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Test: Creamware Scope Platform Version 4

(ID: 3762)

Praxis

Man merkt den Creamware Systemen vor allem in einem Punkt an, dass sie schon eine Weile auf dem Markt sind: Die Stabilität. Die Software verrichtet tadellos ihren Dienst und die Karten erlauben dauerhaft geringe Latenzen. Es ist schon bezeichnend, dass mir in den all den Jahren noch nicht ein mal ein PlugIn abgestürzt ist. Auch der XTC-Modus, bei dem sich die Scope Karte ähnlich einer Powercore oder UAD verhält und direkt im Sequenzer aufgerufen werden kann, läuft mittlerweile ohne nennenswerte Probleme.
Seit der Version 3 lässt sich die Scope Software bequem über die Livebar steuern. Dabei handelt es sich um eine Art Task-Leiste, die alle verwendeten PlugIns des jeweiligen Projekts anzeigt. Man muss also nicht mehr ins Routing-Fenster vorstoßen, nur um einen weiteren Synthesizer zu laden. Die geschieht mit zwei Mausklicks in der Livebar. Das Verkabeln übernimmt Scope allein.

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Dennoch gibt es ein paar Dinge, die der Software noch gut stehen würden. So wäre es wünschenswert, könnte man die PlugIns auch ohne XTC-Modus direkt im Sequenzer einsetzen. Damit hätte man das Beste aus beiden Welten: Livetaugliche Effekte und den Minimax als VSTi. Wirklich begrüßenswert wäre auch, könnte man die Latenzeinstellung ändern, ohne die Scope Software neu starten zu müssen. Auch das on-the-fly Wechseln unterschiedlicher Projekte bei laufendem Sequenzer sollte unabhängig von der Anzahl der verwendeten ASIO Ein- und Ausgänge möglich sein.

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Immer im Zugriff: Die Livebar

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Fazit

Ja, ich bekenne: Ich bin ein zufriedener Creamware User. Mein Scope-System ist das Herz meines Studios. Hier laufen alle Fäden zusammen: ASIO, externe Effekte, Instrumente und die Plug-Ins von Creamware. Wer ausschließlich VST-Instrumente nutzt, wird den umfassenden IO-Optionen nicht viel abgewinnen können. Dafür erhält man jedoch eine solide Karte mit stabilen Treibern und hervorragenden PlugIns. Allen, die externe und interne Klangerzeuger oder Effekte in ihren Produktionen verwenden, sei eine der größeren Scope Karten ans Herz gelegt

Plus

  • schnelle und stabile Audiotreiber
  • sehr gute Effekte und Klangerzeuger
  • simples Einbinden externer Klangerzeuger und Effekte ohne Latenz

Minus

  • Unterscheidung zwischen XTC-Modus und Scope-Modus

Preis

  • Scope Home: UVP: 425 EUR, Straßenpreis 399 EUR
  • Scope Project : UVP: 998 EUR, Straßenpreis 954 EUR
  • Scope Professional : UVP: 1798 EUR, Straßenpreis 1699 EUR
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Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Ja lang ists her, hatte auch n AMD Rechner mit 2 Scopekarten, mit Cubase lief gar nix. Mit dem Rest der Sequenzerwelt vertrug sich das System. Das CW-Zeugs war vor allem Synth-mässig der Hammer. Nachdem auch mein 2. Noah den Geist aufgab hab ich mir den Plugiator geholt. Ich will ohne Minimax, Prodysse und Prophet5, nicht mehr sein. Diese Soundqualität erreichen die wenigsten PlugIns.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Hier eine Meldung aus der Zukunft, wir schreiben das Jahr 2016 und die Scope Karten laufen immer noch in einem aktuellen PC mit Windows 7. Tja wer hätte das gedacht? Und Diva und andere vst Vertreter beissen sich vergeblich die Zähne daran aus, irgendwie an scope ran zu kommen.

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