Test: Creamware MINIMAX ASB, Sonic Core

Effekte

Der Minimax ASB ist zwar nicht multitimbral, bietet aber die vom Minimax bekannten Effekte Chorus und Delay, die am Gerät selber auch zu editieren sind. Jedoch muss man sich mit drei Parametern zufrieden geben, die sich justieren lassen. In der Praxis genügt dies jedoch. Über die Edit-Software (s.u.) kann man jedoch genauso tief eingreifen wie im Scope-Minimax.

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Edit-Software

Wer den Scope-Minimax kennt weiß, dass es noch mehr Parameter gibt, als auf der ASB Hardware Bedienelemente sind. Diese können über eine Software bedient werden. Ebenso können hier die Sounds benannt und verwaltet werden. Die Main-Seite erlaubt das Editieren des ASB wie den Scope-Minimax per Maus, aber wer möchte das schon … ?

Interessanter wird es auf der Add-Page auf der man neben den Effekten auch Bendrange und andere Controller einstellen kann.

Auf der Prefs-Page können die MIDI-I/Os für die Kommunikation eingestellt, und bei Bedarf ein Firmware Update durchgeführt werden. Leider besitzt der Minimax ASB über USB nur einen MIDI-Input. Dies verhindert, dass man gleichzeitig mit einem Sequenzer und der Remotesoftware über USB zugreifen kann. Während der ASB also mit der Remotesoftware kommuniziert, muss man zum Spielen den MIDI-Input benutzen.

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Praxis und Klang

Klanglich kann der Minimax ASB, der dem Scope-Minimax wie aus dem Gesicht geschnitten klingt, voll überzeugen. Wir setzen hier nicht den Maßstab, dass er exakt wie ein echter analoger Minimoog klingen muss. Dies könnte er auch gar nicht, da jeder Minimoog aufgrund von Bauteiltoleranzen unterschiedlich klingt. Jedoch sind Oszillatoren und Filter in der Emulation so hoch gezüchtet, dass man meinen könnte, man hört einen echten Minimoog. Dank des neuen Shark-Prozessors und optimierter Algorithmen ist der Minimax ASB 12-Stimmig – das ist doppelt so viel, als eine Pulsar II schafft.

Klangbeispiele
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Klingt er denn nun genau wie ein Minimoog? Ist doch egal. Der Minimax ASB klingt super. Punkt! Der typische Moog Charakter ist zu hören und schön Druck macht er auch. Ich bin der Meinung dass jeder der den Moog-Sound möchte, aber sich scheut rund 2000 EURO für einen echten Minimoog auszugeben, mit dem Minimax richtig gut bedient ist. Trotzdem bleibt ein echter Mini weiterhin ein Objekt der Begierde!

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    AMAZONA Archiv

    den Minimax gibts jetzt seit dem Jahr 2003 in verschiedensten Ausführungen. Er ist meiner Meinung nach immer noch die beste Minimoog-Kopie. Ob CW-Scope, Noah, ASB oder als ASX-Bord bzw. Plugiator. Minimax bleibt Minimax ;o)

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    AMAZONA Archiv

    Ganz nett, aber eindeutig zu teuer… unter 500€ wäre das Ding ein echter Hit!
    Ein paar Aktualisierungen wären auch dringend nötig…

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    AMAZONA Archiv

    Es soll Leute wie mich geben, die 2 wichtige Punkte am originalen Mini stören:
    Ambitus der Tastatur viel zu klein und keine Polyphonie. Zumindestens auf der Bühne ist er damit für mich völlig untauglich und daher der Minimax die bessere Wahl.

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