Angeschaut: Obendrauf
Jeder der beiden Kanalzüge besteht aus einem Mastervolume, einem 3-Band-EQ, Channel-Fader und einem Umschalter Phono/Line, USB und CD. Die beiden Mikroanschlüsse sind zwar getrennt regelbar, besitzen aber einen gemeinsamen Kanalzug und teilen sich auch den 1-Band-EQ und den Talk-Over-Schalter. Die Absenkung des Mastersignals beträgt dabei etwa 20dB. Die Pegelanzeige lässt sich PFL und Master schalten und besteht aus zwei zehngliedrigen LED-Ketten (-30 bis +7 dB)
Gegenüber vom Mikrochannel, also auf der rechten Seite, befindet sich der Effektkanal mit acht Effekten (Echo, Transform, Flanger, Filter, Phase, Pan, Pitch und Reverb) plus einer Sample-Funktion. Die Effekte können wahlweise sowohl auf Kanal 1 und 2 und den Master-Ausgang, aber auch auf die Mikros gelegt und in ihrer Intensität über einen Fader geregelt werden. Über die automatische Beat-Erkennung können die Effekte beatsynchron in unterschiedlichen Taktarten geschaltet werden. Zusätzlich lassen sich drei Effekte auch per Crossfader starten und regeln. Wie das alles genau funktioniert (und ob überhaupt), werden wir gleich mal ausführlicher checken.
Die Charakteristik der Crossfader–Curve lässt sich zwischen hart und weich umschalten, auch kann man den Crossfader ganz außer Betrieb setzen (Schalterstellung THRU); dann erfolgt der Faderstart, der sich optional einstellen lässt, über die beiden Kanal-Fader.
Die Abteilung „Abhören“ mit dem IM „Headphone“ wird über drei Druckschalter geregelt (Kanal 1, Kanal 2, Master). Je nach Schalterstellung hat man wahlweise einen Kanal auf beiden Ohren oder je einen links und rechts – insgesamt gibt es acht Möglichkeiten. Damit sind dann auch Kombinationen wie „Kanal 1 mono rechts, Master mono links“ möglich, die jeweils auch auf der Pegelanzeige auflaufen; das Fehlen von einzelnen Kanal-Pegelanzeigen fällt so nicht weiter auf.
Angeschaut: Dahinter
Sämtliche Anschlüsse – bis auf den des Kopfhörers – befinden sich auf der Rückseite des DJM-303. Für die Eingänge gibt es zweimal Stereo-Cinch für Line/Phono und CD (wobei das nicht benötigte Paar jeweils durch Kappen am Verteilen von Störungen gehindert wird), die Mikrobuchsen nur im platzsparenden Großklinken-Format; XLR-Nutzer schauen sich da nach einem Adapter um. Über zwei USB-Ports können auch Audiodaten von zwei PCs angesaugt oder dorthin geschickt werden.
Außerdem finden sich dort – neben den Erdungsschrauben für die Turntables – auch noch zwei Eingänge für den Faderstart von CD-Playern.
Bei den Ausgängen schließlich hat man die Wahl zwischen Cinch und Klinke (balanced); was etwas fehlt, ist ein alternativer zweiter (Controlroom)-Ausgang, etwa, um gleichzeitig einen Nebenraum zu beschallen, ein Feature, das mittlerweile auch in dieser Preisklasse keine Seltenheit und manchmal auch ganz nützlich ist.




























Ist der Mixer denn genauso gut wie ein Pioneer DJM 400 ? Er scheint ja quasi daran angelehnt.