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Test: Diamond Quantum Leap & Diamond Halo Chorus, Effektpedale für Gitarre

Praxis

Diamond QTL1 – Quantum Leap

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Wie immer versuche ich, erstmal ohne das Handbuch zu Rate zu ziehen, mit der Sache umzugehen. Auch wenn es anfänglich scheint, das Quantum Leap sei spartanisch und somit leicht und schnell zu verstehen, liegt der Teufel doch im Detail. Die Grundlagenbedienung ist relativ einfach, einschalten an den Knöpfen drehen und hören was passiert. Viele Kleinigkeiten verhelfen einem schnell, Freude an der Arbeit mit dem Effekt zu entwickeln. Die Haptik ist sehr gut und alles fühlt sich sehr hochwertig an. Hier wurde an alles gedacht. Selbst die Form der Taster wurde dem Vorteil angepasst. Was auch sofort auffällt ist, dass beim Eintippen der Geschwindigkeit beide LEDs im Takt mit blinken, somit nichts vom Fuß verdeckt bleibt. Nach kurzem Einlesen in die Bedienungsanleitung erschließt sich der Umfang des Effekts. Hier wurde alles auf minimales Besteck reduziert und dennoch mit dem Fuß steuerbar gemacht, selbst den Mode Kipptaster kann man mit dem Fuß schalten.

QL Netzanschluss

— QL Netzanschluss —

Vom Sound überzeugt mich das Gerät absolut. Die Effekte sind in ihrer Vielseitigkeit von hoher Qualität und dennoch in einem gut dosiertem Maße abrufbar. Selbst „extreme“ Einstellungen klingen nicht überfrachtet und immer geschmackvoll und hochwertig. Hier gibt es weder Haken, noch Ecken und Kanten.

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Diamond Halo Chorus

Ähnlich wie sein Bruder verhält es sich auch beim Halo Chorus. Dieser ist allerdings leichter zu durchschauen. Die Besonderheit ist auf jeden Fall die Chorus/Phaser Kombination plus Stereo-Option. So was gab es, wenn überhaupt, noch nicht oft. Auch klanglich reiht sich der Effekt in der oberen Liga ein und verlässt, wie das Quantum Leap, nie die Ebenen des guten Geschmacks. Jeder Effekt-Level bzw. jede Einstellmöglichkeit serviert ein sinnvolles Pensum und fängt nie an zu nerven. Wäre da nicht der Preis, könnte man zum „Best Buy“ tendieren!

Halo Netzanschluss

— Halo Netzanschluss —

 

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Fazit

Interessant, wie man sich wiederholen kann, ohne sich zu wiederholen. Im Grunde weisen die beiden Effektgeräte keine bahnbrechenden neuen Fähigkeiten auf. Es werden Delay- und Modulationseffekte geboten wie bei vielen anderen Herstellern auch. Was die beiden Diamond Bodentreter ausmacht, ist die Soundqualität und die sinnvolle Kombination mehrerer Effekte. Das Diamond Quantum Leap besticht dabei durch die Variation von Short Delay, Harmonic Delay, Flanger, Chorus und Comb-Filter. Das Diamond Halo Chorus Pedal wiederum durch seine Kombination von Chorus und Phaser, plus Stereo-Option.

Beide sind bestens verarbeitet, solide, bühnentauglich und die Sound-Qualität spricht für Entwicklungsarbeit im Detail plus hochwertiges Material. Das Ganze wieder spiegelt sich natürlich im Preis. Beim Quantum Leap ist er durch aus gerechtfertigt, warum der Halo Chorus aber rund 100,- Euro teurer ist, erschließt sich mir nicht ganz.

Soundbeispiele: Gibson Les Paul, Bogner Alchemist, Sennheiser 609

Plus

  • Sound
  • Verarbeitung
  • innovativ
  • Kombination von Effekten

Minus

  • Preis-Leistungs-Verhältnis Halo Chorus

Preis

  • Diamond Pedals Quantum Leap
  • Ladenpreis: 248,- Euro
  • Diamond Pedals Halo Chorus
  • Ladenpreis: 349,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Onkel Sigi RED

    Warum nur bekomme ich immer eine Wut im Bauch, wenn da irgendein Depp den Testbericht mit „ungenügend“ abkanzelt, ohne einen Kommentar weshalb-warum-wieso abzufassen? Mir ist diese Circus Maximus-Mentalität sowas von zuwider….

    „Onkel Sigi“

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