Wavetable-Synthese neu gedacht
Dawesome Kontrast ist ein Wavetable Synthesizer, der diese Syntheseform ganz neu aufrollt. Wavetables werden hier als Kontrastbild dargestellt und optional wesentlich komplexer „gescannt“, wodurch ganz neue Klänge möglich sind. Der Import und Export von Bildern als Sound klappt auch. Doch ist das alles auch praxistauglich?
- Innovatives Konzept: Wavetables werden als Bilder visualisiert und können komplex gescannt werden.
- Klangvielfalt: Umfangreiche Modulationsmöglichkeiten und Filter erlauben außergewöhnliche Sounds.
- Effekte & Bedienung: Vielseitige FX-Sektion, intuitive Bedienung und flexible Modulationsmatrix.
- Bild-zu-Sound: Import und Export von Bildern als Wavetables funktioniert einfach und kreativ.
- Fazit: Sehr kreatives Tool für Sounddesigner, mit kleinen Bedienungs- und Workflow-Schwächen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung zu Dawesome Kontrast
- Neue Darstellung von Dawesome Kontrast
- Scanning in Dawesome Kontrast
- Oszillatorsektionen und „Vibes“ in Dawesome Kontrast
- Filtersektion und modale Klangerzeugung in Dawesome Kontrast
- FX Sektion von Dawesome Kontrast
- Modulationen und Sequencer-Sektion in Dawesome Kontrast
- Scales, MIDI, MPE, Sonstiges, ergänzende Praxis
- Alternativen
- Video
Einleitung zu Dawesome Kontrast
Entwickler Peter Vorländer hat schon mit Plug-ins wie „Love“ und „Myth“ (Testbericht bei AMAZONA.de hier) bewiesen, dass er in der Lage ist, das Rad neu zu erfinden. „Kontrast“ ist ein Herzensprojekt von ihm, an dem er viele Jahre gearbeitet hat. Anfangs tauschte ich E-Mails mit ihm aus und er schickte mir eine Skizze seines ersten Entwurfs für den Synth.
Getestet habe ich hier Version 1.04. Die Lizenzierung und Installation erfolgt via tracktion.com. Es gibt einerseits eine zeitlich unbeschränkte Demoversion, die als einzige Einschränkung in regelmäßigen Abständen „Crackles“ ausgibt, und andererseits ein 90-Tage-Demo der Vollversion.
Neue Darstellung von Dawesome Kontrast
Kontrast liefert eine neuartige visuelle Darstellung von Wavetables aus der „Vogelperspektive“, welche die Möglichkeiten der Klangerzeugung erweitert. Man schaut quasi von oben auf eine Schwingungsform und sieht eine (zunächst) schwarz-weiße Darstellung. Das ist gewöhnungsbedürftig, doch nach etwas Einarbeitung wird es verständlich.
Erhöhungen werden hell und Talsohlen dunkel dargestellt. Eine Sinus-, Dreieck- und Rechteckschwingungsform ergeben allesamt eine oben helle und unten dunkle Darstellung, die sich aber durch die Graustufen dazwischen voneinander unterscheiden, die es etwa bei der Rechteckschwingungsform nicht gibt.

Das Bild zeigt Dawesome Kontrast’s Wavetabledarstellung von Grundschwingungsformen, ganz links eine Sinusschwingung, ganz rechts ein Rechteck/Puls
Wie kann das den Klang beeinflussen? Für den Anfang gibt es z. B. „Blur“ und „Kontrast“-Einstellungen. Blur wirkt ein wenig wie ein LP-Filter, Kontrast eher wie ein Expander. Dezente Änderungen werden schnell hörbar, man kann Ergebnisse weicher zeichnen oder Clipping-Terrain betreten.
Ergänzend zum Preset-Browser gibt es eine Art Wavetable- oder Bildermenü. Je komplexer das Bild ist, desto interessanter wird es. Das Konvertieren von Bildern zu Sound und umgekehrt ist möglich. Kontrast macht den Import leicht, man kann hier fast alles ohne Formatbeschränkungen draufziehen. Auch ein Export ist möglich. Hier das Wavetable- bzw. Bildbeispiel Robot/Klingklang:
Dieses durchfahre ich nachfolgend manuell. Wenn das vorher mal ein Sprachsample war, ist das auf jeden Fall noch gut hörbar. Von hier an sind Verfremdungen aller Art möglich.
Scanning in Dawesome Kontrast
Dawesome Kontrast kann Wavetables nicht nur mit der typischen geraden Scan-Linie durchfahren, sondern sie mit Hilfe grafischer Formen auch anders bzw. mehrfach an verschiedenen Stellen der Darstellung auslesen, bei Bedarf auch für jede gespielte Note anders. Einstellungen dafür macht man in der einblendbaren „Scan“-Sektion.
In vielen Presets sind beim Spielen von Akkorden mehrere (bewegliche) Scanlines zu sehen. Das klappt, indem die Auslese-Position von der Tonhöhe als Modulationsquelle verändert wird. Eine solche Art der Darstellung kennt man sonst nur von Granularsynths.
Die „Scanline“ lässt sich z. B. auf der X- und Y-Ebene bewegen und via „Size“ länger und kürzer machen. Moduliert man „Size“ über eine Rechteckschwingungsform-Darstellung passend, bewirkt man Pulsbreitenmodulation. Grundsätzlich gilt: Wenn man die Scanline verformt, wird an anderen Stellen des Wavetable-Sound abgegriffen. Für Verformungen gibt es im Scan-Bereich endlose Möglichkeiten. Smoothing-Parameter gibt es auch.

Das Bild zeigt mehrere Scanlines aus gespielten Noten über Dawesome Kontrasts besonderer Wavetable-Darstellung

Auch hier sind mehrere Scanlines aus gespielten Noten zu sehen, die X-Position wird via Note/Key-Parameter moduliert
So hört sich der Klang zum unteren Bild an:
Peter drückte es in unserer E-Mail-Korrespondenz ungefähr so aus: Es ist nicht nur eine andere Visualisierung, es ist eine starke Erweiterung der Wavetable-Synthese, weil es jetzt mehr als ein Dutzend weiterer Parameter gibt, um den Klang zu ändern, die dabei alle gleichzeitig kombinierbar und modulierbar sind.
Zudem kann man mit Kontrast Dinge machen (etwa inharmonische Sounds), die mit klassischer Wavetable-Synthese so nicht möglich sind – nicht zuletzt wegen des „Modal“-Filters (siehe unten). Im folgenden Bild- und Klangbeispiel entstehen leicht schräge Harmonien, aber vor allem durch Wavetable- und Scan-Parameter.
In den folgenden Beispielen sind zunächst schön klingende, dann ungefilterte Verfremdungsversuche des KlingKlang-Bildbeispiels, dann weitere Presets zu hören:
Man kann auf verschiedenste Weisen Muster bilden, modulieren und nachbearbeiten. In der „Rose“-Sektion entstehen z. B. symmetrische Formen, die an Kaleidoskop-Ansichten erinnern. Im Netz ist bereits von „Wavetable Terrain Scanning“ die Rede. Der Begriff passt eigentlich, denn es wird „großflächig“ Sound abgegriffen.
Via „Phase-Amt“ entstehen spiralförmige Scanline-Gebilde, es klingt nach FM und das ist auch Absicht. Man findet zusätzlich typische FM-Ratio-Einstellungen für harmonische und inharmonische Klänge, auch Sync und PWM lassen sich realisieren. Zusätzlich lassen sich in den abschließenden Noise- und Form-Bereichen gewissermaßen Verzerrungen hinzufügen. Das nächste Beispiel basiert wieder auf dem „Klingklang“-Bild bzw. Wavetable, diesmal mit Hilfe des großen Randomize-Buttons.

Der Klingklang-Sound wird im Bild „wilder“ – nach Anwendung des „großen“ Randomizers (Button unten rechts)
Aber derart unruhige Sounds lassen sich mit dem „Modal“-Filter auch wieder in musikalischere Sphären bringen (siehe Abschnitt zur Filtersektion).
Positionen und Formparameter der Scanline sind nicht nur modulierbar, man kann sie auch mit der Maus bewegen und die Bewegungen als „Path“ aufzeichnen. Nach dem Klick auf „Record“ beginnt die Aufnahme nach der ersten gespielten Note. Man kann Abspielrichtungen, Größe und Rate einstellen sowie Einstellungen speichern. Stimmen folgen optional gemeinsamen oder eigenen „Paths“.
Oszillatorsektionen und „Vibes“ in Dawesome Kontrast
Die „bildbezogene“ Klangerzeugung entspricht Oszillator-Sektion 1, für die es oben links Tuning- und Panning-Optionen gibt. Darunter gibt es Unisono-Modi, hier lassen sich die Zahl der Stimmen sowie Tuning- und Panning-Intensitäten justieren.
Der Sound und die visuelle Darstellung dieser Sektion lassen sich mit vier „Vibe“-Modi einfärben und somit klanglich verändern: Warm (gelblich), Modern (violett), Console (grünlich) und Digital (rosa) heißen die Modi, und die Klangresultate (nacheinander in den letzten vier Akkorden im auf dem KlingKlang-Bild basierenden Beispiel unten zu hören) passen zu den Bezeichnungen.
Zusätzlich kann man die Phase drehen oder Fat, Bite oder 8-Bit-Modi einstellen.
Es gibt außerdem rechts einen zweiten Oszillator mit Standardschwingungsformen. In der Output-Sektion findet sich ein zusätzlicher Schalter, um die Polyphonie von 12 auf 24 Stimmen zu schalten.
Filtersektion und modale Klangerzeugung in Dawesome Kontrast
Die Filtersektion zeigt den Signalfluss von links nach rechts an. Hier finden wir eine (Pre-) Drive-Option (mit Optionen Digital, Subtle, Warm, Soft, Strong), dahinter ein Hochpassfilter, dann zwei parallele oder serielle doppelte Tiefpassfilter (mit fünf Modellen), gefolgt von der Modal-Engine, einer „Inharm“-Sektion, einer ‚Chainsaw‘-Verzerrung sowie einem Post-Drive-Bereich.
In der Modal-Sektion gibt es über 40 musikalische Settings/Presets, um Instrumente zu emulieren, sowie Gain, Resonanz und Transposition als Parameter.
Modale Synthese ermöglicht ganz andere Klangdimensionen, die das Spektrum von Kontrast erweitern. Der Modal-Filter ist ein sehr wichtiger, aber leicht zu übersehender Bestandteil von Kontrast. Unruhige Sounds und starkes Aliasing eignen sich gut als modulierende Anregungsquelle. Dreht man „Modal“ hoch, wirkt das wie ein Dry/Wet-Regler. Im nächsten Beispiel wird aus einem Bass-Sound ein Didgeridoo-Klang:
Neben dem Modal-Filter befindet sich ein Bereich „Inharmonic“, wo die Obertöne der Klangerzeugung verbogen werden können, um inharmonische Töne zu erzeugen, wodurch der Klang von Materialien erzeugt werden kann.
FX Sektion von Dawesome Kontrast
Die Effektsektion ist besonders gut gestaltet und übersichtlich. In fünf Slots kann jeweils einer von 20 Effekten geladen werden, die wir hier nicht alle im Detail besprechen können. Effektkombinationen lassen sich speichern, als Presets aufrufen und verfügen über einen eigenen Dry/Wet-Regler. Zum Beispiel ist der Clouds-Effekt aus „Love“ enthalten, und es gibt auch eine FX-Kombination mit dem Namen „Love“. Zudem hat jeder Effekt ein eigenes Preset-Menü sowie einen Ein-/Ausschalter – beeindruckend!
Der „Dual“-Effekt als Stutter-Option ist mir positiv aufgefallen. Moduliert man ihn, lässt sich die Dosis steuern (zu hören im Sound „Breakkyr“ unten).
Der im Myth-Synth eingeführte Loophole-Effekt loopt gesampelte Fragmente mit einer Zufallskomponente. Mit langem Decay geht das endlos weiter, während „Dense“ eher den Rhythmus verändert. Einen Dry/Wet-Regler gibt’s auch noch. Zusammen mit dem Clouds-Effekt für Ambiences gelingen komplexe Muster mit Ambient-Charakter, wie ich sie z. B. von Hologram Microcosm kenne.
Der Malsync für Verzerrungen und ein Kompressor aus Dawesome’s Hate sowie ein EQ sind ebenfalls dabei.
Lautstärken von Ausgangssignalen können bei den vielen FX sehr unterschiedlich ausfallen, da helfen Comp und OTT in der Ausgangssektion am Ende der Signalkette.
Modulationen und Sequencer-Sektion in Dawesome Kontrast
Kontrast glänzt besonders, wenn Modulationen ins Spiel kommen. Beim Sound „Parazytron“ wird die Scanline im Verlauf kleiner und verschwindet nach links. Eine Hüllkurve steuert die Größe, eine andere die Position auf der X-Achse.
Kontrast bietet viele Modulationsquellen: Für sechs Slots rechts kann man zwischen ENV, LFO, MIDI, KBD, RND und FUN (Function) als Quelle wählen. Die linken sechs Slots betreffen drei MIDI-Parameter (voreingestellt Velocity, ModWheel und Pressure) und Macros. Modulationsquellen lassen sich auch untereinander verknüpfen, z. B. kann Random den Input eines Function-Generators modulieren.
Zuweisungen entstehen hier nach dem Anfassen eines Parameters, der dann umrahmt erscheint, und anschließendem Hochdrehen der Intensität in einem Modulations-Slot. Nachträglich werden sie nach einem Rechtsklick auf einen Zielparameter sichtbar.
Der neue Sequencer ist ein Highlight. Es stehen fünf Spuren mit eigenem Length-Setting (je bis zu 16 Steps) zur Verfügung, um Probability, Tonhöhe, Anschlagstärke und Gate pro Step einzustellen. Der Clou: Man sieht alle Parameter gleichzeitig. Mit Hilfe des Sequencers und der Effekte (wie Dual) lassen sich tolle, perkussive Sequenzen erzeugen.
Für jeden Bereich und als Ganzes gibt es Randomize-Würfel. Ein kurzer Klick bewirkt hier übrigens wenig, längeres Halten mehr. Eine Sequenz kann vorwärts, rückwärts, im Ping-Pong-Modus oder zufällig abgespielt werden.
Scales, MIDI, MPE, Sonstiges, ergänzende Praxis
Der Scale-Mode ist immer aktiv. Man deaktiviert Noten via Klick und hat eine Art Quantizer für Skalen mit gleichstufiger Stimmung. Scale-Einstellungen werden mit dem Preset gespeichert. Zudem beherrscht Kontrast Microtonalität via MTS-ESP oder MPE-Pitchbend. Hierfür sollte man Kontrast als MPE-Version laden und z. B. mit dem MTS-ESP Tool von Oddsound nutzen, das es als MTS-ESP Mini kostenlos gibt.
Ich fand es nicht ganz schlüssig, dass man den Modal Filter-Bereich durch Klick auf den umrandeten Schriftzug aktiviert, Effekte und anderes hingegen mit einem kleinen runden Button. Die linke Oszillatorsektion ist immer aktiv, Oszillator 2 braucht wieder einen Klick auf das Rechteck und regelt die linke Oszillatorsektion ggf. via Mix herunter.
An vielen Stellen findet man gut gelöste Details: Beim Anspielen von Sounds kann man sie mit einem Favoriten-Sternchen versehen, ohne den Browser zu öffnen. Variationen lassen sich schnell durchnummeriert als „Versioned“ abspeichern. Die Bild-/Wavetable-Auswahl lässt sich bei Presetwechseln auf oberster Ebene verriegeln, sodass man interessante Sounds leicht mit anderen Klangquellen ausprobieren kann. Es gibt viele Randomize-Optionen.
Alternativen
Arturia Pigments
Eine klanggewaltige Alternative zu Dawesome Kontrast ist sicherlich Arturia Pigments 6. Neben Wavetables kommen weitere Sound-Engines zum Einsatz, die für tolle Klanglandschaften sorgen.
Synapse Audio Dune 3
Ein weiterer spannender Synthesizer ist Synapse Audio Dune 3, der mit virtuell-analogen Oszillatoren, Wavetable und FM aufwarten kann. Eigene Wavetables lassen sich zeichnen und dazwischen überblenden.
Video
Hier noch ein begleitendes Video:
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richtig gut danke !
https://youtu.be/LsTWDO5guAU
@akira2 ja, aber wird bei mir leider schon durch beide Massive’s bedient, ohne dem VST etwas abzusprechen. Wer zusätzlich noch in den Genuss ist, einen Serum oder gar PPG (Hardware, – oder Softwaresynthesizer egal ob PPG oder Behringer) zu besitzen, der bräuchte diesen eigentlich nicht mehr. Die Sound erinnerten mich sehr an Massive alt. Auch der Talkeffekt ist typisch und beim Massive unter der Wave (Wavetable) „Talk-M“ zu finden.
@Filterpad Das Plugin klingt wie ein Anruf von DJ Oma.
https://youtu.be/kCWdtfcAapo?list=RDkCWdtfcAapo&t=2117
Nur nicht so gut! 😎
@Kazimoto 😅
Danke für den sehr umfangreichen Test. Ich habe den seit einiger Zeit am Rechner und finde ihn großartig. Leider ist er auf meinem Studio Rechner unter Windows 11 und Cubase 15Pro nicht 100% stabil, auf meinem MacBook unter Live oder Logic läuft alles sehr fein. Die Art wie die Bilddateien durch gescannt werden können ist einzigartig und die Klangreisen extrem ergiebig. Unbedingt. antesten!
Mir gefällt, dass das Thema Wavetable noch nicht tot ist. Besonders erfreut mich, die Bemühungen etwas mit anderen Herangehensweisen zu bestücken.
Danke für diesen angenehmen Artikel. Das richtige für die kalten Tage in Oberbayern.
Der Preis wurde inzwischen auf 149 Euro angehoben 🙁
Das Einführungsangebot gibt es nicht mehr.
@Spectral Tune Komisch, ich bekomme ihn nach wie vor für 89,40€ angezeigt…
https://www.dawesomemusic.com/plugins/kontrast
@paolostylo Wow, war gestern anders – vielleicht eine Reaktion auf den Post ?
@Spectral Tune Kann ich mir tatsächlich vorstellen.
Die Reseller haben ihn für 149€/$149.
@Spectral Tune Auf der Herstellerseite ist er aktuell immer noch im Angebot und man kann ihn zu diesem Preis auch in den Warenkorb legen. Vielleicht noch während der Black Week? In jedem Fall lohnt es sich dann, jetzt zuzuschlagen.
Interessanter, ausführlicher Test, danke Heiner.
Erinnert mich irgendwie an die Experimente, die ich mit einem Kumpel ungefähr zur Jahrtausendwende mal gemacht habe. Wir hatten uns gefragt, wie Audioeffekte aussehen bzw. Photoshop-Effekte sich anhören. Dazu haben wir Bilder in Samples umgewandelt und umgekehrt. Ein mono Sample ist ja nichts anderes als ein 1 Pixel hohes Graustufenbild.
Ohne groß Ahnung von DSP und der tatsächlichen Implementierung von digitalen Filtern zu haben, kam schnell dabei raus, dass Weichzeichnen ein Tiefpassfilter ist und Scharfzeichnen ein Hochpassfilter. Sind ja im Prinzip sowas wie gleitende Mittelwerte.
War ein Spaß. Hätten wir vielleicht mehr draus machen können. 😀
@jan1973 Kommt darauf an was man daraus macht, stimmt. Letztens das Video gesehen mit welchen Tools Aphex Twin Musik in den 90ern gemacht hat, der war Lichtjahre voraus.