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Test: Coverup Synth Stand 320, Tonstudio-Zubehör

Desktop-Ständer aus dem 3D-Drucker

29. September 2025
Coverup synth stand 320 test

Coverup Synth Stand 320, Tonstudio-Zubehör

Mit dem Coverup Synth Stand 320 haben wir uns für diesen Test aus dem großen Portfolio von Coverup stellvertretend einen Desktop-Ständer ins heimische Testlabor geholt und wollen erkunden, wie sich dieser im Studio- und Live-Einsatz in den Punkten Funktionalität, Ergonomie, Montage, Verarbeitung, Sicherheit und Stabilität schlägt.

Kurz & knapp

    • Stabilität & Verarbeitung: Sehr stabiler Synth-Stand, sauber verarbeitet und ohne scharfe Kanten.
    • Montage: Aufbau durch fehlende Anleitung und passendes Werkzeug kompliziert und zeitaufwendig. Nichts für Ungeduldige!
    • Ergonomie: Feste Winkel sind gut gewählt, aber nicht verstellbar und passen nicht für jedes Gerät.
    • Sicherheit: Keine Angaben zur Belastbarkeit und keine rutschhemmende Beschichtung vorhanden.
    • Einsatzbereich: Ideal fürs Studio, für den Road-Einsatz aber ungeeignet.

Bewertung

Coverup Synth Stand 320

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Wer ist Coverup?

Die Gründungsgeschichte von Coverup liest sich wie ein modernes Märchen. Es waren einmal eine Handvoll Musikliebhaber, DJs und Produzenten, die in Buenos Aires, der Hauptstadt von Argentinien, den gerade aufstrebenden 3D-Druck für sich entdeckten und damit Ständer für ihre Geräte druckten.

Überzeugt von ihrer Idee, gründeten sie im Jahre 2017 die Firma Coverup und brachten die Desktop-Ständer in Serienreife auf den Markt. Dabei legt Coverup sehr großen Wert darauf, dass ihre Produkte zu 100 % recycelbar sind und die gesamte Produktion den geringstmöglichen CO2-Fußabdruck hinterlässt.

Coverup Stand Bild Herstellerbild vom MesseStand

Im Jahr 2018 erweiterte man die Produktion um Protective Cover für Synthesizer und Controller. Als Fans von Audiogeräten betreiben sie auch ein eigenes Tonstudio, in dem sie jedes ihrer Produkte ausgiebig testen.

Das Geschäft lief dann so gut, dass man 2019 in das musikalisch sehr umtriebige Barcelona nach Spanien expandieren konnte und dort heute ein Ladengeschäft betreibt. Mittlerweile sind die Desktop-Ständer von Coverup auch in den großen europäischen Musikgeschäften angekommen und das bedeutet für uns als Musikmagazin: Test-Time!

Was ist der Coverup Synth Stand 320?

Der Coverup Synth Stand 320 ist ein schwarzer Desktop-Ständer für bis zu drei größere Desktop-Geräte. Mit den Maßen von 340 x 410 x 550 mm (B x H x T) kann er zum Beispiel für folgende Geräte genutzt werden: Behringer Model D, ASM Hydrasynth Desktop, Novation Peak, UDO Audio Super 6 Desktop, Waldorf M/Iridium/Kyra, Native Instruments Maschine MK3, Akai Professional Force uvm.

Coverup Synth Stand 320 Herstellerbild von der linken Seite

Der aus biokompatiblem PLA-Kunststoff im 3D-Druck hergestellte Desktop-Ständer Coverup Synth Stand 320 ist modular aufgebaut, was in der Praxis bedeutet, dass man alle Ebenen auch als Einzelständer nutzen kann. Die Verbindung der Einzelständer erfolgt über mitgelieferte Schrauben, während die Seitenteile über Holzstäbe verbunden werden.

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Auspacken des Coverup Synth Stand 320

Coverup Synth Stand 320 Herstellerbild Verpackungsinhalt

Aus der Umverpackung holen wir die acht Ständerteile des Coverup Synth Stand 320, einen achteiligen Schraubensatz, neun Holzstäbe, ein Satz Gummifüße und zwei Gimmicks von Coverup, darunter ein hübsch funkelnder Sticker: Ich liebe ja solch nette Beigaben.

Coverup Synth Stand 320 Herstellerbild Verpackungsinhalt Beilagen

Werkzeug für den Aufbau oder eine Montageanleitung finden wir allerdings nicht in der Verpackung. Auch online ist die Montageanleitung nicht verfügbar und so bin ich mal gespannt, welche unvorhergesehenen Klippen es beim Aufbau zu umschiffen gilt.

Die Montage des Synth Stand 320 von Coverup

Der Zusammenbau des Coverup Synth Stand 320 gestaltete sich in der Praxis dann auch als „Tetris für Erwachsene“. Erst einmal sollte man vielleicht alle Ständerteile passend zueinander sortieren.

Coverup Synth Stand 320 Userbild Ständerteile sortiert

Dann habe ich mir alle Seitenteile so zurechtgelegt, dass sie mit den Innenseiten, also da, wo die Löcher sind, nach oben liegen. Nachdem ich den Haufen in zwei gleiche Hälften an Bauteilen aufgeteilt habe, erhalte ich beide Seiten des Ständers.

Coverup Synth Stand 320 Userbild Montage Sortierarbeiten Teil 2

Danach begann ich damit, die Ebenen mit den beigelegten Schrauben zu verbinden. Löblich ist, dass für die Muttern eine exakt vorgefertigte Öffnung vorhanden ist, in die diese dann auch perfekt hineinpasst und so gleich die Schraube kontert.

Coverup Synth Stand 320 Userbild Schraubenvarianten

Die Schrauben gibt es seltsamerweise in zwei verschieden Ausführungen, als Kreuzschlitz und als Innensechskant. Kombiniere, kombiniere: Die Inbusschrauben werden an den Stellen platziert, wo es für den Kreuzschlitzschraubendreher eng wird. Hier habe ich mir dann doch das passende Werkzeug als Beilage gewünscht.

Ein Kreuzschlitzschraubendreher an der einen und ein passender Inbusschlüssel an der anderen Seite, es wäre doch so einfach gewesen, das Werkzeug auch als 3D-Druck gleich mitzuliefern, so aber musste ich an dieser Stelle des Aufbaus erst einmal nach dem passenden Werkzeug suchen.

Coverup Synth Stand 320 Userbild Montage beide Ständerseiten übereinander gelegt

Endlich hatte ich dann die beiden Seitenteile mit allen Ebenen zusammengeschraubt. Die Laune stieg, denn nun sollte es schnell auf das Ende der Montage zugehen.

Jetzt werden ja nur noch die neun Holzstäbe in die passenden Öffnungen der einen Seite geschoben und das andere Seitenteil mit seinen zu den Holzstäben passenden Öffnungen dagegen gesteckt.

Coverup Synth Stand 320 Userbild Zusammenbau und Fummelei

Sagte ich: „Nur noch“? Dann versucht mal neun Holzstäbe so auszutarieren, dass das Gegenstück dann auch passgenau draufpasst! An diesem Punkt der Montage habe ich mir echt gewünscht, ein Oktopus zu sein, aber selbst der hätte zu wenig Arme gehabt. Mindestens ein Holzstab tanzte hier ständig aus der Reihe und so war diese Prozedur eine ewige Fummelei.

Ich war echt kurz davor, aus dem Bioplastik einen großen schwarzen Knoten zu machen und überlegte mir tatsächlich, dann wenigstens die hübschen Holzstäbe für die Tomatenzucht zu nutzen. Kurz und gut: Wer es bei solchen Arbeiten nicht so mit der Geduld hat, wird den Ständer sofort in sein Herz schließen (Ironie aus).

Coverup Synth Stand 320 Userbild Montage Gummifüsse

Etliche Minuten später ist dann auch diese Klippe umschifft und nun darf ich noch die gefühlt tausend Gummifüße in die dafür vorgesehenen Aufnahmelöcher kleben. Hätten die nicht gleich dran sein können? Alles muss man alleine machen! 24 Gummifüße später steht der Coverup Synth Stand 320 dann endlich fertig zusammengebaut vor mir.

Coverup Synth Stand 320 Herstellerbild von der Seite

Die Montage war im Nachgang betrachtet doch eher eine gelungene Zangengeburt. Eine kleine bebilderte Anleitung mit Tipps und Tricks sowie das passende gleich mitgelieferte Werkzeug hätten den Aufbau merklich erleichtert und einiges an Zeit gespart. Schwamm drüber, denn jetzt wird es Zeit für eine erste Stellprobe.

Die Haptik des Synth Stand 320 von Coverup

Ich musste in meinem Gerätepark erst einmal suchen, welche Geräte auf diesen großen Ständer überhaupt passen. Die beiden NiftyCases und mein geliebter Analogue Solutions Ample haben sich dann spontan zur Verfügung gestellt und durften auf dem Coverup Synth Stand 320 einmal probeliegen.

Coverup Synth Stand 320 Userbild mit Ample und NiftyCases

In Bewertungen las ich, dass die Plastikteile wie ungeschliffene und unbearbeitete Rohlinge, quasi wie direkt aus dem 3D-Drucker kommend wirken. Das kann ich von meinem Testobjekt so nicht behaupten.

Die Drucklagen sorgen optisch für ein Muster, das ich jetzt gar nicht mal so schlecht finde, zumal das alles sowieso hinter unseren geliebten Geräten verschwindet. Viel wichtiger ist doch, dass es keine scharfen Kanten, spitze Ecken oder gar Grate am Ständer gibt, was dann doch für eine gute Nachbearbeitung spricht.

Coverup Synth Stand 320 Userbild Blick ins Innere

Ich hatte vor dem Zusammenbau auch Bedenken wegen der Verbindung mit den Holzstäben. Vor allen Dingen, ob diese gesteckte Verbindung den Ständer auch wirklich stabil zusammenhält. Aber auch da kann ich bei meinem Testobjekt auf jeden Fall Entwarnung geben. Der Coverup Synth Stand 320 steht auf seinem Platz wie eine Eins, da kippelt oder wackelt nichts.

Der Coverup Synth Stand 320 im Studio

Schon bei meiner Recherche zum Coverup Synth Stand 320 hat mich geärgert, dass ich keine Maße der Auflageflächen finden konnte. Das konnte ich ja noch verzeihen, da durch die in der Beschreibung angegebenen Geräte der ungefähr nutzbare Platz einschätzbar war. Ich habe für euch nachgemessen, damit ihr die Probleme nicht habt.

Coverup Synth Stand 320 Userbild mit Ample und NiftyCases von der Seite

Die untere Ebene hat in der Tiefe 22 cm, die zweite Ebene hat 20 cm und die obere Ebene würde ich bis maximal 25 cm Tiefe belegen. Die Breite kann 50 cm in den unteren Ebenen ruhig überschreiten, für die obere Ebene wäre das für mich das Maximum an Breite.

Was meiner Meinung nach aber bei einem Ständer gar nicht geht, sind fehlende Angaben zur maximalen Belastbarkeit. Der riesig wirkende Ständer steht stabil, ohne Frage und doch beschlich mich dadurch immer wieder das komische Gefühl, dass ich ihm nicht ganz traue.

Liegt es an der gesteckten Holzverbindung oder an der 3D-Plaste? Ich kann es nicht sagen und vermutlich ist es auch nur mein subjektiver Eindruck. Meinen geliebten Analogue Solutions Ample, der auf die beiden unteren Ebenen gar nicht passte, nahm ich jedenfalls von der obersten Ebene sehr schnell wieder herunter.

Coverup Synth Stand 320 Userbild mit Ample und NiftyCases von hinten

Hier zeigte sich nämlich noch ein weiterer Kritikpunkt. Die NiftyCases hatten durch Zufall genau an den beiden Auflageflächen des Ständers ihre Gummifüße, der Analogue Solutions Ample lag aber mit seinem blanken Metallboden direkt auf den Plastik-Armen des Coverup Synth Stand 320 auf, was zur Folge hatte, dass er bei Bedienung auf den Armen verrutschte. Ein Gummibelag zum Schutz der aufgelegten Geräte und gegen das Verrutschen würde diese Situation deutlich verbessern und ist in der Regel Standard.

Coverup Synth Stand 320 Userbild mit Behringer Kobol und Wasp von der Seite Detail Arbeitswinkel

Da der Coverup Synth Stand 320 als feststehender Ständer ausgelegt ist, kann man den Arbeitswinkel der einzelnen Ebenen nicht verändern. Diese sind zwar ergonomisch gut vorgewählt, verändern sich aber durch die eigenen Arbeitswinkel der aufgelegten Geräte noch einmal individuell, wie sich das bei den Behringer Geräten Wasp und Kobol zeigt.

Kann der Coverup Synth Stand 320 mit auf Tour?

Wer die passenden Geräte für den Coverup Synth Stand 320 im Fuhrpark hat und sich nicht so dämlich anstellt bei der Montage wie ich, wird mit dem durchaus stabilen Ständer im Studio sicher glücklich. Die Betonung liegt hier auch genau auf Studio, denn Road-tauglich ist der Ständer leider nicht. Das zeigte sich mir schon bei der Fotosession zur Stellprobe. Ständig fielen die Gummifüße aus ihren Fassungen und mussten neu eingeklebt werden.

Coverup Synth Stand 320 Herstellerbild mit Geräten

Dann würde ich diesen Ständer für den Transport auch nicht noch einmal auseinandernehmen wollen, denn ich kann mir durchaus vorstellen, dass unter dem ständigem Auf- und Abbau die Verbindung mit den eingesteckten Holzstäben durch Ausleiern der Löcher oder Abnutzung der Holzstäbe leidet.

Zusammengebaut würde ich den Coverup Synth Stand 320 wiederum auch nicht transportieren wollen, weil er einfach zu riesig ist und die Verbindung mit Holzstäben im rauen Tour-Alltag eher eine Sollbruchstelle darstellt, die mit Sicherheit nicht lange durchhält.

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Fazit

Der Coverup Synth Stand 320 ist ein stabiler, gut verarbeiteter und hübscher Ständer, der seine Arbeit macht, wenn er einmal aufgebaut ist und an seinem Platz steht.

Abstriche gibt es in der individuell auszulegenden Ergonomie durch die nicht verstellbaren Arbeitswinkel (kann passen, muss aber nicht), in der Gerätesicherheit (keine rutschhemmende Beschichtung, keine Angabe für die Tragfähigkeit) und in der unzureichenden Road-Tauglichkeit.

Plus

  • gute Verarbeitung
  • coole Optik
  • wirkt stabil
  • studiotauglich

Minus

  • keine Montageanleitung
  • Arbeitswinkel nicht verstellbar
  • keine Rutschhemmung auf den Auflagen
  • keine Angabe zur Tragfähigkeit
  • nicht Road-tauglich

Preis

  • 109,- Euro
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Kundenbewertung:
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Über den Autor
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Dirk E. aka Xsample RED

Dirk, Hobbymusiker mit Spaß, aber ohne Ambitionen. Seit 9 Jahren mit dem Modular-Virus infiziert. Depeche Mode-Fan und Hardcore-Sammler mit eigener Webseite.

Forum
  1. Profilbild
    Proke

    Also der Preis ist schon happig, sieht man auch an den schlechten Thomann Bewertungen…

    • Profilbild
      Mac Abre AHU

      @Proke Ich finde den Preis grundsätzlich nicht zu hoch. 3D-Druck ist teuer, Hersteller und Händler wollen auch noch etwas verdienen. Design ist auch Aufwand und Tests erfordern meist mehrere Drucke bis es wirklich passt.

      Aber(!) 3D-Druck ist unbearbeitet nicht schön anzusehen, 3D-Druck ist nicht allzu stabil.

      Ich bin der Meinung, dass 3D-Druck einfach nicht das Mittel der Wahl für solche Gegenstände ist. Aus Metallwinkeln, ein paar Schrauben und Schrumpfschlauch kann man deutlich billigere Ständer basteln. Die sind zwar auch nicht wirklich schön, halten aber zehnmal so lange wie PLA und können auch roadtauglich sein und, mit ein paar Scharnieren, auch Zusammenklappbar. Weiterer Vorteil: Das bekommt fast Jeder hin, der schonmal einen Baumarkt von innen gesehen hat.

      Wenn man es schön haben will und auf Roadtauglichkeit verzichten kann, kann man auch Holz verwenden. Eine Bohrmaschine, eine Stichsäge und etwas Schmirgelpapier und fertig.

      • Profilbild
        Proke

        @Mac Abre Für Live-Einsätze sieht das Teil nicht gemacht aus und für das Studio – da gebe ich Dir voll recht – würde ich mir auch lieber etwas aus Holz holen.

        • Profilbild
          Mac Abre AHU

          @Proke Was jetzt noch fehlt, ist eine schöne und Roadtaugliche Version. Holz, verstärkt mit Metallstäben, vielleicht? Oder Metall mit Holzoptik-Folie? Oder Metall mit marmoriertem Harz überzogen?

      • Profilbild
        T.W.G

        @Mac Abre 1.) 3D Druck kann auch unbearbeitet gut bzw. hochwertig aussehen.
        2.) 3D Druck ist selbstverständlich auch stabil. Mit PETG, ABS etc. gibt’s teilweise auch schlagfeste Kunststoffe die verarbeitet werden können.

        Setzt natürlich voraus, das man weiß was man tut bei Software, der jeweiligen Maschine und dem Material.

        • Profilbild
          Mac Abre AHU

          @T.W.G „1.) 3D Druck kann auch unbearbeitet gut bzw. hochwertig aussehen.“
          Finde ich nicht. Auch bei feinstem Druck sind die Schichten sichtbar. Ich finde das hässlich.

          „2.) 3D Druck ist selbstverständlich auch stabil. Mit PETG, ABS etc. gibt’s teilweise auch schlagfeste Kunststoffe die verarbeitet werden können.“
          Rate mal, warum ich „halten aber zehnmal so lange wie PLA“ schrieb. Natürlich gibt es stabilere Druckmaterialien, die bei dem hier vorgestellten Ständer aber offensichtlich nicht verwendet wurden.

  2. Profilbild
    Round Robin AHU

    Ein kleine Anmerkung, da ich selber mit 3D Druckern arbeite: Dieser Ständer ist unverschämt teuer. PLA ist das günstigste zu druckende Material mit erheblichen Schwächen. Wenn es stabil und temperaturbeständig sein soll, dann muss man zwingend mit PETG drucken. Ebenso gefallen mir die Holzstäbchen nicht. Sieht wie ein Hobby Projekt aus. Bei diesem Preis erwarte ich Alu-stäbchen / -röhrchen oder gedruckte Querstreben.

    • Profilbild
      Mac Abre AHU

      @Round Robin Ich habe hier schwarze Kohlefaserstäbe, die sehr gut dazu passen würden. Benutze ich, um selbstgedruckte Gravitrax-Teile übereinander zu setzen. Nur mit der Säge muss man dabei vorsichtig sein, da sie sonst aufspleißen.

  3. Profilbild
    TBS

    Sieht gut aus, könnte man auch für weniger verkaufen, so um die 50 € könnte besser passen. 109 € finde ich jetzt für ein 3D Druck und ein paar Holzstäbchen zu teuer.

  4. Profilbild
    Alexander Ewald

    Ich hatte den Ständer mit drei Etagen für das Make Noise-Trio und fand Qualität, Verarbeitung, Stabilität und Preis-Leistungsverhältnis absolut unterirdisch. Nachdem ihn auch bei Kleinanzeigen niemand wollte, ist er auf den Müll geflogen und wurde durch den SynthRISE Adapt Small 3 ersetzt. Der ist nicht nur um Welten (!) besser konzipiert und verarbeitet, sondern auch noch etwas günstiger.

    • Profilbild
      casehugger

      @Alexander Ewald Danke für den Hinweis auf den SynthRISE Adapt Small 3. Das Ding sieht interessant aus, merk‘ ich mir. 👍

  5. Profilbild
    Numitron AHU

    ich hab einfach billige Laptop Halterungen.
    kann man im Winkel und breite einstellen, gibt’s auch aus Alu. saubillig.
    solange „synth“ dabei steht ist es meistens teuer.

    • Profilbild
      Mac Abre AHU

      @Numitron Ich habe mir für meine Kleinstsynths zunächst eine zusammenklappbare Klavierbank gekauft. Ist quasi ein gepolstertes Brett mit Mini-Scherenständer darunter. Die Sitzfläche habe ich entfernt und stattdessen ein längeres Brett darauf montiert. Da stehen meine Minis drauf (UNO Synth, Therapkid usw.) Das ganze steht platzsparend unter einem Keyboardtisch. Ich plane Rollen darunter zu setzen, damit ich es einfacher nach vorne ziehen kann.

      Der einzige Synth, der bei mir auf dem Schreibtisch steht, befindet sich, wie bei Dir, auf einem einfachen Laptop-Ständer.

      • Profilbild
        Numitron AHU

        @Mac Abre gute Idee!
        hab auch so einen quiklok Klavier Hocker mit X Beinen.
        muss Mal schauen wo der ist. 😃
        ich hab 2 Alte Ikea Ivar Vollholzbretter lackiert und auf 2 unteren fächern von quiklok Ständern (ja, liebe quiklok :-) sehr gut für kleine Dinge.
        85x50cm hat ein Brett.
        kann ich empfehlen.
        nicht Grad Designpreis verdächtig, aber es tut seinen Zweck. hab gesehen man kann 80€ für spezielle Metallplatten dafür ausgeben. aber es gibt auch schon Ständer mit einer Platte inkludiert.

  6. Profilbild
    casehugger

    Hmm… Die Idee ist gut – aber für diesen Preis in dieser Ausführung? Wie @roundrobin bereits angemerkt hat, ist PLA höflich ausgedrückt nicht die beste Wahl und die Verbindung der Seitenteile vermittels Holzstäbchen dürfte dazu führen, daß das Produkt nicht nur zu 100%, sondern auch zeitnah recyclebar ist. Hier wären eingeschmolzende Innengewinde und Alustangen mit passendem Außengewinde wohl die bessere Wahl gewesen.

    Wer einen 3D-Drucker besitzt oder jemanden kennt, der einen hat, kann auf thingiverse und vergleichbaren Seiten Druckdateien für Synthesiser-Ständer finden, die sich z. B. mit FreeCAD und guten Tutorials – https://www.youtube.com/watch?v=ix8fZG5ZpP0 fand ich für den Einstieg hilfreich – gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen. Für 109 € bekommt man mehr als ein Kilo geeignetes Filament, eine Box voller Einschmelzgewinde und genug Alu-Gewindestangen, um mehrere Ständer nach eigenem Geschmack zu bauen.

    Andererseits ist es natürlich wohlfeil, die Jungs (m/w/d) von Coverup für ihr Produkt zu kritisieren, wenn man selbst nichts besseres erfunden hat. Es wird sicher Menschen geben, für die das genau das richtige Produkt ist – mögen sie ihre Freude daran haben.

    Just my 2 cents.

  7. Profilbild
    Andreas AHU

    Ich bin ja in der Glücklichen Lage eine Werkstatt zu haben, wo ich mir so etwas relativ schnell selber und individuell zusammenzubauen kann.
    So habe ich mir mal einen „Rollwagen“ gebaut, auf dem ich alle meine Synths aufstellen und schnell zur Seite schieben kann. Platz ist nämlich Mangelware.
    Diese doch recht teure Lösung hier wäre mir dann doch zu gewagt, denn irgendwas passt wieder nicht rein oder verschwendet unnötig viel Platz.

    • Profilbild
      T.W.G

      @Andreas Der Rollwagen liest sich interessant. Gibt’s da ggf. Bilder dazu wie’s in der Praxis aussieht?

      • Profilbild
        Andreas AHU

        @T.W.G Ich muß gestehen, dass ich glaube(!) damals keine Fotos gemacht zu haben. Und später war er zu „zugestellt“, dass man keine Vernünftigen Bilder machen konnte. Müsste aber auf jeden Fall noch irgendwo ein Bauplan exisieren. Wobei ich heute noch das ein oder andere Ändern würde. Die Pultfläche ist im Laufe der Zeit „gewölbt“, so dass ein Keyboard darauf wackeln KANN. Allerdings nix, was ich nicht mit zwei Streifen Filzband links und rechts lösen kann, war aber bisher noch nicht so schlimm.
        Weiterhin habe ich ihn kürzlich mit zwei „Regalsystem“ Stangen hinten ausgestattet und kann so noch weitere Etagen einbauen. Schön ist anders, aber praktisch auf jeden Fall.
        Im nächsten Schritt würde ich da vermutlich Halter bauen, dass die eingesetzten Geräte auch Schräg sind.
        Ebenso würde ich noch darauf achten, dass die Breite so angepasst ist, dass ein 19″ Rackmodul reinpassen würde. Allerdings bin ich da aktuell auch noch nicht so sicher, ob das da unten dann so toll wäre – Zudem dann der Abstand der Regaleinhänger wieder zu Groß wäre. :)

  8. Profilbild
    MadMac AHU

    Ich war auf der Suche nach Ständern für diverse Expander von Behringer. Der Coverup hatte bei mir keinen vertrauenswürdigen Eindruck hinterlassen. Bei den Holzstäben war eigentlich schon vorprogrammiert, das wird beim Aufbau eine fummelige Angelegenheit. Auf Basteln hatte ich keine Lust. Die Bewertungen bei Thomann haben dann ihr übriges getan. Ich habe mich dann für Ständer von thingyfab entschieden. Sind schnell aufgebaut und tun klaglos ihren Dienst.

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