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Test: EastWest Hollywood Orchestral Percussion, Soundlibrary

Abschluss der Hollywood Serie

18. Oktober 2014

EastWest Hollywood Orchestral Percussion

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EastWest EastWest Hollywood Orchestral Percussion

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Drumroll please! Es ist vollbracht. Eastwest vollendet seine Hollywood-Serie mit der noch ausstehenden „Orchestral Percussion Library“.

Abgerundet wird das Ganze durch die Engine „Play“, (V 4.2.2.)

Lieferumfang

75 GB! Das kommt in der Diamond Edition (die ich hier teste) auf einer Festplatte (Mac oder Windows). Oder aber sofort als Download, was je nach Leitung zwischen fünf Stunden und fünf Tagen dauern kann. Über eine fünfzigtausender DSL-Glasfaserleitung, wie ich sie bei einem befreundeten Unternehmen zur Verfügung hatte, dauerte es fünf Stunden. Einen iLok Account benötigt man zur Freischaltung und nicht vergessen, falls noch nicht geschehen, irgendwann auf den iLok 2-USB Stick umzusteigen. Es gibt Software, die auf dem alten iLok-Dongle nicht mehr läuft. Aber keine Panik, bei Eastwest bzw. Play ist das noch nicht der Fall.

Zielgruppe

Vor allem Komponisten im Bereich der Filmmusik werden diese Library zu schätzen wissen. Die Konkurrenz auf diesem Sektor ist zwar mittlerweile beachtlich. Jedoch würge ich das Thema hier gleich ab, nicht nur weil dies hier kein Vergleichstest ist, sondern weil Eastwest in Sachen Soundästhetik, Qualität und Workflow einfach unschlagbar ist, wenn es darum geht, orchestrale Percussion authentisch in Filmmusik einzubetten. Auf der EastWest Symphonie Orchestra, mit der ich immer noch sehr gerne arbeite, befindet sich bereits eine Percussionlibrary. Aber auch diese wies Grenzen auf, vor allem in Hinsicht auf Quantität und ein kleinwenig an Qualität. So hoffe ich, dass sich deren Defizite mit dieser monströsen 75 GB Library in Luft auflösen.

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Libraryumfang

Es gibt fünf übersichtliche Hauptordner: Combos – Cymbal – Drums – Metals – Wood

Prinzipiell ähnlich wie in Symphonic Orchestra. Jedoch viel umfangreicher und zusätzlich gibt es hier den Ordner Combos mit zwei Patches „Orchestral Perc Basic 1 + 2“. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hier um Presets, bei der auf einer 88er Tastatur alles von Pauken bis Becken vorliegt. Praktischer und schneller Workflow, wenn man nicht mehrere MIDI-Spuren erstellen will.

Im Detail:

  • orchestrale Percussion inkl. Pauken, Snare Drums, Becken, Bass Drums und Metals
  • Spezielle Aufnahmen, um extreme Tempos zu realisieren
  • Riesensammlung von Anvils (Ambosse)
  • orchestrale Chimes
  • Sammlung an Vintage Feldtrommeln wie Bass Drum Ensembles und Mahler Hammer
  • Und die Celeste wurde neu aufgenommen, ohne störende Nebengeräusche

Aufnahme und Mikrophonierung

Shawn Murphy hat fünf Mikrofon-Positionen aufgenommen: Fünf vom Benutzer kontrollierbare Positionen, Main (Decca tree), Mid, Nah/Close, Surround und eine alternative Version Vintage ca. 1945 RCA ribbon Raum. Sichtbar in Play als Close, Mid, Main und Surround, die je nach Ausstattung (Diamond, Gold, Silver. Letztere kommt noch) angewählt werden können. Aufgenommen natürlich im EastWest Studio 1, in Hollywood.

Das achtfache Round Robin sorgt dafür, dass es keinen Maschinengewehr-Effekt und Hänger gibt bei schnelleren Passagen oder live, indem es immer wieder unterschiedliche Samples abspielt.

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Über den Autor
Profilbild

Selcuk Torun AHU

Spielt Klavier und wurde in Klassik und Jazz ausgebildet. Diplom in "Cinematic Orchestration" und studierte in England (Guy Michelmore und Nic Raine) und bei Milton Nelson in Los Angeles. Arbeitet seit Mitte der 90er als Komponist für TV, Werbung und Medien. Hören kann man seine Musik auf nahezu jedem Sender. Eins seiner national bekanntesten Titelmusiken kennen viele: "Galileo - Das Wissensmagazin" auf Pro 7. Zudem arbeitet er seit 2010 mit Regisseuren und Produzenten an diversen Projekten ...

Klangbeispiele
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