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Test: Denon DN-HC1000s

Denon DN-HC1000s

8. April 2010

Serato Scratch Live war von je her als digitale Emulation des klassischen Auflegens mit Vinyl konzipiert. In den ersten Versionen der mittlerweile seit sechs Jahren erhältlichen Software gab es daher im Prinzip fast nichts als Files auf Vinyl, eine übersichtliche Grafikoberfläche und vorbildliche Performance. Doch die Nutzergemeinde wurde nach und nach gratis mit mehr Funktionen und praktischen Helfern in Form von Updates verwöhnt. Da man mit den Platten an sich nur Wiedergabetempo und -richtung kontrolliert, müssen die anderen Funktionen mit der Maus oder Tastenkürzeln bedient werden. Dass diese beiden Eingabemedien nur suboptimal für den Musikbetrieb geeignet sind, liegt auf der Hand. Diesem Missstand hat sich Denon angenommen und kürzlich den ersten angepassten Controller veröffentlicht.

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Putzig klein ist sie, die Kiste, in der der DN-HC1000S vom Hersteller geliefert wird. Darin befinden sich außer dem Gerät und einem USB-Kabel nur zwei Beipackzettel mit Infos zu Funktionen und Konfiguration. Der HC ist etwa so klein wie eine überdimensionale Schokoladentafel, also noch kompakter als die Korg Nanos und Akai Pads – passt also überall noch mit in den Gigbag und findet auf großen Laptop-Ständern oder woanders am Set Platz. Ganz und gar nicht schokoladenähnlich hingegen ist das Gewicht. Hier wurde der mir so liebe Begriff „schwere Qualität“ wörtlich genommen. Glatt ein Kilogramm bringt er auf die Waage. Das sauber verarbeitete Stahlgehäuse mit gerundeten Ecken und 2mm Stärke trägt seinen Teil dazu bei. Alle Knöpfe sind aus Gummi mit präzisen Druckpunkten.

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