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Test: Digidesign, Eleven Rack, Gitarren-Multieffektprozessor


Eleven Rack

Bereits vor ein paar Jahren brachte Digidesign die Software Eleven auf den Markt, ein Verstärkeremulations-PlugIn, exklusiv für ProTools. Nun sind diese Algorithmen in ein 19“ Gehäuse weitergewandert, das sich Eleven Rack nennt. Es ist ein Standalone-Vorverstärker, Audio- und Midi-Interface und zudem als DSP sparende Recordinglösung für DAWs nutzbar. Via ProTools lassen sich Sounds bequem am Rechner editieren, um anschließend direkt auf der Bühne oder im Proberaum verwendet zu werden.

-- Das Digidesign Eleven Rack --

— Das Digidesign Eleven Rack —

Auf den ersten Blick
Zu dem Lieferumfang des Eleven Rack gehört neben einem Kaltstrom- und USB-Kabel, eine Version von ProTools 8 LE und eine gut lesbare Bedienungsanleitung, die aber leider nur in Englisch erhältlich ist.
Das Gerät selbst besitzt ein robustes Stahlblechgehäuse und wurde im 19“ Format mit zwei Höheneinheiten konstruiert. Es ist schwarz lackiert und lediglich das Frontpanel wird von einem dunkelorangefarbenen Rahmen gesäumt.
Auf der Vorderseite befindet sich ganz links der Ein- und Ausschalter, gefolgt von dem Hauptvolumenregler. Als Herz der Bedieneroberfläche dient ein großes zweifarbiges Display, über das die komplette Anwendung erfolgt. Direkt darunter liegen sechs Potis, die je nach Menüauswahl unterschiedlich belegt sind, aber stets praktisch den im Display angezeigten Reglern zugewiesen werden. In jedem der Potis sind Dioden eingelassen, die in verschiedenen Farben leuchten können und so zusätzlich Auskunft über deren Belegung geben. Insgesamt zwölf Drucktaster dienen zum Anwählen der verschiedenen Effektsektionen, des Stimmgerätes oder des Tap-Tempos, sowie zur generellen Menüsteuerung. Ein Scrollrad hilft dabei, möglichst schnell durch die Menüs zu gelangen.

-- Rückseite mit Anschlüssen --

— Rückseite mit Anschlüssen —

Auf der linken Vorderseite befinden sich Anschlussmöglichkeiten wie ein True-Z Gitarren-Input, Kopfhörer- und Verstärkerausgang, alle drei im 6,3 mm Klinkenformat, sowie ein XLR-Eingang für ein Mikrofon samt Gainregler und zuschaltbarer Phantomspeisung.
Ein Blick auf die Rückseite lässt schnell erahnen wie flexibel das Eleven Rack einsetzbar ist, da sich alle wünschenswerten Schnittstellen hier tummeln. Dazu gehören zwei Klinkeneingänge, deren Level zwischen –10dBV und 10dBU wechselbar ist, ein Stereoeinschleifweg für externe Effekte, ebenfalls mit anpassbarem Level, zwei XLR-Outputs mit Groundliftschaltung, ein weiterer Output für einen zweiten Verstärker und ein Eingang für einen Fußcontroller. Aber auch der Zugang zur digitalen Welt wurde mit einer Midi-, USB-, S/PDIF- und sogar AES/EBU-Schnittstelle bedacht.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
  2. Profilbild
    Pfau_thomas

    Ich war mal auf eioner Pro Tools Party eingeladen und konnte den Elevenrack mit einem Hammond Orgel Plug in testen .
    Ja der Klang ist schon sehr gut aber schade das man den Elevenrack nur zu Pro tools verwenden kann.Die 6Line Pod kann man halt auch als VST für andere Daws benutzen.

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