Test: dbx 234 XL

17. Juni 2011

dbx 234 XL

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Viele Regler hat sie nun mal so eine Aktivweiche wie die dbx 234 XL, aber das ist auch gut so, damit man die unterschiedlichsten Lautsprecher-Kombinationen anpassen kann.

Der Einbau der Weiche im stabil erscheinenden Stahlblechgehäuse natürlich im 19-Zoll-Format und 1 HE für den Einbau in ein Rack (ist auf jeden Fall zu empfehlen, da keine Gummifüße vorhanden) mit einem Gewicht von 1,8 kg, lässt auf eine solide Bauweise schließen. Über die Kaltgerätesteckdose auf der Rückseite und dem mitgelieferten Netzkabel wird die Weiche mit Strom versorgt. Ein separater Netzschalter auf der Vorderseite ist nicht vorhanden, wird aber auch nicht vermisst, da die Weiche sowieso über die zentrale Stromversorgung im Rack versorgt wird.

Die gummierten Reglerknöpfe mit Kunststoffinnenteil auf einer Potimetallachse sitzend mit 40 Rasterstellungen machen einen soliden Eindruck und sind gut zu regeln, wenn auch die Rasterungen etwas „weich“ erscheinen, das ist aber zu vernachlässigen. Die dB-Einteilung bei den Gain-Reglern ist sehr hilfreich und gut lesbar; ich konnte dank eines eigenen Oszillographen und einer Test-CD gut die Aussteuerungsgrenze bzw. den 0 dB-Punkt feststellen, der mit der auf der Anzeige befindlichen Einteilung übereinstimmte. Wünschenswert wäre vielleicht eine kleine dB-Kette (grüne LED und rote Peak-LED) je Ausgangskanal, um hier Verzerrungen zu erkennen und zu vermeiden.

Weiter befinden sich auf der Vorderseite je Ausgang ein Phasenumkehrschalter mit Anzeige-LED, hilfreich bei kritischen Aufbausituationen. Man sollte aber zuerst sämtliche eingesetzten Kabel mit einem Kabeltester prüfen, oftmals liegt hier schon eine Ursache begründet.

Je Ausgangskanal ist ein Low Cut-Filter (12 db/Okt., 40 Hz Butterworth) mit LED-Anzeige eingebaut, bei Einsatz des Filters war der Tiefbassbereich nicht mehr so kraftvoll. Wenn hier die Frequenz bei ca. 25 Hz liegen würde, wären die Frequenzen im Subbassbereich abgesenkt, das m.E. ein Dröhnen bei kritischen akustischen Umgebungen (z.B. Turnhalle) minimiert und gleichzeitig die Bassendstufen und Lautsprecher entlastet.

Zwei in der Mitte der Frontplatte angeordnete LEDs  signalisieren, ob die Weiche mono (4-Weg) oder stereo (2- oder 3-Weg) arbeitet. Die Umschaltung dazu ist auf der Rückseite selbsterklärend untergebracht.

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