Test: dBX DriveRack PA2, Digitales Lautsprecher Management System


Kalibrierung

RTA

Darauffolgend besteht die Möglichkeit, ein optional erhältliches Messmikrofon anzuschließen. Ich habe eines mit einer Panasonic MCE2000. Dann fährt das PA2 diverse Messtöne ab, für jeden Ausgang einzeln. Die Balance und die Trennfrequenzen des Systems werden auf diese Weise automatisch eingestellt. Das Mikro stellt man üblicherweise in die Mitte vor die PA. Als nächster Menüpunkt folgen die AutoEQ-Einstellungen. Zunächst wählt man aus, wieviele Messdurchgänge gestartet werden sollen: Good/Better/Best. Die feinste Abstimmung ist Best, also wähle ich diese. Für die erste Messung wird das Mikro wiederum in die Mitte vor die PA gestellt. Mit Bestätigung durch leichten Druck auf den SELECT-Stufenregler ertönen zwei Sweeps, einer links einer rechts. Dann folgt eine Messung für den zweiten Messpunkt, rechts vor dem linken Lautsprecher und für einen Punkt weiter hinten vor rechten Box und einmal weiter hinten auf der linken Seite der PA. Aus den gewonnen Daten wird eine Frequenzantwortkurve berechnet, angezeigt und nach Bestätigung in EQ-Einstellungen umgewandelt und so der Klang optimiert oder besser gesagt erstmal geglättet.

Als letzter Punkt im WIZARD folgt die Konfiguration des Rückkopplungsunterdrückers. Ich werde aufgefordert, einen Soundcheck für alle Mikros auf der Bühne zu machen. Also schließe ich ein wunderbar feedbackempfindliches Röhrenmikro an und stelle meine Westerngitarre davor. Alle anderen Noise-Gates in Vocal-Effekten etc. müssen hierzu deaktiviert werden, wie mir das Gerät befielt. Ich wähle 6 Filterfrequenzen und die steilste Filterbandbreite für „Music“. Dann werde ich aufgefordert, langsam die Fader des Mischpultes bis zum einsetzenden Feedback hochzuziehen. Das mache ich mehrmals, bis die Filterfrequenzen analysiert und festgelegt sind. Dann fordert das Gerät, die Fader auf Performance Level zu stellen, also dem Level, mit der die spätere Darbietung stattfinden soll. Im nächsten Schritt werden die gesetzten Filterfrequenzen noch einmal angezeigt. Nach dieser wirklich einfachen Prozedur kann man das Ganze abspeichern, sodass die gemachten Einstellungen beim nächsten Einschalte des PA2 zur Verfügung stehen.

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