Test: Creamware MINIMAX ASB, Sonic Core

 

img_7328

 

Da man sich heute jedoch an PlugIns und deren nahtlose Integration in den Heim-Sequenzer gewöhnt hat, fehlt mir beim Minimax ASB dies ein wenig. Mit einer VSTi-Integration wäre der Nutzen sicherlich noch höher. Dazu ist die USB Schnittstelle aber leider nicht vorgesehen. Das Cubase SX 3.1 Update, dass auch externe Synthesizer besser einbindet, schafft hier zumindest eine Plattform.

Da der Minimax ASB mit normalen Potentiometern ausgestattet ist, stehen diese beim Umschalten auf einen anderen Klang meistens nicht in der korrekten Stellung, beim Drehen wird der Wert nicht „abgeholt“, es können also ungewollte Klangsprünge entstehen.

Leider wird der Minimax ASB über USB unter Windows als „USB-Audiogerät“ angezeigt und nicht als z.B. „Minimax“, dies kann bei mehreren Class Complinat Geräten unter Windows zur Verwirrung führen. Hier wäre ein kleines Toll sinnvoll, dass den Treiber-Eintrag umbenennt.

Während der Testphase ist uns der Wunsch nach einem Minimax ASB-K gekommen. Auch wenn der Preis höher liegen würde, wäre eine Tastatur sicher von Vorteil und könnte auch die Gesamtoptik aufwerten. Zudem würde die den Eindruck eines echten Musikinstrumentes komplettieren.

minimax-5

 

Klangbeispiele

Der Minimax kann durch brachiale Bässe, sanfte Sweeps und kranke Klänge überzeugen. Die folgenden MP3s klingen allesamt ein wenig platter als die originalen Wave Files, dies kommt durch die MP3-Komprimierung.

 

Fazit

Als klanglich besonders hochwertiger Hardware-Synthesizer ist der 12-Stimmige Minimax ASB eine sehr gute Ergänzung zu einem bereits bestehendem Synthesizer-Park. Durch seinen enorm druckvollen und durchsetzungsfähigen Sound kommt er sicherlich auch Live-Keyboardern gerade recht, um ihm auf das Master-Keyboard zu stellen. Die Verarbeitung ist solide und die Software ist stabil, auch wenn wir hier und da im Bereich der Features noch kleine Verbesserungen begrüßen würden. Bei dem Sound sind auch die rund 800 Euro Anschaffungskosten gerechtfertigt.

Plus

  • exzellenter, druckvoller, durchsetzungsfähiger Klang
  • 12 Stimmen
  • Effekte
  • Audio-Eingang

Minus

  • Werte werden von den Potis nicht „abgeholt“
  • wird über USB als “USB-Audiogerät” angezeigt
  • kein Kopfhörer-Ausgang
  • Klangsprünge bei „Amount Of Contour“

Preis

  • 1.290,-- Euro im Online Store von Soniccore
  • (Stand Oktober 2009)
Klangbeispiele
Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Klingt er denn nun genau wie ein Minimoog? Ist doch egal. Der Minimax ASB klingt super. Punkt! Der typische Moog Charakter ist zu hören und schön Druck macht er auch. Ich bin der Meinung dass jeder der den Moog-Sound möchte, aber sich scheut rund 2000 EURO für einen echten Minimoog auszugeben, mit dem Minimax richtig gut bedient ist. Trotzdem bleibt ein echter Mini weiterhin ein Objekt der Begierde!

  2. Avatar
    AMAZONA Archiv

    den Minimax gibts jetzt seit dem Jahr 2003 in verschiedensten Ausführungen. Er ist meiner Meinung nach immer noch die beste Minimoog-Kopie. Ob CW-Scope, Noah, ASB oder als ASX-Bord bzw. Plugiator. Minimax bleibt Minimax ;o)

  3. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Ganz nett, aber eindeutig zu teuer… unter 500€ wäre das Ding ein echter Hit!
    Ein paar Aktualisierungen wären auch dringend nötig…

  4. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Es soll Leute wie mich geben, die 2 wichtige Punkte am originalen Mini stören:
    Ambitus der Tastatur viel zu klein und keine Polyphonie. Zumindestens auf der Bühne ist er damit für mich völlig untauglich und daher der Minimax die bessere Wahl.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.