AMAZONA.de

Test: Denon DJ X1800 Prime, DJ-Mixer


Der neue Prime-Mixer?

Denon hat aufgetischt, es gibt Prime

Neue Media-Player, neuer DJ-Mixer, das Ganze als Prime-Serie. So ist zumindest der Anspruch, Oberliga. Dass ein Update kommen würde für die älteren Modelle wie einen Denon DJ SC2900 oder einen Denon DJ DNX 1600, war eigentlich klar, dass es ein Update kommt, was sich anfühlt wie ein Sprung in die Major-League und welches medial auch als solches verkauft wird, das war tatsächlich nicht zu erwarten. So folgen ganz frisch die Modelle Denon DJ X1800 Prime als neuer Club-Mixer und die Media-Player Denon DJ SC5000 Prime. Fast ein wenig abseits hängt der Denon DJ VL12 Prime als neuer DJ-Plattenspieler.

Die Denon DJ Prime-Serie

Zielsetzung von Denon mit den neuen Modellen? Pioneer den Rang ablaufen oder zumindest fleißig am Thron kratzen. Dazu setzt man natürlich auf besondere Features, Konnektivität zwischen Playern wie auch dem Mixer und das Ganze noch gekoppelt mit der neuen Musikmanagement-Software Denon DJ Engine Prime. Was Pioneer mit den CDJ-Modellen und Rekordbox in den letzten Jahren etabliert hat, macht Denon DJ hier in einem Schritt – wohlgemerkt, nicht aus der Hüfte geschossen, sondern nach jahrelanger Entwicklung, während Pioneer fleißig neue Produkte auf den Markt geworfen hat.

#changeyourrider – das war eine Ansage. Derweil hat man einige bekannte Künstler dazu bewegen können, genau dies zu tun und nun auf den Denon Prime-Modellen zu spielen, sei es Laidback Luke, Paul Oakenfold oder seit Neustem Tiësto. Gut, die Richtung ist aktuell ziemlich eintönig, aber schauen wir mal, wer denn bald seinen Rider ändert.

Der Denon DJ X1800 Prime ist auf jeden Fall ein ganz schöner Brocken, das merkt man schon, bevor man das Gerät ausgepackt hat, noch mehr, wenn man es den erst einmal in sein Setup gestellt hat. Mit 7 kg ist er nicht überdurchschnittlich schwer, die Maße aber fallen auf. 31,1 cm breit, damit ein Stück schmaler als der „überbreite“ Pioneer DJM-900NXS2 – dafür aber 3 cm tiefer. Das merkt man in der Tat, optisch wie haptisch.

Denon DJ X1800 Prime – ein erster Blick

Warum die Tiefe? Nun, vollbepackt an der Oberfläche wirkt der Mixer dennoch übersichtlich. Passender Einstieg, um mal einen Blick auf das neue Prime-Modell zu werfen.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 >

Klangbeispiele

  1. Profilbild
    borg029un03

    Wie sieht es mit den gesendeten Clock Signalen aus? Wie tight sind die zu den gespielten Tracks? Die BPM Detection funktioniert auch gut über zB Vinyl?

    • Profilbild
      Bolle RED

      Tut sie. Die BPM-Erkennung funktioniert zumeist sehr gut inkl. der Stelle nach dem Komma. Bei Vinyl je nach Plattenspieler und Laufschwankungen natürlich davon abhängig.
      Nach ca. 8 Sekunden hat der BPM Counter das Tempo erkannt bei einer Platte.
      Das gesendete Clock-Signal richtet sich natürlich dann nach diesem. Nicht vergessen darf man, Midi-Clock oben am Knopf einzuschalten, sonst passiert es einem wir mir, der erstmal minutenlang am Empfangs-Gerät den Fehler sucht, dann eher durch Zufall nochmal die Erinnerung an den kleinen Knopf findet. Gedrückt, Problem in Sekunden gelöst.

Kommentar erstellen Kommentar erstellen Leser-Story erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

Über den Autor

Bewertung

Denon DJ X1800

Bewertung: 5 Sterne Bewertung des Autors
Leserbewertung: 5
Jetzt anmelden und dieses Produkt bewerten.
NAMM Show 2018 bei AMAZONA.DE

AMAZONA.de Charts

Aktion