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Test: D16 Group Punchbox, Bass Drum Synthesizer Plug-in


Voll auf die 16!

Über die Send-Regler der Generatormodule lässt sich der Signalanteil einstellen, der in die Effektsektion geschickt wird. Der Clou dabei ist aber, dass das Signal nicht immer durch alle Module laufen muss.

Send-Signalpfad

Denn mit den FX1 bis FX4-Schaltern unter den Modulen lässt sich festlegen, ab welchem Modul das Signal weiter zum Limiter geht. Der Limiter steht fix am Ende.

FX Signalpfad

Zusätzlich haben alle vier Module ihre eigene Preset-Verwaltung, der Hersteller scheint wirklich an alles gedacht zu haben. Sogar an die komplette MIDI-fizierung der D16 Group Punchbox, interne Sample-Aufnahme und einen Zufallstaster.

Presets

Einen Sequencer sucht man allerdings vergeblich, was aber bei dem Anwendungsgebiet auch ziemlich sinnlos wäre.

Fazit

Puchbox lässt es krachen. D16 ist ja schon lange die Instanz für x0x-Emulationen jeglicher Art. Besseres wird man als Software nur schwer finden, obwohl StiX von Xils-Lab ja auch schon sehr fett rüberkommt. Die nächstliegende Konkurrenz wäre allerdings Rob Papens BD-Punch, die etwas günstiger ist und mit 6-fachem Drum-Stacking daherkommt und an Features kaum zu überbieten ist. Vengeance Metrum, Sonic Academy Kick2 oder Plug-in Boutique BigKick machen ebenfalls Druck.

Aber ich denke, keines davon hat die Balance zwischen unmittelbarem Zugang und Klangformungsmöglichkeiten so gut getroffen wie D16 Group Punchbox. Die komplette MIDI-fizierung wirklich jedes Parameters macht sie mehr zum einem expressiveren Instrument als die anderen Plug-ins.

Durch die Verwendung von externen Samples lädt Punchbox noch zu den abwegigsten Soundexperimenten ein. Wenn man das Key-Tracking einschaltet, wird daraus sogar ein monophoner Synthesizer. Der einzige wirkliche Kritikpunkt ist die winzige Oberfläche.

Für die 79,- Euro bekommt man schon eine Menge geboten und wer schon eine riesige One-Shot-Sample-Bibliothek hat, kann diese mit Punchbox nochmals aufwerten und komplett neu entdecken.

Plus

  • Klang
  • Klangformungsmöglickeiten
  • Nutzung eigener Samples
  • MIDI-fizierung
  • Preset-Verwaltung

Minus

  • Bug bei der Autorisation
  • viel zu kleines Oberflächendesign

Preis

  • 79,- Euro
< 1 2 3

  1. Profilbild
    Coin AHU

    Hey, schöner Test, endlich mal was für mich.
    Ich nutze Kick 2 (seit 1)und bin damit sehr zufrieden.
    Dort lassen sich auch Samples laden.
    Wegen dem Teil und dessen Bezier-Curve
    bin ich etwas verwöhnt.
    Der StiX klingt mal ganz schön flach.
    Und Metrum ist schon ziemlich veraltet.
    Wäre mal an Soundbeispielen der Punchbox interessiert.
    Kommt da noch was ?

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      • Profilbild
        Coin AHU

        Hui, wummert ganz schön.
        Also Druck hat die Punchbox, aber was imho
        wichtiger ist, ob das Ding Noten spielen kann.
        Nutze da NI Drumlab und wie gesagt Kick 2
        und die kann man wie ein Synthie spielen.
        Geht das mit Punchbox ?
        Hatte mir extra mal Superior Drummer 2 gekauft
        und war enttäuscht, von der mageren Grundausstattung.
        Die SDX´s sind ja ganz toll, aber kosten ja extra.
        Und es beherrscht keine Noten, traurig.

        • Profilbild
          Markus Schroeder RED

          ja, Keytracking ist vorhanden, allerdings scheint der Sinusgenerator ca. 1 Note tiefer gestimmt zu sein zu sein, als die üblichen Synthies, also C etc. in etwa bei D. Das ist etwas seltsam.
          Bei Samples hängt das ja von gesamplelten Tonhöhe ab.

  2. Profilbild
    bytechop

    Sieht toll aus das Plugin. Ich kann da auch Reaktor empfehlen da geht das alles auch und noch einiges mehr, in der UL gibt es ne Menge Drumsynths und die Factory Library bringt auch schon welche mit. Wer möchte kann sich aus den Ensembles einfach die Macros zusammenpicken und was eigenes basteln oder Blocks „verdrahten“. Mein Layersampler sollte ursprünglich auch für Drumsounds sein, ist dann jedoch etwas mehr geworden.

    Hier der UL Link für Interessierte .)

    https://www.native-instruments.com/de/reaktor-community/reaktor-user-library/entry/show/7019/

  3. Profilbild
    pytrel

    Schönes teil aber hat ein paar komische sachen. Zum Beispiel keytracking? Es wiedergibt nicht die note die ich auf dem keyboard spiele. Viel spaß dann die Kick mit der Bassline abzustimmen. Btw obwohl es viel weniger kann liebe ich das Eks Kickdrum vst von synapse. Da komme ich viel schneller und präziser auf kicks die ich will. allerdings ist es nicht vergleichbar mit der Punchbox wenn man damit sounddesign-kicks machen will. Kostet dafür aber auch nur die hälfte. Hammerteil das EKS. Ich besitze auch die Punchbox aber benutze dann in der praxis 80% der zeit einfach das Eks.

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Ja, Keytracking beim Sinusgenerator scheint etwas verstimmt zu sein. ca. 1 Note tiefer bei anderen Plug-ins. Das ist in der Tat seltsam. Bei Samples hängt die Tonhöhe ja von gesamplelten Tonhöhe ab, muss also quasi immer nach Gehör gestimmt werden.

      • Profilbild
        pytrel

        Genau. Es ist echt seltsam. Man kann natürlich „workaround“ machen oder mit dem Ohr abstimmen jedoch wenn man manchmal müde ist, ist mir schon das eine oder andere mal eine situation vorgekommen wo ich allein per gehör nicht mehr 100% sicher war. Ich wusste das was falsch war aber nicht was. In solchen fällen hilft es eine Referenz zu haben um zu wissen „ja an der kick-kick Frequenz kann es nicht liegen“ aber auf der anderen Seite das Produkt wirbt als sowas wie „premium league“ und kostet auch eine menge geld. Ich glaube aber nicht das D16 da was ändert. Schade. Wie gesagt. Eks ist der hammer. Ich benutze dieses wenn ich zuverlässiges Keytracking will

  4. Profilbild
    GeorgK

    Das könnte an einem „Kommunikationsproblem“ zwischen Plug-In und Host bzw. Soundkarten-Treiber liegen. Also: wenn das Plug-In z.B. „glaubt“, es arbeite gerade mit 44,1 kHz, aber in Wirklichkeit läuft es unter 48 kHz, ergäbe das eine unbeabsichtigte Verschiebung um nicht ganz einen Ganztonschritt.

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D16 Group Punchbox

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