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Test: DBX AFS2, Anti-Feedback Prozessor


Bitte kein Feedback!

Mit dem DBX AFS2 ist die Firma DBX zum wiederholten Male in das Feld der „Feedback Unterdrückung“ gestartet. Geräte dieser Art findet man auch unter den Bezeichnungen Feedback-Killer, Feedback-Controller oder Feedback-Supressor. Das Angebot auf dem Markt an solchen Gerätschaften ist durchaus übersichtlich. Das Prinzip ist jedoch bei den meisten Prozessoren gleich. Eingehende Rückkopplungen in Form von „Dröhnen“ oder „Fiepen“ werden automatisiert erkannt, es wird ein schmalbandiges Filter gesetzt und die erkannte Frequenz wird gedämpft und somit ausgeblendet. In der Theorie klingt das schon mal verheißungsvoll, ob es in der Praxis auch funktioniert, will ich nachfolgend überprüfen.

DBX AFS2 und die übersichtliche Bedienfläche

 

Wie entsteht Rückkopplung?

Normalerweise freut man sich über „Feedback“ des Publikums, jedoch nicht über das aus Front- oder Monitor-Boxen. Das Phänomen Rückkopplung beruht letztendlich auf dem Prinzip der „Selbst-Oszillation“. Das Beispiel-Szenario besteht einfach gesagt aus der Kette Mikrofon, Verstärker und Lautsprecher. Erhöhe ich nun die Verstärkung in diesem Kreislauf, beginnt das System rückzukoppeln in Form einer Frequenz, die von der Räumlichkeit und den jeweiligen Komponenten abhängt. Wenn nun eine Frequenz X sich „aufschaukelt“, ist es sinnvoll, diese Frequenz mittels Equalizer schmalbandig herauszufiltern. Mit dieser Methode kann ich dem Gesamtsystem eine quasi höhere Verstärkung ermöglichen.

Die Meisten haben wahrscheinlich schon mal einen 30-Band oder auch Terz-EQ gesehen und sogar damit hantiert. Ein vollparametrischer EQ hat im Gegensatz zum 30-Bänder den Vorteil, frequenzmäßig nicht festgelegt zu sein. Bei beiden EQs besteht nun die Option, die Rückkopplungsfrequenz gezielt zu bearbeiten, sprich herauszufiltern. Das findet in der Praxis häufig statt, um Lautsprechersysteme jedweder Art anzupassen und somit zu optimieren. Ein wichtiges Kriterium hierfür ist jedoch die Filtergüte beziehungsweise der “Q-Faktor“ oder auch „Filter-width“ genannt. Dieser Parameter bestimmt, wieviel Signal um den rückkoppelnden Störenfried herum mit abgesenkt wird. Je schmaler ich nun das Feedback bearbeiten kann, desto weniger Einbußen habe ich im Gesamtklang.

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Klangbeispiele

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DBX AFS2

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