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Test: Cort X-6 RMS, E-Gitarre

Der Hals der Cort X-6 RMS

Der besteht aus Ahorn und wurde bombenfest mit vier Schrauben in der Halstasche des Korpus eingesetzt. Sein Profil entspricht den Anforderungen an eine typische Metalgitarre – flach und breit soll es sein und dazu am besten noch schön griffig! Das alles kann der Hals der Cort X-6 RMS bieten, denn neben einem ultraflachen Shaping besitzt die Halsrückseite eine nur satinierte Oberfläche, sodass beste Voraussetzungen für ein möglichst natürliches Spielgefühl vorhanden sind. Ganz leichte Unsauberkeiten in der Verarbeitung zeigen sich am oberen Rand des Griffbretts in Form einer kleinen Kante, hier wurde wohl mit der Fräse nicht sauber gearbeitet. Aber das ist wirklich nur beim Abtasten der entsprechenden Region zu bemerken, während des Spielens mit der Cort X-6 RMS ist davon nichts zu spüren.

Neck

— Klassisches „Shredder Profil“ der Halsrückseite inklusive ergonomischem Hals/Korpus Übergang und Satinfinish —

Dagegen präsentieren sich die Bundstäbchen von der besten Seite, die 24 Metallstreben im Jumboformat wurden sauber eingesetzt und so gut abgerichtet, dass mit der Gitarre ein traumhaftes Setting möglich ist. Davon wurde aber bei der Endkontrolle bei Cort wohl kein Gebrauch gemacht, zumindest nicht bei unserer Testgitarre, die mit einem nahezu unspielbaren Setting in unserer Redaktion eintrudelte. Nach dem Einstellen präsentierte sich die Gitarre hinsichtlich Saitenlage und Intonation jedoch in einem bemerkenswerten Zustand für ein Instrument dieser Preisklasse!

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Die Hardware der Cort X-6 RMS

Ein Floyd Rose Style Vibrato ist natürlich absolute Pflicht an einer Superstrat, bei der Cort X-6 RMS übernimmt diesen Job eine Eigenkonstruktion, die wie üblich auf zwei Bolzen sitzt und durch eine entsprechende Fräsung unterhalb des Vibratoblocks auch größere Upbendings erlaubt. Leider wird auch bei der Cort Eigenentwicklung auf einen eingeschraubten Vibratohebel gesetzt, was zu den bekannten Schwächen in der Praxis führt – entweder wird der Hebel zu fest geschraubt und ist der Schlaghand nach Benutzung im Weg oder aber er wird nur locker eingeschraubt, was sich aber dann durch ein deutliches Spiel und die entsprechenden Nebengeräusche bemerkbar macht.

Vibrato

— Das Cort Floyd Rose License Vibrato an der X-6 RMS —

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Filterspiel AHU

    Hört sich vielleicht etwas schräg an, aber ich spiele immerzu mit dem Gedanken zu dem ganzen Synthgeraffel hier auch mal eine Gitarre zu greifen und mich mal damit zu beschäftigen. Da hört sich diese doch für mich als absoluten Laien nicht schlecht an. Oder gäbe es in dem Preissegment auch andere Empfehlungen der Foristen? Stephan ist ja schon mal begeistert!

    • Profilbild
      OscSync

      Hört sich ganz und gar nicht schräg an! Ansonsten musst Du mal stimmen… ;-)
      Die hier besprochene Gitarre ist eine typische Metalgitarre. Wenn Du das suchst, könnte sie einen Test wert sein. Wenn Du allerdings eine ebenfalls günstige und qualitativ hochwertige Gitarre suchst, die etwas vielseitiger/traditioneller ist, würde ich dringend etwas aus der Pacifica-Reihe von Yamaha empfehlen.

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