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Test: Denon DJ Engine Prime, DJ-Software


Vorbereiter für die Prime-Modelle

Nachdem wir uns in den letzten beiden Wochen die Geräte der Denon Prime Serie angeschaut haben, sowohl den SC5000 Prime als Medien-Player als auch den X1800 Prime als den neuen Top-Mixer aus dem Hause Denon DJ, ist es mehr als sinnvoll, einmal einen Blick auf die Software zu werfen, die speziell für die Prime-Player entwickelt worden ist – als Musik-Management Software.

Denon DJ Engine Prime ist damit das Pendant zu der Pioneer Software Rekordbox, zumindest solange es um die Musikverwaltung geht. Heißt: Engine Prime ist keine DJ-Software, die von den Prime-Modellen gesteuerte werden kann, so wie Rekordbox im Performance-Modus. Engine Prime ist auch nicht die Überarbeitung der alten Engine Software, die für die Controller wie den MCX8000 oder dem MC7000 genutzt werden konnte und die offenbar einige Bugs besaß. Engine Prime wurde komplett neu überarbeitet und funktioniert auch nur mit den Prime-Modellen – wie der Name schon sagt.

Zu allererst: Engine Prime ist auf der Homepage von Denon DJ kostenfrei erhältlich. Möglicherweise bin ich zu blöd, den Download-Link auf der deutschen Denon DJ Homepage zu finden, auf der internationalen findet er sich wie zu erwarten beim Produkt Engine Prime, also HIER. Seine E-Mail-Adresse muss man kurz angeben, dann kann es losgehen. Die Software ist erhältlich für Mac OSX 10.11 oder 11.12. Das ist bereits erstaunlich, denn mein Rechner läuft auf 10.9.5 und es gibt eigentlich keine Probleme. Die Windows-Version ist erhältlich für Versionen ab 8.1.

Denon DJ Engine Prime in der Praxis

Wie schon erwähnt ist Denon DJ Engine Prime die Software zur Vorbereitung der eigenen Tracks und zum Export auf Speichermedien.

Ein erster Blick zeigt, die Software ist relativ simpel und übersichtlich gestaltet, aufgeteilt in den oberen Teil, der einem Player gleicht und in dem Einstellungen für geladene Songs getätigt werden können, sowie den unteren Teil, der verschiedene Fenster für Ordner und Playlisten bietet.

Also ran da, Mission Nr.1: Tracks importieren. Dazu muss man sich kurz einen Überblick verschaffen, welche Arten von Listen Engine Prime eigentlich bietet. Unter einem kleinen Feld zum Suchen nach Artist-Namen oder Tracks findet sich linksseitig eine Spalte für ebensolche Listen und Ordner. Der erste Ordner davon ist tatsächlich der Ordner für die gesamte Collection, also alle Tracks, die in Engine Prime geladen sein werden. Anhand verschiedener Crates kann man Unterordner erstellen. Für mich zum Beispiel würde das bedeuten, ich könnte meine Ordner mit meinen gekauften Tracks, die ich nach Jahren und im Jahr-Ordner nach Monaten ordne, in ebensolcher Struktur auch in der Collection unterbringen – müsste dafür keine Playlisten anlegen.

Playlisten wären tatsächlich die nächste Option, zu der nicht viel zu sagen erst einmal. Die nächsten beiden Optionen für Listen allerdings bewirken Freude: iTunes wie auch Serato sind direkt eingebunden in Engine Prime und auch als komplette Spalte vorhanden. So kann direkt auf Tracks auf iTunes zugegriffen werden. Ebensolches gilt für Serato, hier aber noch sehr viel tiefgehender. Während die iTunes-Schnittstelle nur Tracks und Playlisten bietet, können von Serato nicht nur Tracks und Playlisten integriert werden, sondern es werden auch gesetzte Hot Cues importiert. Das ist natürlich klasse, denn sind wir uns einig: Hot Cues und Loop-Punkte setzen ist ein hoher Aufwand auf die Anzahl von Tracks hochgerechnet – diese Arbeit zu verlieren bei einem Import in eine andere Software ist sehr ärgerlich.

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Denon DJ Engine Prime

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