persönlich finde ich so eine Beurteilung hier sogar deutlich besser und fairer als das Standard-„Sehr gut“, das es früher oft gab. Keine Differenzierung, keine wirkliche Erklärung, wie das zustande kam. Natürlich ist so eine Bewertung immer auch subjektiv, so sehr man sich auch bemüht. Das geht auch nicht anders, da immer die Erfahrungen des Testers eine Rolle spielen. Unser Autor ist in diesem Fall leidenschaftlicher Sammler und Nutzer von außergewöhnlichen Instrumenten und Controllern. Er wird deshalb das Instrument immer auch in diesem Kontext und vor dem Kontext seiner Erfahrungen mit anderen Produkten beurteilen. Das könnte bei dir ganz anders aussehen. Wenn das Gebotene für dich „sehr gut“ ist, dann freut mich das umso mehr! Und den Hersteller erst recht.
warum minus? presets sie zeigen basis.
sonst ich habe leinwand und mein bild kann es leben.
preis.es ist instrument nicht von der stange.angemeßen.
anderes wurde gesagt schon.rede ich nicht nach.
@Viertelnote Sieh es mal so: Presets sind immer der erste Berührungspunkt mit einem elektronischen Musikinstrument. Die Presets zeigen in der Regel, was möglich ist. Sie müssen nicht immer praxistauglich sein, sondern dir einen Querschnitt aus allen möglichen Sounds geben. Sie sind DAS Verkaufsargument für ein Instrument.
Es gab schon immer viele Instrumente, die sich nicht gut verkauft haben, weil die Presets schlecht waren. Wenn du in einen Laden gehst und dort ein Instrument ausprobierst, hast du keine Anleitung, du hast keine Erfahrung mit dem Instrument. Dir bleiben nur die Presets, um irgendwie zu beurteilen, was das Produkt kann und ob es zu dir passt oder nicht. Ich finde das auch wichtig.
Hat man sich dann später nach dem Kauf mit dem Instrument beschäftigt, spielen sie kaum noch eine Rolle oder sind höchsten Ausgangspunkt für eigene Kreationen.
Eingebauter Crash-Kurs? Wow! Das hätte ich mir für manches meiner Behringer-Kistchen auch gewünscht, haha!
Innovative UFOs wie obiges sprechen mich sonst selten an: Bin kein Freund kryptischer Bedienungen (die über die Matrix eines Blofeld hinausgehen) – und viele klingen zumindest in den meisten Tests so, dass ich spontan meine, sowas können – mit Geduld und Spucke (oder etwas Phantasie dahinter, worüber ich alles verfüge) – meine Billigheimer auch. Im womöglichen Bedarfsfall!
Oder das damit erzeugbare GAC (geballte Artefakte-Chaos) klingt für mich auf Anhieb nicht reizvoller als ein gedachtes Morphing zwischen durchs Selbstoszi-Delay gejagte Aufforderung zur Steuererklärung mit rückwärts gesampelter Klospülung …
Anders hier! Diese Sounds gehen mir sofort angenehm an und unter die Haut – auf Anhieb inspirierend! Und die hörbebeispielten Klanglandschaften bzw. deren Ansätze lassen erahnen, was mit dem urigen Uranographen möglich ist – oder wird! Dem eingebauten Crash-Kurs gäbe ich mich gerne hin, probierte mein Glück.
Gern hätte ich einen Hauch mehr Info gelesen: Wie viel Speicher hat’s denn (der leere lässt sich bestimmt gern füllen: für mich kein Minus, im Geigentiel), und was hat’s für Anschlüsse? Die üblichen oder andere oder nicht so? Dennoch danke für den appetitanregenden Test solch eines Ausnahmeinstruments!
Hätte ich ein bisschen mehr Kontostand parat, würde dies mein UFO!
Wow! Beeindruckt mich sehr! Weil hier nicht viel über die Anschlüsse des uranopraph (sensationeller Name) steht, habe ich mal auf der website geschaut:
„…MIDI and MPE input let you play its synthesis engine from external keyboards, expressive controllers or your DAW…“
Nicht unwichtige Info finde ich.
@Gero van Apen Na ja, hätte man erwähnen können, finde ich in dem Kontext des Instruments aber tatsächlich untergeordnet, da ja das außergewöhnliche Spielkonzept des Instruments den größten Teil ausmacht. Die Klangerzeugung von außerhalb anzusteuern, macht da eher wenig Sinn.
@Markus Galla Das stimmt wohl. Aber es wurde ja auch erwähnt, dass das Layout für Linkshänder evtl. problematisch ist. Also würde es für Linkshänder dann doch Sinn machen, das Teil zB per MPE zu bedienen…? Jedenfalls hoch interessantes Gerät. Habe hier bei euch zum ersten Mal davon gelesen.
@Gero van Apen Ich glaube, dass das Instrument für Linkshänder uninteressant ist. Wenn man sich für so ein Instrument entscheidet, dann will man ja diese spezielle Spiel- und Ausdrucksweise. Wenn es dann letztendlich zum Expander degradiert wird, kann man auch eine Software kaufen oder eben einen Desktop-Synth. Das ist schade, aber wohl nicht zu ändern.
@Gero van Apen Das einzige Szenario, das ich mir bei Ansteuerung über Midi vorstellen kann, ist das genau sequenzierte Noten mit den werkzeugen des Uranographen (Performance Buttons und Looper) weiter bearbeitet werden, weil ganz exaktes Timing gefragt ist, das mit den Touch Buttons des Uranographen erst einmal gespielt werden will. Sonst macht das wenig sinn, weil das nicht dem Konzept des Instruments entspricht. Aber um das für sich beurteilen zu können, muss man echt an dem Instrument gespielt haben. Ein wenig kann man das mit dem Soma Terra vergleichen. Auch das kann man theoretisch per Midi ansteuern, auch dort macht es m.M. nach keinen Sinn, und auch dort gibt es ein auf Rechtshänder ausgelegtes Layout. Im übrigen lassen sich die kapazitiven Knöpfe dws Terra sensibler spielen , als die des Uranographen. In jedem Fall ein tolles Instrument und schön, das es kreative Köpfe gibt, die so etwas bauen.
beeindruckendes instrument. ob es das geld wert ist, muss jeder für sich entscheiden.
Wäre mir zu „unförmig“ müsste schauen wie ich das drehen sollte, aber die Beschriftung hilft enorm dabei 😂