Test: Dunlop, Jimi Hendrix Octavio, Gitarren-Effektpedal

Aggressives Alternativ-Geschrubbe und psychodelische Sustain-Orgien finden im Octavio eine willkommene Ergänzung des persönlichen Spielstils. Und wenn einem gar nichts mehr einfällt, einfach alle Regler auf Vollanschlag, einen einzelnen Ton anschlagen und in einem Meer aus Kompression, Halbwellencut und Rückkopplung ertrinken…wenn das auch nicht hilft, einfach die Gitarre auf der Bühne verbrennen, alter Hut, aber immer noch das Nonplusultra, wenn es um Entertainment geht!

Front

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Fazit

Grau, hässlich und mit zuweilen kruden Detaillösungen, aber machen wir uns nichts vor, bei diesem hervorragenden Grundsound interessiert sich niemand mehr dafür, ob die originalgetreue Replika optisch eher im Bastelladen unter der Theke stehen würde. Wer einen hochwertigen Fuzz mit großer Eigenständigkeit sucht, findet im Dunlop Octavio seinen Partner. Vor einen cleanen Amp geschaltet, erreicht man Verzerrungsgrade jenseits aller Standard Pedale, vor einem leicht angezerrten Amp ist bereits das Maximum erreicht. Man hört die Sonderanfertigung, welche in der Tat in der Kombination Strat / Marshall ihre maximale Effizienz an den Tag legt. Einer der besten Fuzz, den ich bisher gehört habe.

P.S. Die gesamte Verzerrung kommt tatsächlich ausschließlich vom Octavio, den clean eingestellten Amp kann man im ersten Soundbeispiel hören.

Plus

  • Sound
  • Authentizität

Minus

  • -

Preis

  • UVP: 229,- Euro
  • Straßenpreis: 172,- Euro
Klangbeispiele
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