Test: Drumport Stompbox Converter Bundle, Stompbox

8. Mai 2020

Stomp your beat!

drumport Stompbox Converter Bundle

Drumport Stompbox Converter Bundle, Stompbox

Die deutsche Firma Drumport ist bislang als Vertrieb für hochwertige Musikinstrumente bekannt. Aufgrund der Produktlinie StompTech wird sie nun auch zum Hersteller – und das sogar „Made in Germany“. Wir testen für euch das Stompbox Converter Bundle, das aus dem Drumport Stomp Kick Basic und dem Stompbox Converter besteht.

Das SBCB-Package besteht aus 4 Teilen: Stomp Kick Basic, Stompbox Converter, ein 6,3 mm Klinkenkabel sowie ein Netzteil für den Converter.

Drumport Stompbox Kick Basic

Das Prinzip des Drumport Stomp Kick Basic ist relativ simpel wie auch clever zugleich. Die leicht schräge Box zum „Stompen“ mit dem Fuß hat mit den Maßen 15 x 12 x 4 cm eine kompakte Größe und ist mit 220 g ein absolutes Leichtgewicht. Die Box besteht aus geöltem Nussbaum-Holz und ist mit einem dezenten Schriftzug auf der Oberseite versehen. An allen Flächen sowie den Rändern ist sie sehr sauber verarbeitet.

Auf der Unterseite besitzt sie eine knapp 8 mm schwarze weiche Gummisohle, die sie bestens vor dem Verrutschen schützt. Sowohl auf glattem Vinylboden als auch auf rauer Oberfläche, wie einem Drum-Teppich, bewegt sich die Stompbox keinen Millimeter von ihrem Platz weg. Und das unabhängig von moderater oder kräftiger Spielweise. Von Abfärbungen auf dem Boden auch keine Spur – super!

Drumport Stompbox Kick Basic hält gut auf glatten als auch rauhem Untergrund

Konzipiert wurde die Stomp Box als Rhythmus-Begleitung für Akustikgitarristen. Sie enthält eine dynamische Mikrofonkapsel und einen unsymmetrischen Ausgang (6,3 mm Klinke) und funktioniert komplett analog. Sie fungiert als Steuereinheit für den Stompbox Converter wie auch für den Auto Stomp Player, einem individuell durch den Fußrhythmus steuerbarer Drumcomputer, der sich in Abhängigkeit von der „Stomp“-Geschwindigkeit im Tempo anpasst. Sicherlich auch ein interessantes Teil.

Drumport Stompbox Converter

Konzentrieren wir uns auf den Stompbox Converter: Er ähnelt von der Größe her einem Effektgerät für Gitarristen – nur ohne Trittfläche! Das cremeweiße Druckgussgehäuse aus Alu ist 110 x 60 mm groß und knapp 30 mm dick. Es ist robust und mit 200 g ebenfalls ein Leichtgewicht. Die kleine Soundmaschine verfügt am vorderen Rand der Oberseite über zwei weiße Drehregler. Darüber sind alle verfügbaren Sounds aufgelistet.

Der linke Regler hat 12 Auswahlraster – hiermit wird einer der 12 internen Sounds ausgewählt. Der rechte Regler stellt die Empfindlichkeit des Input-Signals ein. Im Zusammenspiel mit dem Stomp Kick Basic kann man so mit verschiedenen Trittvarianten agieren – dazu später mehr.

Leider sind beide Regler keine Endlosregler, sodass man von Sound 12 zu Sound 1 bzw. von Sens 10 zu Sens 1 nicht weiterdrehen kann, sondern wieder gegen den Uhrzeigersinn komplett zurückdrehen darf. Die Verarbeitung ist tadellos und haftet dank 4 mm hohen Antirutsch-Stoppern ebenfalls sehr gut am Boden.

Drumport Stompbox Converter Bundle – Unterseite

Auf der linken Gehäuseseite befindet sich die 6,3 mm Klinkenbuchse für das Input-Signal sowie die DC-Buchse für ein 9 Volt-Netzteil. Auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls eine 6,3 mm Klinkenbuchse – an der logischerweise dann das Output-Signal ausgegeben wird.

Der Stompbox Converter kann nicht nur mit dem hauseigenen Stomp Kick Basic betrieben werden, sondern meistert laut Hersteller jede Verbindung zwischen einer gängigen Stompbox und einem Verstärker.

Komplettiert wird das kleine Ensemble von Kick Basic und Converter mit einem 9 Volt Netzteil sowie einem 3 m Klinkenkabel. Eine Bedienungsanleitung liegt nicht bei. Aber warum auch? Der Aufbau ist denkbar einfach und dauert keine zwei Minuten. Die Beschriftung am Stompbox Converter sollte man dennoch beachten, damit die Sounds auch ertönen.

Drumport Stompbox Converter Bundle – einsatzbereit

Die Soundauswahl des Stompbox Converters beginnt mit den beiden Optionen „Pickup Stompbox“ und „Microphone Stompbox“. Hierbei werden ein Pickup- bzw. das Mikrofonsignal an den Ausgang geleitet. Es folgen klassische Sounds wie eine schöne Cajon Bass, drei verschiedene Bass Drum Sounds, eine kurze Snare, eine geschlossene Hi-Hat, ein klassischer Cowbell-Klang, ein markantes Tamburine, eine zischende Cabasa und ein gefälliger Handclap.

Die Audiofiles enthalten fortlaufend die Sounds des Converters. Jeden Sound habe ich sowohl mit einem leichten Schuh (hierbei befand sich die Sensibilitätseinstellung auf etwa 3-5) als auch ohne Schuhe – also nur mit Socken ausgelöst (hierbei drehte ich auf etwa 7-9 hoch).

Beides gelang tadellos und ist jeweils zum Vergleich nacheinander zu hören – manchmal ermunterte mich das Spiel auch, beide Füße einzusetzen (ohne Schuhe). Ebenso konnte bei der Einstellung „10“ der Fuß einfach auf der Stomp Box ruhen und die Sounds durch ein Trommeln mit den Händen auf dem Knie ausgelöst werden. Vielleicht gibt es hier noch weitere Spielweisen zu entdecken?

Fazit

Kompakt, robust und gut. Das Stompbox Converter Bundle macht jedem Anwender das Leben einfach – gute Sounds mit einem einfachen Fußkippen zu erzeugen macht auf jeden Fall Laune. Das Umschalten der Sounds erfolgt geräuschlos und die Bandbreite dieser macht auch Sinn. Ganz sicher ist das Stompbox Bundle nicht nur für Akustik-Gitarristen, sondern auch für Percussion-Spieler, Sänger etc. als zusätzliche Klangquelle interessant. Der Preis ist mit knapp zweieinhalb großen Scheinen schon ein Wort – dafür gibt es Qualität.

Plus

  • gute Verarbeitung
  • simple Anwendung
  • gängige Sounds
  • flexible Sensibilitätsregelung

Minus

  • hoher Preis

Preis

  • 239,- Euro
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