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Test: Dynacord A-Line, Aktivboxen

Der Subwoofer A 118A

Der Subwoofer A 118A

Aktivposten

Die optimale Ergänzung der A 112A für ein leistungsstarkes Beschallungssystem ist der A 118 A Subwoofer. Das Gehäuse des Tieftöners misst 661 x 507 x 574 mm (B x H x T) und ist mit seinen 31,3 kg nicht einmal besonders schwer. Auch hier setzt Dynacord auf 15 mm Sperrholz. Zwei Tragegriffe sind beim Subwoofer natürlich Pflicht. Auf der Oberseite findet sich das M20 Gewinde zum Einschrauben von Distanzstangen.

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Im Innern der Bassreflexbox kommt ein 18-Zoll Electro-Voice Lautsprecher zum Einsatz. Die Class-D Endstufe liefert solide 305 Watt RMS (max. 400 Watt), was einen Schalldruck von 123 dB erzeugt (max. SPL 1 m). Der übertragbare Frequenzbereich beträgt 40 Hz bis 130 Hz. Bei fest eingestellten 100 Hz übergibt die interne Frequenzweiche an das angeschlossene Topteil. Der DSP arbeitet auch hier mit 28/56-Bit, 48 kHz.

Hier wird die Distanzstange eingeschraubt

Hier wird die Distanzstange eingeschraubt

Das Anschlussfeld am Subwoofer ist übersichtlich. Es gibt eine verriegelnde Combo-Buchse als Input und einen XLR-Output für das Topteil. Neben dem Lautstärkeregler findet sich der obligatorische Phasendreher, der unter ungünstigen Aufstellbedingungen gegebenenfalls die Basswiedergabe optimieren kann. Sehr angenehm ist die Anbringung des Anschlussfeldes im oberen Teil des Gehäuses. Nicht selten muss man sich gerade an dieser Stelle bei Konkurrenzprodukten tief bücken, um an die Bedienelemente zu kommen.

Das Design des Subwoofers ist dem der Fullrangebox angepasst. So ergibt sich in Kombination beider Lautsprecherboxen eine einheitliche Optik: leicht abgerundete Frontpartie, identische Lautsprecherabdeckungen, identischer Schutzlack.

Sehr schönes Design beim A 118A-Subwoofer

Schönes Design beim A 118A-Subwoofer

Wie klingt’s?

Beim Soundtest kommt unter anderem die erste auf der Welt erhältliche digital aufgenommene und digital gemasterte CD zum Einsatz. Bop Till You Drop heißt das gute Stück, stammt aus dem Jahr 1979 und enthält sehr schöne Stücke des Gitarristen Ry Cooder.

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Im Fullrangebetrieb klingen die A 112A mit dieser CD ausgesprochen klar und transparent. Das gute Arrangement der insgesamt neun Stücke kommt richtig zur Geltung. Auch die Räumlichkeit, sprich Anordnung der Instrumente und Stimmen im Raum, hört sich sehr gut an. So richtig geht aber das Herz auf, als zu den Topteilen noch die beiden Subwoofer ins Spiel kommen. Das Klangerlebnis macht einen großen Unterschied und es wird deutlich, was noch alles in der CD steckt. Mit etwas Fingerspitzengefühl wird die Lautstärke zwischen Topteilen und Subwoofern vernünftig dosiert. Die neu hinzugekommene Dimension des Tiefbasses lässt den Klangraum noch einmal größer werden. Gut konturierte, straffe Bässe ergänzen das Spektrum nach unten. Auch wenn die A 112A im Frequenzgang bereits bis hinunter zu 55 Hz reicht, wird einmal mehr deutlich, dass die in Luftbewegung umgesetzte Energie eines 18-Zoll Subwoofers von einem 12-Zoll Basslautsprecher wie in der Fullrangebox nie erreicht werden kann.

Der Klang des Gesamtsystems ist hervorragend. Das ändert sich auch bei höheren Lautstärken nicht, allerdings wird hier eine Anpassung der Subwoofer-Lautstärke sinnvoll, damit es im Bass-Bereich nicht zu viel des Guten ist. Auch zeitgemäße Musik aus anderen Bereichen wie Rock, Pop oder Klassik klingt über diese Dynacord-Anlage hervorragend.

Der Fullrangelautsprecher in Monitorposition

Der Fullrangelautsprecher in Monitorposition

Sprache und Gesang

Um die Sprachwiedergabe der A 112A zu testen, kommt mein bewährtes SM58 zum Einsatz. Zuvor wird an der entsprechenden Box die Eingangsempfindlichkeit von Input 2 auf +40 dB gestellt; das funktioniert allerdings nur mit einem spitzen Gegenstand und das ist auch gut so, damit hier nichts versehentlich umgestellt wird.

Die Stimme kling voll und rund, der Nahbesprechungseffekt des Mikrofons ist deutlich zu hören. Hier ist die Basswiedergabe der A 112A auf jeden Fall ausreichend, denn Sprache oder Gesang werden in der Regel ohnehin mit Low-Cut-Filter gefahren. Schließlich wissen wir ja, dass zu starke Bässe an dieser Stelle für die Verständlichkeit nicht unbedingt förderlich sind.

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Forum
  1. Profilbild
    pmandel

    Na ja – ich frage mich was das genau soll: es ist je 1:1 Kopie der EV ELX Serie. Nachteile: deutlich weniger Schaldruck (121dB vs. 132dB), weniger Leistung (Top 420W statt 1000W, Bass 400 W statt 700W) und dazu noch teurerer. Da verstehe ich den Sinn nicht, der der Inhaber Bosch Security Systems, zur dem auch EV und Dynacord gehören, hier verfolgt. Dann sollte der Preis entsprechend niedriger sein – dann würde es wieder passen.
    Der Sound: das ist bei der EV ELX schon sehr gut für diese Preisklasse, war zu erwarten dass es hier genauso gut ist.

    Sehr guter Test, wie fast immer. Weiter so!

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