Kompakter Begleiter für Raum und Zeit
Das Death By Audio Dream Station ist ein cleveres Kombi-Pedal, das Reverb und Delay in einer kompakten Stompbox vereint. Ziel des Pedals: schnelle, musikalische Räumlichkeit ohne kompliziertes Setup. Ideal für Pedalboard-freundliche Gitarristen, die auf einfache Bedienung und satte Sounds setzen.
- Kompaktes Design: Kompakte Stompbox (131 x 70 x 60 mm) ideal für Pedalboards.
- Einfaches Layout: zwei Delay-Regler, ein Reverb-Regler, Master-Mix, Kippschalter für drei Grundsounds.
- Klang: Musikalischer Reverb und Delay, Stereo-Ping-Pong-Effekte, drei Filtereinstellungen für unterschiedliche Klangfarben.
- Verarbeitung: Metallgehäuse, saubere Potis, robuste Buchsen, stabil für Touralltag.
- Abstriche: Kein Tap-Tempo, keine Presets, Delay-Länge max. 500 ms, Mono/Stereo-Schalter nötig für Stereo-Betrieb.
Inhaltsverzeichnis
Mein erster Eindruck des Death by Audio Dream Station
Im heutigen Testbericht gibt es mit dem Death By Audio Dream Station ein Kombi-Pedal, das Reverb und Delay in einer Stompbox verbindet. Ziele des Pedals, das zur Destroyer-Serie des Herstellers gehört, sind einfache Bedienung, um schnell und unkompliziert zu räumlichen Sounds zu kommen, sowie ein kompakter Formfaktor.
Das Dream Station kommt mit dem inzwischen fast obligatorischen Sticker als Goodie und einer Kurzanleitung. Mit zwei Reglern für Delay (Time und Feedback) und einem für Reverb-Time sowie einem Master-Mixregler setzt das Pedal auf ein sehr übersichtliches Layout.
Mit dem Kippschalter lässt sich der Grundsound des Effekts noch etwas verändern. Insgesamt gefällt mir der simple Aufbau wirklich gut, da man hier nicht erst alle Funktionen studieren muss, sondern eher zum Ausprobieren angeregt wird.
Durch das Metallgehäuse macht das Pedal außerdem einen stabilen Eindruck und ist definitiv für den mitunter rauen Touralltag geeignet. Die Potis laufen sauber, ermöglichen feine Einstellungen und behalten ihre Position. Auch Kippschalter, Fußschalter sowie Ein- und Ausgangsbuchse sind tadellos – volle Punktzahl.
Die Kernfeatures
- Reverb- und Delay-Effektpedal
- 3 Filtereinstellungen für Bright, Full, Dark Mode
- Buffered (gepufferter) Bypass
- Regler für Mix, Reverb Time, Echo Time, Echo Feedback
- Bypass-Fußschalter
- Status-LED
- Metallgehäuse
- je ein 6,3 mm Stereo-Klinken-Ein- und Ausgang
- Signalbearbeitung: Mono (I/O), Mono auf Stereo (I/O), Stereo (I/O)
- Stromversorgung: optionales 9 V DC Netzteil (nicht im Lieferumfang), 2,1 x 5,5 mm Hohlstecker, Polarität (-) innen
- Stromaufnahme: 95 mA
- Abmessungen (L x B x H): 131 x 70 x 60 mm
- Gewicht: 295 g
- Hergestellt in den USA
Der Kippschalter am Pedal bietet drei Grundsounds:
- Bright: Low-Cut, Sound wird aufgehellt
- Dark: Hi-Cut, Sound wird abgedunkelt
- Full: EQ unverändert
Die Länge des Delays reicht von kurzen 2 ms bis zu 500 ms und ist damit für die meisten Anwendungen recht sinnvoll gewählt. Extrem lange Delay-Zeiten sind damit allerdings nicht möglich. Der Delay des Dream Station kann außerdem in die Selbstoszillation geschickt werden, indem man den Feedback-Regler weiter als 3 Uhr aufdreht.
Mit den gerade einmal 13 auf 7 cm bekommt man die beiden Effekte in einem wirklich kompakten Format, gerade für volle Pedalboards also eine gute Wahl. Beim In- und Output des Pedals wird deswegen allerdings auf einzelne TRS-Buchsen gesetzt. Wer das Pedal also im Stereo-Betrieb nutzen möchte, der braucht ein Splitterkabel.
Die Praxis
Im Praxistest macht das Pedal richtig Spaß. Durch die simplen Einstellungen kommt man schnell zu tollen Sounds. Das Pedal klingt in fast jeder Einstellung musikalisch und liefert im Stereo-Modus beim Delay einen schönen Ping-Pong-Effekt, der den Sound verbreitert.
Beim Reverb war ich beim Auspacken noch skeptisch, da nur ein Time-Regler vorhanden ist. In der Praxis überwiegt der Vorteil des simplen Layouts und der Reverb liefert über den gesamten Regelweg schöne Sounds.
Punktabzug gibt es für das Fehlen von Preset- und Tap-Tempo-Schaltern, da man im Live-Betrieb immer nur einen Sound des Pedals nutzen kann und an die eingestellte Delay-Zeit gebunden ist.
Im Inneren hat das Pedal mit zwei zusätzlichen Schaltern noch ein kleines Extra: Sie erlauben den Wechsel zwischen Mono- und Stereo-Input sowie die Aktivierung/Deaktivierung der Effekt-Trails. Per Default sind die Trails aktiviert, der Mono-Input wird durch eine LED auf der Frontseite angezeigt.
Die Filtereinstellungen des Kippschalters sind gut gewählt und liefern drei charakteristische Klangfarben von knackiger, heller Räumlichkeit bis zu dunklen Ambient-Wolken. Insgesamt erzeugt das Pedal einen wirklich coolen Vibe.
































Gefällt mir grundsätzlich wirklich gut, besonders die Einfachheit aber bei dem Preis keine Presets speichern zu können und kein Tap Tempo zu bieten ist, sagen wir, schade. Trotzdem danke für den tollen, informativen Test.